Mitmachthema Freie Kategorie - aber mit Bild-Erläuterung

Ein schneller Schnappschuss am Rande eines kleinen Open-Air-Konzerts,
bei dem meine Aufmerksamkeit eigentlich der Band auf der Bühne galt.

Zufällig hatte ich ein ganzes Stück abseits der Bühne eine junge Frau entdeckt,
die dort vor einer Betonwand mit ihrem Schatten tanzte.
Schnell mit der Kamera, ohne lange nachzudenken, zur Seite geschwenkt und abgedrückt.
Pixelpeeper werden wahrscheinlich die Schärfe bemängeln und anderen wird der
abgeschnittene Arm des Schattens nicht gefallen.

Bein dem Bild gefällt mir persönlich die Lebendigkeit dieser kurzen Szene.
Da hat mich nicht einmal das blaue LED-Licht gestört.

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Grüße aus HB
Heiner
 
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260115_ST_0046_low.jpg

Der Jazz-Trompeter Alexander Niermann im Oberhausener Gdanska.
Das wirklich Witzige an diesem Bild ist, dass sich diese Spiegelung
inmitten einer Ausstellung mit Jazz-Grafiken befindet.

Eine andere Version könnt ihr hier sehen – klick!


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Wuxi
Wuxi kommentierte
Super gesehen!

Und danke auch für die Neger-vor-Hütte-Erklärung der Witzigkeit :D
 
Natürlich erzeugt eine LEICA Kamera keine "besondere" Fotos - egal mit welchem Objektiv. Darum geht es in diesem Foto nicht. Es geht auch nicht darum, Grenzen eines Systems oder eines Objektivs darzustellen sondern nur den Alltag.

Der AF einer LEICA wird gerne rückständig, träge, unzuverlässig usw. bezeichnet. Nun habe ich das 2.8/70-200mm schon ein paar Tage und bevor ich es bei den ersten Sportveranstaltungen einsetze, möchte ich mich mit dem AF der Kamera in Verbindung mit diesem Objektiv ein wenig vertraut machen. Unsere Tochter bietet sich dafür einfach an, da sie nicht vorm TV, Tablet oder Monitor sitzt, sondern sich gerne bewegt.

Egal was ich bisher probiert habe - weder die Kamera noch das Objektiv zeigen irgendeine Schwäche. Im Wald ( MTB ) konnte ich sie noch nicht einsetzen, das kommt erst im Frühjahr.

Hier sah ich dass sie zum Sprung angesetzt hat und habe die Kamera einfach hochgerissen und abgedrückt. Möchte einfach nur zeigen, dass nicht immer ein Augen-AF oder ein High-Tech-AF-Monster notwendig ist um Fotos von bewegten Objekten zu machen.

Wie "früher": Einfach machen statt unnötig über Technik reden und diskutieren.

JPEG OOC

L1040437 by Gianty Mudracer, auf Flickr
 
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bassheiner
bassheiner kommentierte
Das Bild zeigt unbeschwerte und unbekümmerte Lebensfreude. Das ist es, was bei diesem Foto bewegt und nicht das letzte Quäntchen Schärfe.
 
Ich weiß ja, dass ich kein lichtstarkes Objektiv habe mit dem Z 180-600 mm f5.6-6,3 VR, aber es reizt mich, trotzdem Grenzsituationen auszuprobieren. Heute früh um 8 Uhr, die Sonne schickt sich gerade an aufzugehen, neblig-trübes Regenwetter, einfach noch finster...

Im Garten tummeln sich schon etwa 15-20 Stieglitze an den Futterhäuschen. Aus der noch sehr im dunkeln liegenden Haselhecke heraus werden die Futterkästen angeflogen. Im M-Modus mit 1/160s. F6.3. ISO1600 geschossen bei ca. 13,5 m Abstand. Mit DXO 9 bearbeitet und gecroppt kam dann das hier heraus.

stieglitze.jpg
 
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WRUD
WRUD kommentierte
Obwohl unsere Vogelhaus immer viele Vögel anlockte, kamen plötzlich keine mehr.
 
Ein Street-Foto, welches so auch problemlos in Deutschland möglich wäre,
wenn Siegfried Hansen aus HH Menschen in seinen Bildern darstellt, dann in etwa so....



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Das Bild wurde mit der GFX 50SII und dem manuellen Pentax645 80-160/4.5 aufgenommen
 
dembi64
dembi64 kommentierte
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Ein Blick auf die Webseite Siegfried Hansens zeigt, dass sein Street-Stil mitnichten so ist, wie mit dieser Aufnahme suggeriert wird, sondern doch schon anders. Seine Gesichtsmaskierungen sind idR origineller, z.B. das mit dem Zentrum einer Scheibensplitterung oder dem gespiegelten Jacketknopf direkt vor dem Kopf der vorbeilaufenden Person (man kann ins Portfolio leider nicht verlinken). Einzige Gemeinsamkeit ist: Auch bei Hansen ist die Person oft nicht als Individuum, sondern als anonymes lebendes Objekt dargestellt.
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Chrome lässt gar keinen Rechtsklick zu auf der Seite - mit anderen Browsern mag das offenbar gehen.
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
F12 probieren ;)
 
Es wird wieder - das manuelle Nachführen der Schärfe wie "früher" ohne Augen-AF oder sonstigen Hilfen.

Die Ausschussquote ist gar nicht hoch. Klar geht es mit AF einfacher und mit Serienbild wäre es einfacher. Mir macht aber die "Arbeit" des Scharfstellens sehr viel Spaß und dies nimmt bei mir einen sehr hohen Stellenwert ein. Vielleicht fotografiere ich dieses Jahr unsere komplette MTB-Rennserie manuell:
MF-Nikkor AIS 2,8/28mm CRC, LEICA Elmarit R 2,8/135mm und LEICA Elmarit R 2,8/180mm. Kamera je nach Laune.

Beide Aufnahmen mit der NIKON Z6 und dem LEICA Elmarit R 2,8/135mm. Müsste Blende 4 oder 4/5,6 gewesen sein.
Ich weiß: Kein High-Speed. Beim MTB wird aber auch nicht immer schneller gefahren.

DZ6_7955 by Gianty Mudracer, auf Flickr

DZ6_8035 by Gianty Mudracer, auf Flickr
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Mir macht aber die "Arbeit" des Scharfstellens sehr viel Spaß...

Wenn man als junger Mann analog und manuell mit der Fotografie begonnen hat, möchte man die Fähigkeit auch manuell bewegte Szenen einzufangen zu können, nicht verlernen. Dazu sollte man immer mal wieder so einen "Übungs"-, oder Auffrischungstag einlegen.

Gleich geht es für sechs Tage nach Bangkok, ich habe ein schönes Hotel in China Town und in wenigen Tagen ist Chinese New Year. Dort ist alles (rot) geschmückt, die Tempel sind voll, die Geschäfte quellen über und es finden viele Veranstaltungen und Aktivitäten statt. Also ideale Bedingungen für einen Foto-Trip.

Neben der A7CR mit AF-Objektiven habe ich die A7RIII und die GFX 50SII jeweils mit manuellen Objektiven (insgesamt sieben) eingepackt - und werde auch viele Stunden "am Scharfstellen arbeiten".
 
G
Gianty kommentierte
Und keins der Objektive ist knackscharf bis in die äußersten Ecken, die zugehörigen MTF Kurven zeigen lokale Dellen.

Ob das was wird?

Bin mir sicher: Ja!
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Nicht nur das, ein Objektiv hat nur Single Coating zeigt bei Sonne also Flares und Ghosting - und ich habe es bewusst gekauft....
 
G
Gianty kommentierte
Du sorgst damit bei den Pixelpeepern für Herzrasen.
 
In der Theorie würde das Bild in die Kategorie Sport gehören, aber....
Beim Marathon in Riad gab es 42km, 21km, 10km und 5 km. Und die meisten welche beim 5km bzw. 10km Lauf gemeldet waren, nahmen es mehr als Wanderung.... Teilweise noch mit der Erwartung Familienbilder zu bekommen. Diese zwei Damen brauchten knapp 2,5h für die 10km, aber sie hatten Spass :cool:
Die Zeiten für 5km reichten bei den Damen von 21:05 Minuten bis hin zu 02:31 Stunden


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G
Gianty kommentierte
Respekt.

Bin mal einen Halbmarsthon gelaufen. In kurzer Hose und Funktionsshirt.

Ich kann mir denken, warum sie eher wandern statt zu laufen.
 
F
fwolf15 kommentierte

es gab aber auch welche die in ähnlicher "Montur" wirklich gelaufen sind und nicht nur das ganze als Spaziergang genutzt haben
 
G
Gianty kommentierte
Deswegen "Respekt"

Das muss ein Gefühl sein wie in einem Kochtopf.

Bist Du extra wegen der Veranstaltung dort hingeflogen?

Bei uns findet auch jedes Jahr ein Marathon statt. Kannst gerne vorbeikommen - findet am 26.04. statt.

War mal eine sehr bekannte und beliebte Veranstaltung. Mittlerweile ist fast jedem Teilnehmer ein Podestplatz sicher 😀
 
F
fwolf15 kommentierte
@Gianty Ja, war für nen Fotoauftrag dort
 
Abends an dieser Baustelle vorbeigekommen. Da drinnen brennt immer Licht, und mir sind die Türrahmen aufgefallen, die da noch auf Einbau warten. Das kalte Licht innen und das warme Licht der gelben Straßenlampen außen bilden einen schönen Kontrast. Die Schatten der Zweige auf der Außenwand erzeugen ein Muster, das auf den ersten Blick wie Holz oder die Maserung eines Tieres sein könnte - es ist aber noch unverkleideter Beton


Rahmen in Rahmen - on Flickr​
 
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Fata Morgana - on Flickr

St Peter-Ording am Strand. Dies Bild habe ich in zwei Ausarbeitungen. Die eine ist viel sanfter und auch realistischer, weniger Kontraste. Da sieht man auch die ganzen Sensorflecken nicht. Man sieht allerdings auch nicht die Menge der Windräder am Horizont (und die habe ich auch in Natur nicht gesehen). Und manchmal ist mir dann doch der Effekt wichtiger als der Realismus - bin ja kein Dokumentar​
 
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Furby
Furby kommentierte
ni27fo
ni27fo kommentierte
klar sieht man die bei hohem Kontrast besser - in der anderen Ausarbeitung sieht man fast keine

1776668138173.jpeg

Aber vielleicht waren's ja auch keine Sensorflecken, sondern Schmutz auf dem Objektiv? Kann ich nicht mehr nachvollziehen
 
Anfang Mai spazierte ich durch die Berliner Hasenheide und traf auf einen Kreis (portugiesisch „Roda“) von jungen Leuten, die begeistert Capoeira praktizierten. Capoeira ist eine Afro-brasilianische Kulturpraxis, die Musik und Gesang, Tanz und Kampfkunst miteinander verbindet. Die Schöpfer dieser Kunst waren Sklaven, die den Verbrechen des kolonialistischen Portugals ausgeliefert waren. Bei der intensiven Verdichtung verschiedener Aspekte in dieser kulturellen Praxis fiel es mir schwer, einen angemessenen Thread in diesem Portal zu finden, daher die Fotos jetzt mit dieser vorangeschickten Erläuterung.​

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W
Werner K. kommentierte

woher weißt du eigentlich, dass es berliner besserverienerkinder sind??? Ich finde deinenm kommentar ziemlich ärgerlich!!
 
W
Werner K. kommentierte

Ich weiß nicht, wie und von wem bestimmt werden kann, was ein Fotothema ist. Aber ich möchte daran erinnern, dass Kulturphänomene wie Jazz, Tango, Fußball u.a. Phänomene waren, die von den Regierenden oder Herrschenden manchmal sogar verboten waren und später auch in bürgerlichen Gesellschaften "angeeignet" wurden. Inwieweit identitätstiftende Momente dann noch historisch in der veränderten gesellschaftlichen Form (verdichtet?) enthalten oder ausgelöscht sind, kann man gerne diskutieren, dann muss man das Thema aber auch zeigen dürfen, damit es diskutierbar wird ...
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
Das bezog sich doch nicht auf Deine Bilder - ich wollte nur keine ausufernde Diskussion über Post-Kolonialismus starten
 
W
Werner K. kommentierte

Danke für Deine klärenden Worte! Vielleicht war ich einfach überempfindlich geworden durch Wuxis Kommentar, den ich als Entwertung der abgebildeten Personen missverstanden hatte, obwohl er die Bilder ja geliked hat. Vielleicht hatte ich das zu "ernst" genommen ...
 
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Reaktionen: dhm
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ich finde die Bilder wie gesagt gut und eine interessante Reportage.

Ich habe nur über diese Folklore gelächelt oder durchaus auch nur geschmunzelt, bei der die Praktizierenden so (in jeder Hinsicht) weit von der Realität des Originals entfernt sind.

Aber es gibt auch Indianerspiele in Bad Segeberg oder vielleicht einen Schottenrockclub in Wanne Eickel.
Eventuell gibt es auch einen Homeland-Beer-Brewing-Verein in Freiburg wo man das Bier braut und trinkt wie im Homeland in Südafrika, mit geröstetem Schafskopf zum knabbern.
 
Im Zoo Amneville hat er sich minutenlang mit dem Inhalt einer Frucht beschäftigt und immer wieder durchgeknetet. Von der Art und Weise wie er das getan hat, war ich beeindruckt. Das Ergebnis wurde ständig kontrolliert, neu geformt, geteilt und wieder zusammen geknetet.
Diese bewusste Handlungen lassen mich als Laien vermuten, dass diese Tiere recht intelligent sein müssen.

L1050548 by Gianty Mudracer, auf Flickr
 
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Heute Abend am Stromboli: auf diesen Schuß habe ich gut 3 h gewartet:
Stromboli_D783277.JPG
Stativ, VR on, weil vom geparkten Schiff aus, D780 + 500PF @ 5,6, ISO 25600, 1/125sec manuell belichtet (AK)
Die kleinen Ausbrüche kündigen sich nicht an, sondern explodieren einfach in die Luft. Ich hab mir die Beine lahm gestanden hinterm Stativ, hat aber nur 4x befriedigend geklappt.
Muß mich u Hause noch mit dem Entrauschen beschäftigen.. :fenster-putzen:
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Man kann da auch hochwandern (mit Guide) zum Stromboli :D
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Ja, 4 h rauf, 3 h mit Stirnlampe zurück, in Reih und Glied. Nix mehr für meine Knie... :aliena-vampirshrek:
Unser Bordgeologe, so alt wie ich, hatte das kürzlich noch gemacht. Oben hast Du nur ein paar Minuten Zeit und wenn da nix passiert, war die Mühe umsonst...
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ich will es gerne noch mal probieren. Lotterie, stimmt schon.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
noch vergessen: Bild ohne AF manuell eingestellt !
 
Ich bin gerade mal wieder auf Tour. Wo genau sollte nicht schwer sein zu erraten.
Gerade als ich die beiden Telefonzellen fotografiert habe, kam die junge Frau mit dem Smartphone in der Hand.
Erst bei betrachten der Bilder ist mir aufgefallen das zumindest eine der Telefonzellen, vermutlich jedoch beide, zu kaufen sind.
Für mich treffen hier zwei Gennerationen aufeinander. Zum einen die moderene Welt der "immer dabei" Smartphones, zum anderen die vergangene Zeit der Telefonzellen, von denen die schönen roten in England sicherlich zu den schönsten gehört haben. Zwar gibt es sie noch, aber immer seltener zum telefonieren. Inzwischen werden sie zu Bankautomaten, als Ort für Büchertausch oder für öffentliche Defibrilatoren umgebaut.

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bassheiner
bassheiner kommentierte
Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, dass man früher genervt vor einer Telefonzelle gewartet hat, weil irgend jemand eine Ewigkeit telefonierte.
Aber damals schrieb man Telephon statt Telefon.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


stimmt, und dann ist so ein Außendienster wie ich gekommen und brauchte dringend ein Telefon weil das Auto ziemich verboten an der Straßenecke abgestellt wurde. Für mich war das erste Mobiltelefon eine Befreiung. Dadurch wurde ich unabhöngig von öffentlichen Telefone.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte



Die letzte dringende Telefonzelle brauchte ich in den 80ern als ich meine geliebte Freundin anrufen wollte aber so ein anderer Bödmann den Kasten besetzt hatte.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


dieser Kelch ging an mir vorbei. Meine damalige Freundin hat näher gewohnt wie die Telefonzelle weg war. Da gab es dann nicht nur liebe Worte, sondern auch noch nen echten Kuss ;)
 
Für mich sind es manchmal die Momente die zählen. Perfektion ist dann zweitrangig.

Drei junge Frauen in Wochenendlaune auf der Rolltreppe zur Aussichtsplattform der Elbphilharmonie.
In eindeutiger Absicht reicht mir eines der Mädels ihr Smartphone entgegen. „Könnten sie ein Selfie von
uns machen.“ Noch ehe sie diese typische kurze Bitte beendete, habe ich dieses Foto mehr oder weniger
aus der Hüfte geschossen.

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Grüße aus HB
Heiner
 
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Dieses Bild stammt vom Karneval dere Kulturen 2026 in Berlin und könnte gut im Thread über Kirmes u. Karneval gezeigt werden. Mir kam es aber auf etwas anderes an: Der Mann im Bolivianischen Block schaut sehr ernst drein, die Frau mit dem Kind auf dem Arm scheint mir eher freudig beeindruckt von dem, was sie sieht. Die Gesichtsausdrücke der beiden Kinder (auf dem Arm der Frau u. auf den Schultern des Mannes) wirken dagegen auf mich desinteressiert bis gelangweilt. Vielleicht ist das die Folge von akustischer und visueller Reizüberflutung für die Kleinen. Das Baby greift auch nach dem Finger der Frau, von der es gehalten wird ...
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