… Gibt es da günstigere Bezugsquellen?
n-Heptan, andere Bezeichnungen: "Waschbenzin", "Reinigungsbenzin"
Das ist für Wundbenzin (Petrolether) ein ganz erstaunlicher Preis - vielleicht hätten sie besser nach Wundbenzin gesucht.Heute kam der Rückruf. Die können Heptan besorgen. 0,5 Liter für 50 Euro. Dazu kommen noch 20 Euro Versand.
Kleinere Mengen gibt es auch, aber noch teurer.
Ja, es besteht zu einem hohen Anteil aus Heptan (und Pentan), das tut der Reinigungswirkung aber keinen Abbruch. Rein genug, im Sinne eines relativ geringen Verdampfungsrückstandes ist es wohl gemeinhin.ist aber schon klar, dass das kein (reines) heptan ist, oder?
Nein ist mir nicht klar. Ich weiß auch nicht, ob dieser Unterschied Nachteile hat.
da auch ich die sidolin-tücher hier und andernorts verschiedentlich empfohlen habe, will ich dazu mal was sagen: die flüssigkeit der sidolintücher dampft _optisch_ sehr gut ab, d. h. in _trockenem_ zustand sind nach der reinigung keine spuren zu sehen, falls doch ("schmierstreifen") isses noch nicht richtig sauber. wenn man allerdings nach der behandlung mit einem brillentuch die linsenoberfläche anhaucht, werden spuren sichtbar. wer sich daran stört, kann gerne nochmal kurz mit einem microfasertuch nachwischen, dann isses perfekt. ohnehin sei auch hier nochmal erwähnt, dass die feuchtreinigung ja nur _eine_ eskalationsstufe im kampf um den durchblick darstellt. nach über 30 jahren praxis sieht für mich die ganze treppe so aus (und wird sinnigerweise nur soweit beschritten wie es nötig ist):
1. blasen (mit dem blasebalg)
2. pinseln (feiner dachshaarpinsel bzw. lenspen)
3. trockenreinigung (mit microfasertuch bzw. optikpapier. in wie weit der tipp mit zigarettenpapier genauso zielführend ist, vermag ich mangels eigener praxis nicht zu beurteilen. bei den microfasertüchern stehe ich auf die von zeiss aus dem schon erwähnten reinigungsset, welche es auch einzeln, z. b. hier gibt). diese stufe kann übersprungen werden, wenn feststeht, dass nur die nächste stufe erfolgversprechend ist, z.b. bei getrockneten salzwasser-resten oder nach dem besuch von speedway- und schlammcatch-veranstaltungen.
4. nassreinigung (spezielle reinigungstücher aus dem fotozubehörbereich sind teuer und bringen meines erachtens nicht mehr als _gute_ brillenputztücher aus dem drogeriemarkt. dort sind allerdings auch minderwertige exemplare vertreten, so dass bei unbekannter ware an unkritischer stelle probiert werden sollte). dieser schritt ist nötigenfalls mit einem zweiten tuch zu wiederholen, es bringt nix, den dreck nur gleichmäßig zu verteilen.
5. der perfektionist zieht anschließend nochmal schritt 3 durch.
6. wenn die linse dann immer noch nicht klar ist --> geht es hier weiter
...hätte ich natürlich sofort meinen vielfach recycleten beitrag dazu zitiert:
Ich würde nicht empfehlen davon zu große Mengen zu bestellen (sollte ohnehin nur an Gewerbetreibende geliefert werden).
nach meiner Erfahrung muss man mit dem "dest. Wasser" etwas aufpassen, da häufig nur deionisiertes Wasser (z.B. zum Nachfüllen der Autobatterie/Bügeleisen) angeboten wird, welches nicht vollständig rückstandsfrei auftrocknet - besser geeignet ist Bidestilliertes Wasser (doppelt destilliert) z.B. aus der Apotheke..Falls es jemanden interessiert: ich benutze zur Feuchtreinigung (falls überhaupt nötig) ein 1:1-Gemisch von Isopropanol und dest. Wasser.
Das höre ich zum ersten Mal, dass jemand eine Flüssigkeit in eine Lenspen Kappe füllt - das ist doch ein Trockenreinigungsmittel auf der Basis von Kohlenstoff (Carbon).Auch das Reservoir in der Kappe des Lenspens fülle ich damit auf (2-3 Tropfen).
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