Flecken auf Haut beim Blitzen


S

Schakaya

Guest
Heute war ich bei einem Foto-Kollegen, der mit fleckiger Haut bei geblitzen S/W Aufnahmen auf Armen und Beinen kämpft. Es sah so aus, als würden die Adern unter der Haut mit abgelichtet werden. Fotografiert wurde mit einer Blitzanlage (2 Blitzköpfe / 1 Softbox). Bei Farbaunahmen fiel der Effekt nicht so stark auf, war aber dennoch vorhanden.

Meine Frage nun:

1. Kennt jemand diesen Effekt?
2. Wie kann man das ausbügeln?
3. Wie kann man das in Zukunft vermeiden?

Vielen Dank schon mal.
 
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Petersbilder

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Unterstützendes Mitglied
Also ich hatte auch mal sowas. Die Probandin sah aus wie ein Zombie. Es waren in meinem Fall tatsächlich Adern und Gewebe unter der Haut, da die Haut (man glaubt es kaum) zu einem gewissen Grad durchsichtig ist. Je älter die Person , desto dünner ist auch noch die Haut. Beim Film (MOVIE)wird deshalb bei F/X Make up (für Monster u. Puppendoubles etc) oft in zwei Ebenen geschminkt, damit die "lebendig wirkende " Unterstruktur, der Haut wargenommen werden kann.

Bei mir trat es nur bei direktem Blitzen (viel frontales Licht) auf.
Hier ist wohl zum einen die Blitzleistung sowie auch der Blitzwinkel entscheidend, wieviel Unterhaut noch durchkommt.
Es ist wahrscheinlich nichts neues, oder vielleicht wurde es ja schon ausprobiert, indirektes blitzen hat es bei mir restlos eliminiert (macht das Licht auch schön weich und konturenbetonter), aber es hängt natürlich immer davon ab, was man im speziellen Fall machen will und wen man ablichtet... und den kenne ich ja nun nicht..laber laber....Vielleicht hilft es ja weiter?
 
S

Schakaya

Guest
@blauer Bumerang

Geblitzt wurde Seitich mit einer Softbox und reduzierter Blitzleistung. Es waren Aktaufnahmen einer jungen Frau.
 
N

Nobody

Auszeit
je nachdem was an s/w-film, filter und beleuchtung verwendet wurde, kann ich mir gut vorstellen, dass unterschwellig vorhandene sommersprossen, andere hautpigmentflecken oder adern deftig durchschlagen. hautcremes mit optischen aufhellern oder so ist auch nicht ohne. ungeachtet letzterem, wie sah das equipment in sachen film und filter aus?
 
S

Schakaya

Guest
@Nobody

Fotografiert wurde mit einer digitalen SRL im S/W-Modus. :wink: Es waren keine Sommersprossen... das sah eher aus wie ein Fluss-Delta... auf den Armen und Beinen sichtbar.
 
N

Nobody

Auszeit
mmh, digi setzen im direktmodus in etwa mit 30% rot, 60% gruen und 10% blau um. so deftig ist nun die interne rotfilterung auch nicht, dass blaue adern ueberhand bekommen, aber nichts ist unmoeglich. a. welche dslr war es und b. direkt-bw oder konvertierung?
 
Petersbilder

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Unterstützendes Mitglied
O.k. da kann ich wohl nicht groß weiter helfen. Es gibt da aber noch so ein paar profane Dinge, neben dem Belichten, die man oft ausser acht lässt (da will ich nichts unterstellen, o.k.? Hilft vielleicht aber auch
einem anderen nicht so erfahrenen Leser)).

Individualfaktor:
Ist das Modell vielleicht einfach etwas "dünnhäutig"?

Temperatur im Studio:
Ist es sehr warm (ist ja bei Akt wahrscheinlich, wer will schon Gänsehaut ablichten?) und ist das Modell evtl auch noch sehr aufgeregt, wird die preriphere Haut auch noch stärker durchblutet. Einahme von alkoholischen Getränken zur Entspannung fördert eine stärkere Durchblutung der Peripherie ebenso... und kann wahrscheinlich auch dadurch zu diesem Effekt führen.

Je nach Typ kann dass vielleicht die Tendenz sein.
 
N

Nobody

Auszeit
nachtrag: kann es sein, dass bei der 20d ein bw-filtereffekt (rot, gruen, blau oder so) gesetzt werden kann?
 
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