Fliegende Meisen - ein Annäherung an ein Thema.

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Moin,

Wieso sollte ich? Oder täusche ich mich bei der Betrachtung Deiner Fotos?

Ich dachte, es ginge darum, durch weitere Verbesserungen akzeptable Aufnahmen zu erhalten.

Richtig, aber in diesem Falle habe ich nicht verstanden, wie Du das meinst. Die Schärfenebene verläuft in einem Winkel von etwa 75° - 80° (geschätzt) zur Platte mit dem Flugloch. Die Tiere kommen von leicht schräg hinten, bewegen sich also genau parallel zur Schärfenebene.
 
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Hier scheint der Körper aber nach vorne aus der Schärfeebene zu ragen, oder?

Gruß, Sebastian
 
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Moin,
Mir ist nicht ganz klar, wie Du das meinst, da ich die Kamera auf den Stativ hatte. oder meinst Du das Auslösen mit der Hand?
War her nicht ganz so ein Lotteriespiel, da ich meistens gesehen habe, wann sie kommen und weil ich sehr reaktionsschnell bin.
Ich meinte das Auslösen mit der Hand. Es geht natürlich, bleibt m.E. aber immer Zufall. Trotz Übung liegt die Reaktionszeit bestimmt nicht unter 0,1s, dazu kommt noch die "Denkphase" der Kamera. In der Zeit ist die Meise zehn, zwanzig oder mehr Zentimeter weitergeflogen.
Die Lichtschranke hat max. 0,5ms Totzeit, der PQS-Verschluß ca. 1ms. In der Zeit hat sich das Objekt höchstens paar Millimeter bewegt und befindet sich noch immer in der Schärfeebene. Der Aufwand ist natürlich erheblich, dafür ist so gut wie jede Aufnahme gestochen scharf.

Gruß
Christian
 
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Moin,

Ich meinte das Auslösen mit der Hand. Es geht natürlich, bleibt m.E. aber immer Zufall.

Grundsätzlich ist das richtig, aber in diesem Falle war der Zufall nur ein eingeschränkter, da die Bewegungen der Tiere nach einigem Beobachten recht gut vorhersagbar wurden. Natürlich hat man keine Chance, wenn man durch den Sucher schaut. Ich habe immer die Hand am Auslöser neben der Kamera gestanden und die ganze Gegend beobachtet.

Der Aufwand ist natürlich erheblich,

Eben. Nicht jeder hat das Geld, die Lust und die Zeit, so etwas zu machen. Dazu kommt, wie Roland im der von Frank zitierten Diskussion sagt, die sportliche Komponente. Ich würde ja auch nicht mit dem Hubschrauber aufs Matterhorn fliegen und dann behaupten, ich hätte es bezwungen.
 
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Moin,

immer sind irgendwo Meisen - also nimmt ein gewisser Kay eine Kamera und macht sich auf die Suche ...

... und eine Meise ist das nicht (und auch kein Flugbild - aber als catch of the day/weekend gerade mal ein "netter" Schnappschuß) :


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Moin,
Sieh an, ein Zaunkönig. Gute Arbeit, die sind ja noch hibbeliger als Meisen.

Meisen sind nicht so hibbelig - dafür im Normalfall richtig schnell: Rundumsicht, Anflug, Picken und in der Pickbewegung schon wieder drehen und weg.

Was mich ärgert: Gute Meisenfotos sind oft mit Lichtschranke, mehreren Kameras, Blitzen und unheimlich viel technischem Aufwand gemacht. Das ist eigentlich nicht meine Art zu fotografieren. Andererseits ist ein Foto von den Burschen ohne zumindest anzufüttern, oder am Nistkasten wohl arg schwierig - und wenn man Glück hat, stimmen die Lichtverhältnisse auch nicht gerade!

748609e6f36fb3.jpg


2. Versuch gestern - aber auch nicht im Flug und irgendwie auch nicht "der Bringer", aber wir arbeiten weiter am Thema.
 
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Dritter Versuch vom letzten Wochenende:

Zwar im Flug ... aber wohl doch keine echte Meise:

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... wir üben weiter!
 
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