Gutes Stativ für Anfänger

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besserwisser

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Hallo :)

Ich suche ein gutes All-Round-Stativ, dass sich lohnt zu erwerben. Ich möchte mit meiner D40 u.A. Selbstportraits, Landschaftsaufnahmen schießen.

Gibt es da bestimmte Marken, die ich meiden oder suchen sollte?

Ich betrachte das Stativ als längerfristigen Erwerb. Richtig?

Bitte auch konkrete Kauftipps! Und wenns geht nicht mehr als 100 Euro.

Danke sehr!
 
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Da muss ich leider allen zustimmen. Die 100,- EUR sind als "längerfristige" Investition rausgeschmissen!

Ein Klassiker ist das Manfrotto 190er in der aktuellen "XB"-Ausführung mit einem entsprechenden Kopf z.B. 486RC2. Beides zusammen solltes du um die 180,- EUR bekommen...

Michael
 
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Hallo und danke!

Habe mich gerade durchs Archiv gewühlt. Da war immer die Rede von über 300 Euro Stativen. Meine Kamera hat 350 gekostet und das war nicht gerade wenig für mich :rolleyes:

Also 200 Euro mindestens?

Worauf muss ich denn achten?
 
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Hallo!
Du musst Stativ und Stativkopf unterscheiden. Bei dem Vorschlag von Michael kostet der Kopf ca. 60,--€, das Stativ um die 140,--€ (ungefähr). Such Dir ein Stativ, das Deinen Bedürfnissen (Gewicht, Höhe, Material) entspricht und einen günstigen Kopf. Auf der Basis kannst Du dann später je nach Einsatzgebiet weitere Köpfe, Schlitten usw. dazukaufen.

Grüsse

Hans
 
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Hi besserwisser,

ich habe ein Billigstativ von Hama und für meine Kompaktknispe und für Innengebrauch war es gut. Aber bei einer D40 mit größerem Objektiv und dann draußen wird es schnell wackelig und damit für die Ausrüstung gefährlich, wenn das ganze umkippt und das würde es bei einem stärkeren Windstoß. Tja, heute weiß ich es besser und spare etwas länger für oben genannte Empfehlung. Dann haste aber was fürs Leben, also auch, wenn irgendwann ein anderer Body kommt, der dann ggf. von schwerer ist.

Grüße
Sascha
 
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stativmässig würd ich jetzt auch das 190er oder besser gleich das 055er von manfrotto in den raum werfen (letzteres is nur ca 30€ teurer).
 
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Ich benutze seit Jahren ein Stativ für etwa 15 Euro dass ich mir damals in Kathmandu gekauft habe. Hatte bis jetzt noch nie irgend etwas daran auszusetzen. Es hält auch meine D80 mit Batteriegriff und dem 70-300mm sicher.
Nur um herauszufinden ob man überhaupt ein Stativ braucht als Anfänger lohnt es sich nicht immer gleich, ein 200 Euro Teil zu holen. Dass kann man sich immer noch besorgen wenn man mit der Billiglösung nach einer gewissen Zeit nicht mehr zurechtkommen sollte...
 
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In Kathmandu habe ich noch keine Stative gekauft, wohl aber Goretex Jacken. Und die verdienen bei richtig Regen den Namen nicht. Bei Wind schützen sie aber zuverlässig.

Will sagen: das ist schwierig zu verallgemeinern. Viele Stative arbeiten bei kurzen bis mittleren Brennweiten gut bis halbwegs befriedigend. Vor allen Dingen dann, wenn die Spiegelvorauslösung eingesetzt wird, die kameraseitig Vibrationen minimiert.

Die Geister scheiden sich aber sehr schnell bei etwas längeren Brennweiten oder im Makrobereich und dann, wenn keine Spiegelvorauslösung möglich ist (z.B. weil sie das Objekt bewegt oder die Kamera diese Funktion nicht bietet).

Nun hat aber die D40 keine Spiegelvorauslösung.

Während mir für Landschaftaufnahmen mit Spiegelvorauslösung ein Mittelklasse Stativ mit einfachem Kopf reicht, sieht das bei Wind und/oder langen Brennweiten völlig anders aus. Dann ist Stabiltität gefragt und für die sind nunmal Stativ und Stativkopf zuständig.

Mein kleiner subjektiver Vergleich bei 300mm Brennweite und einer DX Kamera findet sich hier.

http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=71445
 
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Hallo Besserwisser,

im Augenblick gibt's von Bilora eine Aktion, in der das Bilora 1122 Professional Combi II Stativ mit Kopf (3-Wege-Neiger) angeboten wird (bei E-Bay von einem deutschen Fotoversender gerade für 65 Euro komplett im Angebot, einfach mal schauen).

Ich selber habe unter anderem das Bilora 1123 mit einem Manfrotto-Neiger im Einsatz. Der wesentliche Unterschied liegt in der beim 1122 fehlenden Mittelspreize (dafür kann man beim 1122 glaube ich die Mittelsäule für Makros umkehren). Das Ding ist groß, schwer und stabil - für den Preis gibt es nichts Vergleichbares.

Ehe mich jetzt die Verfechter von "ein Stativ kann gar nicht teuer genug sein"- Fraktion auf's Korn nehmen ;) : für den Anfang ist ein 1122 oder 1123 (müßte neu OHNE Kopf für um die 100 Euro zu bekommen sein) ein in meinen Augen durchaus vernünftiger Kompromiss von Preis und Leistung (ich kann dem 1123 nur nachsagen, dass es elend schwer ist - ansonsten stabil, komplett zerlegbar und im Einsatz bei mir seit 1,5 Jahren bewährt).

Lass aber bloß die Finger von den Billiglinien von Bilora (Graphic-Line und Co.), das ist mal wirklich rausgeschmissenes Geld.

LG, Karsten
 
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Da muss ich leider allen zustimmen. Die 100,- EUR sind als "längerfristige" Investition rausgeschmissen!

Ein Klassiker ist das Manfrotto 190er in der aktuellen "XB"-Ausführung mit einem entsprechenden Kopf z.B. 486RC2. Beides zusammen solltes du um die 180,- EUR bekommen...

Michael

Genau diese Kombo hab ich auch, ich hab sie vor nem Jahr sogar neu für 160 Euro bekommen (war ein Bundle) und das ist wirklich sehr gut. Ich war in einer ähnlichen Situation und kann den Fachleuten hier nur zustimmen. Diese Lösung dürfte wirklich die preiswerteste sinnvolle Möglichkeit sein. Billige Stative lohnen sich gar nicht, ich hatte testweise mal eines für 80 Euro aus dem Saturn im Test - da hätte ich auch gleich aus der Hand fotografieren können.
 
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. Billige Stative lohnen sich gar nicht, ich hatte testweise mal eines für 80 Euro aus dem Saturn im Test - da hätte ich auch gleich aus der Hand fotografieren können.


Billig und preiswert sind zwei paar Schuhe: ich hatte mehrfach Stative in der Preisklasse bis 140 Euro von u.a. Slik, Velbon, Hama testweise aufgebaut - die kamen alle nicht einmal ansatzweise an die Stabiltiät meines 1123 von Bilora heran - dafür waren sie zum Teil um über 1,5kg leichter...

LG, Karsten
 
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Hi,

ich habe mir vor einigen Jahren fuer ca. 120 Euro ein Stativ von Slik gekauft.

Es hat das Gelenk oben schon dabei und kann die 3 Achsen voneinander getrennt einstellen (also kein Kugelkopf).

Ich habe irgendwann mal die obere Auszugstange abgesaegt, weil ich viel haeufiger moeglichst tief runter gehen will als es bis zum oberen Ende ausziehen (bin allerdings auch nur 1.65m gross :winkgrin:), aber sonst finde ich es bis heute gut.

Was mich etwas stoert ist die umstaendliche Schraubaretierung der Beine, da sind die teureren Modelle mit ihren Schnellverschluessen doch bequemer.

Von der Stabilitaet her finde ich es fuer eine leichte SLR voll ausreichend, solange man nicht an einer stuermischen Steilkueste mit einer kleinen Haubitze vor der Kamera Voegel fotografieren will.

Sollte ich allerdings irgendwann mal unerwartet zu Reichtum gelangen, werde ich mir die Berlebach-Stative naeher ansehen.

Gruss

Martin
 
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