Fujifilm überholt Nikon

War am Sonntag auf einem Rock Konzert fotografieren. Da hatte einer das 4,5/100-400 von Sony, ja das könnte ich mir auch gut vorstellen...
Wiegt nicht mal 2kg.
 
1bildermacher1 kommentierte
KOmmen wir wieder zu Fuji zurück ...... die Fuji`s schlagen alle .....
 
Lichtschachtsucher kommentierte
Nun ja , es wird immer etwas geben was für den einen lächerlich ist und für den anderen schon unerschwinglich.
Aber die Marketing Leute sind ja nicht dumm und suggerieren uns Unzulänglichkeiten wo keine sind. Wäre ja auch blöd wenn alle mit ihrem Equipment zufrieden wären, wo bleibt da der Umsatz, dann wird was Neues auf den Markt geworfen und die Influenzer mobilisiert, sofern sie nicht an Influenza gestorben sind.
Aber egal fruchtlose Diskussion das jetzt, von daher, habe fertig.
 
1bildermacher1 kommentierte
Man darf doch auch wieder einmal blödeln, wenn man denkt was in 10 Tagen auf uns zukommt.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Ich sehe das überhaupt nicht so. Ob das neue Sony wirklich "das letzte Quäntchen Bildqualität" oder den "besonders treffsicheren AF" bringt, sehe ich nicht als nachvollziehbar an. Kann sein, dass das im Labor oder Extrembedingungen so ist, in der Praxis bliebt die unterschiedliche Lichtstärke. Sicherlich wird das Sony, dass unzweifelhaft ein großer Wurf ist, im einen oder anderen Aspekt etwas robuster sein.
Lächerlich ist, nach Aktenlage derartige Behauptungen aufzustellen. Selbst echte Amateurgeräte wie mein 5,6/200-500 müssen keine schlechtere Abbildungsleistung haben. Ein Kumpel hat sein AF-S 4/200-400 nach einem Vergleich nämlich verkauft, da es deutlich schlechter war. Ok, war ältere Version, aber eben auch eine reinrassige Profi-Optik.
Das Nikon ist weniger lichtstark, das ist erstmal der wesentliche Unterschied. "Ebenbürtig" ist ja auch ein großes Wort. Ich sehe das wie beim Vergleich zwischen Nikon AF-S 4/70-200 zum Z 70-200/2.8: Im direkten Vergleich und bei guten Bedingungen sichtbar, aber nicht annähernd so entscheidend, dass ich dem AF-S nicht anspruchsvollste Motive anvertrauen würde. Bei Flugreisen bzw. unter Gewichtsaspekten ziehe ch das AF-S immer vor. Bei den genannten 100-400 wäre ich mal auf einen Blind-Test gespannt.
Das neue Sony punktet natürlich mit der Bauform. Wie gesagt: Das Ding ist unzweifelhaft extrem gelungen. So gering die qualitativen Unterschiede in der Praxis wirklich sind: Die 2/3 Blende kann für das eine oder andere Szenario ausschlaggebend sein. Als Sportfotograf würde ich u.a. tatsächlich auch die Bauform des neuen Sony bevorzugen, denn hinsichtlich des Witterungsschutz scheint das Ding vielversprechend zu sein. Und auch klar: Für Wildlife IST die Lichtstärke definitiv ein Argument.
 
HaDiDi kommentierte
Nun ja , es wird immer etwas geben was für den einen lächerlich ist und für den anderen schon unerschwinglich.


Also ich mache es Motiv-abhängig und für meine Motive brauche kein altes Sony, kein neues Sony und auch kein Z100-400.
Ich hatte mal das Sigma 100-400/5-6.3 Contemporary, selten benutzt, war mir zu schwer und zu groß und habe es dann wieder verkauft...

das Tamron 50-300/4.5-6.3 Vc nutze ich dagegen häufig und gerne, das passt deutlich besser vom Brennweitenbereich und ist kleiner, leichter.
 
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Diese endlosen Rechthabereien hier sind total öde. Können wir nicht zur Abwechslung mal diskutieren, welche Toilettenbürsten man kaufen soll?
 
5 Kommentare
are-bure-boke kommentierte
Toilettenbürsten, wieso, droht ein neuer Lockdown?
 
ni27fo kommentierte
Interessantes Thema, es werden sich verfeindete Lager bilden (Form, Farbe, Funktion), bin gespannt
 
N
Nikorino kommentierte
In den USA soll es wohl aufgrund der Kanadazölle eventuell zu Engpässen bei Toilettenpapier kommen.
 
VisualPursuit kommentierte
Yes, Exportzölle auf Holz.
 
Toilettenbürsten hin und her…..
Wer fotografiert schon Scheisshäuser.

Es geht doch nix über eine Zf und Z9.
Hier auf Bornholm fragt niemand nach Sony.
Höchstens als Glotze in der Hütte.

Traumhaftes Fotowetter!
 
2 Kommentare
HaDiDi kommentierte
Liegt Bornholm eigentlich im Tal der Ahnungslosen....
 
svantevit kommentierte
Könnte ich mir bei dem heutigen Bildungsstand für manche sicherlich vorstellen
 
3 Kommentare
svantevit kommentierte
Aha, Mit Kameraüberwachung. Na dann viel Spaß. Guckst du dabei ins Objektiv?
Fräulein Dixi sollte man sich mal rechtlich vorknüpfen. Ab wann werden die Aufnahmen gelöscht?
 
D
dirkpeters kommentierte
Ich habe noch nicht nachgefragt, aber dafür ist ja die Nummer angegeben.
 
peterkdos kommentierte


Finde ich nicht verkehrt, der Vandalismus hält vor Scheiße nicht!

Wenn man sieht in welchen Zustand sie innen aussehen, frage ich mich sehr oft wie es bei den Leuten so im WC zu Hause aussieht.
 
Auch "Thomas" hat eine Meinung zu Nikon.......


 
Lichtschachtsucher kommentierte
Genau, Spekulationen, ich will da nicht weiter drüber nachdenken müssen, das erinnert mich sehr stark an Bildzeitung Niveau und Hartz4 Stammtisch Geschwafel von Verschwörungstheoretikern.
Mir eh wurscht was andere über Nikon zu wissen glauben, meine Nikons funktionieren prima und ich bin zufrieden.
 
peterkdos kommentierte


Nein, das muss ich nicht.

Oder schaust Du Die alles Mögliche im Netz was über Sony geschrieben wind?

Kaufe Dir einfach mal Sony Aktien, wenn Du so von Sony als Marktgewinner überzeugt bist.

Oder doch nicht?

Siehe mal den Score….


Excellent...oder doch nichts als Investment?
 
HaDiDi kommentierte
Ich habe doch Sony gar nicht erwähnt. - Und bei Aktien investiere ich weder in Nikon, Sony, oder Canon. Da gibt es sehr viel aussichtsreichere Segmente.

Derzeit nutze ich aktiv 14 Kameras, nur drei davon kommen von Sony, zwei sogar von Nikon, zwei von Fuji, zwei von Mamiya....
 
D
dirkpeters kommentierte
Wenn man nicht mehr weiß, über was man Videos machen soll. Das Video enthält keinerlei Mehrwert.
 
N
Nikorino kommentierte
und dann gleich 18 Minuten lang...

Jeder muss ja irgendwie sein Geld verdienen.
 
Ich habe doch Sony gar nicht erwähnt. - Und bei Aktien investiere ich weder in Nikon, Sony, oder Canon. Da gibt es sehr viel aussichtsreichere Segmente...
Ach, komm mir nicht so!

Deine andauernde, unterschwllige Andeutungen über andere Kamerahersteller kann man hier nachlesen, sofern man sich die Mühe macht.

Lass es einfach, und erlaube jedem der sich für ein bestimmtes System entscheidet, diese Wahl.

Was Deine momentane analoge Sammelleidenschft betrifft, das musst Du selbst entscheiden.

Ich halte sie für ziellos, sie führt nicht zu besseren Bildern.

Aber, Deine Entscheidung, das akzeptiere ich voll und ganz.
 
VisualPursuit kommentierte

Ich glaube die "Planlosigkeit" kommt in Deine Beiträge weil dir nicht klar ist
auf welchem Weg manch einer seine kreativen Grenzen auslotet.

Und du hast überhaupt nicht verstanden daß genau in diesem hier diskutierten
Kontext die Technik eine absolute Nebenrolle spielt und es tatsächlich um
persönliche Entwicklung geht. Die Technik ist nur notwendiger Katalysator.
 
HaDiDi kommentierte
Gerade die Kult-Objekte habe ich ignoriert.... in meinem analogen Portfolio befindet sich keine Rolleiflex, keine Hasselblad, keine Leica, keine Contax T2/T3, keine Minolta CLE, etc.

stattdessen eine Nikon F90X, eine Fuji 645, eine Minolta Hi-matic SC, oder eine Olympus Freedom Tele, aber auch eine Sprocket Rocket und eine Lomo ActionSampler. Dazu nicht nur cleane Standardfilme, wie ein HP5, sondern auch Double X, 800T, Vision 3 500T, Harman Switch Azure, etc. - es geht mir da um die Abwechslung, um das Experimentieren, um neue Erfahrungen, um die Erweiterung der Kreativität.

Die Planlosigkeit ist eigentlich nicht planlos. Ich versuche unterschiedliche Kameratypen und Filmformat und schaue, was damit möglich ist... mit einer 120 TLR fotografiere ich anders, als mit einer ordentlich 35 Point-and-Shoot mit Fill-in Blitz. Es geht um Spaß und Erfahrung. Was nicht passt wird wieder verkauft. Die Verluste bei der Hardware sind letztendlich lächerlich, gegen die Filmkosten - bei 30 - 40 Filmen/a mit Entwicklung und Scannen ist man schnell im Bereich von 3000-4000€.

Derzeit habe ich vier Kameras mit unterschiedlichen Filmen geladen... die werde ich in den nächsten zwei Wochen verschießen, allerdings ohne Zwänge. Ich stehe morgens auf und greife mir zwei analoge Kameras nach Tageslaune und dazu dann noch eine digitale. Ich setze mir keine verbissenen Ziele, eher versuche ich in einen Flow zu kommen und schaue dann, was passiert... Es geht nicht um das systematische, gezielte Verbessern, die Verbesserungen kommen auch so, zwanglos und mit Spaß.
 
Lichtschachtsucher kommentierte
Na ja, wenn man spät anfängt muss man halt das aufholen was andere schon vor Jahrzehnten taten.
Was für den einen neu ist, ist für den anderen ein alter Hut.
Der Reiz des Neuen mag wohl kurzfristig die Kreativität fördern, allein schon weil man den A...... wieder mehr bewegt, aber auf Dauer ändert das nichts an der Unzufriedenheit die die meisten in sich tragen, sonst müssten sie nicht dauernd was Neues haben.
 
VisualPursuit kommentierte

Der Reiz der Fotografie besteht zu großen Teilen aus lebenslangem Lernen.

Schade, wenn für Dich daraus nur Unzufriedenheit entsteht.
 
HaDiDi kommentierte
Na ja, wenn man spät anfängt muss man halt das aufholen was andere schon vor Jahrzehnten taten.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass es tatsächlich Bereiche in der Fotografie gibt, die noch nicht ausprobiert habe. Ich habe zwar viele Jahre analog fotografiert, für die WAZ Wochenenddienste gemacht, Hotelanlagen auf den Malediven und in Süd-SriLanka für Kataloge fotografiert und konnte sogar Bilder vom beginnenden Bürgerkrieg (1983) in SriLanka an ein deutsches Wochenmagazin verkaufen.... Aber ja, ich habe nur die Nikon FM und FE genutzt, nur "normale Filme" und war kaum "experimentell" unterwegs. Mittelformat in all seinen Variationen habe ich nicht probiert und es gibt sicherlich noch viele andere Fotobereiche, die bei mir unbelichtet geblieben sind.

Dann habe ich mich 20 Jahre um Job und Familie gekümmert, habe ordentlich Gas geben, so dass ich mit 49 die Schippe in die Ecke stellen konnte, damals war aber kaum Zeit und Muße für die Fotografie. - Und jetzt mit viel Zeit, gut gefüllter Portokasse und gesundheitlich noch ohne Einschränkungen - bin ich am Aufholen dran. Es scheint, bei Dir ist einiges anders verlaufen, du hast keine unterbelichtete Felder in Deiner Fotografie-Historie und muss nichts mehr aufholen - well done!
 
Zu den damaligen Umfragen habe ich bei Videofunktionen „kein Interesse“ angekreuzt.
Ich auch.
Derzeit besitze ich z.B. eine Nikon D810, die ich nach einem schweren Wasserschaden komplett restauriert habe, bei der allerdings das TOGO - Board (digitale Hauptplatine) einen Restschaden hat, der dazu führt, dass man im LiveView-Modus zwar von Foto auf Film umschalten, die Videoaufzeichnung aber nicht starten kann. Für meine Zwecke völlig ausreichend, weil ich, wenn ich wirklich mal Videos aufnehmen will, das mit meiner D7200 und meiner Z6 machen könnte.
Diese D810 zu verkaufen kann ich mir wohl abschminken, wenn "alle Welt" auf das Videofilmen mit Fotokameras so viel Wert legt?
 
4 Kommentare
svantevit kommentierte
Aufs rote Videoknöppel drücke ich höchstens einmal
wenn ich zu Hause mit Frau vorm großen Fernsehapparat sitze,
und wir den Blick auf die Wellen und das Rauschen nochmals erleben möchten.
Das reichen ein zwei Minuten und meist genügt ein Telefon mit Display.
Richtig filmen sodass es auch für andere interessant wird, sollte man im Schnitt, Vertonung, Dramaturgie verstehen. Mir zu aufwändig. Nicht aus Desinteresse sondern eben weil ich null Bock dazu habe. Oft reichen mir auch die automatischen Rückblicke von Herrn Apfel.
Der weiß alles. Thematisch fügt er Ort und Personen zu Filmchen zusammen. Der Schlingel.
 
D
Dunkelziffer kommentierte
Ja-aber, dafür gibt es doch die KI.
Habe einfach mal eingegeben: schreibe einen Verkaufstext, der die Vorzüge einer Kamera auflistet, ohne Videofunktion.

Antwort:

Konzentriert auf das Wesentliche: Fotografie​

Diese Kamera richtet sich an alle, die sich auf das eigentliche Fotografieren konzentrieren möchten. Sie verzichtet bewusst auf eine Videofunktion und schafft damit eine klare Ausrichtung: erstklassige Bilder, intuitive Bedienung und ungeteilte Aufmerksamkeit für den perfekten Moment.

Ihre Vorteile auf einen Blick:


  • Pure Fotografie – keine Ablenkung durch Videofunktionen, sondern volle Konzentration auf das Fotografieren.
  • Einfach und übersichtlich – die Bedienung bleibt auf die wesentlichen Funktionen einer Fotokamera fokussiert.
  • Schnell einsatzbereit – Kamera einschalten, Motiv erfassen und den besonderen Augenblick festhalten.
  • Ideal für Fotoliebhaber – perfekt für alle, die Fotos bewusster aufnehmen und gestalten möchten.
  • Fokus auf das Fotografieren – die Kamera muss keine zusätzlichen Ressourcen für Videoaufnahmen bereitstellen.
  • Mehr Raum für Kreativität – Bildkomposition, Licht, Perspektive und der entscheidende Moment stehen im Mittelpunkt.
  • Der ideale Begleiter – ob auf Reisen, bei Veranstaltungen, in der Natur oder im Alltag: bereit für besondere Motive.
  • Für echte Fotografie-Enthusiasten – eine Kamera für Menschen, die lieber fotografieren als filmen.
Weniger Funktionen, mehr Fokus:
Wer keine Videokamera sucht, sondern ein Werkzeug für die klassische Fotografie, findet hier eine konsequent auf Fotos ausgerichtete Kamera. Denn manchmal ist weniger genau das, was man braucht, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: den perfekten Augenblick.
 
are-bure-boke kommentierte
Ich hab dutzende Funktionen in meinen Digital-Kameras, ich nutze aber nur das wenigste davon.
Video hab ich noch nie genutzt bei keiner Kamera und ich sehe auch nicht ein,
nur weil viele Fotografen Videos machen, mich genötigt zu fühlen da mitzumachen.
Wenn es drin ist in der Kamera: ok, aber nutzen muss ich es ja nicht.
 
1bildermacher1 kommentierte
Weniger Funktionen, mehr Fokus ..... darüber kann ich nur den Kopf schütteln, denn das liegt nur an mir ....
 
Ich finde Berichte und Ergebnisse von anderen immer interessant, wenn sie sich an alten Grünspankästen probieren.
Für mich steht dabei mehr die Technik im Raum als das Analogresultat.
Dieses spielt keine Rolle mehr.
Kann man alles nachträglich an der Maschine zaubern.
Doch der Umgang mit den Schmuckstücken hat was. Und da freue ich mich einfach mit.
Ob neue Erfahrung als Jungspund oder schwelgen in Erinnerungen ist erstmal wurscht.
Beide haben Spaß bis man aus Kostengründen die Sache wieder beiseite legt.
 
are-bure-boke kommentierte

Du fotografierst doch nicht anders, du musst eventuell anders die Belichtung messen,
fotografieren tust du dann genauso.

ISO 12.800 hab ich ehrlich gesagt noch nie gebraucht.
Das höchste war glaube ich 6400, das konnte auch schon analog der ILFORD Delta 3200.
Meist bleibe ich bewusst unter ISO 3200.
 
calc kommentierte
Analog:
  • ich brauche weder Computer, Software, Speicher, Backup, Drucker (digital detox);
  • ich komme mit rudimentären Mitteln zum Ziel: Licht, Film, Chemie, Papier, etwas Strom;
  • ich kann mit "Oldtimern" fotografieren;
  • Vom Drücken des Auslösers, bis zum fertigen Abzug erfolgt Alles handwerklich "in-house". Für mich ist das eine Form von Kunst und von Unabhängigkeit.
Das sind für mich die wesentlichen Vorteile, die mir Digital nicht bieten kann.

Dann die typischen Vorurteile:
  • teurer; nein, wenn man seinen Workflow beherrscht;
  • Zeit; die Zeit die ich in meine analoge Arbeit investiere, investieren andere andererseits. Viele schwärmen hier von ihren Lieblingsprogrammen zur Fotobearbeitung. Werden die nicht genutzt?
  • Qualität; einwandfrei, siehe Workflow beherrschen;
  • Chemiedämpfe, muffige Dunkelkammer; wann wurde die Lüftung erfunden?
  • dann wird immer über Kratzer in den Negativen gemeckert; gut wahrscheinlich sind das die Grobmotoriker.
Noch ein kleiner Tip: wenn man analog machen will oder sich verbessern will, auch mal entsprechende Bücher aus dem letzten Jahrtausend lesen. Dort steht Alles.
 
svantevit kommentierte

Habe ich ewig gemacht.
Deine gutgemeinten Ratschläge verpuffen bei mir. Positiv gemeint.
Analog? Wenn ich mal mit einer der Alten spielen möchte, dann ja.
Mehr aber auch nicht.
Ich habe Schrankwände voller Fachliteratur damaliger Zeit. Erfahrungen ebenfalls noch nicht verflogen.
Und Kameras sowieso.
Analog bin ich gesättigt.
Wer sich an Analog erfreut, gern!
 
HaDiDi kommentierte
Man muss daraus auch keinen Glaubenskrieg machen, warum nicht sowohl, als auch - mehr Möglichkeiten bereichern und sorgen für Abwechslung. Man kann es doch von der Tageslaune und von den geplanten Motiven abhängig machen.

Kollege svantevit ist ja auch schon breiter aufgestellt (auch wenn er analog kaum unterwegs ist), er versucht zumindest die Besonderheiten seiner manuellen vintage Objektive kreativ zu nutzen... andere haben nur eine Kamera und zwei Zooms und vermissen nichts.

Bleibt natürlich auch immer noch der finanzielle Aspekt, dadurch werden meist wohl die echten Grenzen gesetzt, bei der Ausrüstung und bei dedizierten Fotoreisen und Workshops....
 
are-bure-boke kommentierte

Der Reiz der Fotografie besteht zu großen Teilen aus lebenslangem Lernen.

Schade, wenn für Dich daraus nur Unzufriedenheit entsteht.
Das ist sehr weit hergeholt. Das hast du nicht ganz verstanden. Ich meinte nicht die Fotografie an sich, sondern alles drumherum. Sonst hätten hier nicht alle zig Kameras, für alle Lebenslagen und Stimmungen eine andere.
Natürlich gibt es Ausnahmen, das sind aber wenige. In meinem Club gibt es einen der macht seit mind. 10 Jahren seine Bilder mit ein und derselben Fuji Einsteiger APS-C, und die werden auch ausgestellt. Das ist selten heutzutage.
Der Reiz des lebenslangen Lernens, die Technik der Fotografie oder das kreative Schaffen, beides ist unterschiedlich und für das zweite brauch ich wenig Technik.
Aber der Reiz des Neuen wiegt schwer, so wird Geld umgesetzt.
 
Kommentar
Digital Detox:
Stimmt, statt am Computer sitzt man stundenlang in der fensterlosen Dunkelkammer und starrt auf eine gespenstische Rotlichtlampe.

Rudimentäre Mittel:
Klingt romantisch, bis man feststellt, dass das "rudimentäre" Setup ein halbes Chemielabor und exakte Wassertemperatur-Kontrolle erfordert.

Oldtimer-Romantik:
Ist ungefähr so praktisch wie der tägliche Weg zur Arbeit mit der Dampflok, nur um zu beweisen, dass man Kohlen schaufeln kann.

Handwerkliche Unabhängigkeit:
Man ist so lange unabhängig, bis das erste Negativ im Entwickler verklebt oder ein Staubkorn den perfekten Schuss ruiniert.

Kein Strom nötig:
Außer natürlich für den Belichtungsmessser, die Laborlampe, die Vergrößerung und das heizbare Wasserbad.
 
Kommentar
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