Großformat

fx33

Nikon-Clubmitglied

gpox

Sehr aktives Mitglied
Moin

seit ich ab den 80er Computing mache, stelle ich fest, das diese Branche uns(Verbraucher) richtig verarscht :mad:

dieses Monster soll, wenn richtig gelesen +100.000 Riesen kosten....
ich mag gar nicht ausrechnen, welches Honorar dann nötig ist, um es in" ein paar Jahren" armotisieren zu lassen :rolleyes:

und das Thema ist nicht neu,,,,
da gibt es einen teuren US Fotografen der schon vor Jahren so ein (ähnliches)Ding bauen lies>>>
http://aphotoeditor.com/2011/08/23/mitchell-feinbergs-8x10-digital-capture-back/
nur außer diesem Betrag, habe ich davon auch nix mehr gehört ...

wenn ich das richtig sehe, bin ich hier der einzige Profi der seit 1970 mit GF von 4x5" bis 8x10" tagtäglich gearbeitet habe....
und das bis heute, denn die Kameras und Ausrüstung dazu...steht bei mir im Studio immer noch einsatzfähig rum...
nur es gibt keine Kunden mehr die das honorieren könnten....nicht mal ansatzweise :eek:

zu dem ist es dann imme rnoch einfacher...8x10" mit Planfilm SW+Col-Dia zu machen und das zu scannen...
Bilder davon hatte ich vor Jahren hier mal gezeigt..die Originale zum Anfassen auf dem Stammtisch :p

das Hauptproblem bei sochen Sachen erinnern stark an die Entwicklung der Digitalen Kameras....
zuerst kamen massig günstige kleine Digiknipsen...und sauteure DX oder FX Marken....
heißt man hat wie so oft das Pferd von hinten aufgezäumt.....
Begründung die Ausfallquote sei so hoch....andere Sicht>>> man hat sich bis heute die Taschen vollgestopft...

Sinnvoll wäre wenn überhaupt ein Start mit dem Format 4x5" weil....
es davon genug brauchbare Kameras und Zubehör gibt...und weils (vielleicht)bezahlbar wäre...:confused:

aber was laber ich hier rum....ich gehe nun mal in meinen Garten und schau die wachsenden Rosen an :hehe:
Mfg gpo
 

Fiesta1

Sehr aktives Mitglied
Ich habe lange genug mit 8x10 fotografiert.

Die Kunden sind doch heute viel zu bölde um so was zu schätzen.:mad:
 

Fotograf58

Sehr aktives Mitglied
Es gab mal einen Fotografen (den Namen habe ich vergessen), der mit so etwas tatsächlich Architekturfotografie in New York gemacht hat und die Kamera auf die Dächer New Yorks geschleppt hat.
 

Kay

NF-F Platin Mitglied
Es gab mal einen Fotografen (den Namen habe ich vergessen), der mit so etwas tatsächlich Architekturfotografie in New York gemacht hat ... .
Der das mal in Hamburg gemacht hat, den kenne ich ...





- und " eigentlich " wollte ich mal wieder


aber was wollte ich nicht " mal wieder "
 

P.Gnagflow

Sehr aktives Mitglied
@%1;
Es gab mal einen Fotografen (den Namen habe ich vergessen), der mit so etwas tatsächlich Architekturfotografie in New York gemacht hat und die Kamera auf die Dächer New Yorks geschleppt hat.
Reinhart Wolf .... und seine Aufnahmen gefallen mir bis heute ganz entschieden besser als diejenigen aus der berühmten "Becher-Schule"

Er hat auch noch ein bisschen mehr gemacht ... nicht nur, aber auch in Hamburg.
 

Johnars

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
Sorry aber 12MP an einer 8x10 ist einfach Lachhaft und war und ist niemals Zeitgemäss!

Ich habe selbst auch 2 8x10 in meiner Sammlung eine Field aus Holz und eine Sinar P aber 12 MP so teuer ist wirklich schon eine Verarschung!

FG Armin
 

Johnars

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
@%1;

Reinhart Wolf .... und seine Aufnahmen gefallen mir bis heute ganz entschieden besser als diejenigen aus der berühmten "Becher-Schule"

Er hat auch noch ein bisschen mehr gemacht ... nicht nur, aber auch in Hamburg.
Ja der Wolf war mit seiner Sinar und den APO Ronars bis 1200mm auf den Dächern von New York und hat mit 2 Stativen die langen Objektive und die Sinar Norma ruhig gehalten!
Der Wolf hat aber auch extrem gut Essen fotografiert, da habe ich mal Bilder gesehen in einer Ausstellung vor vielen Jahren!
Der hatte echt was drauf!

Gruss Armin
 

gpox

Sehr aktives Mitglied
Moin

und ich hatte mal das Glück ihn einen Tag lang assistieren zu dürfen....
ja war schon beeindruckend, denn allein sein Studio war der absolute Topladen...

als allerdigs sein NY Buch rauskam....habe ich meine Idee mit der 8x10" HH-Altona zu knipsen...begraben :D
denn sowas kann man nicht toppen....

aber ich hatte immer Gelegenheit die 8x10" zu nutzen...
Anfangs waren es alle GF Marken die in den Studios benutzt wurden....

dann aber hatte ich mal einen Workshop/Roadshow mit dem Koch gehabt, der hat mir die Sinar P vorgekaut...:up:
nun ja, dann war es passiert, habe nie wieder die anderen Wackeldinger angefasst :hehe:

am schönsten aber war. das ich von vielen Kunde "freie Bahn" hatte,
im Bereich Fashion Stills(auf deutsch Legeware) konnte ich mich immer machen was ich wollte und...hauptsache es wurde Super
ja und es passierte schon mal das, jüngere Kollegen anriefen und nachfragten>>> wie ich das Bild gemacht hatte...

tja...und dann wars passiert...eine 8x10" in Nahbereich mit einem Nikkor 240 zu bestücken...
ergaben Blikwinkel die es noch nicht gab...die Verstellungen östen jedes Problem...
nachmachen konnte es keiner...sie hatten meist keine GF 8x10" :fahne:
Mfg gpo
 

soulbrother

Sehr aktives Mitglied
und ich hatte mal das Glück ihn einen Tag lang assistieren zu dürfen....

tja...und dann wars passiert...eine 8x10" in Nahbereich mit einem Nikkor 240 zu bestücken...
ergaben Blikwinkel die es noch nicht gab...die Verstellungen östen jedes Problem...
nachmachen konnte es keiner...
Ja, bei so einer Legende wäre ich auch gerne mal wieder Assi...

Aber ne kleine Bitte an Dich:
Könntest Du mal 1oder 2 Bilder zeigen, die solche Werke darstellen, damit ich mir diese Blickwinkel und die Ebenenverstellung besser vorstellen kann?
 

gpox

Sehr aktives Mitglied
Aber ne kleine Bitte an Dich:
Moin

das hatte ich schon mal ...vor Jahren...
habe aber dafür reichlich komische Bemerkungen bekommen...schlicht weil Amateure mit GF meist nix anfangen können....
dazu kam das der freie Upload dauert gekürzt wurde....und ich es nicht wirklich verstehe,
warum man für Fachbeiträge auch noch bezahlen soll :rolleyes:

deine Frage genauer....
wäre sowiso schwer darzustellen, denn es gibt ja einerseits die klassische GF Schule, wie von Linhof bevorzugt....
dann diese jahrelange Gedödel mit der "Torkelfreiheit"...was wiederum seit der Sinar P erledigt war....
und dann eben "meine Interpretation" der Dinge :cool:

ich versuche mal es zu beschreiben....
# natürlich nimmt man bei GF, egal welche Formate, immer erstmal die Grundeinstellungen, sollte die bestens beherrschen,
anders gesagt>>> man muss es sehen können
das aber geht nur , wenn man wie bei mir, praktisch jeden Tag machte

# ganz entscheidet aber auch, sind die verwendeten Objektive...denn nur damit lassen sich "Kunststücke" machen...
also auch "gegen die Regeln" einrichten....das wiederum hat auch was mit den Motiven zu tun, bei Textilien locker gelegt ist alles möglich,
was bei Architektur nicht ginge.(oder nicht gewünscht ist)

# da ich lange Zeit in anderen Studios und mit anderen Fotografen gearbeitet hatte, muste ich logisch das an Objektivne verwenden
was vorhanden war....und auch zu der Zeit, lagen auch noch richtige Flaschenböden an Linsen rum
und neue bessere Objektive wurden einfach nicht gekauft....solange Kunden nicht meckerten
ich hatte also durch Teste einen guten Überblick ob nun Schneider oder Rodenstock was taugen oder>>> ganz was anderes :hehe:

# meine Erstaustattung an GF Linsen waren GF-Nikkore Bulb Type....auf deutsch Reproobjektive....(180-600)
da im Stillbereich man sowieso immer nah drann ist, war das sogar gut, denn diese Nikkore waren frei von Verzeichnung,
haben riesige Bildkreise gehabt und waren rattenscharf, dazu farbrichtig....genau das waren alle anderen selten.

# Beispiel....
in einem Fall hatte ich die 8x10" im Querfromat um eine Doppelseite vier Hemdenstapel eingesetzt....
das Objektiv war so ein 240er Nikkor....je dichtier die Kamera ans Motiv kommt, je länger der Auszug wird....
desto kleiner kann die Brennweite sein....dann eine smarte Verstellung und alles war scharf abgebildet...
logo ging die Blende damit locker auif f64 (oder auch mal mehr) Licht dann die Briese Knaller und öfters mehr wie 12.000WS

der Witz nun, man hatte das Gefühl das man "in-der-Doppelseit-drin-saß"...die Ware hatte eine leichte Kurve...
und man hatte keinen WW-Effekt :p.....das konnte keiner nachmachen :D

selbst die Layouter waren oft genug bereit....leiche Änderungen vorzunehmen, weil mein Schäfebreich eben nicht anders ging
dafür an anderer Stelle die Unscharfbereiche der GF, dann dich Platz ließen z.B. für Texte oder Preislabel.
bedenke, zu der Zeit war es üblich, Waren/Objekte vor eine Dekokulisse zu knipsen...und nicht vor nur weiß.
Mfg gpo
 

Nicname

Sehr aktives Mitglied
Vor vielen Jahren habe ich mir mal einen Wochenendkurs der Studiofotografie im Großformat bei Jost J. Marchesi von der ETH in Zürich geleistet. Und natürlich haben wir damals auch mit der Sinar, aber auch der Toyo gearbeitet - leider "nur" in 4 x 5 Inch und zumeist mit dem Polaroid-Rückteil. Aber ich erinnere mich (rein theoretisch) noch sehr gut an die Themen Lichtsetzung, Schärfendehnung, Verzerrung und Entzerrung der Motivgeometrie sowie Torkelfreiheit. Der Moment des Auslösens, des "Fotografierens" im engeren Sinne, nahm nur Sekunden in Anspruch, der Aufbau von Motiv, Blitzwannen und Studiokameras hingegen schonmal 30 - 45 Minuten. Ich glaube daher zu ahnen, was Du meinst. :rolleyes:
Herzliche Grüße Nic
 

schachspieler

Sehr aktives Mitglied
wenn ich das richtig sehe, bin ich hier der einzige Profi der seit 1970 mit GF von 4x5" bis 8x10" tagtäglich gearbeitet habe....
und das bis heute, denn die Kameras und Ausrüstung dazu...steht bei mir im Studio immer noch einsatzfähig rum...
nur es gibt keine Kunden mehr die das honorieren könnten....nicht mal ansatzweise :eek:
Und auf der anderen Seite gibt es Knipser, die ihre - nicht nur technisch - besch...eidenen Bilder mit dem folgenden Zitat von Andreas Feininger entschuldigen:

„Die Tatsache, dass eine technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.“

Ausgerechnet mit Feininger :eek: sollten sich lieber mal damit befassen, was und vor allem wie der fotografiert hat ...
 

gpox

Sehr aktives Mitglied
Moin

nochmal Nachtrag, damit keine falschen Interpretation entstehen....

ich verherrliche keine GF...egal welche Marke....
nur auf Grund der Vielseitigkeit an Motiven die ich machte, kam ich zu Erkenntnissen die manches "anders zu Bewerten"

es gab auch früher Profis die GF ablehnten und mit MF Hasselblad & Co arbeiteten....schwörten sogar auf KB...aber....
die machten auch nicht die gleichen Jobs, die oft genug deutlich "höher honoriert" wurden

es gab sogar Kollegen im HH Bereich die, wenn es ernst wurde, mir den Job zuschanzten...mit ganz tollen Ausreden :cool:
und das ganze führte letztlich dazu, das ich GF praktisch blind konnte....

andere brauchten 10 Polas um überhaupt was "sichtbares" zu produzieren....ich brauchte dank Minolta Messtechnik...1 Pola :D
bei meinem E-6 Fachlabor wurde oft schon vor "mir gewanrt"...so nach dme Motto, das ist der, der nur den halben Umsatz bei uns macht....
andere brauhten eine 10er Packung Planfilm um ein richtiges Bild zu bekommen, oder musten Clippen oder Puschen...

bei mir gabs mal einen GF Job wo der Kunde extrem die Kosten drücken wollte....OK dann nur ein Blatt Planfilm...
es waren 100 Motive...also nur 10 Packunden a 10....
14 Tage später meldetet der Typ sich wieder>>>> wo den die "üblichen Dubs" bleiben würden ???????????????
es gab kleine und warum braucht er die>>>> kleinlaut für alle anderen deuschsprachtigen Länder wo gedruckt werden sollte....
das er damit mir eine Steilvorlage lieferte von "nur Deutschland Verwendung" ...oder Europa kompatibel :eek:

der Witz bei GF ist doch>>>> gaaaaaaanz einfach (wie ich das sehe) meine Schulpraktikanten die ich hatte...
hatten nach 1 Stunde zeigen-vormachen-und-auf Papier scibbeln....es kapiert und sie konnten es nachmachen...
konnten sogar am nächsten Tag selbst die Kamera bedienen....haben nicht nix etwas fallen gelassen:p

und wenn ich sage, das wir mit GF pro Tag oft >>> 50 und mehr Motive im Sack hatten.....
kann wohl mancher mal nachkalkulieren was da als Umsatz abging ;)

digital.....habe ich später nie wieder die Taktrate hinbekommen....
das unendliche Gefummel am Compi, das Justieren, das Sichern(+Kosten)......die Varianten die Details
und alle Kundengerecht auf irgendwelche Server verteilen....hat die Quote halbieren lassen

und alle haben behauptet das analog+GF >>> schwer und umständlich wäre...
digital alles besser und billiger und schneller sei :rolleyes:
meine Buchhaltung hat mir andere Werte aufgezeigt :hehe:
Mfg gpo
 

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