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Jürgen B.

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Hallo Leute,

ich habe mich zu Weihnachten selbst beschenkt und mir ein AF-S 2.8/14-24 gegönnt. Nach ersten Testschüssen mit dem Objektiv bin ich von den Möglichkeiten, die Brennweiten bis hinunter zu 14mm ermöglichen regelrecht erschlagen :eek:

Und da die Verzeichnungen ja hier und dort auch nicht so ganz ohne sind, habe ich für deren Nachbearbeitung DxO View Point ins Auge gefasst.

Jetzt habe ich mir erst einmal die 31 Tage Testversion herunter geladen und wollte damit einige Versuche starten.
Aber leider gibt es da ein Problem, dem ich bisher nicht auf die Spur kommen konnte.

Ich kann mit dem Programm keine NEF's öffnen. Ok, damit kann ich leben, das machen manch andere Programme auch nicht. Aber....ich kann auch keine bearbeiteten, nach JPEG konvertierten Bilder öffnen :heul:

Das Programm fragt mich ständig nach dem Originalbild. Wenn ich Bilder in JPEG-Fine aufnehme, auf den PC lade, die Bilder nimmt das Programm anstandslos.

Sollte das tatsächlich bedeuten, das wenn ich das Programm nutzen möchte, ich in Zukunft nur noch in JPEG fotografieren darf? Das wäre für mich ein absolutes No-go und ein Ausschlußargumemnt gegen den Erwerb dieser Software.

Oder habe ich die Lösung vielleicht nur noch nicht gefunden? Nutzt jemand von euch dieses Programm und kann mir da weiter helfen???

Gruß

Jürgen
 
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AW: FRage zu DxO View Point

Hallo Jürgen, wenn Du DxO View Point (oder jedes andere Programm, welches kein ausgesprochener RAW-Konverter ist, wie z.B. die sehr gute Freeware ShiftN) nutzen möchtest, ist es ratsam, die NEFs zuerst im RAW-Konverter auszuentwickeln, dann ins 16 Bit Tiff Format zu exportieren und dann erst die Perspektivkorrektur vorzunehmen.
Herzliche Grüße Nic
 
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AW: FRage zu DxO View Point

......die NEFs zuerst im RAW-Konverter auszuentwickeln, dann ins 16 Bit Tiff Format zu exportieren und dann erst die Perspektivkorrektur vorzunehmen.
Herzliche Grüße Nic


Genau so gemacht.....aber weder JPEG noch die 16 Bit Tiff-Version öffnet das Programm.

Das ist ja auch mein Ansatz. Ich möchte alle Möglichkeiten der RAW-Entwicklung nutzen und ganz am Ende des Workflow View Point einsetzen.
Aber wie soll das gehen, wenn es konvertierte Bilder nicht öffnet, sondern immer nach dem Originalbild fragt???

Habe jetzt auch schon mal nach dem Problem gegooglet, aber das taucht dort garnicht auf :gruebel:
Sollte das Problem tatsächlich nur bei mir bestehen.

Kann es vielleicht sein, das mein NX2 bei der Konvertierung irgendwelche Informationen unterschlägt?

Gruß

Jürgen
 
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AW: FRage zu DxO View Point

Hm, das kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht ist das eine Einschränkung der Testversion?
 
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AW: FRage zu DxO View Point

Hallo,

bei mir funktioniert es aber genau so, wie beschrieben.
Entwickeln in NX2 und anschließend das JPG mit View Point korrigieren.

Der Fehler sollte im Workflow liegen.

Gruß

Thomas
 
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AW: FRage zu DxO View Point

Hallo Jürgen,
ich nutze dieses Programm als Plug-In in Photoshop Elements. Da ist es möglich die NEF-Datei per Camera Raw zu bearbeiten und anschließend die NEF-Datei in DxO View Point zu korrigieren.

Im Prinzip könnte man die von View Point gebotenen Korrekturmöglichkeiten auch nur mit Photoshop verwirklichen, aber bequemer geht’s dann doch irgendwie mit DxO.

Aber tatsächlich lassen sich in DxO View Point im Stand-alone Modus nur JEPG und TIFF Dateien öffnen bzw. bearbeiten.
LG
Heiner
 
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AW: FRage zu DxO View Point

Entwickeln in NX2 und anschließend das JPG mit View Point korrigieren.
Das stimmt nicht, auch da fragt DxO ViewPoint 2 nach der Originaldatei!
Vermutlich werden durch die Raw-Entwicklung und Speicherung als Jpeg einige Exifdaten nicht übertragen, die aber das Programm braucht.

Dies betrifft aber NUR die "Verzeichnungskorrektur", sonst funktionieren alle Module.

Da CNX2 ja keine neueren Kameras mehr unterstützt, musste ich mir einen anderen Raw-Konverter zulegen.
In Frage kam "Adobe Photoshop Lightroom" oder "DxO OpticsPro 10"!
Ich entschied mich für DxO und habe dadurch unter einer Oberfläche jetzt beide Programme, die herrlich harmonieren :)

OP 10 installierte ich nach VP 2, VP wurde trotzdem sofort integriert.
 
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AW: FRage zu DxO View Point

Vermutlich werden durch die Raw-Entwicklung und Speicherung als Jpeg einige Exifdaten nicht übertragen, die aber das Programm braucht.

Wenn ich mit dem Tokina 12-24mm fotografiere, stelle ich RAW+ JEPG-Basic ein. Das RAW-Bild bearbeite ich in CNX2 und erstelle ein TIFF, das ich in View Point 2 öffne. Bei "Original-Bild öffnen", klicke ich das JEPG-Basic an und die Korrekturen werden auf das TIFF-Bild übertragen. Etwas aufwendig, betrifft bei mir aber nur ein Objektiv und nur da wo wirklich notwendig, verfahre ich so.
 
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Hallo Leute,

mal kurz zur Info für all diejenigen unter euch, die versucht haben, etwas Licht in mein Problem zu bringen.

DxO bietet zur Problemlösung einen Chat an. Grundsätzlich eine wirklich tolle Sache, auf seine Fragen immer sofort eine Antwort zu bekommen.

Allerdings konnte mir die überaus freundliche Dame am anderen Ende der Leitung bei meinem Problem auch nicht endgültig weiter helfen.

Sie bat mich darum, ein original NEF und ein nach JPEG konvertiertes Bild einzuschicken, damit sich die Spezialisten bei DxO einmal näher mit meinem Problem beschäftigen können.

Das habe ich getan und warte jetzt auf eine befriedigende Antwort.

Wenn ich die habe, werde ich euch natürlich daran teilhaben lassen.

Gruß

Jürgen
 
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Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, dieses Problem anhand eines meiner vorhandenen RAW-Bildern nachzustellen. Habe selber noch Capture NX2, aber auch Lightroom CC und Photoshop CC im ABO.

Dafür habe ich also ein bestimmtes NEF-Bild genommen und es einmal in CNX2 entwickelt und als JPEG gespeichert, dann in Photoshop entwickelt und gespeichert und von Lightroom hatte ich es noch auf der Platte von vor einigen Wochen als entwickeltes JPEG.

Was ich festgestellt habe, wenn ich mir alle 3 JPEG Versionen im EXIF-Tool anschaue, sind im von CNX2 entwickelten JPEG die Objektiv-Daten verschwunden, was einerseits merkwürdig ist, anderererseits aber dieses Fehlverhalten bei DXO View Point 2 erklären könnte, da dieses anhand der Exif Daten ja das Objektiv nicht erkennen kann. Habe dann nochmals ein NEF in CNX2 entwickelt und als JPEG gespeichert, auch da waren diese Infos weg. Kann man auch nicht in den Einstellungen des Programms fixen. Habe zumindest nichts gefunden.

Nun dachte ich also, ich habe die Lösung für das Problem und es liegt einzig am inzwischen eingestellten Nikon-eigenen Entwickler. Aber leider weit gefehlt. Auch die anderen beiden JPEGs wurden nicht automatisch in View Point 2 bearbeitet weil man die Originaldatei öffnen soll für die Automatik.:rolleyes::fahne:

Da ich auch noch DXO Optics in der Version 8 besitze, habe ich es damit dann auch mal versucht. Auch da wird in EXIF-Tool das verwendete Objektiv unter Metadata/EXIF nicht angezeigt, dafür aber unter Metadata/XMP.:nixweiss:
Quasi jedes JPEG unterschiedlicher RAW Entwickler zeigt da eine andere Vorgehensweise, dabei gibts jeweils in den Einstellungen nur die Möglichkeit die EXIF Daten eben nicht mit ins JPEG einzufügen, aber nicht wieviel und welche Infos man in das fertige Bild einfügen möchte o.ä.!

Jedenfalls liegts also nicht am Entwickler, sondern am Programm View Point 2 selbst. Wie man schon hier erkannt hat, öffnet man als verlangte Originaldatei das dazugehörige NEF, dann gibts die Kamera- und Objektivdaten und bereits eine automatische Korrektur. Komisch.

Öffne ich übrigens ältere von mir gespeicherte JPEGs, dann gibts Fotos, da klappt gleich die Automatik, beim nächsten (mit derselben Kamera-/Objektivkombination) will das Programm nur das optische Modul laden für die Korrektur (und dabei ist im Auswahlmenü sogar immer die richtige Kombination mit dabei), bei einem anderen des Ordners (ebenfalls alles gleich) verlangt er wieder das Original-Bild zusätzlich. Kapier ich nicht. Muß ein Bug sein.
 
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Willst Du uns mal ein JPG geben ... ?
Ich habe DxO in der kompletten Suite und kann Dein Problem nicht nachvollziehen. Wenn Du möchtest probiere ich es aber gerne mal aus.

/b!
 
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Also, ich bearbeite meine Bilder im RAW-Format, konvertiere sie ins jpeg und kann sie dann anstandslos mit View Point bearbeiten.
 
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So Leute, ich habe das Problem gestern abend selbst lösen können, heute morgen aber auch eine Antwort vom Support bekommen.

Ja, man kann JPEG und TIFF "alone" bearbeiten. Nur bei der Verzeichnung eben nicht. Da kommen durch die Konvertierung mit NX2 wohl nicht genug Infos an.

Also muss man, wenn man das JPEG geöffnet hat und das Programm nach dem Originalbild fragt, auch noch enmal das RAW anklicken. Dann erscheinen auch die Angaben zur Kamera und dem verwendeten Objektiv und es können, so gewollt, automatische Korrekturen durchgeführt werden.

Das habe ich so auf Anhieb nicht verstanden, denn es heisst ja, dass das Programm "nur" JPEG und TIFF verarbeiten kann.
Deshalb habe ich natürlich das RAW auch nicht angeklickt.

Jetzt läuft es und ich werde mich mal langsam einarbeiten. Erste Schritte, noch ohne Studium des Handbuches, erscheinen mir jedoch recht vielversprechend.

Bei dem momentanen Preis (39.-€) erscheint mir die Anschaffung bei Nutzung extremer Weitwinkel durchaus sinnvoll.

Gruß

Jürgen
 
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Weil die Automatik schon recht gut arbeitet. Das kommt auch daher, weil die optischen Module bei DXO schon richtig gute Daten für ihre Programme abliefern und Verzeichnungen etc. dann entsprechend gut rausrechnen können.

Trotzdem bin ich etwas verwirrt, dass VP 2 bei den meisten Fotos halt das Original verlangt für diese Automatik, manchmal aber auch nur das zugrundelegende optische Modul bestätigt bekommen möchte, und es manchmal sogar ohne all dieses hinbekommt und die Bilder automatisch entzerrt o.ä.!:confused:
 
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Hi,

Bei dem momentanen Preis (39.-€) erscheint mir die Anschaffung bei Nutzung extremer Weitwinkel durchaus sinnvoll.
schön, dass sich das Problem geklärt hat. Im Zusammenspiel mit dem 14-24er möchte ich das Tool in bestimmten Aufnahmesituationen (z. B. Personengruppe und wenig Platz nach hinten) nicht mehr missen ... und die abgebildeten Personen am Rande wohl auch nicht.

Was vielleicht noch zu bemerken ist: DxO ViewPoint, entfernt nicht Verzeichnungen, die irgend eine Kamera-Automatik oder Photoshop/Lightroom mehr oder weniger gut ebenfalls entfernen könnte. Das Problem bei großen Aufnahmewinkel ist, dass man sich bei zunehmendem Winkel immer mehr in Bereiche bewegt, die sich von der normalen Sehempfindung entfernen und in der man sich entscheiden muss, ob man eine strecken- oder winkeltreue Abbildung haben möchte. Beides gleichzeitig geht nicht auf einem ebenen Bild. Beides sind wir aber auch nicht gewohnt mit unseren Augen zu sehen. Und auch ein perfektes Objektiv bzw. ein perfekt korrigiertes Bild ändert nichts an dieser Tatsache. ViewPoint entfernt die Verzerrung (streng genommen) nicht, sondern es fügt eine Verzerrung hinzu, die aber in eben genau den genannten Situationen zu einem subjektiv besseren / stimmigeren Bild führt, obwohl es nach den Gesetzen der Optik "eigentlich" falsch ist. Meines Wissens kann das derzeit kein anderes Tool und die Wirkung ist wirklich enorm gut.

Ciao
HaPe
 
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