Frage: Keine Chromatische Aberration mit der D300?

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Hi,

da Meister Rockwell ja nur JPEGs knipst wundert es kaum das er das ganze für Magie hält. Die CAs werden wohl per Software kameraintern entfernt. Mit der entsprechenden Software ist das für RAWs auch am Rechner möglich.

MfG
Olaf
 
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Stephan Heuscher schrieb:
Kann ein D300-Besitzer den 4. Punkt von Ken bestätigen?
www.kenrockwell.com/nikon/d300.htm

Wenn wie D300 wirklich Chromatische Aberrationen eliminieren könnte, wäre das toll!

Also wenn ich lese "my D300 has surprised me by being the first digital camera that actually makes visibly better photos than my other Nikon cameras! it does this on both artistic and technical levels.", drehen sich mir alle möglichen Nägel auf. Hallo? Bessere Bilder auf künstlerischem Niveau? Muss man die nur noch in die Luft werfen oder irgendwo auf ein Stativ stellen und vorher auf Serienbild stellen?
Manchen Leuten wird eine Kompetenz unterstellt, über die ich nur den Kopf schütteln kann...
 
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Hallo Stephan,

bei der D3 ist das Herausrechnen von CA/Farbquerfehlern in der Kamera ein dokumentiertes Feature.
Für die D300 habe ich davon bisher noch nichts gelesen, aber nachdem die D3 und D300 eine ähnliche Signalverarbeitung benutzen, ist das auch bei der D300 vorstellbar.

In jedem Fall wirkt es nur auf die JPG-Bilder und nicht bei RAW.
 
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Peter, auch diese Aussage werden die Rockwell-Jünger wieder plausibel auslegen und für die einzig wahre Meinung halten.

Ich versteh wirklich nicht wie der Typ zu so einem Bekanntheitsgrad gelangen konnte.
 
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The D300 has an uncanny ability to eliminate lateral chromatic aberration

Die Bild hätte es auf der Titelseite nicht besser ausdrücken können :rolleyes:

Es ist davon auszugehen, dass die D300 ebenfalls wie die D3 ein Feature mitbringt, Farbfehler durch rausrechnen vermindern zu können. Gänzlich eliminieren halte ich aber für übertrieben. Gell, her Rockwell:)
 
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Keine Chromatische Aberration mit der D300? -> Wahrscheinlich in der D300-Software

Hallo Volker

volkerm schrieb:
bei der D3 ist das Herausrechnen von CA/Farbquerfehlern in der Kamera ein dokumentiertes Feature.
Für die D300 habe ich davon bisher noch nichts gelesen, aber nachdem die D3 und D300 eine ähnlichen Signalverarbeitung benutzen, ist das auch bei der D300 vorstellbar.

Vielen Dank für die gute und sehr plausible Antwort auf meine Frage.

Du warst bis jetzt der Einzige, der auf die gestellte Frage und nicht auf Ken geantwortet hat...

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend

Stephan

Edit:
P.S. CALYPTRA hat auch auf die Frage geantwortet.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Capture NX bietet ebenfalls die Möglichkeit, CA automatisch heraus zurechnen. Bei anderen RAW-Konvertern stehen vergleichbare Funktionen zur Verfügung, wobei NX wohl auf spezielle Objektivkennlinien zurück greift.

Eine solche Funktion in die kamerainterne Signalverarbeitung zu implementieren sollte also keine so große Herausforderung sein. Vorausgesetzt, der Bildprozessor ist schnell genug. Bei der D300 kann ich mir gut vorstellen, dass diese Anforderung erfüllt wird. Ich vermute, dass der sog. Expeed-Prozessor der D300 mit dem in der D3 weitgehend (vollständig?) identisch ist.

Wahrscheinlich wird Nikon alle zukünftigen SLRs mit dieser Funktionalität ausrüsten. Da die CA heraus gerechnet werden, kann es bei diesem Verfahren aber auch zu einem Verlust von Bildinformationen kommen. Wenn man CA im Nachhinein per EBV korrigiert, kann man das feinfühliger steuern.

Hasselblad macht sowas (und noch etwas mehr) kameraintern bei den digitalen H-Modellen übrigens auch.
 
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jflachmann schrieb:
wobei NX wohl auf spezielle Objektivkennlinien zurück greift.

Hallo Jens,

es scheinen bei NX keine Objektivkennlinien nötig zu sein. Die CA Entfernung in NX funktioniert auch mit manuellen Objektiven zuverlässig, die anhand der EXIF Daten nicht erkannt werden können.
 
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