Ach, komm mir nicht so!Ich habe doch Sony gar nicht erwähnt. - Und bei Aktien investiere ich weder in Nikon, Sony, oder Canon. Da gibt es sehr viel aussichtsreichere Segmente...
Ich auch.Zu den damaligen Umfragen habe ich bei Videofunktionen „kein Interesse“ angekreuzt.
Das ist sehr weit hergeholt. Das hast du nicht ganz verstanden. Ich meinte nicht die Fotografie an sich, sondern alles drumherum. Sonst hätten hier nicht alle zig Kameras, für alle Lebenslagen und Stimmungen eine andere.
Der Reiz der Fotografie besteht zu großen Teilen aus lebenslangem Lernen.
Schade, wenn für Dich daraus nur Unzufriedenheit entsteht.
Digital Detox:Analog:
Das sind für mich die wesentlichen Vorteile, die mir Digital nicht bieten kann.
- ich brauche weder Computer, Software, Speicher, Backup, Drucker (digital detox);
- ich komme mit rudimentären Mitteln zum Ziel: Licht, Film, Chemie, Papier, etwas Strom;
- ich kann mit "Oldtimern" fotografieren;
- Vom Drücken des Auslösers, bis zum fertigen Abzug erfolgt Alles handwerklich "in-house". Für mich ist das eine Form von Kunst und von Unabhängigkeit.
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Aber die Marketing Leute sind ja nicht dumm und suggerieren uns Unzulänglichkeiten wo keine sind. Wäre ja auch blöd wenn alle mit ihrem Equipment zufrieden wären, wo bleibt da der Umsatz, dann wird was Neues auf den Markt geworfen und die Influenzer mobilisiert, sofern sie nicht an Influenza gestorben sind.
Aber egal fruchtlose Diskussion das jetzt, von daher, habe fertig.
Lächerlich ist, nach Aktenlage derartige Behauptungen aufzustellen. Selbst echte Amateurgeräte wie mein 5,6/200-500 müssen keine schlechtere Abbildungsleistung haben. Ein Kumpel hat sein AF-S 4/200-400 nach einem Vergleich nämlich verkauft, da es deutlich schlechter war. Ok, war ältere Version, aber eben auch eine reinrassige Profi-Optik.
Das Nikon ist weniger lichtstark, das ist erstmal der wesentliche Unterschied. "Ebenbürtig" ist ja auch ein großes Wort. Ich sehe das wie beim Vergleich zwischen Nikon AF-S 4/70-200 zum Z 70-200/2.8: Im direkten Vergleich und bei guten Bedingungen sichtbar, aber nicht annähernd so entscheidend, dass ich dem AF-S nicht anspruchsvollste Motive anvertrauen würde. Bei Flugreisen bzw. unter Gewichtsaspekten ziehe ch das AF-S immer vor. Bei den genannten 100-400 wäre ich mal auf einen Blind-Test gespannt.
Das neue Sony punktet natürlich mit der Bauform. Wie gesagt: Das Ding ist unzweifelhaft extrem gelungen. So gering die qualitativen Unterschiede in der Praxis wirklich sind: Die 2/3 Blende kann für das eine oder andere Szenario ausschlaggebend sein. Als Sportfotograf würde ich u.a. tatsächlich auch die Bauform des neuen Sony bevorzugen, denn hinsichtlich des Witterungsschutz scheint das Ding vielversprechend zu sein. Und auch klar: Für Wildlife IST die Lichtstärke definitiv ein Argument.
Also ich mache es Motiv-abhängig und für meine Motive brauche kein altes Sony, kein neues Sony und auch kein Z100-400.
Ich hatte mal das Sigma 100-400/5-6.3 Contemporary, selten benutzt, war mir zu schwer und zu groß und habe es dann wieder verkauft...
das Tamron 50-300/4.5-6.3 Vc nutze ich dagegen häufig und gerne, das passt deutlich besser vom Brennweitenbereich und ist kleiner, leichter.