Feuerwerk fotografieren

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Ludwig_M

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Liebe Nachteulen,

ich möchte demnächst ein Feuerwerk an einem Fluss und Wasserfall fotografieren. Wie macht man das?

Was ich hier im Forum finden konnte, spircht für folgendes Vorgehen: Blende voll auf (2,8), Belichtung auf dunkle (unterbelichtete) Kulisse einstellen (ich fand Belichtungszeiten von ca. 2 sek.). Fokuss manuell (auf Unendlich). Und dann hoffen, dass es ungefähr passt.

Das Problem wird sein, dass die Kulisse auch nur durch das Feuerwerk beleuchtet wird. Daher ist eine korrekte Belichtung ein Glücksspiel.

Grundsätzlich sollte es aber doch auch gehen, wenn die Blende klein und dafür die Belichtungszeit noch länger ist. Dann würde man mehr Feuerwerk sehen.

Im übrigen frage ich mich, wie man eine Überbelichtung des Feuerwerks vermeidet, gleichzeitig aber die Kulisse halbwegs richtig belichtet.

Welche Empfindlichkeit macht Sinn? Ich vermute fast, dass sie eher nicht zu hoch sein sollte, oder?

Wer hat mit sowas Erfahrung und kann mir Ratschläge geben?

Gruß

Ludwig

P.S.: zum Einsatz kommt eine D70 und ein AF-S 17-55/2,8 Objektiv
 
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Hast du die Chance dir die Kulisse bei Tage anzusehen? Wenn ja, Stativ aufstellen, Kamera scharfstellen und dann notieren wo sie scharf stellt. Nachts stellst du dein Stativ wieder genau an die Stelle und stellst manuell den Wert ein den du genommen hast, den du bei Tage hattest. Dann ist deine Kulisse schon mal scharf. Das Feuerwerk kannst du dann ein bisschen außer acht lassen, du wirst es eh nie knackescharf bekommen.
Blende vielleicht 4. (musst du rumprobieren, kann man so pauschal net sagen) Iso würde ich nicht über 400 gehen, sonst sieht man es zu stark rauschen.

Belichtungszeiten: Was hälst du von bulb+Fernauslöser? Und dann immer unterschiedlich belichten. Ansonsten solltest du vor Ort ein bisschen rumprobieren. Ist doch auch öde, wenn du hinterher nur Bilder hast wo das Feuerwerk Streifen zieht. ;)

Übrigens: Gute Objektivwahl.


Gruß,
Andreas
 
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Danke Keks. Ich versuche, das Fokus-Thema bei Tageslicht zu erledigen. Rest schaun mer mal in der Nacht.

Bzgl. des Objektivs bin ich sehr zufrieden - habe erst in gute Objektive investiert und tausche hoffentlich irgendwann später im Jahr die D70 aus. Allerdings ist mein Budget erst mal erschöpft...

Gruß

Ludwig
 
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Hallo,

ich habe mal von der 'Methode mit dem Hut' gelesen. Da wurde die Kamera (natürlich auf einem Stativ) auf Langzeitbelichtung gestellt (BULB), Focus auf unendlich, ausgelöst und die Linse mit einem Hut abgedeckt. Jedesmal wenn nun ein Feuerwerk 'explodiert' wurde der Hut einfach für eine gewisse Zeit weggenommen und dann wirder vors Objektiv gehalten. So bekommt man dann wohl mehrere 'explosionen' zusammen auf das Bild. Aber ausprobiert habe ich das noch nicht, klingt aber logisch....

Natürlich kannst Du auch ne schwarze Pappe oder zur Not die Hand nehmen, anstatt extra einen Hut zu kaufen :hehe:

Gruß,
Lars
 
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Oder wenns EBV sein darf - einmal die Kulisse aufnehmen und das Feuerwerk gesondert aufnehmen und per EBV einsetzen, Aufnahmen von der gleichen Position und es sollte relativ leicht gehen mit dem Maskieren. So als Anregung...

So wird zumindest die genaue Belichtung beider Komponenten leichter, weil ich bei einem Feuerwerk schonmal mit ISO200 und f/16 werkeln musste so dass das Feuerwerk vor dem Nachthimmel nicht komplett überstrahlt, Zeit dabei solang, dass die Bewegungsspuren schön sichtbar werden (also 1-3s). Dabei hatte ich aber nichts sonst, was mit sichtbar sein sollte...

Bilder kann ich auch mal verlinken wenn gewünscht.
 
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