F100 mit Mignon Batterien?

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Flooster

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Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken eine F100 zu kaufen. Mir stellt sich die Frage ob man die F100 mit Mignon-Batterien betreiben kann oder ob das nur in Verbindung mit dem Battery-Grip MB-15 möglich ist?

Wie versorgt ihr eure F100 mit Energie?

Vielen Dank schon im Voraus
Flo
 
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Tu es!!!!!!

Du brauchst zum Betrieb mit Mignon-Batterien (das sind doch Typ "Walkman" oder "AA"?) allenfalls den Batterieeinsatz. Der war bei meiner gleich dabei und ich habe die CR123-Lithium-Version nachgekauft. Den Batteriegriff brauchst Du bestimmt nicht, zumindest nicht dafür.

Gute Nacht, Matthias
 
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Moin Flo,

JA, Du kannst bei der F100 stinknormale Batterien verwenden. Serienmäßig wurde sie mit MS-12 ausgestattet.
Die F100 bietet dem Nutzer jedoch 4 verschiedene Möglichkeiten der Energieversorgung:

OHNE Batteriegriff MB-15:

1. MS-12, Batteriekäfig für 4 handelsübliche 1,5 V Alkali-Mignonzellen
---günstige Stromversorgung---
2. MS-13, Batteriekäfig für 2 handelsübliche 3 V Lithiumbatterien
---weniger Gewicht, Lithiumbatterien sind wesentlich teurer---


MIT Batteriegriff MB-15:

3. Batteriekäfig des MB-15 für 6 handelsübliche 1,5 V Alkali-Mignonzellen
--- +Handling, Serienbildrate höher, Hochformatauslöser, mehr "Saft" für längere Laufzeit. -Anschaffungskosten, Gewicht, klobig---
4. Akku MN-15 anstelle des "Serienmäßigen MB-15 - Batteriegriff MB-15"
---nen Akku eben;-) dickes MINUS für extremen Preis für Akku und Ladegerät---

Ich habe mir vor ca. 8 Wochen meine erste SLR gekauft und erfreue mich seitdem an der Photographie. Es wurde eine F100 mit großem Batteriegriff ( MB-15 ), welcher gleichfalls einen kompfortablen Hochformatgriff darstellt.

Mein Fazit:

Mittlerweile habe ich ca. 30 Filme belichtet und die Kamera so oft es ging mit mir herum"geschleppt": auf einen hohen Kirchturm, Geburtstag, zu Hause, Innenstadt, Wald...
Jetzt werde ich mir den Batteriekäfig MS-12 kaufen und den MB-15 zur Seite legen. Er ist mir zu schwer und die Kamera durch diesen insgesamt zu klobig. Allerdings liegt mir die F100 MIT MB-15 besser in der Hand...Unterwegs, mit einer kleinen Tasche ( KEIN Equipment ) und freihand, da werde ich den MB-15 trotzdem daheim lassen.

Liebe Grüße

André
 
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Hallo Flo,
ich verwende die F100 mit eneloops, also Akkus der Bauform AA und ohne MB-15. Ich habe leider nicht mitgezählt, wie viele Filme mit einer Ladung möglich waren, aber er waren wirklich überraschend viele. Sie haben auch bei heftigen Minusgraden nicht nachgegeben.
Allerdings ist die Ladeanzeige hier kein verlässlicher Indikator. Aufgrund der Charakteristik der eneloops war nur ganz kurz die Ladestandswarnung zu sehen, dann ging nichts mehr. Also immer einen frischen Satz in Reserve mitnehmen.

Stefan
 
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Die Energieversorgungsmöglichkeiten der F100 sind in der Tat interessant. Meistens ist sowieso der Batterieeinsatz dabei, wo 4 AA-Battereien passen.

Je nach Verfügbarkeit benutze ich Vartas (24 Stück für 6 Euro bei Hornbach) oder die von Lidl (8 Stück für 1.69 bei Lidl). Da ein Mignon Satz so höchstens 1 Euro kostet und etliche Filme belichtet werden können sind die Eneloops schon fast zu schade für den Einsatz. Aber auch mit denen (bei mir Panasonic Infinium) funktioniert die F100 einwandfrei.

Wann die Batterien zu Neige gehen, kann man wunderbar "hören". Die F100 spult den Film dann nicht sofort nach der Aufnahme, sondern ein paar zehntel Sekunden später und langsamer voran. Dann ist bei mir aber noch locker ein Film möglich, bis die Batterieanzeige sich meldet, dann wechsele ich.

Der Batteriegriff ist reiner Ueberfluss und Platzverschwendung. Ich benutze ihn nur gelegentlich bei Reportagen, wo das Fotografieren meine Hauptbeschäftigung ist. Sieht besser aus und das wars.
 
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Hallo,

ich nutze meine F100 seit Jahren mit dem MS12 und AA-Batterien - der Satz hält ziemlich lange (geschätzte 25 Filme ). Der einzige Grund weshalb ich schon des öfteren über den MS13 nachgedacht habe, ist das zickige Verhalten der F100 bei Temperaturen unter 0°C - hier dürften die 3V Lithiumbatterien u.U. Abhilfe schaffen.

Den MB15 habe ich nicht und würde ihn sicherlich auch nicht nutzen, da mir die Kamera damit einfach zu groß wird und die nur geringfügig höhere Serienbildgeschwindigkeit (ein stattlich halbes Bild mehr...) benötige ich ebenfalls nicht.

Ansonsten ist die F100 aus meiner Sicht eine klare Empfehlung - robust, belichtungssicher, ein Klasse AF und sämtliche Objektive sind nutzbar: AiS, AF, AF S, G, VR, ...

Grüße

Christian
 
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Da dies mein erster Beitrag ist, zuerst ein freundliches Hallo an Alle !!

Bin mit meiner F100 auch sehr zufrieden und kann mich Christians Schätzung von ca. 25 Filmen pro Batteriesatz anschließen. (etwas abhängig von der Häufigkeit des AF - Einsatzes). In letzter Zeit bevorzuge ich die etwas günstigeren Varta gegenüber Duracell, da mir die Leistung merklich besser erscheint.

Liebe Grüße - Thomas
 
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Was Alkaline-Batterien im AA-Format betrifft, so habe ich vor einiger Zeit meine eigenen Entladekurven aufgenommen und kann mitteilen, dass die teuren und heißumworbenen Batterien der namhaften Hersteller in einer F100 großer Ueberfluss sind.

In Bezug zu den "billigeren" Batterien haben die teuren +- 10% mehr an Kapazität und einen geringeren Innenwiderstand. Dafür kosten sie aber mehr als 5x soviel.

Sicher, in einem Blitzgerät hätte man damit einen Vorteil, aber wenn hohe Ströme gefragt sind, sind Alkaline sowiso fehl am Platz. Für allgemeine Anwendungen sind die billigen "perfekt".
 
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Der Batteriegriff ist reiner Ueberfluss und Platzverschwendung. Ich benutze ihn nur gelegentlich bei Reportagen, wo das Fotografieren meine Hauptbeschäftigung ist. Sieht besser aus und das wars.

Wie kommst Du zu diesem kurzen Kommentar? Ich empfinde das gänzlich anders.

Die F100 mit MB-15 liegt mir bei meinen großen Händen WESENTLICH besser in der Hand. Ferner schätze ich den Hochformatauslöser an ihm seit der ersten Aufnahme. Die längere Betriebsdauer, aufgrund zwei zusätzlicher Batterien sind mir dagegen ziemlich egal. Wie bereits geschrieben ist er mir für Freihandaufnahmen irgendwo im Nirgendwo jedoch auf Dauer zu klobig und schwer. In solchen Momenten wünschte ich mir den MS-12, welchen ich mir dafür jetzt zulegen werde. In allen anderen Situationen, in denen ich mit meiner kleinen " Nikoletta" nicht den ganzen Tag von A über B nach XYZ wandere, werde ich den MB-15 aufgrund seiner Vorteile selbstverständlich montieren.

Mein Tipp für den F100 Kauf:

F100 ohne MB-15 kaufen und diesen irgendwann später als Zubehör erwerben. Die Vorzüge des MB-15 wirst Du IMMER schätzen!
Ich habe ihn nur, weil er bei der Auktion dabei war.

Liebe Grüße

André
 
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...Der einzige Grund weshalb ich schon des öfteren über den MS13 nachgedacht habe, ist das zickige Verhalten der F100 bei Temperaturen unter 0°C - hier dürften die 3V Lithiumbatterien u.U. Abhilfe schaffen...

Es gibt auch 1,5 V Lithiumzellen in der Bauform Mignon=AA. Sehr leicht und sehr leistungsfähig auch bei tiefen Temperaturen. Daher erachte ich die 2x3V-Batterienkäfige für vollkommen überflüssig.

Grüße - Bernhard
 
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Manchmal fasse ich mich doch recht kurz . Dass die Kamera mit Griff besser in der Hand liegt, dem stimme ich zu. Aber man erkauft sich diesen Vorteil halt eben wieder durch mehr Gewicht und Größe.

Oft ist es so, dass der MB-15 bei gebrauchten F100 schon dabei ist. In meinem Fall hat das 2x genervt, da die entsprechenden MS-12 gefehlt haben. Dies spricht an sich dafür, dass die Vorbesitzer immer den MB-15 genutzt haben. Doch mein Händler konnte mir den MS-12 für um die 20 Euro pro Stück neu organisieren.

Ich warte aber mittlerweile schon seit Oktober 2008 auf meine Gittermattscheibe. Entweder fängt Nikon an zu schlampen oder die Bestände verschwinden so langsam. Produziert wird das F100-Zubehör sicher schon lange nicht mehr.

Eigentlich schade, dass sie diese Kamera eingestellt haben. Mit etwas Modellpflege hätte man mit einer F100n die perfekte Kamera schaffen können.

Aber gut, insgesamt haben wir doch auch sehr vom Auslaufen der F100 profitiert. Meine 3. gebrauchte F100 hatte weniger als 10 Filme durch, keine einzige Schramme, kam mit dem MB-15 inklusive und hat vor 6 Monaten 250 Euro gekostet ... . Traurig.
 
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Ich warte aber mittlerweile schon seit Oktober 2008 auf meine Gittermattscheibe. Entweder fängt Nikon an zu schlampen oder die Bestände verschwinden so langsam. Produziert wird das F100-Zubehör sicher schon lange nicht mehr.... . Traurig.

Oh ja - Scheibe E... unverständlich, weshalb die nicht von Anfang an serienmäßig drin war/ist...

Habe auch länger danach gesucht - über eine Suchanzeige hier im Forum bekam ich sogar kürzlich ein entsprechendes Angebot. Wenn ich mich richtig erinnere von Sven Schneider (Suche nach Benutzernamen). Vielleicht versuchst Du es mal über eine PN an ihn...

Grüße

Christian
 
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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure umfangreichen und praxisnahen Berichte, sie haben mir sehr weiter geholfen.

Die F100 ist somit eine analoge SLR wie ich sie mir vorgestellt habe: und zwar einfach unkompliziert.

Vielen Dank
Flo
 
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Der [Batterieeinsatz] war bei meiner gleich dabei und ich habe die CR123-Lithium-Version nachgekauft.
Das finde ich jetzt interessant . Der einzige Wehrmutstropfen beim Umstieg von der F100
auf die F6 war für mich genau dieser Batterieeinsatz - wie gerne würde ich die F6 auch mit vier
stinknormalen AA-Batterien füttern, die man auch an jeder Tanke in der Wüste bekommt *seufz*.
Und die teuersten müssen's nicht mal sein - ich nahm immer die vom Díscounter für 1.99/8 Stück.
 
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Der Grund war im wesentlichen, dass ich so in F80 und F100 die selben Batterien benutzen kann, von denen ich immer noch eine halbe Schublade voll rumliegen habe. Außerdem halten die CR123 bei Kälte deutlich länger, und das war mir bei der damals anstehenden Reise nach Feuerland auch nicht unwichtig. So konnte ich mit einem Satz Ersatzbatterien (2x CR123, passen übrigens prima in eine APS-Filmdose) rumziehen, mit AA-Batterien hätten es bei den Temperaturen wohl eher 2 sein müssen, also 8 Batterien. Und die wollte ich nicht auch noch tragen müssen.

Jetzt benutze ich weiterhin die CR123, aber auch nur, weil sie weg müssen.

Gruß, Matthias
 
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Ja in Deinem Fall ist es okay so, Matthias. Sonst halte ich die CR123 bei der F100 für völlig überflüssig, da sie ja nicht mal die Hälfte der Kapazität der Lithium Mignons haben und nur marginal leichter sind (genau 25 g pro Satz).

Grüße - Bernhard
 
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Hallo,

in meiner F100 kamen bisher nur normale Mignons (AA) zum Einsatz, sowohl in der Kamera selbst als auch mit BG. Ich entscheide immer vor den Einsatz ob ich den BG dran mache oder nicht. Bei Porträts mache ich Ihn aber fast immer dran weil ich hier den Hochformat-Auslöser sehr gut finde.

Probleme mit der Batterielebensdauer hatte ich bisher keine.

Gruss

Patrick
 
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Hallöchen,

zum für mich zu klobigen MB-15 konnte ich mich nicht entschließen.

Einziger Nachteil der F100 ist, daß auch bei Ausschalten das Display, allerdings in "Sparversion", angeschaltet bleibt und langsam die Batterien leersaugt.

MfG Hermann
 
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