Ok, meine vorsichtige Annäherung an das Thema "Wildvogel-Fotografie":
Nach stundenlangem und außerordentlich erfolglosem Herumsitzen an verschiedenen verheißungsvollen Stellen im Wald
habe ich meine Ansprüche etwas heruntergeschraubt und getreu dem Motto "Warum in die Ferne schweifen usw. usw."
an einem gut getarnten Plätzchen mit Blick in den eigenen Garten Stellung bezogen - das Leben auf dem Land bringt es ja
mit sich, dass jenseits der Gartenpforte draußen quasi unmittelbar die Wildnis beginnt, und den gefiederten Freuden ist beim Überfliegen
des Zauns in den Garten hinein nicht unbedingt sofort klar, dass sie die ungezähmte Natur verlassen und sich in die Fänge der
menschlichen Zivilisation begeben. Schon gar nicht, wenn sie unseren ungemähten Rasen und andere Nachlässigkeit registrieren...
So tummeln sich tatsächlich übers Jahr Spechte aller Art, Singvögel, auch mal ein Eichelhäher und viele andere mehr
in der schätzungsweise ca. 65 Jahre alten Felsenbirne, die sich direkt in meinem Blickfeld vor der Kamera befindet. Diese Besucher
fotografisch festzuhalten, diese naheliegenden Idee werde ich - und sei es nur zu Übungszwecken für den Ernstfall in der Wildnis -
hier doch mal etwas weiter verfolgen - kann sein, dass sich daraus mittelfristig eine kleine Serie innerhalb dieses
"Eigenen-Garten-Thema" entwickelt...
Ein gutes Übungsmotiv ist natürlich eines der wilden Taubenpärchen: Nicht so klein und auch nicht besonders hektisch!
Diese kleine Freund ist da schon etwas unruhiger unterwegs...