Hamburg in vier Tagen

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Die letzten Bilder von der Hafenrundfahrt am 1. Mai.
Was wir nicht wussten: An zwei Tagen im Jahr ruht die Arbeit im Hamburger Hafen:
Am 24.12. und am 01.05., Tag der Arbeit.
An diesen beiden Tagen sind die Liegeplätze für Schiffe leer. Weil sie nicht gelöscht werden, sparen sich die Reeder die hohen Liegegebühren.
Deshalb seht ihr die meisten Schiffe lediglich im Trocken-/Schwimmdock.

12 Jahre alter Massengutfrachter (sieht viel älter aus)


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Noch `ne private Luxusyacht (Vielleicht kennt jemand den Namen)


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Fischhalle Altona, davor eine Hafenfähre an der Anlegestelle


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Wohnen und arbeiten am Ellbufer in St. Pauli.
Bildmitte: Strand pauli beach club verwöhnt seine Gäste mit leckeren Drinks und tollen Speisen zu zivilen Preisen.


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Ende einer Hafenrundfahrt


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Nach der Hafenrundfahrt gings ins nahe gelegene "Strand Pauli", eine Mischung aus Beach Club und Restaurant,
wo man bei toller Aussicht direkt auf die Elbe leckere Cocktails und feine Speisen genießen kann.


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Von bequemen Liegestühlen aus konnte man beobachten, wie direkt gegenüber des Strand Pauli die 105 m lange Luxusyacht eines saudi-arabischen Milliardärs
derzeit im Dock von Blohm + Voss restauriert wird. Das einzige Schiff an dem am 1. Mai gearbeitet wurde. Wenn die Kohle stimmt .....


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Im Gegensatz dazu das gewaltige Unterwasserschiff eines Massengutfrachters mit seiner imposanten Ruderanlage und riesiger Schiffsschraube.

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Das 1888 !! erbaute älteste Feuerschiff Elbe 3 wurde nach seinem letzten Einsatz in der Deutschen Bucht im Mai 1977 außer Dienst gesetzt.
Heute liegt das Schiff im Museumshafen Övelgönne in Hamburg und wird dort von einer ehrenamtlichen Besatzung des Vereins in betriebsfähigem Zustand erhalten.


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Am Sandstrand des Elbufers Övelgönne herrscht bei gutem Wetter reges Treiben.
Im Sommer wird dort in der Elbe gebadet.


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Nicht jeder kann sich hier eine Wohnung oder Haus leisten.


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Schöner-Wohnen-Häuser am Elbufer


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Das Schiff wurde 1916 als Logger unter niederländischer Flagge zu Wasser gelassen.
Wie bei den Loggern üblich, war es ursprünglich mit 2 Masten als Gaffelketsch getakelt. Ende der 1940er Jahre wurde es zu einem Frachtsegler, dann entmastet zu einem Küstenmotorschiff umgebaut.
Dabei wurde es von ursprünglich knapp 30 m auf die heutige Länge (50 m) erheblich verlängert.
1993 wurde das Schiff als Dreimastsegelschoner neu hergerichtet und dient seit 1995 unter seinem heutigen Namen Mare Frisium als Passagiersegler. (Quelle Wikipedia)
Es nimmt alljährlich am Hafengeburtstag teil.


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Hafenpanorama


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Chinesischer Frachter


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Chinesischer Tanker


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Die gesamte Besatzung passt in ein einziges Rettungsboot


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Ein mehrtägiges Ticket für öffentliche Verkehrsmittel ist sehr zu empfehlen. Es beinhaltet die Benutzung solcher Fähren als Alternative zu kostenpflichtigen Hafenrundfahrten.
(Die Werbung für ein Musical hat uns nicht inspiriert)


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Der Wasserstandsanzeiger im Turm des Lotsenhauses zeigt die Abweichung des Wasserstandes der Elbe vom Seekartennull (SKN) und die Gezeiten an.
"E" steht für Ebbe, (ablaufendes Wasser), gefolgt von zwei Ziffern in roter Schrift, die den Pegel in Dezimetern angeben.
"F" steht für Flut und die Ziffern in schwarz zeigen auflaufendes Wasser an.
Das Seekartennull im Hamburger Hafen liegt 1,90 Meter unter Normalnull (NN)


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Die Präsident Freiherr von Maltzahn HF.294. ist einer der letzten erhaltenen Finkenwärder Hochseekutter.
Das Schiff liegt im Musesumshafen Övelgönne und wird dort von einer ehrenamtlichen Crew gepflegt und in Fahrt gehalten.


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Das Schiff machte allein mit Fock und Besansegel eine erstaunliche Fahrt.


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Jetzt gib es endlich zu : Du warst 4 Wochen (!) in Hamburg !


Da kannst du mal sehen, was man in vier Tagen alles erleben kann und ....
wir sind immer noch erst am 2. Tag, aber vom 3. und 4. Tag gibt es nur wenige Bilder ....
es sei denn, ich lasse mich noch über die Miniaturwelten aus, aber das habe ich eigentlich nicht vor.
 
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Fähre mit obligatorischer Musical Werbung


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Museumshafen Övelgönne


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Schlepper Liegeplätze - "Bugsier" .... ein origineller Name für einen Schlepper


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Dockland Bürogebäude, vom Architekten als Schiff nachempfunden... m.E. mit recht wenig Phantasie


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Wer es denn möchte kann sich hier in die beklemmende Enge eines U-Bootes zwängen.


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Endstation Landungsbrücken


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Angesichts vieler ambitionierter Fotografien, die genau diese Schiffs-Symbolik hervorheben, finde ich dein Urteil ungerechtfertigt


Dieses Gebäude ist unzweifelhaft ein treffliches Fotomotiv. Dennoch muss es mir nicht als Bauwerk gefallen. Das ist eine rein subjektive Feststellung und soll beileibe kein Urteil darstellen. Es ist eine Frage des Geschmacks und über Geschmack lässt sich bekannterweise nicht streiten.
 
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Die letzten Bilder vom 1. Mai, :) aufgenommen in der Hafen-City.
Es wird unglaublich viel gebaut. Aus dieser Perspektive sieht man besonders gut die imposante Dachkonstruktion der Elbphilharmonie.


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An der Spitze des Baakenhöft in der HafenCity steht ein Leuchtturm modernen Wohnens, genannt "Lighthouse Zero".
In einer Höhe von 20 Metern schwebt eine Wohnfläche von rund 240 Quadratmetern und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Stadt.
Es ist ein Musterhaus, dessen Genehmigung an dieser Stelle nur für eine bestimmte Zeit läuft.
Der Grundpreis soll bei mindestens 5 Millionen liegen. Sonderwünsche dürften den Leuchtturm noch um einiges verteuern, obwohl für das Grundstück nur wenige m² erforderlich sind.


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Alle Kräne im Hafen standen am 1. Mai still.


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Der Tag endet fotografisch in dieser außergewöhnlichen U-Bahn-Station "HafenCity Universität".
Die Station wird von zwölf je sechs Tonnen schweren Leuchtcontainern (6,5 m Länge × 2,8 m Breite × 2,8 m Höhe) erhellt, die in Längsrichtung von der Decke hängen.
Sie bestehen aus einem Stahlgerüst, das mit Milchglas verkleidet ist und in dessen Inneren 280 farbige LEDs für verschiedene Lichtstimmungen sorgen,
die der Tages- oder Jahreszeit oder dem Wetter angepasst werden können und von den Wandmetallplatten reflektiert werden.
Die Form der Leuchtcontainer und die Wand- und Deckengestaltung sollen an Hafenelemente erinnern.


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3. Tag mit Peter (Glaser)



Vom dritten Tag in Hamburg gibt es nur wenige Bilder. Dennoch war er für uns ein ganz besonderes Highlight.
Schon vor unserer Reise hatte ich Verbindung mit Peter aufgenommen, einem ehemaligen Kollegen und Mitglied im Nikon Forum.
Er hatte sich bereit erklärt, uns seine Hamburger Heimatstadt abseits der Touristenroute etwas näher zu bringen.
Peter holte uns morgens im Hotel ab und unsere Fahrt ging über verschlungene, für einen Ortsfremden kaum nachvollziehbare Wege, zum Containerterminal Altenwerder.


Der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) mit dem 1.400 Meter langen Ballinkai ist seit seiner Eröffnung im Jahr 2002 einer der weltweit modernsten Containerterminals.


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Das Lager wird von 26 Kranpaaren und 86 fahrerlosen Transportfahrzeugen bedient. Vier davon sind im Bild unten sichtbar.
Die Besonderheit des Terminals ist der fast vollautomatisierte Ablauf. Die Container werden praktisch nur über die Kaimauer und den Straßenrand
mit menschlicher Hilfe befördert; sämtliche Kräne und Transportfahrzeuge werden von einem Zentralrechner gesteuert.


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Auf dem dritten und vierten Bild wird gerade ein Container vom Kran auf ein zu beladendes Schiff abgesenkt.


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An der östlich gelegenen 1400 m langen Kaimauer des CTA können gleichzeitig bis zu vier Großcontainerschiffe beladen und gelöscht werden.
Der Tiefgang an den Liegeplätzen beträgt 16,7 m, die Kaimauer hat eine Höhe von 7,5 m. Insgesamt wurden 12 Millionen m³ Sand aufgeschüttet,
wodurch eine Höhendifferenz zwischen Kaikante und Elbgrund von 24 m entstand.


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Das Containerterminal befindet sich am Köhlbrand, einem Seitenarm der Elbe, zwischen Kattwyk-Brücke
und Köhlbrandbrücke und ist eines von derzeit vier Containerterminals im Hamburger Hafen.


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Nach Altenwerder fuhr Peter mit uns durch das Hamburger Hinterland, speziell durch das "Alte Land", das größte geschlossene Obstanbaugebiet Europas.
Prächtige Fachwerkhäuser verkünden von dem Wohlstand der dortigen Landwirte.
Davon gibt es nur wenige Bilder, aber dafür hat uns Peter viel Wissenswertes vermittelt.


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Mit dem groß dimensionierten Eingangstor will man seinen sozialen Stand nach außen demonstrieren.


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4. und letzter Tag


Der 4. Tag ist mit 5 Bildern schnell abgehandelt. Er führt noch einmal zurück in die Speicherstadt.
Die Lagerhäuser (Speicher) in neugotischer Backsteinarchitektur sind seit dem 5. Juli 2015 in der Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen.



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Sie sind auf tausenden Eichenpfählen gegründet und haben jeweils auf der einen Seite Anbindung ans Wasser (Fleet) und auf der anderen Seite an die Straße.


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Zum Abschluss eine Trilogie des Wasserschlosses, eines der fotografischen Hauptmotive Hamburgs.


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Einen erheblichen Teil des vierten Tages verbrachten wie in den Miniaturwelten. Davon gibt es unzählige Bilder, die ich euch jedoch ersparen möchte.
Im übrigen sind sie nicht im Enferntesten geeignet, die Faszination der größten Modelleisenbahnanlage der Welt zu vermitteln. Das muss man einfach life erleben!

Nun bleibt mir nur noch, mich bei all den Geduldigen zu bedanken, die uns auf unserer Hamburgreise begleitet haben. Hamburg ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Mein ganz besonderer Dank gilt Peter (Glaser) für seine freundliche Bereitschaft uns seine Heimatstadt näher zu bringen, für sein besonderes Engagement, das er dabei an den Tag legte und letztendlich für seine dabei erwiesene Gastfreundschaft. Danke Peter!
 
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[SIZE="3" schrieb:
Mein ganz besonderer Dank gilt Peter (Glaser) für seine freundliche Bereitschaft uns seine Heimatstadt näher zu bringen, für sein besonderes Engagement, das er dabei an den Tag legte und letztendlich für seine dabei erwiesene Gastfreundschaft. Danke Peter![/SIZE]

Loot man stecken, Charli, dat geit schon kloor---wie wir hier noch manchmal auf Platt sagen.
Das Treffen mit Dir und deiner Frau hat auch mir "bannig" Spaß gemacht und ich habe einmal mehr gemerkt, wie vieles meiner Stadt ich schon sehr lange nicht mehr --oder sogar noch niemals --gesehen habe, obwohl ich doch hier wohne.
Und das mit den befürchteten Sprachbarrieren war ja dann doch nicht so schlimm, zumal wir doch von Anfang an auf einer "Wellenlänge" lagen! :)

Schön das es Euch gefallen hat, in unserer Hansestadt!
 
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Mensch Charli , hut ab !!!

hast die schöne Bilder für vier Tage geknipst!

:respekt:

glaube,das du nicht letzte Hamburg-Tage und komm noch mal nach Hamburg ;) :)

" Junge,komm bald wieder "

 
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Noch `ne private Luxusyacht (Vielleicht kennt jemand den Namen)


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das ist ...

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:)
 
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