Hamburg

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Stefan L.

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Moin, moin (um gleich mal etwas Lokalcolorit in diesen Thread zu bringen ;) )

ich möchte Euch in diesem Thread in loser Folge an meinem Versuch teilhaben lassen mit der großen Stadt im Norden meinen Frieden zu machen. Klingt erstmal seltsam, die Basis dafür liegt allerdings schon knapp 25 Jahre zurück. Damals kaufte mein Vater ein Unternehmen in Hamburg und ich der gerade seine erste Freundin im geliebten Nordhessen hatte, kein Wasser mag, das Flachland totlangweilig findet, den norddeutschen Slang für den affektiertesten der Welt hielt, usw, usw, mußte mit. Damals schaffte ich es dank Bundeswehr und Studium nach ein paar Jahren wieder abzuhauen, doch inzwischen wohne ich -während der Woche- seit 9 Jahren wieder in der Nähe der großen Stadt.

Mit Kunden muß ich immer das volle Programm absolvieren: Landungsbrücken, Hafenrundfahrt, Speicherstadt, Michel, Reeperbahn ... dabei läßt sich -für mich zumindest- keine positive Grundhaltung aufbauen.

Aber ich habe da doch so ein Hobby, das einen üblicherweise dazu zwingt sich mit seinem Motiv auseinanderzusetzen. Ein paar Serien vom Flughafen habe ich Euch ja bereits gezeigt, doch Flughäfen gibt es überall und die meisten sind auch größer, schöner, besser als diese kleine Provinzstoppelwiese in Langenhorn.

Etwas mit Technik sollte es aber schon zu tun haben, da versteh ich nunmal ein wenig von, sollte ich mit Architektur, Kunst oder sowas starten wäre die Frustgefahr einfach zu groß.

Logischerweise landete ich dann mit meinen Gedanken beim Hafen, zuerst zuckelte ich an der Süderelbe bei den verlassenen Schuppen rum, die sind aber vmtl. nur für die Eingeborenen unter nostalgischen Gesichtspunkten schön, nix für mich also.

Eines schönen Montags als ich von zu Hause wieder nach HH fuhr überkam es mich dann kurz vor dem Elbtunnel: Die Köhlbrandbrücke sollte mein Einstieg werden. Massig Stahl und mein Oppa der alte Vermessungsingenieur hat wohl auch ein paar Gene in mir hinterlassen. Klasse das wars, die Brücke wird der Einstieg, was verbinde ich noch mit dem Hafen? Ganz klar: Container.

Die Köhlbrandbrücke mit einem Containerpott drunter sollte also eigentlich ausreichen um meine fotografischen Ambitionen in und für Hamburg zu wecken. Perfekt wäre natürlich, wenn auch noch Container-LKW auf der Brücke fahren würden, und es schönes Wetter wäre.

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Manchmal hat man auch mal Glück beim Knipsen (ich hab übrigens einen ziemlichen Schreck bekommen, als ich die Kamera (18mm) wieder runternahm und sah wie groß der Pott war)

Das erste verheißungsvolle Ergebnis war -fast (ich hatte nur das Siechma 18-200 OS dabei)- perfekt und nun kann es weitergehen.
 
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Hallo Stefan,

schöner Ansatz.
Freue mich zu verfolgen, wie Du Deine "Liebe" zu Hamburg festigst.

Beste Grüße & schönen Sonntag noch
Thomas
 
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Moin,

Mit Kunden muß ich immer das volle Programm absolvieren: Landungsbrücken, Hafenrundfahrt, Speicherstadt, Michel, Reeperbahn ... dabei läßt sich -für mich zumindest- keine positive Grundhaltung aufbauen.

Landratte:fahne:.
Frage doch mal ein paar Eingeborene, die können Dir Sachen zeigen...

ich hab übrigens einen ziemlichen Schreck bekommen, als ich die Kamera (18mm) wieder runternahm und sah wie groß der Pott war.

:D:D:D
 
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schön ge- und somit beschrieben, deine annäherung an die stadt,
in der du lebst!
und ein saugutes einstiegsbild!

ich bitte um fortsetzung!

gruesse
ralf
 
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Freut mich, wenn es Euch gefällt.

Irgendwie landete ich bei meinen ersten Knipsversuchen im Hafen immer bei den

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Was auch nicht wirklich verwundert, denn sie haben dem Stück- und Massenguttransport schon lange den Rang abgelaufen. Derzeit wird heftig gebaut, um noch mehr Containerstellflächen schaffen zu können. Damit die ganzen schönen Waren auch Leute erreichen, die nicht in der Nähe des Hamburger Hafens wohnen wird ein Teil der Container auf Feeder umgeladen und über die Flüsse weiterverteilt.

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Moin, moin (um gleich mal etwas Lokalcolorit in diesen Thread zu bringen ;) )

ich möchte Euch in diesem Thread in loser Folge an meinem Versuch teilhaben lassen mit der großen Stadt im Norden meinen Frieden zu machen. Klingt erstmal seltsam...

Hallo Stefan,

ich glaube, das geht vielen so - hier in München ist es ja ähnlich, als Einheimischer kennt man die Stadt (leider) nur von Einkaufstouren u.ä. und wenn unsere Firma wieder mal einen "Kundentag" veranstaltet, fragen die Leute gleich "Warum denn nicht zur Oktoberfestzeit" oder "können Sie uns Karten für den FC Bayern besorgen". Und meist versteht man gar nicht, warum so viele Leute unbedingt nach München oder Umgebung ziehen wollen...

Und vieles lernt man dann erst kennen und schätzen, wenn man mit der mindestens genauso geschätzten Nikon auf Tour geht und entdeckt, dass es hier Fotomotive gibt, die man nie erwartet hätte....

Also: gern mehr von Hamburg!
 
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Södele, nachdem gestern die Sedov viel zu früh in den Hafen einlief und sich meine MA immer so erschrecken, wenn ich um 6.00h in der Firma bin, kam Plan B zur Ausführung. Eigentlich wollte ich mir etwas mehr technisches Ansehen, doch auf dem Weg dorthin erweckte ein kleines Schild mein Interesse: Kirche Altenwerder.

Jeder der über die A7 nach Hamburg Richtung Elbtunnel fährt, bzw diesen nach Süden verläßt hat schonmal diesen Kirchturm inmitten von Bahngleisen, Kränen, Logistikgebäuden und Nichts gesehen. Was lag also näher als dem Wegweiser zu folgen.

Man kommt vorbei an Baustellen für riesige Windparks, fluppneuen Strassen, die aber nur für Deichdienste freigegeben sind und fährt auf einer Strasse die immer schlechter und enger wird. Egal, als SUFF-Fahrer stört mich das nicht, zur Not komm ich überall durch und auf einmal stand sie vor mir.

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Eine Kirche mitten im Nirgendwo, was ist denn hier los :nixweiss: An der Kirche gab es keinerlei Hinweise was passiert war, einen Verdacht hatte ich allerdings schon, also zu Hause mal google angeschmissen und siehe da: Zu der Kirche gehörte auch mal ein Dorf mit 2500 Einwohnern, das aber den Containern zu Opfer fiel. Wenn man sich in das Thema etwas liest, waren erste Pläne dem Dorf an den Kragen zu gehen schon in den 20er Jahren des vergangnen Jahrhunderts aufgekommen. Allerdings dauerte es bis Anfang der 70er als die Stadt anfing auf sanften Druck und ab 82 mit mehr Gewalt das Dorf zu entvölkern. Wenn man ein wenig recherchiert hatten die meisten Einwohner sogar Verständnis, das ihr Dorf weichen mußte, waren aber sehr darüber erregt, das es bis 2005 (mehr als 20 Jahre) dauerte, bis das Objekt, das ihr Dorf "killte" endlich eingeweiht wurde.

Übrig blieb nur die Kirche (Bestandsschutz bis 2025)

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mit ihrem Friedhof

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Stand 2007 gab es noch 2 Witwen, die dort noch beerdigt werden dürfen, ansonsten bleibt der Friedhof so bestehen. Ich habe Gräber bis herunter in die 50er Jahre gefunden. Bei jedem normalen Friedhof wären die längst eingeebnet worden. Durch diese spezielle Situation ist dieser Friedhof auch in der Lage Familientragödien zu erzählen.

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Heute ist die Gegend um das Kirchgelände dicht bewachsen und dürfte für Wild-Life-Knipser ein eldorado sein, ich sah ohne jede Tarnung in 20 min.: 3 Feldhasen, 1 Reh, 1 Fasan, 1 großen Greif.

Interessant was er dann, sich mit dem Rad durch den "Urwald" (überwiegend bestehend aus Brennesseln :heul:) zu meinem ursprünglichen Ziel durchzuschlagen. Dazu aber zu gegebener Zeit mehr, bishier nur soviel: Sie spielt dabei schon wieder eine entscheidende Rolle

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Für die Datenfreunde: Alles D300 mit 16-85VR
 
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Dafür das du deine "Heimat" nicht magst, kennst du dich aber sehr gut aus :fahne:die Köhlbrandbrücke ist schon hammer, gut in szene gesetzt. Der Grabstein erzählt echt ne ganze Menge.
 
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interessante Geschichte, tolle Fotos!

Als Süderelber werde ich das aufgrund Deines Berichts mal in die engere Wahl für einen kleinen Abstecher nehmen!
 
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Schöne Reihe. Gerade die Geschichte um die Altenwerder Kirche finde ich ziemlich spannend. Überhaupt haben solche "lost places" etwas für sich. Ob es nun alte Gefängnis-Inseln im ehem. Yugoslawien oder verlassene Mädchenschulen in Holland sind.

Ich denke Hamburg hat noch einige tolle Schauplätze für diese Reihe zu bieten. Leider kann ich Deine eigentliche Abneigung gegen die Hansestadt nicht teilen. Ich wünschte ich hätte bei meinen täglichen Besuchen hier auch mal die Zeit für eine ausgedehnte Fotosafari...
 
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Moin,

an die Geschichte mit Altenwerder erinnere ich mich noch sehr gut. Als Student was ich auf mehreren Demos für den Erhalt von Altenwerder dabei. Sind schon recht üble Sachen gelaufen damals. Bei einer Fahrraddemo sind wir sogar über die Köhlbrandbrücke gefahren. Wenn ich mich recht entsinne, waren es über 10 000 Teilnehmer...
 
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Hallo,

da bereits über den Abriss der Köhlbrandbrücke nachgedacht wird,
kann es nicht schaden, nochmal rechtzeitig Fotos zu machen. ;)

Mir gefallen besonders die Fotos aus Altenwerder, ich würde nur noch
die Perspektive ein wenig entzerren (insbesondere die der zweiten
Aufnahme).

MfG, Jürgen
 
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Heute war das Wetter typischen Hamburger Shiet-Wetter, trotzdestonichts müßt ihr die gemachten Bilder ertragen :D

Wie in letzter Zeit meistens trieb ich mich wieder im Hafen rum, am Burchardkai lagen nur Nußschalen und die auch noch alle fest vertäut, also schaute ich mal am Tollerort (das heißt wirklich so) vorbei. Im Grunde auch nix wirklich spannendes, aber wenigstens ein Feeder beim Ablegen.

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UPS, was lugt denn da hinter den Kränen hervor? Mit 'nem Schlepper vorneweg müßte da ja ein richiges Schiff kommen.

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Mensch Käptn fahr die Nußschale aus meiner Optik. (Die Nußschale ist übrigens 137,5m lang und kann 822 Standardcontainer befördern)

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Da kommt ja was richtig großes, nachdem ich die XIN Los Angeles (2. größtes Containerschiff, das HH anfährt) schon mehrfach verpaßt hatte ließ der COSCO-Schriftzug hoffen.

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BINGO: Die Cosco Asia, das größte Containerschiff, das Hamburg derzeit anläuft und das Maß, das für die geplante Elbvertiefung angesetzt wird.

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349m lang, 45,5m breit und mit max. 14,5m Tiefgang kann sie 10062 Standardcontainer schleppen und ist damit der 2. größte Containerfrachter der Welt. (Die Emma Maersk packt da nochmals 50m Länge, 10m Breite und 2m Tiefgang drauf für eine Kapazität von 13TEU, die kann aber Hamburg nicht anlaufen)

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Die Maße der Asia kann man hier ganz gut einschätzen, wenn man weiß, das Bugsier 20 ungefähr die Länge von 2 Sattelzügen hat und 11m breit ist.

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Doch trotz ihrer knapp 100.ooo PS Leistung, aus einem 12 Zylinder MAN, der allein 2.ooo to wiegt, wäre sie hier im Hafenbecken allein aufgeschmissen, denn sie würde schlicht die Kurve nicht kriegen. Also müssen 2 Schlepper helfen. Während der vordere den Bug in die Elbe zieht, holt der hintere das Heck ins Fahrwasser. Bei einem Frachter dieser Größe müssen beide Schlepper ihre jeweils 5.oooPS voll einsetzen.

Im Vordergrund noch eine Besonderheit Hamburgs: Die Hafenfähren, die fahren im Hafen wie ganz normale Busse und man benötigt zum Fahren auch ein ganz normales Ticket des HVV.

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Nun ist die Arbeit fast vollbracht. Man kann auch an der Markierung/Lackierung der Asia schön sehen, das sie alles andere als voll beladen ist, denn derzeit würde sie mit vollem Tiefgang nicht durch die Elbe kommen.

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Wenn das Fahrwasser erreicht ist werden die Schleppleinen wieder eingeholt und die Schlepper lösen sich.

Mich faszinieren diese Ausblicke -obschon reine Landratte- immer wieder, insbesondere wenn man dann noch weiß, das dieser ungelenke, fette Wal dann auf freier See mit fast 26kn (47km/h) über die Weltmeere pflügt, dabei ca. 25.oooL Öl auf 100km verbraucht und für einen Full-Stop ca. 5km benötigt.
 
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Moin,

Danke fürs Zeigen! Ich hätte dieses Prunkstück nämlich auch bei schönstem Fotografierwetter nicht erkannt. Gut, dass es das lehrreiche NFF gibt!

Grüße
Stefan
 
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Moin,

349m lang, 45,5m breit und mit max. 14,5m Tiefgang kann sie 10062 Standardcontainer schleppen und ist damit der 2. größte Containerfrachter der Welt. (Die Emma Maersk packt da nochmals 50m Länge, 10m Breite und 2m Tiefgang drauf für eine Kapazität von 13TEU, die kann aber Hamburg nicht anlaufen)

Queen Mary II: 345,03 m lang, 41,08 m breit, Tiefgang 10,00 m.
Die drei Schiffe würde ich gerne mal nebeneinander sehen...

Mich faszinieren diese Ausblicke -obschon reine Landratte- immer wieder, insbesondere wenn man dann noch weiß, das dieser ungelenke, fette Wal dann auf freier See mit fast 26kn (47km/h) über die Weltmeere pflügt, dabei ca. 25.oooL Öl auf 100km verbraucht und für einen Full-Stop ca. 5km benötigt.

Mittlerweile haben die Reedereien angefangen zu rechnen und festgestellt, dass 10 Schiffe bei 20 kn wesentlich weniger verbrauchen als 8 Schiffe mit 25 kn...Sprit ist teuer!

Die QM II schafft 29,6 kn entsprechend etwa 56 km/h.
 
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...Manchmal hat man auch mal Glück beim Knipsen (ich hab übrigens einen ziemlichen Schreck bekommen, als ich die Kamera (18mm) wieder runternahm und sah wie groß der Pott war)...


moin stefan :)

was meinst du, wie groß der schreck bei mir mit 12 mm war :D :

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das war schon echt gewaltig...!
weil irgendwie lag unser pöttchen extrem dicht an dem großen bruder... :fahne:

viele grüße, ThinkBlue
 
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moin stefan :)

was meinst du, wie groß der schreck bei mir mit 12 mm war :D :

das war schon echt gewaltig...!
weil irgendwie lag unser pöttchen extrem dicht an dem großen bruder... :fahne:

viele grüße, ThinkBlue

Flick an das Schiffchen 5m Breite, 50m Länge dran und stell 4000 Container mehr drauf, dann hast die Cosco Asia ;)


Wolle, keine Ahnung woe Du das her hast, der Trend geht zwar in die gleiche Richtung, aber mit ganz anderen Mitteln.

Die Emma Maersk schleppt bei vergleichbarer Maschinen- und Fahrleistung 4000 Container mehr als die Cosco Asia, Sie spart also 5 der kleinen Schiffe von oben ein. Beide Schiffe haben ähnliche Verbräuche, somit sind die Verbrauch/Container Relationen bei dem größeren Pott viel, viel besser.

Interessant wird jetzt, daß die Chinesen die Dinger noch nicht bauen können und Hyundai voll ist mit Aufträgen. Die einzige europäische Werft, die in der Liga noch mitspielen kann gehört rein zufällig der Reederei Maersk und dort werden grad weitere E-Klasse Schiffe auf Kiel gelegt und einige Schwestern der Emma laufen schon.

Wenn die Koreaner ihre Kapazitäten nicht bald hochbekommen, werden wir auf Dauer vor einem netten Transportkapazitätsproblem stehen.

MAN bietet inzwischen zusätzlich zum "schwächlichen" 12 Zylinder mit 100.oooPS auch noch einen 14 Zylinder mit gut 130.oooPS, das Motörchen ist nicht dazu gedacht die Schiffe langsamer zu machen, sondern auch richtig beladen das Tempo zu halten. Zeit ist Geld und wenn ein großes Containerschiff einen Umlauf po Jahr mehr schafft, dann spielt der Verbrauch fast keine Rolle mehr.

Die Groß-Tanker und Groß-Containerschiffe passen alle nicht mehr durch den Panama-Kanal, doch trotz des Umweges von ein paar tsd. SM rechnen sich die Dinger trotzdem noch.


Leider fing es gestern dann an zu pieseln sonst wäre ich nochmal zurück nach Waltershof gefahren, dort wurde gerade eine neue Containerbrücke angeliefert, da die 40m Schiffchen -wie das von Think-Blue- demnächst überholt sind und nur die Häfen, die ausreichende Lade- / Entlade-Kapazitäten haben in Zukunft noch mitspielen werden. Bremerhaven hat für die E-Klasse ein eigenes Container-Terminal gebaut und sich damit einen echten Wettbewerbsvorteil verschafft.
 
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Hallo :)

Schöne Serie, als alter Seemann, ( übrigens ebenfalls aus Hessen ), schaue ich mir solche Bilder immer gerne an.
Der Vollständigkeit halber, eine Seemeile, auch Knoten genannt, sind 1852m
d.h. 26 Knoten = 48,152 Km/h, und wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass das Schiff 24 Std am Tag fährt, legt es in dieser Zeit 1155,648 km zurück.
Schon sehr Beeindruckend wie ich finde.

Gruß
Walter
 
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Aha, Slow Steaming. Ich bin ja mal gespannt, wann die erste der Maschinen dabei draufgeht. Großvolumige Motoren wie diese 100.oooPS Giganten sind nicht darauf ausgelegt dauerhaft mit verringerter Leistung zu laufen :nixweiss:
 
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