"Einfach drauf los" bedeutet grob gegoogelt und dann losgelegt.
Geklopft hab ich nach dem einschütten und dann dann der 3/4 Minute und dann nach jedem minütlichen Kippen.
die Bilder sehen sehr gut aus! Der Tri-X bringt bei 400 ASA ein schön feines Korn. Wenn ich da meinen letzten APX100 mit Ultrafin ansehe, dann sieht das genau so aus, nur der Film ist 2 Blenden langsamer...
Der große Wechselsack von Kaiser ist sehr gut, den benutze ich auch! Meiner hat jedoch keine Probleme mit Fusseln, nur stinken tut er erbärmlich...
Ich empfehle auf jeden Fall einen Filmrückholer, am besten den von AP. Ich habe einen ähnlichen und damit klappt es zu 99% beim ersten Versuch. Das Anschneiden des Films im Wechselsack ist immer mühselig und geht bei Licht einfach viel besser.
Als Tageslichtdosen benutze ich Jobo und Patterson, funktionieren beide gleich gut. Dazu ein paar Bechergläser aus der Apotheke sowie ein fein gradierter Messzylinder und ein Fotothermometer ist neben Entwickler und Fixierer alles was man braucht. Zum Stoppen nehme ich reine Zitronensäure von Heitmann aus der Drogerie, die ich mir in 2%iger Lösung anmische. Ultrafin mische ich 1+10 oder 1+20 und entwickle nach Waschzettel. Mir kommen die Filme aber ein wenig überentwickelt vor, weshalb ich mal eine halbe bis eine Minute nächstes Mal abziehen werde...
Ich habe festgestellt, dass sich die Filme viel besser in die Spirale spulen lassen, wenn als Gewicht die Patrone noch mit dran hängt.
Ich hatte vorher auch immer die Patronen im Wechselsack aufgebrochen, was auch mal ein paar Versuche dauern kann und dann den Film im Sack angeschnitten, das dauerte dann auch noch ein paar Versuche.
Mit Filmrückholer wird es echt entspannt: Lasche rausziehen, Film anschneiden und dann im Wechselsack aufspulen. Filmende ganz nah an der Patrone abschneiden....fertig! Klar könnte man jetzt argumentieren, dass der Film zerkratzt, wenn er ein 3. Mal durch das Patronenmaul gezogen wird, aber ich bevorzuge meine Filme in ihren Dosen zu transportieren, ohne eine halbe Sandkiste darin...