Foto-Rucksack oder normaler Rucksack mit welcher Stativ-Befestigung?

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ChaosDesign

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Moin.

Ich wünsche einen guten Rutsch gehabt zu haben.

Auf meinen Fotosafaris bin ich oft in der Botanik unterwegs, wo es keinen Supermarkt oder Restaurant um die Ecke gibt. In meinem Rucksack habe ich also neben einer Fototasche, die das meiste Fotoequipement (Nikon D7500 mit 18-200mm Objektiv, eine kleine Festbrennweite, Ersatzakkus, zirkulare Filter, Fernauslöser usw.) enthält, auch noch bis zu 3 Liter Wasser (6x 500ml Flaschen) und 1-2 Tupperdosen mit Frischfutter dabei. Dazu kommt noch diverser Kleinkram für unterwegs.

Mein aktueller Rucksack, ich vermute, ein normaler Wanderrucksack, ca. 30 Liter, löst sich langsam auf. Vor allem, weil ich mein Stativ (Hama, 1,3kg, 56cm) außen am oberen Griff mit Klettband befestige und unten in die seitlichen Mesh(?)-Taschen stecke, die eigentlich für Flaschen gedacht sind. Beides ist inzwischen eingerissen und eigentlich nicht mehr brauchbar.

Nun überlege ich mir, ob ich mir wieder einen normalen Rucksack (ca. 30L) kaufen soll und das Stativ wieder außen mit Klettband befestige oder ob es doch ein Foto-Rucksack werden soll.

Die Foto-Rucksäcke, die ich mir bei einem großen Onlinehändler angeguckt habe, haben zwar oft einen extra Befestigung für Stative. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass die neben meiner Fotoausrüstung auch noch die Verpflegung verstauen können. Und bei den normalen Rucksäcken würde zwar alles reinpassen, aber wohin mit dem Stativ (möglichst nicht unter den Boden, da der Rucksack auch hingestellt wird)? Wieder mit Klettband, auf die Gefahr hin, dass es reisst?

Hat jemand Tipps für normale Rucksäcke, die Stative ertragen oder Erfahrungen, was in einen Foto-Rucksack – außer Fotoausrüstung – noch so alles reingeht?

Ach so: Kosten darf er natürlich nichts ;-)


Danke
 
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Ich verwende den Deuter Futura 27. Der hat auf der li. Seite ein Befestigungssystem für z.B. Wanderstöcke. Da stecke ich unten in die Außentasche zwei Beine das Stativs und oben mit der elastischen Spannschlaufe wird das Stativ am Kopf bzw. an der Basis befestigt. Damit kann der Rucksack auch bei befestigtem Stativ geöffnet werden ohne das Stativ lösen zu müssen.
 
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Ich kenne dein Problem, in die meisten Fotorucksäcke paßt nur Fotokrempel und sonst nix. Nach einigen Umwegen bin ich jetzt bei Wandrd angekommen. Die haben oben ein Rolltop und da paßt eine Menge rein. Der hat unten ein Fototeil an das man vom Rücken dran kommt, da ist bei mir einen Z8 mit angesetztem 24-70 2.8 drin, ein Z100-400 und eine Festbrennweite. Das kleine Geraffel kommt schon oben in das Rolltop. An der Seite kannst du das Stativ einstecken und oben ins Rolltop passen dann Wasser, Essen, Jacke etc. Ich habe meistens den 30l im Einsatz (dazu gehört auch die Aufzählung was an Fotoequipment rein paßt) und ich habe den 20l wenn ich nur mal in die Stadt gehe. Der Rucksack ist sehr strapazierfähig, hält eine Menge Wetter aus und vor allem: Trägt sich super. Ich habe einen Bauchgurt dran und da kann ich ihn auch total vollgeladen gut tragen (12 kg auf dem Weg nach Südafrika als noch ein zweiter Body, noch zwei Objektive, Akkus, Taschenlampe und die Drohne drin waren). Der steckt echt was weg und wenn du noch eine Jacke mehr mitnehmen willst, es gibt auch noch Packriemen zum außen anbringen. Außerdem sieht er nicht wie ein Fotorucksack aus.

In Südafrika wollte ihn eine Welle mitnehmen weil ich nicht aufgepaßt habe - abgelenkt von hunderten Kormoranen - er war dann gut paniert, aber drin war alles trocken. Der kann wirklich was vertragen.

Wandrd macht öfter mal Aktionen, ich habe den 30l mit 30% Rabatt bekommen und da fand ich den Preis sehr ansprechend.
 
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Metalhead kommentierte
Du meinst den Wandrd Prvke. Weil, es gibt ja inzwischen auch andere Rucksäcke und Taschen von Wandrd. Jedenfalls hatte ich den 31L ebenfalls, und inzwischen den 41L Prvke. Denn da sollte auch meine Z9 reinpassen, was bei der 31L Version kaum möglich war speziell für seitl. Entnahme. Die Z9 ist zu hoch für den kleineren.
 
ist schwierig da etwas zu empfehlen weil da jeder andere Ansprüche hat und ein Rucksack passen muss.

Ich habe beides, bzw. mehrere Rucksäcke. Dieser Fotorucksack, einer mit Rolltop-Erweiterung für Verpflegung oder Regensachen, kommt überwiegend dann zum Einsatz wenn ich tatsächlich überwiegen fotografieren gehe und von daher etwas mehr Fotokram dabei habe. Auf längeren Wanderungen, durchaus auch mal mehrtägig, kommt der "normale" Rucksack zum Einsatz. Auch darin lässt sich neben Verpflegung und Kleidung einiges an Fotokram verpacken. Ein Stativ ist bei beiden Arten von Rucksack gut zu verstauen. Entweder an den entsprechenden Riemen am äußeren des Fotorucksack oder an den Befestigungen für Wanderstöcke oder ähnlichem bzw. mit günsten Erweiterungsgurten, die es für kleines Geld in Netz oder bei Outdoor Ausstatter gibt . Ist das Stativ nicht zu groß, kommt es schon auch mal in den Rucksack. Die Kamera selbst mit dem 24-120er selbst habe ich in beiden Fällen in einer separaten Umhängetasche.

Welcher Rucksack nun der beste ist kannst letztendlich nur Du selbst entscheiden. Ein Rucksack muss zum Rücken passen und bequem sein. Ich habe meine Rucksäcke alle im Fachhandel gekauft und gepackt! getestet. Natürlich auch den Fotorucksack.

Online würde ich nur im Notfall einen Rucksack kaufen.
 
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Wir sind mittlerweile bei Rücksäcken von fstop hängen geblieben. Da gibt es verschiedene Grössen für die verschiedensten Anwendungebereiche. Und was ich besonders gut finde ist, dass es für die Kameraausrüstung jeweils eigene "Innenkoffer" (ICU) gibt. Da kann man den Rucksack je nach Bedarf mal mit der großen Kameraausrüstung und wenig Platz für andere Ausrüstung, oder mit der kleinen Kameraausüstung und mehr Platz für alles andere bestücken. Für uns jedenfalls Ideal und mit dem Tragekomfort sind wir auch zufrieden.

Gruss, Martin
 
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Warum muss das Stativ mit einem Klettverschluss befestigt werden? Ich verwende immer normale Gurte. Heute gibt es genügend Rucksäcke an denen man ein Stativ befestigen kann, aber das wichtigste ist der Tragekomfort.
 
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Ich habe Rucksäcke, Trolley und Schultertasche von Lowepro.
Je nach Anwendungsbereich sind diverse Produktlinien mit unterschiedlichen Größen im Sortiment.
 
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Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass die neben meiner Fotoausrüstung auch noch die Verpflegung verstauen können.

Ich kenne dein Problem, in die meisten Fotorucksäcke paßt nur Fotokrempel und sonst nix
Genau so ist es, die normalen Fotorucksäcke sind auch nur das: Fotorucksäcke.

Ich habe aus diesem Grunde auch ein älteres Modell von Fstop.

Aber generell macht es Sinn sich nach einem geeigneten "Cube" umzusehen, also ein Polsterelement das die Kameraausrüstung aufnimmt und in einen herkömmlichen Wanderrucksack passt. Dafür gibt es neben FStop verschiedene Hersteller.

Und der Rucksack sollte eben ausreichend Laschen für Riemen haben, dann passt auch ein Stativ dran.
 
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Der Rucksack Geheimtipp für in den Rucksack (egal ob Wander- oder Fotorucksack): Ein Eddie Bauer 20L Packable Daypack. Dann hat man noch reichlich Reserven, wenn man z.B. mit prallem Fotorucksack am Supermarkt vorbei kommt und Proviant fassen will oder einfach einen kleinen Rucksack für was auch immer dabei haben will..
 
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Von der Zuladung klingt das nach Familienausflug. Da würde ich vor allem auf das Tragesystem achten.
 
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Ich habe an einem fstop Loka oder alternativ Ajna, dass Navin Case und somit Platz für weiteren Kram der nicht Fotozeug ist.
Waren damit gerade erst in Ö wandern und das klappte sehr gut.
Als Alternative kann man auch für das Wasser eine Trinkblase in einem wasserdichten Zusatzbeutel verwenden.

Um die Seitentaschen ggf. vor den Stativbeinen zu schützen, einfach eine kleine Flasche durchschneiden und unten in das Seitennetz stecken. Das verhindert das es reisst oder beschädigt wird.

Das Navin Case kann man übrigens entweder umhängen, per Molle an RS befestigen oder per Schlaufen an den Trageriemen einhängen.

Robust sind auch alte militärische Rucksäcke, dazu günstig und sehr robust.
Das ergänzt durch einen Einsatz oder das Case und man hätte eine Alternative die auch mal schmutzig und dreckig werden kann.
 
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Nach etlichen Rucksackvarianten verblieb ich bei einem riesigen f-stop Tilopa mit 2 verschiedenen ICU Einsätzen.
Somit variabel im Packmaß und Verwendung.
Und wenn die ICU Einsätze irgendwie stören kann man sie ganz entnehmen und den Tilopa vollstopfen bis du nach hinten kippst.
Neu dazugekommen sind 2 thinktank Rucksäcke verschiedener Abmaße.
Ebenfalls viele Taschen und Stauräume. Oft muß ich suchen wo ich den Kleinkram überhaupt versteckt habe.
Ich vergleiche F-stop und thinktank mit ähnlicher Qualtität und bin jetzt endlich zufrieden und mich lassen andere Empfehlungen kalt.

Feste Einsätze mit Trennwänden werden oft überbewertet.
Objektive und Kameras in Novoflexeinschschlagtücher einwickeln (gibt auch billigere Hersteller)....und schon spart man unheimlich Platz anstatt sich an vorkonfigurierten Fächern mit dicken Trennwänden einzuschränken.

Mit Stativ hatte ich noch nie Probleme. Entweder hinten ran. Oder seitlich oder oft auch in der Hand. So schwer sind die Teile nun auch nicht mehr.
 
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Hallo,

ich habe mir vor Jahren den "Jack Wolfskin ACS Photo Pack Pro 30 - Fotorucksack" gebraucht besorgt. Der hat ein wandertaugliches Tragesystem, eine Wetterschutzhülle und ist aufgeteilt in Foto- und allgemeneinen Teil. Das Stativ kann außen verschnallt werden. Gibt es nicht mehr neu, aber gebraucht relativ günstig.
 
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Im Prinzip wurde das bestätigt, was ich schon befürchtet hatte: Ein Fotorucksack eignet sich für mich nur bedingt.
Ich hatte gehofft, dass damit ein schnellerer Zugriff auf die Kamera möglich ist und der Rucksack etwas formstabiler ist, wenn das Stativ dranhängt..

Aber es wird dann wohl doch wieder ein normaler Rucksack.
Bislang hatte ich die die wichtigsten Fototeile in einer separaten Fototasche, die gut gepolstert und (regen)wasserdicht ist und im eigentlich Rucksack verstaut wurde (der Zugriff war daher etwas ungemütlich). Aber wegen der 6x 500ml H2O mache ich mir da keinen Kopp.
Et is noch immer jut jejangen.

Was ich von den Beiträgen hier mitnehme ist der Hinweis auf Gurte am Rucksack. Es wurden auch Militärrucksäcke empfohlen, die nach erster Begutachtung im Netz auch viele äußere "Anschluss"möglichkeiten für Stative u.ä. haben.

Ich werde mal weitersuchen...

Danke.
 
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dembi64 kommentierte
Militärrucksäcke sind allerdings nicht unbedingt für ihren hohen Tragekomfort bekannt da Einheitsware, die für einen 2Meter Mensch ebenso passen muss wie für einen 1,6 Meter Mensch und die Produktvielfalt ziemlich übersichtlich ist.
 
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Tom.S kommentierte
Wenn du einen Rucksack mit umlaufenden Reißverschluss nimmst wie z.B. den Deuter Futura nimmst, kannst du die Kamera seitlich aus einem ICU entnehmen ohne alles andere Zeug auszuräumen oder umschlichten zu müssen. Und auch das Stativ kann dranbleiben wie es ist.
Wenn es nur um die Befestigung eines Stativ geht, brauchts du keine Gurte eines Militärrucksack. Da reicht eine Halterung für Wanderstöcke, Pickel o.ä.
 
schnellerer Zugriff auf die Kamera
Hierzu noch ein Tipp.
Ich habe mir mit Riemen und Gurschließen aus dem Campingbedarf eine Toploadertasche so umgebaut, dass ich sie in die Rucksackträger (da sind oft zwei D-Ringe im Schulterbereich dran) einklinken kann.
D.h. die Tasche hängt dann vor der Brust aber nicht am Hals sondern an den Rucksacktrageriemen.

Schneller Zugriff ohne Absetzen, hoher Tragekomfort.
 
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1bildermacher1 kommentierte
Siehst du noch deine Füsse? Wenn nicht ist dies im unwegsamen Gelände eine sehr grosse Unfallgefahr.
 
snap7 kommentierte
daher montiere ich das Navin case am Beckengurt und habe somit Sicht und Zugriff. Könnte es allerdings auch zwischen die Rucksackträger montieren, dann aber … s.o.
 
Wuxi kommentierte
Guter Hinweis, darauf sollte man achten. (Ich hatte k.P. mit der Sicht, aber jeder ist anders.)
 
Wuxi kommentierte
Ah, Navin Case hat mir nichts gesagt. Und Beckengurt ist dann nicht einseitig?
 
snap7 kommentierte
Na es kommt darauf an welche Kamera/Objektivkombi man einpackt.
So wie im Eingangspost zb die Kombi merkt man nicht großartig
 
Nach einigen Umwegen bin ich jetzt bei Wandrd angekommen. Die haben oben ein Rolltop und da paßt eine Menge rein.
So ein Rucksack mit Fototeil plus großem Rolltop ist es bei mir auch geworden: Tenba Fulton V2 16L. Früher hatte ich reine Foto-Rucksäcke, aber das große Extrafach habe ich inzwischen zu schätzen gelernt.

Die genannten 6 x 0.5l Wasserflaschen würden dort oben reinpassen, allerdings ist das Fotofach unten und das universelle Fach oben, das könnte sich wegen des hoch liegenden Schwerpunktes falsch anfühlen.

Seitlich ist eine Stativhalterung, geeignet für eher kleine Stative bis ca. 40cm Packmaß.
 
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Hallo zusammen

ich bin wie ihr immer oder lange auf der Suche nach dem "richtigen" Rucksack.
Auch bei mir war immer das Problem, neben dem Fotomaterial, kein oder wenig Platz für Kleider usw. Bei mir kommt dazu, das ich sehr stark schwitze und deshalb immer gerne Ersatzwäsche dabei habe. Zudem habe ich als langjähriger Berufssoldat etwas Ahnung, wie ein guter Rucksack (vor allem das Tragsystem) leisten soll
So bin ich unterdessen bei mehren F-Stop, wobei ich hier nur noch den grossen behalte, für Fotoausflüge. Was mich bei den Fotorucksäcken allgemein stört, ist der Rückenteil, den man öffnen kann, somit ist dieser Teil nie so gut gebaut, wie bei einem "normalen" Rucksack.....
Zum Wandern, Familienausflügen und Ferien habe ich mir den TT Modular Camerapack 30 TT Camerapack 30 gekauft. Robust, perfektes Tragsystem, Modular, was will man mehr.....

Gruss Martin
 
volkerm kommentierte
Auf der Website gibt es eine Karte, dort sind die stationären Händler eingetragen. Globetrotter usw, die könnte man anrufen.
 
RAWky kommentierte

Ich gehöre auch zur 2-Meter-Fraktion und besitze mehrere Fotorucksäcke, von denen bis auf einen keiner wirklich gut sitzt.

Einzig der Lowepro Lens Trekker 600 passt, weil er eine flexible Montage der Schultergurte bietet – das sogenannte ActiveLift-System. Damit der Hüftgurt tatsächlich auf meiner Hüfte sitzt, muss ich die Schultergurte etwas weiter herauslassen als vorgesehen (siehe Foto). So sitzt er aber perfekt. Doch, wie gesagt, das ist der einzige Rucksack, der wirklich passt.

Aber, der Lens Trekker ist nicht für eine komplette Ausrüstung konzipiert, sondern nur für ein Supertele mit Kamera und ein bisschen Zubehör.

Die ganzen Modelle, die sich nur über das Rückenteil öffnen lassen, bieten diese Verstellmöglichkeit nicht. Wenn man die Schultergurte eines normalen Fotorucksacks so weit verlängert, dass der Hüftgurt richtig sitzt, wandert nach meiner Erfahrung der Brustgurt so weit nach oben, dass er nicht mehr nutzbar ist.

Der Lens Trekker 600 verlängert tatsächlich den Rücken und nicht nur die Gurte.

 
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RAWky kommentierte

Es scheint auch normale Fotorucksäcke mit dem ActiveLift-System zu geben ...
 
N
Nicname kommentierte

Auf der Website gibt es eine Karte, dort sind die stationären Händler eingetragen. Globetrotter usw, die könnte man anrufen.
Globetrotter in Köln hatte vor einigen Jahren mal F-Stop im Programm. Seitdem aber führen die keine Fotoruclsäcke mehr.
 
N
Nicname kommentierte

Mein Shimoda Explore 35 V2 mit höhenverstellbarem Schultergurt liegt mit dem Hüftgurt genau dort über dem Beckenknochen, wo er hingehört, wenn ich die Schultergurte in der höchsten Schlaufe befestige: Nämlich zwei Finger breit unter dem Beckenkamm.

Einzig die Riemen der Schultergurte könnten dann etwas länger sein. Als Zubehör habe ich mir den neuen Shimoda Hüftgurt HD bestellt, der größer ist und besser gepolstert als der serienmäßige Hüftgurt. Dieser Gurt besitz außerdem zwei sehr praktische, große Reissverschlusstaschen auf den Hüftflügeln links und rechts und soll für alle Shimoda-Rucksäcke mit abnehmbarem Hüftgurt geeignet sein. Klare Empfehlung von mir.

Der Mindshift Backlight 36L (Version 1) hat ein besonders langes Rückenteil und ist insofern auch für uns große Leute geeignet. Die Version 2 kenne ich noch nicht. Der quer verlaufende Brustgurt dürfte allerdings auch bei der V1 noch etwas tiefer sitzen. Mein Tipp hierzu: Von Tatonka gibt es solche Brustgurte einzeln zu kaufen. Ein guter Schuhmacher, Sattler oder Täschner kann so etwas an den Schultergurten annähen, ohne den serienmäßigen Brustgurt abtrennen zu müssen. Beim kleineren Backlight 18L habe ich den Brustgurt dann allerdings abtrennen und nach unten versetzen lassen.
 
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