Mitmachthema Gleise und Gleisanlagen

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Na, wenn der Prellbock nicht hält! So eine aufwendige Befestigung habe ich noch nie gesehen, sehr beeindruckend!
Welcher Bahnhof ist das? Könnte Rostock sein wegen des Schiffes im Hintergrund?
 
4 Kommentare
of51
of51 kommentierte
Auch noch nie gesehen. Bahnhof Warnemünde.
 
m-hermann
m-hermann kommentierte
Sonst sacht man ja immer, doppelt hält besser, aber hier ist sogar vierfach angesagt :77:. Und bei den zwei Reihen Gleisklemmen zähle ich sogar mindestens 2x10 oder gar mehr! Hat die Bahn etwa zuviel Geld oder müssen die so schnell ans Gleisende ranfahren, um noch den Plan einzuhalten? Scheint ja ein Hochrisikobereich zu sein :eek: !
Würde gerne mal sehen, wenn sie dieses System testen :cool:.
 
of51
of51 kommentierte
Ein Stück weiter fängt die Ostsee an. Nicht das die Bahn mit einem Boot kollidiert:biggrin:
 
Kiboko
Kiboko kommentierte
@of51 und @m-hermann
Das ist ein Bremsprellbock.

Prellböcke sollen verhindern, dass Schienenfahrzeuge über das Gleisende hinaus fahren.
Zur Anfangszeit waren die Prellböcke fest.
Die können aber nur für geringe Massen (einzelne Wagen) und geringe Geschwindigkeit die Stöße aufnehmen.
Bei etwas höheren Geschwindigkeiten und einen ganzen Zug würde der Prellbock abreißen, zerreißen, wegfliegen ...
... also seine zugedachte Funktion nicht erfüllen.
Sollte ein fester Prellbock halten, muss der Zug die Energie aufnehmen und wird zusammengefaltet.
Das ist dann so, wie der ICE der in Eschede am Brückenpfeiler zerschellt ist.

Daher werden Prellböcke "gleitend" befestigt.
Der Prellbock wird über Schrauben an den Schienen festgeklemmt.
Bei einen Aufprall kann der Prellbock gleiten.
Damit kann die Aufprallenergie langsam abgebaut werden.

Bei dem oben gezeigten Prellbock wurden noch weitere Schienen und Klemmen hinzugefügt.
Die Klemmenreihe auf den zusätzlichen Schienen erhöht die Reibung.
Je weiter ein Zug den Prellbock verschiebt, desto mehr Klammern werden aktiv.
Die Reibung steigt von Klammer zu Klammer.
Der Zug wird beim Aufprall sanft abgrebemst.
Im Idealfall bleiben dabei Prellbock und Zug unbeschädigt.
In ein Stumpfgleis darf in der Regel nur mit maximal 30km/h eingefahren werden.
Es ist zu erwarten, dass der Zug auf dem Gleisende schon weiter abbremst.

Die Hauptschienen sind hier durch sehr viele Schrauben mit dem Untergrund verbunden.
Die Schienen in der Mitte stabilisieren die ganze Konstruktion, damit die Schienen nicht abreißen oder sich vom Untergrund losreißen.

In großen Kopfbahnhöfen sind die "Gleitbahnen" oft abgedeckt, damit die Reisenden kürzere Wege haben,
um zu den Nachbargleisen zu kommen.
 
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Wölkchen
Wölkchen kommentierte
@of51 .........Otto, bist Du lebensmüde?
 
of51
of51 kommentierte
Nein, nein, ich mache keine Selfies
Ich will mindestens 80 werden.:)
 
Wölkchen
Wölkchen kommentierte

Du schaffst bestimmt die 100 -wenn Du nicht auf Gleisen stehst. :cool:
 
B
Brunke kommentierte
marshaj
marshaj kommentierte
Bei der Geschwindigkeit unserer DB sehe ich da kaum eine Gefahr .... 🙄
 
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