Moin, moin (um gleich mal etwas Lokalcolorit in diesen Thread zu bringen )
ich möchte Euch in diesem Thread in loser Folge an meinem Versuch teilhaben lassen mit der großen Stadt im Norden meinen Frieden zu machen. Klingt erstmal seltsam, die Basis dafür liegt allerdings schon knapp 25 Jahre zurück. Damals kaufte mein Vater ein Unternehmen in Hamburg und ich der gerade seine erste Freundin im geliebten Nordhessen hatte, kein Wasser mag, das Flachland totlangweilig findet, den norddeutschen Slang für den affektiertesten der Welt hielt, usw, usw, mußte mit. Damals schaffte ich es dank Bundeswehr und Studium nach ein paar Jahren wieder abzuhauen, doch inzwischen wohne ich -während der Woche- seit 9 Jahren wieder in der Nähe der großen Stadt.
Mit Kunden muß ich immer das volle Programm absolvieren: Landungsbrücken, Hafenrundfahrt, Speicherstadt, Michel, Reeperbahn ... dabei läßt sich -für mich zumindest- keine positive Grundhaltung aufbauen.
Aber ich habe da doch so ein Hobby, das einen üblicherweise dazu zwingt sich mit seinem Motiv auseinanderzusetzen. Ein paar Serien vom Flughafen habe ich Euch ja bereits gezeigt, doch Flughäfen gibt es überall und die meisten sind auch größer, schöner, besser als diese kleine Provinzstoppelwiese in Langenhorn.
Etwas mit Technik sollte es aber schon zu tun haben, da versteh ich nunmal ein wenig von, sollte ich mit Architektur, Kunst oder sowas starten wäre die Frustgefahr einfach zu groß.
Logischerweise landete ich dann mit meinen Gedanken beim Hafen, zuerst zuckelte ich an der Süderelbe bei den verlassenen Schuppen rum, die sind aber vmtl. nur für die Eingeborenen unter nostalgischen Gesichtspunkten schön, nix für mich also.
Eines schönen Montags als ich von zu Hause wieder nach HH fuhr überkam es mich dann kurz vor dem Elbtunnel: Die Köhlbrandbrücke sollte mein Einstieg werden. Massig Stahl und mein Oppa der alte Vermessungsingenieur hat wohl auch ein paar Gene in mir hinterlassen. Klasse das wars, die Brücke wird der Einstieg, was verbinde ich noch mit dem Hafen? Ganz klar: Container.
Die Köhlbrandbrücke mit einem Containerpott drunter sollte also eigentlich ausreichen um meine fotografischen Ambitionen in und für Hamburg zu wecken. Perfekt wäre natürlich, wenn auch noch Container-LKW auf der Brücke fahren würden, und es schönes Wetter wäre.
Manchmal hat man auch mal Glück beim Knipsen (ich hab übrigens einen ziemlichen Schreck bekommen, als ich die Kamera (18mm) wieder runternahm und sah wie groß der Pott war)
Das erste verheißungsvolle Ergebnis war -fast (ich hatte nur das Siechma 18-200 OS dabei)- perfekt und nun kann es weitergehen.
ich möchte Euch in diesem Thread in loser Folge an meinem Versuch teilhaben lassen mit der großen Stadt im Norden meinen Frieden zu machen. Klingt erstmal seltsam, die Basis dafür liegt allerdings schon knapp 25 Jahre zurück. Damals kaufte mein Vater ein Unternehmen in Hamburg und ich der gerade seine erste Freundin im geliebten Nordhessen hatte, kein Wasser mag, das Flachland totlangweilig findet, den norddeutschen Slang für den affektiertesten der Welt hielt, usw, usw, mußte mit. Damals schaffte ich es dank Bundeswehr und Studium nach ein paar Jahren wieder abzuhauen, doch inzwischen wohne ich -während der Woche- seit 9 Jahren wieder in der Nähe der großen Stadt.
Mit Kunden muß ich immer das volle Programm absolvieren: Landungsbrücken, Hafenrundfahrt, Speicherstadt, Michel, Reeperbahn ... dabei läßt sich -für mich zumindest- keine positive Grundhaltung aufbauen.
Aber ich habe da doch so ein Hobby, das einen üblicherweise dazu zwingt sich mit seinem Motiv auseinanderzusetzen. Ein paar Serien vom Flughafen habe ich Euch ja bereits gezeigt, doch Flughäfen gibt es überall und die meisten sind auch größer, schöner, besser als diese kleine Provinzstoppelwiese in Langenhorn.
Etwas mit Technik sollte es aber schon zu tun haben, da versteh ich nunmal ein wenig von, sollte ich mit Architektur, Kunst oder sowas starten wäre die Frustgefahr einfach zu groß.
Logischerweise landete ich dann mit meinen Gedanken beim Hafen, zuerst zuckelte ich an der Süderelbe bei den verlassenen Schuppen rum, die sind aber vmtl. nur für die Eingeborenen unter nostalgischen Gesichtspunkten schön, nix für mich also.
Eines schönen Montags als ich von zu Hause wieder nach HH fuhr überkam es mich dann kurz vor dem Elbtunnel: Die Köhlbrandbrücke sollte mein Einstieg werden. Massig Stahl und mein Oppa der alte Vermessungsingenieur hat wohl auch ein paar Gene in mir hinterlassen. Klasse das wars, die Brücke wird der Einstieg, was verbinde ich noch mit dem Hafen? Ganz klar: Container.
Die Köhlbrandbrücke mit einem Containerpott drunter sollte also eigentlich ausreichen um meine fotografischen Ambitionen in und für Hamburg zu wecken. Perfekt wäre natürlich, wenn auch noch Container-LKW auf der Brücke fahren würden, und es schönes Wetter wäre.
Manchmal hat man auch mal Glück beim Knipsen (ich hab übrigens einen ziemlichen Schreck bekommen, als ich die Kamera (18mm) wieder runternahm und sah wie groß der Pott war)
Das erste verheißungsvolle Ergebnis war -fast (ich hatte nur das Siechma 18-200 OS dabei)- perfekt und nun kann es weitergehen.