Honorarfotografie mit der S5 pro(fi)

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nrwman

NF Mitglied
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Hallo zusammen,

wer verwendet die S5 Profimäßig oder auf Honorarebene.
Mir macht das fotografieren vor allem mit der S5 sehr viel Spaß. Immer wieder
höre ich davon, dass einige von euch auf Hochzeiten oder sonstigen Veranstaltungen für ein Honorar (also für Geld) als Fotograf fotografieren.
Dazu würde ich gerne alles wissenswerte erfahren.

Was benötige ich? Equipmentmäßig (Kamera, Objektive, Laptop? Drucker? mobiler Festplattenspeicher?)

Wie finde ich Auftraggeber?

Was muss ich beachten?

Preise Honorarvorstellungen?

Wie viele Fotos und welche Motive sind wichtig?

Wäre toll wenn wir in diesem Thread einen rundumschlag machen könnten.
Schon jetzt vielen DAnk. Freuen wir uns auf einen fotoreifen Sommer...
 
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Wie wäre es mit der Suche - oder eventuell auch eigenen Ideen?

Finde Kunden, der Rest ergibt sich!
 
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natürlich suche ich selbst und werde auch eigene Ideen entwickeln.
Aber als absoluter Neueinsteiger auf diesem Gebiet freu ich mich über jeden Tipp der mir weiterhilft. Von 0 auf 100 ist immer schwierig...
 
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Kay meinte die Suchfunktion des Forums;)
Du bist nicht der erste der diese Fragen stellt.:D
natürlich suche ich selbst und werde auch eigene Ideen entwickeln.
Aber als absoluter Neueinsteiger auf diesem Gebiet freu ich mich über jeden Tipp der mir weiterhilft. Von 0 auf 100 ist immer schwierig...
 
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wer verwendet die S5 Profimäßig oder auf Honorarebene. ... Immer wieder höre ich davon, dass einige von euch auf Hochzeiten oder sonstigen Veranstaltungen für ein Honorar (also für Geld) als Fotograf fotografieren.

Mir genügt dafür eine S3, zumal sich beide im Output wenig schenken. Die allerwichtigsten kameraseitigen Zubehörteile wären

17-55/2.8 DX, 70-200/2.8 AFS und noch einige andere sowie SB-28 DX mit SK-6a.

Dazu eine mobile Studioblitzanlage nebst diversen Aufhellern.

PC-seitig genügt mir zur Aufbereitung der JPEGs Photoshop nebst einigen Plugins. Den Rest macht das Fotolabor.

Auftraggeber und Honorare wären ein anderer Fall, möchten aber wie so immer sorgfältig erarbeitet sein.
 
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natürlich suche ich selbst und werde auch eigene Ideen entwickeln.
Aber als absoluter Neueinsteiger auf diesem Gebiet freu ich mich über jeden Tipp der mir weiterhilft. Von 0 auf 100 ist immer schwierig...

Hallo, die "Profis" hier werden Dich nicht beraten können wenn Du Dich nicht vorher vorstellst... nix von Deinen bisherigen Fähigkeiten und vorhandenen Ausrüstung erzählst..:nixweiss:
 
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Ich würde fürs erste Abstand von Hochzeitsfotografie nehmen. Die Verantwortung ist viel zu groß, wenn aufgrund von Unerfahrenheit was in die Hose geht. Szenen sind unwiederbringlich!

Fängt schon damit an, dass eine Speicherkarte kaputt gehen kann und man hat aufgrund mangelnder Erfahrung keine andere dabei. Oder die Speicherkarte wird voll und Du hast nix zum Entladen dabei oder keine andere Karte. Oder Akku gibt den Geist auf und der Ersatzakku ist nicht geladen, oder der Verschluss der Kamera klemmt und Du hast keinen Zweitbody ...

Den Brautleuten nutzt das kaum etwas, wenn sie Dich engagiert haben und Du aufgrund technischen Versagens nicht in der Lage bist die wichtigsten Momente einzufangen.

Empfehlung 1
Sammle erst einmal Erfahrung. Es gibt unverfängliche Internetportale die Raum für Party-, Eventfotografie lassen. Besuche diese Events mach Fotos, sammle Erfahrung und biete sie einfach den Portalbetreibern an. Zug um Zug wirst Du merken in welchen Situationen Du welches Material brauchst und in welchen Situationen es besser ist Zurückhaltung zu üben.

Empfehlung 2
Wenn Du es Dir aufgrund o.a. Erfahrungen zutraust suche einen Sportverein und biete Deine Dienste im Rahmen eines Shootings an. Organisiere das Shooting, schenke dem Verein Deine Bilder. Zum Shooting gehört natürlich Auswahl der Location, Modellvertrag (Klärung der Rechte), Material (Huntergrund, Softboxe(en), ...) auch wenn Du kein Geld dafür verlangst. Jetzt wirst Du abschätzen lernen mit wieviel Aufwand so etwas verbunden ist. Auswahl, Nachbearbeitung der Bilder, ...

Nach ca. drei Jahren bist Du schon mittendrin und weißt schon in etwa worauf es ankommt ...
 
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Ich würde fürs erste Abstand von Hochzeitsfotografie nehmen. Die Verantwortung ist viel zu groß, wenn aufgrund von Unerfahrenheit was in die Hose geht. Szenen sind unwiederbringlich!

Fängt schon damit an, dass eine Speicherkarte kaputt gehen kann und man hat aufgrund mangelnder Erfahrung keine andere dabei. Oder die Speicherkarte wird voll und Du hast nix zum Entladen dabei oder keine andere Karte. Oder Akku gibt den Geist auf und der Ersatzakku ist nicht geladen, oder der Verschluss der Kamera klemmt und Du hast keinen Zweitbody ...

Den Brautleuten nutzt das kaum etwas, wenn sie Dich engagiert haben und Du aufgrund technischen Versagens nicht in der Lage bist die wichtigsten Momente einzufangen.

Empfehlung 1
Sammle erst einmal Erfahrung. Es gibt unverfängliche Internetportale die Raum für Party-, Eventfotografie lassen. Besuche diese Events mach Fotos, sammle Erfahrung und biete sie einfach den Portalbetreibern an. Zug um Zug wirst Du merken in welchen Situationen Du welches Material brauchst und in welchen Situationen es besser ist Zurückhaltung zu üben.

Empfehlung 2
Wenn Du es Dir aufgrund o.a. Erfahrungen zutraust suche einen Sportverein und biete Deine Dienste im Rahmen eines Shootings an. Organisiere das Shooting, schenke dem Verein Deine Bilder. Zum Shooting gehört natürlich Auswahl der Location, Modellvertrag (Klärung der Rechte), Material (Huntergrund, Softboxe(en), ...) auch wenn Du kein Geld dafür verlangst. Jetzt wirst Du abschätzen lernen mit wieviel Aufwand so etwas verbunden ist. Auswahl, Nachbearbeitung der Bilder, ...

Nach ca. drei Jahren bist Du schon mittendrin und weißt schon in etwa worauf es ankommt ...

"Pinsel" bringt es exakt auf den Punkt.
a) Die Suchfunktion hier im Forum bringt Dir eine Menge Antworten
b) Ohne Profilinsen (2.8er) und ein Zweitbody solltest Du kein Experiment machen
c) Übe, übe, übe bei Veranstaltungen wo Du Erfahrungen sammeln kannst
und mit dem Wissen wirst Du verstehen, warum Du das o.g. Equipment brauchst und warum wir das mit dem Üben so betont haben!

Ich habe nach 3 Jahren als 2. Gastfotograf ohne Bezahlung (nur für abgenommene Bilder wurde später dann gezahlt) angefangen auf Hochzeiten zu üben und mir von den Profi's ne menge abgeschaut....
Quasi wie ne Lehre ...
Erst dann habe ich meinen ersten professionellen Auftrag angenommen....
Hätte ich mich auf solche Herausforderungen von Anfang an eingelassen, hätte ich bestimmt einige unverzeihliche Fehler gemacht...
Erfahrung und Lichtstärke sind durch nichts zu ersetzen.
Da kannst Du im Web lesen, was Du willst. Erfahrungen musst Du selber machen.
Gruss Andy
 
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Nur soviel: Vergiß den extenen Festplattenspeicher weil viel zu langsam. Lieber genug Speicherkarten, nicht zu große. Flashspeicher ist inzwischen so günstig da lohnen diese Festplatten dinger nicht mehr wirklich, es sei denn man hat einen schnellen von Nexto.

Drucker? Für was? mobil? Klar, so ein Canon Selphy ist nett, muß aber nicht. Auftragsarbeiten würde ich immer ausbelichten lassen und nicht selbst ausdrucken wollen.

Ich schließe mich den Kollegen hier an: Erstmal Erfahrung sammeln und evtl auch mal auf einer Hochzeit als Trittbrettfotograf teilnehmen, ohne dabei den Ablauf zu stören. Davon komplett die Finger zu lassen mag ja ein gut gemeinter Rat sein, aber jeder der mir bekannten Hochzeitsprofis hat mal klein angefangen.

Wenn Du des Englischen mächtig bist schau doch mal im Fuji SLR Talk bei dpreview-com vorbei, da sind auch einige Profis versammelt, u.A. Leen Kooper aus den Niederlanden. Der schwört zB auf das Tamron 28-75.

http://www.fotografieleenkoper.nl/
 
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Mach nicht zu viel Kleinkram für Vereine und so einen Quatsch! Was lernt man denn bei solchen Terminen? Die Auftraggeber haben selber keine Ansprüche, können Knipserbilder nicht von echter Profiarbeit unterscheiden und sind logischerweise auch nicht bereit, echtes Geld für echte Arbeit zu bezahlen.

Die wichtigste Kernkompetenz auf lange Sicht sind keine 2,8er Objektive, keine Backup Bodys, keine Image Tanks usw. , sondern Dein Talent für Bildgestaltung/ Wahnehmung und Deine Leidenschaft/ Besessenheit. Darüberhinaus brauchst Du einen Markt für Deine Bilder. Ohne eine gute Infrastruktur in Deiner Nähe (z.B. eine Großstadt) läuft nicht viel.

Prinzipiell halte ich es aber für keine besonders glaubhafte Motivation zu sagen: "och, ich würde gerne mal etwas Geld mit meinem Hobby verdienen...". Das kann nie die "Legitimation" für einen sein, der mit dem Knipsen sein Geld verdient. Ich meine, die "Legitimation" eines professionellen Fotografen sind seine Bilder. Und da hängen viele in der Luft.

Werde nicht einer von denen, die auf Hochzeiten und Straßenfesten oder irgendwelchen Partys für einen Bratwurstgutschein und einen warmen Händedruck rumkrebsen. Das kann man eine Zeit lang machen, wenn man "hot" auf Fotografie ist. Dann ist das vielleicht noch cool und man lernt auch für eine kurze Zeit etwas dazu. Aber denke an die Ausbildung von Kernkompetenzen, von Alleinstellung. Eigene Themen, eigene Bildsprachen, eigene Lösungen für fotografische Probleme. Probleme, auf die die der Masse der Hobbyknipser nicht mal mit viel Phantasie kommen würde, bereiten Dir schlaflose Nächte und bringen Dich fast um den Verstand...

Orientiere Dich nicht an den üblichen "Hübschbildern" in den üblichen Fotoforen. Schau Dir die Bilder der besten Fotografen an und zieh das beste für Dich raus. Gerade in der Hochzeitsfotografie tun sich Abgründe auf zwischen den richtig guten Leuten und denen, die Massenware produzieren.

Wichtig ist, dass man sich selber kritisch einschätzt. Es muss ein verdammt doofes Gefühl sein, mit Versagungsängsten zu einem Fototermin zu gehen. Andereseits haben mich große Herausforderungen und Druck immer sehr motiviert und mich noch konzenztrierter arbeiten lassen. An solchen Terminen wächst man. Ist wie nach einer gerockten Prüfung.

Es spricht in jedem Fall für Dich, wenn Du nie mit Dir zufrieden bist und Du immer im Hinterkopf behälst, wieviel besser die richtig guten Leute immer noch sind als Du! Auch wenn man bereits Erfolg hat und von seinen Kunden über den grünen Klee hinaus gelobt wird.

Viele Grüße
Christoph
 
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