Okay, ganz schön kitschig teilweise, aber das darf sein - es ist Märchenstunde!
Die Bilder entstanden wieder allesamt am Küchentisch, keines der Tiere wurde verletzt, alle wieder im Wald frei gelassen. Ich habe im Nachhinein manchmal ein kleines bisschen gestempelt, aber den RAWs keine wesentlichen Elemente hinzugefügt oder entfernt.
Das Licht-Setting umfasste meistens zwei Blitze (z.T. mit Farbfolien) und farbiges Laub als Diffusoren, die Hintergründe bzw. "Landschaften" bestanden aus dem Allerlei, das die Natur so bietet. Für die Tropfen sorgte ein Infusionssystem am Stativ, als Untergrund für die Tropfenbilder diente eine Granitplatte oder Kuchenblech - dazu verschiedene Haushaltsuntensilien, Klammern, etc...
Danach erinnerte auch unsere Wohnung an eine feuchte Novemberwiese.
Etwas kniffelig war die genaue Platzierung der Blitze: die Tropfen heben sich bei möglichst flach in das Objektiv fallendem Licht am bestem vom Hintergrund ab, das führt an den manuellen Schätzchen aber augenblicklich zu überstrahlten Bildern. Mit ein paar Büchern und Blättern ließ sich der Lichtstrahl aber i.d.R. gut lenken.
Meist benötigte ca. 1h für das Setup, 30min. für ein Motiv und 300 Bilder zur Auswahl.