Im Sommer war ich und meine Familie für einen kurzen Ausflug in Gibraltar. Von der komischen britischen Felseninsel habe ich nicht viel erwartet und fotografisch war das Thema eigentlich schon vor der Anreise aus Interessenlosigkeit abgehakt, aber wir wollten uns Gibraltar "einfach einmal ansehen" . Gibraltar haben wir von der Landseite erreicht, was uns schon einmal eine Stunde Wartezeit vor dem Zoll gekostet hat, der dann allerdings zügig passiert wurde.
Die Skyline von Gibraltar sieht unspektakulär aus: Ein großer Felsblock, links der Flughafen und Spanien, rechts das Meer und vor der Insel wurde der Schutt ins Meer gekippt, um Bauland zu gewinnen :
Gibraltar Skyline, von der Bucht aus gesehen
Von oben hat man als Besucher einen schönen Überblick über die Stadt ...
Nachdem wir den Busbahnhof gefunden haben, sind wir mit einem kleinen Touri-Bus die schmalen Straßen aufwärts gefahren (in Gibraltar herrscht normaler europäischer Rechtsverkehr und die Straßen "am Rock" dürfen nur von den Fahrern des Touri-Bus Unternehmen befahren werden). Es ging also die Serpentinen hinauf und durch kleine enge Tunnel. Die erste Station war der Leuchtturm:
Gibraltar, Leuchtturm
Bei der nächsten Station handelte es sich um eine Tropfsteinhöhle, die offensichtlich von einem Einheimischen bewacht wurde.
Die Tropfsteinhöhle war sehr beeindruckend und wird auch für Veranstaltungen genutzt. Ansonsten ist der Fels von Gibraltar ausgehöhlt wie ein schweizer Käse, da überall Bunker und andere militärische Einrichtungen in den Berg gebaut wurden.