Ich habe bei uns in der Apotheke danach gefragt. Die hatten das nicht und wollten sich erkundigen.
Heute kam der Rückruf. Die können Heptan besorgen. 0,5 Liter für 50 Euro. Dazu kommen noch 20 Euro Versand.
Kleinere Mengen gibt es auch, aber noch teurer.
... ich benutze zur Feuchtreinigung (falls überhaupt nötig) ein 1:1-Gemisch von Isopropanol und dest. Wasser. Damit löst man sowohl polare als auch wasserlösliche Verschmutzungen auf einmal ...
Das höre ich zum ersten Mal, dass jemand eine Flüssigkeit in eine Lenspen Kappe füllt - das ist doch ein Trockenreinigungsmittel auf der Basis von Kohlenstoff (Carbon).
In der Anleitung zu meinem Lenspen stand, dass sich im Innern der Verschlusskappe ein Reservoir mit Reinigungsflüssigkeit befindet. Bevor man die Kappe abzieht, um eine Linse zu reinigen, soll man die Kappe 2-3 x hin und her drehen, um etwas Flüssigkeit aufzunehmen.
Hanner: ich meine, dass der Wasseranteil die wasserlöslichen Bestandteile löst, und das Isoprop den fettigen Rest entfernt (als Micelle vermutlich). Versuch mal, Seewasserspritzer mit reinem Isoprop zu lösen.... - siehste. Bei mir hat sich das Gemisch bewährt. Es trocknet nicht ganz so gut wie 70%iger IPrOH, löst aber besser. Dann nochmal mit dem Lenspen drüber-fertig!
In der Anleitung zu meinem Lenspen stand, dass sich im Innern der Verschlusskappe ein Reservoir mit Reinigungsflüssigkeit befindet. Bevor man die Kappe abzieht, um eine Linse zu reinigen, soll man die Kappe 2-3 x hin und her drehen, um etwas Flüssigkeit aufzunehmen.
Dabei dürfte es sich um einen Übersetzungsfehler in der Anleitung handeln.
Der Witz des Lenspen Reinigungsprinzips ist gerade die Trockenreinigung mit Carbonpartikeln, die sich in der Kappe (Schaumstoffeinsatz) befinden.
Naja, vielleicht ist es auch ein Anwenderfehler. Jedenfalls roch die Kappe inwändig nach Isoprop, und als sie es nicht mehr tat, habe ich sanft nachgefüllt.
Aber es dopt mein Fotografenfeeling ungemein, jetzt zu wissen, dass ich mit Carbon und Spezialsamt cleane....