Erstkamera Nikon d300 S

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Onkel-Herbert

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Hallo liebe Gemeinde, ich heiße Herbert und bin von Baujahr 1961. Ich habe früher
Schon mal mit einer Analogkamera Canon 300 Bilder gemacht .

Jetzt möchte ich mich der Fotographie wieder hingeben. Ich habe einen Bekannten
Der mir zu der Nikon 300 S geraten hat . Ich habe die 300 jetzt auch mal ausgeliehen und mir macht das Fotographieren auch Spaß . Bisher steht alles auf Programm, aber ich will mich auch nach und nach den Themen Blende/Belichtungszeit usw. stellen.

Bei EBay habe ich welche schon für 300 - 500 Euro gesehen. Dazu möchte ich mir dann noch das eine oder andere Objektiv zulegen. Aber nach und nach. Was sollte ich beim Kauf beachten ?

Mit freundlichem Gruß
Herbert
 
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Ich denke, es gibt keine bessere Kamera für einen Wiedereinstieg, wenn man 500€ ausgeben will. Das Ding ist zeitgemäß schnell, unglaublich robust und die D300 (ohne s und ohne Video) ist für 300€ zu haben, glaube ich. Zur D300s gibts sonst kaum Unterschiede. Das Ding hat Profiqualität.

Klar, der Sensor ist nicht so leistungsfähig, wie ein Moderner. Aber daran erfreut man sich mehr, wenn man auf Extreme aus ist (Ausdrucke in Fototapetengröße, Fotografieren im Dunkeln ohne Blitz, aber auch Sonnenuntergänge gehen mit ner Modernen besser, wegen des höheren Dynamikumfangs.)

Zum Objektiv könnte man mehr sagen, wenn man wüsste, was, wie und wo Du gern fotografieren würdest.
 
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Hallo!
Also bei den Objektiven möchte ich auch ein bisschen die Zukunft und einen möglichen Wechsel der Kamera im Auge haben.
Wie schon mehrfach hier erwähnt, hast du mit einer D300 oder D300s ein sehr robustes Gerät, das auch Moped-Fahrten sowie -Stürze besser ab kann als die heutigen, moderneren Geräte. :eek:
Bei den Objektiven ist es wiederum so, dass an den moderneren Kameras der "Billig-Schiene" (D3000 und höher) nur solche mit Autofokus funktionieren, die einen eigenen AF-Motor haben (bei Nikon AF-S genannt, bei Sigma z.B. HSM)... :frown1:
... während du an D300 / D300s und moderneren Kameras der "Gehobenen Klasse" (D7000 und höher) nicht nur alte AF-Objektive ohne eigenen AF-Motor mit Autofokus verwenden kannst, sondern auch die ganz alten AI- und AI-S-Objektive bei manuellem fokussieren...:up:
Bezüglich Moped-Fahrten und -Stürze sind die moderneren Objektive mit AF-S bzw. HSM - vor allem die Zooms - aber weit weniger robust als die alten... :D
 
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Wenn du lieber einen günstigen Einstieg im FX-Format suchst, dann wäre die D700 das ideale Mittel zum Zweck.
Allerdings dann für rund 750,- Euro gebraucht (ca.15.000 Auslösungen).
Sie wäre deutlich "lichtstärker" und hat eben "Vollformat-Sensor". Davon abgesehen das absolute Gegenstück zur D300. (Oben auf meinem Bild in Post 7 sind beide nebeneinander)

Die FX-Cams sind aber natürlich immer etwas schwerer und größer, was dann auch für die Objektive mit vergleichbaren Bildwinkeln zutrifft.

Wer's gerne kompakt haben will sollte hier kurz überlegen :hehe:.

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Mit Batteriegriff in Gramm :D :

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Ich denke, es gibt keine bessere Kamera für einen Wiedereinstieg, wenn man 500€ ausgeben will. Das Ding ist zeitgemäß schnell, unglaublich robust und die D300 (ohne s und ohne Video) ist für 300€ zu haben, glaube ich. Zur D300s gibts sonst kaum Unterschiede. Das Ding hat Profiqualität.

Der Live View-Modus ist bei der s besser und einfacher... das war's auch schon, wenn ich mich recht entsinne. Absolut empfehlenswerte Kameras. Das 35/1,8 DX würde ich (egal, was an Zooms auf dem Zettel steht) dazu nehmen: klein, leicht, gut, günstig. Sans Ear grüßt
 
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Ich bin mit meiner D300s auch immer noch sehr zufrieden - einzig die Low Light Fähigkeiten sind eben verglichen mit aktuellen sensoren recht limitiert.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen D300 und D300s ist noch die Erweiterung der D300s mit der Möglichkeit, zusätzlich zu der CF Karte auch SD Karten verwenden zu können. Die D300 hat nur einen CF Slot, sonst nichts.
Der zweite Slot ermöglicht die einfache (und schnelle!) Speicherung von sowohl NEF + JPG, kann grade beim Wiedereinstieg von Vorteil sein, um die erweiterten Korrekturmöglichkeiten bei NEF Photographie kennen zu lernen.
Außerdem kann sich beim Gebrauchtkauf der Mehrpreis der "s" eventuell schnell wieder ausgleichen, da große SD Karten vorhanden, oder bei Neukauf billiger sind.

LG,
Ali
 
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Hier Kommt der Party-Pooper! Eine D300 ist mit 500.- Euro (egal wie "ungebraucht") überbezahlt. Das ist Sensortechnik von 2007/2008. Beim Wiedereinstieg wirst du zunächst begeistert sein, was "heute" alles digital möglich ist, nach drei Monaten wird dir aber auch schmerzhaft klar, dass moderne Kameras in ALLEN Belangen mehr können.

In deinem Budget für 500.- Euro würde ich eine gebrauchte D7100 kaufen, als Objektiv ein Sigma 2.8 17-50 davor klemmen. Letzteres ist (sorry Nikon) der Standard bei den hellen DX-Zooms und dazu noch preislich sehr attraktiv.

Gegenüber der D300 (s) - die mit 250.- Euro auch schon bestens bezahlt ist - bietet die D7100 einen wesentlich empfindlicheren und rauschfreieren Sensor, geringeres Gewicht, eine höhere Auflösung, U1 und U2 Speicher an einem metallenen Drehrad (anstatt Plastik-Taster) und HD Video-Fähigkeit. AutoFokus, Belichtungsmessung- und Steuerung sind identisch, die D300 kann aber höhere Serienbild-Frequenz und hält diese auch länger durch.

Beim Durchhalten kommt das nächste Problem: die Akkus der D300 sind "has-been" und werden seit 2010 nicht mehr verwendet. Die Nikon D7100 nutzt die gleichen Akkus wie die D750 oder D810 ... nur mal so als Überlegung zur Zukunftsicherheit. In die gleiche Kerbe schlägt auch das Format der CF Speicherkarten, die inzwischen ein Nischenmarkt geworden sind. D7200, D610, D750, D810 und zuletzt die D500 ... nutzen SD und/oder SDHC Karten. CF gibt es noch als Option bei der D5 (6000.- Euro), weil einige Bildagenturen ihre Infrastruktur noch immer nicht umgestellt haben. Wie gesagt: als Option!

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, dass Hektar sich zu Hektar findet (alte Bauernweisheit)
 
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Ich finde die Wahl zum Einstieg sehr gut. Und wenn man nicht unbedingt ein "Nachtsichtgerät" erwartet, erhält man jede Menge Spaß und gute Bilder für kleines Geld, das ist sicher richtig.
Die D300s ist etwas besser, kann auch Video, kostet aber gebraucht mit ca.15.000 Klicks so um die 450,- bis 500,- Euro. Bei der D300 muss man eben auf Video verzichten. Die Qualitätsunterschiede sind sehr gering und du bist schon mit um 300,- Euro dabei.
Diese Cams sind sehr robust und einfach in der Bedienung. Besonders der AF ist schnell und treffsicher. Die Spot-Belichtungsmessung ist ein Traum.
Ich halte diese Kameras auch heute noch (in dieser Preisklasse) für sehr empfehlenswert.

Schwächen gegenüber allen Nachfolgern: Schwache LowLight-Fähigkeiten. Die Sensoren haben gern den einen oder anderen "Dead-Pixel". Aber mit solchen Kleinigkeiten würde ich mich beim Kauf nicht aufhalten.
Ich hatte meine Erste leichtfertig weggegeben nach dem "Aufstieg" zu "Vollformat". Reumütig habe ich mir inzwischen längst wieder eine Gebrauchte für 299,- wieder beschafft.:hehe:

Genauso sehe ich das auch und behalte deshalb meine D300 und D700 zusätzlich zu den neueren Kameras. Ich wäre ja blöd, wenn ich sie für wenig Geld hergäbe. ;)

Wichtig finde ich beim Einstieg in das DX-System ein DX-Weitwinkelzoom, also z.B. das 10-24 oder 12-24 von Nikon, sonst wird man bei Landschafts- oder Reisefotos nicht glücklich, weil man kein ordentliches WW hat.
 
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Speicherkarten und Akkumodell beispielsweise.

Moin
naja zur Zeit ist das Angebot an CF-Karten noch gut :) zur Not kauft man ein 10er Pack
die dann für die Restlaufzeit der Kamera locker reichen. Oder man kauft einen SD-CF Adapter wenn man unbedingt
auf diese SD-Dinger steht.
und Akkus( EN-EL3e) wird man noch in 10Jahren kaufen können, selbst heute bekommt man noch Akkus für die D1:)
 
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Gegenüber der D300 (s) - die mit 250.- Euro auch schon bestens bezahlt ist - bietet die D7100 [...] geringeres Gewicht, eine höhere Auflösung, U1 und U2 Speicher an einem metallenen Drehrad (anstatt Plastik-Taster)

Eben, 250 Euro ist doch eine Ansage... und ich kenne Menschen, die die anderen Punkte im Zitat als Nachteil sehen. :) Sans Ear grüßt
 
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Wenn du lieber einen günstigen Einstieg im FX-Format suchst, dann wäre die D700 das ideale Mittel zum Zweck.
Allerdings dann für rund 750,- Euro gebraucht (ca.15.000 Auslösungen).
Sie wäre deutlich "lichtstärker" und hat eben "Vollformat-Sensor". Davon abgesehen das absolute Gegenstück zur D300. (Oben auf meinem Bild in Post 7 sind beide nebeneinander)

Die FX-Cams sind aber natürlich immer etwas schwerer und größer, was dann auch für die Objektive mit vergleichbaren Bildwinkeln zutrifft.

Wer's gerne kompakt haben will sollte hier kurz überlegen :hehe:.
Bilder aus Zitat entfent



Hallo Wolfgang, da du ja auch mit dem Mopped und der Kamera unterwegs bist, und da du ja auch die D 300 und die D700 hast und kennst, meine Frage. Welche ist für dich besser und warum ? Ich kann mit meinem Budget auch etwas nach oben gehen. 1000 Euro mit einem Objektiv wären doch schon ausreichend , oder ?
 
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Hallo Wolfgang, da du ja auch mit dem Mopped und der Kamera unterwegs bist, und da du ja auch die D 300 und die D700 hast und kennst, meine Frage. Welche ist für dich besser und warum ? Ich kann mit meinem Budget auch etwas nach oben gehen. 1000 Euro mit einem Objektiv wären doch schon ausreichend , oder ?


Nun, zunächst muss ich höflichst darauf hinweisen, dass vollquotes (also Zitate mit den Bildern ) im Forum verboten sind :rolleyes:.

Zweitens muss ich klar stellen, dass ich meinen schönen alten Boxer aus gesundheitlichen Gründen schweren Herzens schon vor drei Jahren verkaufen musste (schluchtz). Ich bin auch Baujahr '61 und seit dem Führerschein mit 18 mein Leben lang Bike gefahren.
Für meine Nikon hatte ich mir extra einen Tankkoffer modifiziert, der sich (auf dem gummigelagerten Tank) wirklich sehr bewährt hat. Die D300 war dabei ein idealer Reisebegleiter, die D700 wäre mir dafür schon zu klobig. Fürs biken.
Grundsätzlich und im normalen Leben bevorzuge ich aber Kameras wo man was in der Hand hat. Die D700 hat nicht nur ganz klar die bessere Bildqualität und Lichtempfindlichkeit, sondern sie ist auch perfekt für meine Hände gemacht. Das Anfassgefühl ist superb, eben noch besser als bei der D300.
Ob etwas leichtere DX oder schwere FX ist eine Entscheidung die dir niemand abnehmen kann.
Für mich persönlich aber ist die Sache klar: Das Eine schließt das Andere nicht aus. :)
 
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Ich bin zwar nicht der Gefragte, kann aber trotzdem antworten,
weil ich beide Kameras habe.

Die D300(s) ist eine feine Kamera, aber die D700 ist klar und
eindeutig besser, vor allem im High-ISO-Bereich.

Bedienung und Zubehör sind 100% identisch, sehr praktisch,
wenn man beide Kameras zusammen verwendet.

An beiden Kameras kannst Du jedes alte Nikon-Objektiv
nutzen, an der D700 jedoch keine DX-Objektive …

Maßgeblich für eine Entscheidung ist m.E. die Frage, mit
welchen Brennweiten-Bereichen Du überlicherweise Deine
Bilder machst – überwiegend lange Brennweiten sprechen
eher für die D300, überwiegend WW für die D700, wobei
die Anschaffungskosten für WW (DX vs. FX) durchaus
beachtlich variieren.



 
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Oh, das mit dem Antworten und Bildern wußte ich nicht, sorry. Auch ich habe ein Mopped aus Bayern . GS 1200 Baujahr 2010. Schade das du nicht mehr fahren kannst. Vielen Dank für deinen "JaNein ähh Jein " Beitrag. Aber dann gehe ich jetzt auf die Suche nach einer D700

Falls hier jemand ist der eine solche Kamera verkaufen möchte, so darf er mich gerne anschreiben .
LG
Herbert
 
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Finde die Wahl mit der D300s für den Wiedereinstieg gut.
Habe gerade selbst für einen sehr guten Preis aus dem Bekanntenkreis eine D300s und eine D200 (Vorgängermodell der D300/s) bekommen, beide fast neu. Die D300s hab ich behalten, obwohl ich "modernere" Gehäuse hab, die D200 hab ich zusammen mit einer einfachen Festbrennweite einer Anfängerin geschenkt - die hat sich sowas von gefreut und übt damit und lernt und hat die Grenzen auch dieser noch älteren Kamera längst nicht erreicht.

Gruß,
Martin
 
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Würde für 300 Euro eine D300 mit möglichst unter 20.000 Auslösungen erstehen. Die Fragestellerin möchte keine Videos machen, mehr Vorteile hat eine D300s nicht.

Ich denke, eine Kamera wie die D300 ist für alle Belange einer Anfängerin hervorragend geeignet. Habe erst kürzlich eine Profifotografin damit arbeiten sehen. Das Leben besteht nicht nur aus Kerzenschein und Nachthimmel. Als Objektive empfehlen sich - neben dem schon erwähnten 16-85mm auch das 18-105mm von Nikon. Dazu vielleicht dann noch ein 55-300mm oder ein 70-300mm.

Wenn es um Alternativen eines Einstiegs in die Digitalfotografie mit einer Spiegelreflex geht, dann bleiben für einen Preis um die 300 bis 500 Euro:

Die 5000er Serie von Nikon, also die D5200 oder D5300. Neuer, kleiner, leichter, größere Auflösung (24 MP), lichtstärker. Aber nicht so viele Objektive kompatibel. Würde ich aber auf jeden Fall mal ansehen.

Die 7000er Serie von Nikon, also die D7000 (D7100 geht vom Preis schon deutlich über 500 Euro). Näher an der D300 von der Haptik, kann mehr Objektive, hat aber nur 16 MP. Da würde ich dann fast lieber bei der D300 bleiben.

So eine Kamera veraltet nicht so schnell wie ein Smartphone oder ein Laptop. Wer keine Probleme hat, ein Auto zu fahren, das auf dem technischen Stand von 2008 ist (z.B. einen Golf VI), der sollte auch keine Probleme haben, mit einer Kamera auf dem technischen Stand von 2008 tolle Fotos zu zaubern. Zukunftsfähigkeit und "zu alt" - alles Unkenrufe. Akkus halten ewig und sind sicher noch in fünf Jahren zu bekommen, die Dateien frisst auch noch in 10 Jahren ein Programm.

d.
 
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