Frage / D 200

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Na, wenn Du diese Bilder mit Handblitzgeräten ohne Einstellicht gemacht hast: Respekt!

Gruss
Klaus
 
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Um mal wieder zum OP zurückzukommen sollten wir erstmal die Fragen beantworten.
Bzgl. Softbox(en) kann ich nicht viel beitragen.
Das hängt u.a. von der Dauerlichtquelle ab. Es gibt spezielle Tageslicht-Studiolampen mit passendem Bajonett für Softboxen.
Bei den Bajonett-Typen gibt es Unterschiede wie z.B. Bowens, div. Walimex, Multiblitz, etc. Wenn die Lampen kein Bajonett haben muss man klären ob sich was "basteln" lässt. Ebenso gibt es ganz unterschiedliche Lichtformer. Z.B. Oktaboxen, schmale Striplights, grosse und kleine Softboxen quadratisch und rechteckig, etc. Da muss jemand anderes seine Erfahrung im Bereich Schmuckfotografie mitteilen.
Hier einfach mal ein paar links zu Onlineshops wo man schauen kann, was es so gibt und wo ungefähr die Preise liegen (das ist keine Empfehlung der shops, ich hatte die links nur gerade noch im Kopf)
Studioexpress

Sambesi

Generell würde ich mal google nach Schmuckfotografie und Produktfotografie abgrasen. Da gibt es einige hilfreiche Seiten mit Tips bzgl. Lichtaufbau, etc.

Bzgl. Kameramodell würde ich mal zu folgendem Schluss kommen:
Entweder Du entscheidest Dich für DSLR, dann wäre wohl eine jetzt auch neu recht günstige Nikon D70s geeignet. Da Auslaufmodell wird die recht günstig angeboten. Dazu dann ein Zoom-Objektiv z.b. AF-S 18-70DX (nicht ideal aber brauchbar für Produktaufnahmen) und zusätzlich ein Makro Obketiv, z.B. Nikon AF 2,8/60 D Micro. Damit hast Du sowohl für Schmuck als auch für privat erstmal eine gute Basisausrüstung.
Und bevor jemand heftig protestiert: Das 18-70 ist sicher für einige Aufnahmen wo das 60er Makro bzgl. Brennweite einfach nicht hinhaut absolut brauchbar. Es muss nicht immer nur das teuerste sein und es gibt sicher mal ein Motiv (Zusammenstellung mehrer Schmuckstücke) wo man mit 60mm zu nah dran ist und nicht alles drauf bekommt.
Alternativ dann eine Compact / Bridgekamera. Die sollte min. nen Blitzschuh haben (falls doch mit Blitz gearbeitet wird in Zukunft). Welche Modelle sich da eignen muss jemand anderes sagen. Da kenn ich mich nicht aus.

dann noch unbedingt ein gutes Stativ, z.B. Manfrotto 190 oder Pro55, etc.

Mehr fällt mir jetzt spontan nicht ein. Lassen wir mal noch andere Ihre Meinung kundtun.

Karsten
 
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Hallo,

ich habe das selbe Problem. Allerdings etwas komplizierter. Wir stellen Acrylschmuck mit Swarovskisteinen her, dh die Teile sind durchsichtig und die Steine glitzern. Ich habe ein komplettes Table-top Set in England gekauft, mit Zelt, Tageslichtstrahler, Unterlicht, Sparkler usw.

Aber ich kann mich nicht entscheiden, welche Kamera für diesen Zweck die bessere Wahl ist, die Nikon D200 oder die Fuji S5. Die Meinungen teilen sich, man hatte mir das Vorgängermodell die Fuji S3 empfohlen.

Kann mir da jemand weiterhelfen. Ist für diesen Zweck, die höhere Pixelzahl der D200 entscheidend, oder der Dynamikumfang der Fuji? Ich habe mir die D200 schon mal ausgeliehen, das Ergebnis war nicht perfekt.Könnte aber, auch an den Einstellungen liegen.

Die Fotos in unserer Webseite:www.cristaluna.com

Grüße
Paola
 
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paola schrieb:
Ist für diesen Zweck, die höhere Pixelzahl der D200 entscheidend, oder der Dynamikumfang der Fuji? Ich habe mir die D200 schon mal ausgeliehen, das Ergebnis war nicht perfekt.Könnte aber, auch an den Einstellungen liegen.

In der Tat, man muss schließlich mit jeder Kamera erstmal Erfahrungen sammeln, um das Optimum herausholen zu können. Perfekt wird es mit keiner Kamera im ersten Anlauf.

Trotzdem würde ich für diese Anwendung der S5 den Vorzug geben, weil Du ständig mit den Reflexen und Highlights zu tun hast. Für die Übergänge zu den Spitzlichtern hilft der erweiterte Dynamikumfang durchaus.

Die Auflösung wird reichen, keine Sorge.

Maik
 
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DANKE MAIK,

könntest Du mir auch ein Objektiv empfehlen. Wäre es für diesen Zweck sinnvoll in ein Nikon-Objektiv zu investieren, oder würde auch das Tamron ausreichen.

gruss
Paola
 
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Hallo Paola,

da Du für diese Anwendung nicht die Flexibilität eines Zooms brauchst, dafür aber eine gute Naheinstellgrenze und gute Abbildungseigenschaften, wäre eine Makro-Festbrennweite mit moderater Brennweite wohl am besten geeignet.

Empfehlenswert wären (Beispiele):

Nikon AF 60/2,8 Micro
Nikon AF-S VR 105/2,8 Micro
Sigma EX 105/2,8 DG
Tamron SP AF 90/2,8

Welche Brennweite geeignet ist, ist eine Frage des gewünschten Abbildungsmaßstabs. Wenn auch sehr kleine Details groß abgebildet werden sollen, also Du öfter mal nah an Maßstab 1:1 bist (Objektbreite 2-3cm), dann wäre ein 105er geeigneter als ein 60er, weil Du dann weniger Probleme mit der Ausleuchtung hast (Objektiv zu nah am Objekt). Wenn Du ausschließlich größere Objekte (10-20cm) hast, wäre ein 60er vom Arbeitsabstand her vielleicht praktischer.

Maik
 
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Hallo nochmal,

ich hatte gestern einen Termin im Fotofachgeschäft, um beide Kameras zu testen. Ich hatte mein Fotozelt/Strahler/Unterlicht dabei, und der Fachmann hat das 105 Nikon Objektiv benutzt.

Aber ich weiss immer noch nicht, welche Kamera es sein soll. Die Bilder sind mit beiden, nicht so toll geworden. Der Fachmann meinte es liegt an der Beleuchtung, ich solle mir noch ein Blitz für ca. 1.400€ zulegen. Er empfahl mir die Nikon D200. Ich weiss nicht?

Die letzten 9 Fotos, hatten wir bei einem anderen Testversuch gemacht, ohne meine Ausrüstung, in einem Fachgeschäft, nur mit Zelt und Blitz.

Was meint Ihr?

Gruß
Paola




http://picasaweb.google.de/CRISTALUNAJewelry/TestfotosFujiS5Nikond200?authkey=GX6lQ5BgXiE
 
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paola schrieb:
Die Bilder sind mit beiden, nicht so toll geworden.

Oberflächlich betrachtet wird man auch keinen Unterschied sehen auf den ersten Blick.

Besser werden die Bilder erst, wenn Du die Ausleuchtung perfektionierst. Das ist gerade bei Schmuck viel Kleinarbeit, da kann man insbesondere viel herausholen, indem man Teile vom Lichtzelt mit schwarzem Filz abdeckt, damit eben nicht alles gleich ausgeleuchtet ist, sondern außer Highlights auch Schatten sichtbar werden, und zwar ganz kontrolliert dort, wo Du sie haben willst.

In diesem Sinne werden die Bilder nicht besser, indem Du das richtige Equipment kaufst, sondern indem Du mit was auch immer für Equipment ein paar hundert Stunden Erfahrung sammelst. Es ist ja nicht so, daß die Fotografen, die sowas gegen Geld leisten, ohne Grund selbiges dafür verlangen.

Beide Kameras bieten alle notwendigen Voraussetzungen dafür. Die Spitzlichtthematik ist nur ein klitzeklitzekleiner Vorteil der S5 gegenüber der D200 in dem Fall, aber mir fiel einfach kein anderes Kriterium ein, was da eine Rolle spielen sollte, denn die langsamere Geschwindigkeit etc. der S5 ist für Deine Anwendung ja irrelevant.

Maik
 
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