Belichtung...
Ich knipse inzwischen alle Actionaufnahmen von Hunden - egal wie das Wetter ist und egal wie die Fellfarbe aussieht RAW, da die Nachbearbeitungsmöglichkeiten ohne Verluste durch diese mich überzeugt haben. Der Tatsache, dass ich dann - je nach Kamera/Pufferspeicher - nicht so viele Aufnahmen in schneller Serie machen kann beunruhigt mich weniger. Grundeinstellung ist in aller Regel der automatische Weißabgleich.
Da ich neben den zu erreichenden Verschlusszeiten ein Hauptaugenmerk auf die vorgewählte Blende hinsichtlich der Schärfentiefe und Freistellung lege, fotografiere ich bevorzugt im A-Modus. Ich bestimme die Blende, meist etwas abgeblendet in Relation zur Offenblende des entsprechenden Objektivs - im Zweifelsfall suche ich mir Orte mit Hintergründen, die dann etwas weiter entfernt liegen um den Hund freistellen zu können.
Matrixmessung. Viele Wege führen zum Ziel, jedoch ich komme damit, inclusive Belichtungskorrekturen am besten klar. Die D300 belichtet recht korrekt, bei weißen Objekten vor dunklem Hintergrund kann es dennoch einmal vorkommen dass man die BK bemühen muss, insbesondere wenn das weiße Objekt einen recht kleinen Anteil am Gesamtgeschehen/vor dunklem Hintergrund einnimmt. Zu Beginn eines Shootings daher immer ein Auge auf die Spitzlichteranzeige der Kamera und ggf. die BK weiter in den Minusbereich. Nachträgliches Aufhellen lässt sich leicht bewerkstelligen, auch partiell, jedoch sind vollkommen überstrahlte Bildanteile für immer verloren (auch RAW fotografiert) und ziehen in aller Regel die (ungewollten) Blicke auf sich, auch die Fellstruktur geht hier leider vollkommen verloren.
Ein absoluter Bildbearbeitungsfreak bin ich nicht! Ich versuche so zu fotografieren, dass ich im Nachhinein möglichst wenig ausbügeln muss, in der Regel beschränkt sich das auf den Weißabgleich (wenn ich die Aufnahmen im schattigen Bereich gemacht habe), ein bisschen Aufhellen in bildwichtigen Anteilen, da ich eher zur Unterbelichtung (
) tendiere und ggf. ein Blick auf die Kontraste, dann Verkleinern und Nachschärfen - meist für´s Netz.
Actionaufnahmen kann man natürlich auch im S-Modus anfertigen - hier jedoch ohne die Kontrolle über die Blendenöffnung. Daher sehe ich meist davon ab.
Wenn ich im A-Modus fotografiere, habe ich stets ein Auge auf die im Sucher eingeblendeten Verschlusszeiten - wenn diese meiner Meinung nach nicht ausreichen, passe ich die ISO nach oben an. Dies unter der Maßgabe, dass die Lichtverhältnisse halbwegs stabil sind, andernfalls würde ich mich für S und Begrenzung der ISO (Automatik) auf 800 entscheiden. Auch hier Belichtungskorrekturen im Hinterkopf.