Hallo,
ich bin neu hier im Forum und lese in Verbindung mit Objektiven immer wieder den Begriff "Bokeh" – was bedeutet das eigentlich?
Danke für die Aufklärung!
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Wenn also KrischanDO selbst oder ein ihm bekannter Fotograf 20 Jahre lang mit der Fotografie sein Brot verdient hat, ohne zu wissen was Bokeh ist, dann kann ich es gut nachvollziehen, dass sein Brot einfach kein Bokeh hatte und brauchte.
Da ist zum Teil richtig: Bei vielen Gebieten der Werbefotografie ist erstmal Schärfe von vorne bis hinten gewünscht. Also messen, welche Blende man für die gewünschte Schärfentiefe braucht und nicht mehr. Wird sonst lästig, weil man ggf. im Dunkeln mehrfach blitzen muss...
Wenn ich an der Großbildkamera mit selektiver Unschärfe arbeite, dann weniger über "lange Brennweite + große Blende", sondern über Verschwenken der Standarten. Bei 4 x 5 inches hat man eine "Normalbrennweite" von ca. 150 mm. Also wären mindestens 600 mm-Optiken angesagt, die sind schweineteuer, schwer und man hat bei 1:1 (hat man schnell bei 4x5!) einen Auszug von 1200 Millimetern. Vorne noch mal Platz für das Kompendium, hintern für die Bino-Lupe (quasi Lichtschacht), da hast Du eine Kamera von 1,7 Metern Länge.
Hatte ich bisweilen, ist aber nicht wirklich handlich.
Also nimmt man die 210er Optik, die auch für 8x10 inches gerechnet ist, 5,6 Anfangsöffnung und stellt die ordentlich schief... Da fällt das Licht so schräg durch die Optik, dass Bokeh völlig unvorhersehbar wird.
ich sehe nicht, dass das hier irgendwo geschrieben steht....
allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass neckermann aus rücksicht auf ein gutes bild damit einverstanden ist, dass der neue badeanzug nur im oberen bereich scharf abgebildet ist...
ich denke, die meisten professionellen fotografen machen abbildende fotografie... und da ist unschärfe eigentlich eher unerwünscht... selbst wenn sie künstlerisch ist...
Absolut, sowas von grotten schlecht. Also, die Unschärfe (in dem Bild natürlich), die geht ja gar nicht...
Entschuldige, aber ich konnte nicht anders...
ich denke, die meisten professionellen fotografen machen abbildende fotografie... und da ist unschärfe eigentlich eher unerwünscht... selbst wenn sie künstlerisch ist...
Diese Art der Bilder sind aber nicht zu verallgemeinern.
Es gib eben auch noch eine andere Fotografie, wie den Bereich der Werbebranche und auch denen täte es manchmal ganz gut eine gewisse Unschärfe ins Bild zaubern zu lassen, aber das ist eben Geschmackssache...
Diese Art der Bilder sind aber nicht zu verallgemeinern.
Es gib eben auch noch eine andere Fotografie, wie den Bereich der Werbebranche und auch denen täte es manchmal ganz gut eine gewisse Unschärfe ins Bild zaubern zu lassen, aber das ist eben Geschmackssache...
deswegen unterscheide ich ja auch zwischen abbildender und "künstlerischer" fotografie... und ich denke wir sind uns einig, dass die meisten professionellen fotografen eher im bereich der abbildenden fotografie unterwegs sein werden... egal ob das jetzt sport-, werbung-, objekt-, food-fotografie ist...
so pauschal kannst Du das nicht formulieren. Du hast es doch verstanden und einer ist mehr als keiner. Und solange Du es dann dem gemeinen Volk in Deiner gewohnt freundlichen und verbindlichen Art erklärst, bleibt Hoffnung auf Erkenntnis. Wenn wir uns vielleicht auch nie so gut wie Du auf Ironie verstehen werden - wir wissen, was wir an Dir haben. Schön, dass Du bei uns bist.
Eigentlich wollte Christian doch nur wissen, was "Bokeh" ist. Das haben wir doch jetzt geklärt, oder? Die Frage, Annahme oder Betrachtung, dass professionelle Fotografie von vorne bis hinten scharf sein müsse ist nicht nur absurd, ich kann auch aus keinem der Postings erkennen, dass einer der anwesenden professionellen oder nicht professionellen Fotografen hier diese Sichtweise vertritt.
Worum geht es jetzt hier also?
P.S.: Bevor mich einer missversteht; natürlich darf professionelle Fotografie durchaus auch von vorne bis hinten scharf sein, wenn es Sinn macht!