England: Pennine Way

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promike

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Ende August habe ich mich mal wieder auf die Wandersocken gemacht. Nach dem Offa's Dyke entlang der Grenze von Wales und England und dem Coast to Coast Walk sollte nun mit dem Pennine Way der älteste der englischen Fernwanderwege mein Ziel sein. Dieser führt aus dem Peak District östlich von Manchester über die Yorkshire Dales und den Hadrian's Wall bis an die schottische Grenze durch die Cheviot Hills. Da mir die volle Distanz etwas zu lang für meinen Urlaub war, habe ich mir den zentralen und nördlichen Abschnitt ausgesucht, d.h. ich bin in Horton-in-Ribblesdales in den Yorkshire Dales eingestiegen.

Ich möchte euch ein paar meiner Bilder von meinen Wanderungen zeigen, wie beim C2C begleitete mich eine Z7II und das Z35. Einige Bilder sind stark ausgeschnitten, aber die Kombi hat da ja ein bisschen Potential.


Horton-in-Ribblesdale
Los geht es direkt in einen der schönsten Abschnitte, den Yorkshire Dales, die zentral in Nordengland östlich des touristisch besonders beliebten Lake Districts liegen. Die Täler sind alle sehr weit, Wälder gibt es ausser einigen Plantagen so gut wie keine. Ab und zu stört ein kleiner Steinbruch den ungetrübten Ausblick.


Blick zurück ins Ribblesdale
Der Tag führte entlang alter Handelsstraßen - packhorse tracks - und war damit optimal, um langsam wieder in den täglichen Tritt zu kommen.


Gates and Stiles
Viel Land ist hier privat und in der Hand von Bauern, aber es gibt ein großes Netz von Public Footpaths und Bridleways (Fuß, Pferd und Rad), die durch privates Gelände - häufig Weideland - führen. Um von einer Weide zur nächsten zu kommen, muss man wahlweise einen Stile aus Holz oder Stein übersteigen oder wenn man Glück hat ein Tor nehmen. Beim Offa's Dyke waren in meinem Guide nicht die Höhenmeter vermerkt, sondern die Anzahl Stiles, die es zu überqueren galt. An einem langen Tag mit viel Auf und Ab durchaus ein nicht unwesentlicher Faktor.


Packhorse Bridge oberhalb des Ling Gill
Hier ging's vor der Einführung der Eisenbahn mit Packpferden lang. Die Brücke hatte damals wohl noch kein Geländer, damit auch Gespanne mit Überbreite drüber passten.


Abstieg nach Hawes im Wensleydale
Ein Thema sollte Regen werden, allerdings hatte England nach einigen naßen Jahren wieder ein sehr trockenes Jahr, was auf einigen moorigen Abschnitten zumindest für mich nicht ganz so schlecht war.

Wensleydale könnte dem einen oder anderen durch Wallace & Gromit ein Begriff sein. Der Zeichentrickfilm hat dem Absatz des Käses aus diesem Tal hier wohl nicht geschadet. Eine weitere Attraktion ist ein kleiner Wasserfall, den man wenn man hier runtersteigt nicht vermuten würde, in dem schon Robin Hood aka Kevin Kostner ein Bad nahm

Hawes ist ein hübsches kleines Örtchen, recht touristisch, aber damit gibt es auch einige Geschäfte, gute Cafés und Restaurants. Obwohl Mitwanderer meinten es wäre nicht die schönste Etappe bisher auf dem Peninne Way für mich ein sehr gelungener Auftakt.
 
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Am nächsten Tag ging es weiter in den Dales von Hawes im Wensleydale nach Keld im Swaledale.


Blick auf Hawes
Los ging es entlang des Tales über Wiesen zum ersten längeren Anstieg auf den Great Shunner Fell. Das Wetter folgte einem Trend für die nächsten Tage. Trocken mit sonnigen Abschnitten, gefolgt von Schauern.


Aufstieg zum Great Shunner Fell
Mit 700m ist der Great Shunner Fell einer der höchsten Berge in den Yorkshire Dales. Die Steinplatten trifft man hier auf vielen Pfaden an. Sie tun einen guten Job, indem sie bei dem Ansturm die Wege vor Erosion schützen und vor allem erleichtern sie in moorigem Gelände das Vorankommen enorm.
700m sind knapp 2000ft und es gibt Verrückte die alle 2000er in Yorkshire in einem Rutsch laufen. Die Yorkshire 3-Peaks sind relativ beliebt, allerdings mit 36km für die 26 2000er nur eine Art Appetizer: https://www.yrc.org.uk/journal-and-...rc-journal-1998-vol-12-no-9/journal-s12i9p14/ Patrick, der den Text geschrieben hat, ist mittlerweile 80, immer noch fit und rennt nach wie vor über die Fells. Ich hatte das Vergnügen ihn auf dem Offa's Dyke Path vor 6 Jahren mehrfach zu begegnen.


Abstieg vom Shunner Fell mit Blick ins Swale Dale


Thwaite im Swaledale
Thwaite, kleines Dörfchen aber Hotel mit Tearoom, in dem ich mir erstmal einen Cream Tee gegönnt habe


Blick zurück Thwaite
Die Straßen im Hintergrund sind sowohl bei Bikern als auch Radlern beliebt (u.a. Tour de France ). Für mich hat aber das Erwandern solcher Gegenden seinen ganz besonderen Reiz, gerade in so einem Tal wie dem Swale Dale mit seinen kleinen hübschen Dörfchen.


Swaledale

... to be continued​
 
4 Kommentare
K
Karal kommentierte
schöne Landschaften, könnte mir auch gefallen
 
P
promike kommentierte
Die britischen Inseln sind perfekt zum Wandern, wenn man vom Wetter absieht
 
MartinA kommentierte
In der Tat. Sehr reizvolle und schöne Eindrücke, die Du @promike da festgehalten hast.
Gefällt mir.
 
N
nornu kommentierte
Warte 5 Minuten dann ändert es sich.
 
Ich würde da gerne die schrägen Typen in den Dorf-Pubs fotografieren.
 
Reaktionen: Kay
4 Kommentare
P
promike kommentierte
Ich saß in Hawes direkt neben so einer Runde. Ich hab nicht wirklich ein Wort verstanden.

Porträt ist auch nicht so meins
 
kommentierte


3-4 Pints und ich verstehe jede Sprache

.
 
P
promike kommentierte
Würde ich gern. Verträgt sich bei mir nur nicht mit dem Wandern am nächsten Tag Das Bier ist leider lecker.
 
kommentierte

Wer saufen kann, kann auch wandern
 
... weiter geht's, Thwaite war nur Teepause.

Nochmal kurz zu meiner fotografischen Motivation, ich sehe mich eher als Wanderer mit Kamera denn als Fotograf. Fotografien plane ich nicht, sie springen mir unterwegs ins Auge. Leute in Land und Leute lerne ich gerne kennen, aber da verspüre ich nicht den Drang zu fotografieren und ich suche da auch keine besonderen Originale. Ich geniesse die Natur und wenn möglich die Einsamkeit und Weite, und versuche dies in den Fotografien einzufangen.


Swaleaufwärts Richtung Keld im Swaledale

Von Thwaite nach Keld muss man um einen kleinen Hügel herum, zunächst geht es recht offen über Wiesenpfade. Kurze Zeit später folgen immer dichter werdende Farne, von den Britten liebevoll Bracken genannt.


Durch den Bracken (laut Wickipedia Adlerfarne)
Kurz vor Keld kommt dann tatsächlich sowas wie ein Wäldchen, was recht natürlich wirkt - ein wunderschöner Abschnitt.


Oberhalb von Keld
Der Nachmittag war durchsetzt von Schauern, machte aber immer Platz für kurze sonnige Abschnitte, was zu schönen Lichtstimmungen führte und dann tauchte Keld zwischen den Bäumen auf. Vielmehr als auf dem Bild ist es nicht.


Keld
Keld ist ein Wanderknoten gleich mehrerer Trails und daher nicht einfach zu Übernachten. Auf dem Coast to Coast Walk habe ich hier keine Übernachtung bekommen und musste auf das nahe Tan Hill Inn ausweichen, diese schöne Tal sah ich daher zum ersten Mal.
 
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Wölkchen kommentierte
Ich geniesse die Natur und wenn möglich die Einsamkeit und Weite, und versuche dies in den Fotografien einzufangen.
So sollte es in einer so schönen Landschaft sein -die Bilder, von der
Landschaft, gefallen mir sehr.
 
MartinA kommentierte
...das zitiere ich gerne nochmal:
und wenn möglich die Einsamkeit und Weite, und versuche dies in den Fotografien einzufangen.
Im Ergebnis: Versuch geglückt... oder besser - gekonnt!
 
Am nächsten Tag ging es von Keld über Tan Hill nach Middleton-in-Teesdale


Aus Keld heraus - aus dieser Richtung kam ich am Vortag


Keld - mehr ist es nicht


Nach Keld biegt man in ein Seitental in dem es sanft aufwärts geht


Moorhuhn - Red Grouse
Eine Spezies, die man in Nordengland häufig antrifft, ist das Moorhuhn, die am Boden lebt und irgendwie komische Geräusche von sich gibt. Meist flattern sie aufgeschreckt hoch, wenn man sich nähert. Aber da man sie nicht sieht kann man das auch nur schwer umgehen. Leider gibt es hier auch einen "Sport", kurz hinter Tan Hill fand sich eine Shooting Range.


Tan Hill Inn
Das Tan Hill Inn bezeichnet sich selbst als höchstgelegenen Pub Englands und hat auch eine gewisse Berühmtheit erlangt, da sich hier Leute gerne übers Wochenende einschneien lassen. Also extra ein Zimmer buchen, wenn Schneefall vorhergesagt wird, zuletzt diesen Januar.

to be continued
 
Kommentar
Nach Tan Hill ging es in ein eher sanftes Tal über Moor- und Heideflächen. Die waren dank des ausbleibenden Regens aber relativ trocken, aber der Boden dennoch schön weich und federnd


Sleightholme Moor
Schafe sind schon lustig, nähert man sich zu Fuß, beobachten sie einen sehr aufmerksam und rennen dann häufig panisch davon. Die Freunde hier auch, sie stehen mitten auf dem Pfad und ich hatte keine Lust aussen rum zu laufen und eventuell in ein Loch zu treten. Wenn man mit einem Auto auf sie zufährt und sie auf der Strasse stehen ignorieren sie einen und gehen dann ganz entspannt zur Seite.


River Balder

auf und ab über Weiden


Middleton-in-Teesdale
Ein langer Tag ging zu Ende und das Teesdale erreicht, die nächsten 2 Tage ging es dann Tees aufwärts Richtung Westen (links im Bild) ...
 
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Weiter geht's entlang der Tees durch das Teesdale. Nach dem Mammutmarsch des Vortages lag ein kurzer Tag vor mir.


Kissing Gate
Kissing Gates werden meist nicht verriegelt, können aber insbesondere bei großem Rucksack und oder Körperfülle "challenging" sein



Bis kurz vor Schluß geht es auf schmalen Pfaden und über Schafweiden entspannt eben an der Tees entlang.


River Tees unterhalb von Low Force
Flussaufwärts wird die Tees ein wenig wilder und ist hier zwischen Low und High Force ein beliebtes Ausflugsziel. High Force ist ein Wasserfall von etwa 20m und einer der höchsten Englands. Hab ich nicht fotografiert, da doch recht gut besucht und ich den Fotospot von High Force verpasst hatte.


Upper Teesdale
Nach High Force verirren sich nur noch wenige Tagesausflügler ins Upper Teesdale, obwohl es ab hier richtig schön wird, insbesondere der Tag der folgen sollte. In Upper Teesdale gibt es nur noch wenige Siedlungen und einzelne Gehöfte. Allerdings erschliesst eine Strasse nach Alston die Gegend, an der auch mein Inn für die Nacht liegt. Alston sollte ich in 2 Tagen erreichen.


River Tees
Das Tal öffnete sich noch einmal und hier lag auch das Ziel in Langdon Beck, einem kleiner Weiler (engl. Hamlet) rechts hinter dem Hügel.
 
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Am folgenden Tag ging es von Langdon Beck nach Dufton in der Nähe von Appleby-in-Westmoreland. So langsam verlässt man hier jetzt auch die Yorkshire Dales und bewegt sich eher in den North Pennines.


Langdon Beck vom gleichnamigen Hotel aus fotografiert
Die Tees fliesst vor dem Hügel im Hintergrund und kommt von hinten rechts aus dem kleinen Einschnitt. Dort geht's erstmal hin.


River Tees - dieser Abschnitt war einer der besten der ganzen Tour auch dank des Wetters


Abfluss des Cow Green Reservoirs in die Tees
Nachdem ich einen unglaublichen Vormittag in diesem ursprünglichen Tal hatte, kommt auf einmal eine knallbunte Gruppe von 20-30 Teenies von der Staumauer durch die Felsen heruntergestiegen. Die Zivilisation ist hier nie so richtig weit weg


Das Teesdale​

Nach der Staumauer gab es noch einmal einen Blick in das Teesdale ...
 
2 Kommentare
Wölkchen kommentierte
Ein Thread zum Genießen -abschalten und, durch die herrliche Landschaft, mit wandern.
 
P
promike kommentierte
Freut mich dass die Bilder dieses Gefühl offenbar transportieren
 
Der Weg führte weiter nach Dufton (In Yorkshire Englisch gerne einfach wie das deutsche Duft sprechen )


Wind
Vom Stausee führt der Weg leicht bergauf, es geht auf einem gut gepflegtem Forstweg entlang, man sieht ihn rechts hinten sich schlängeln. Von nun an spielte auch der Wind eine Rolle, die meiste Zeit hatte ich ihn von genau vorn und in einer Stärke, dass man Angst um seine Kopfbedeckung haben musste. Man befindet sich hier noch im Teesdale und einer kleiner Bach (Maize Beck) fliesst Richtung Tees. Die Tees selbst verläuft etwas weiter nördlich wo sie an den Hängen von Cross Fell entspringt. (Beck und Fell sind zwei typisch nordenglische Namen für Bäche und Hügel/Berge.)


Brücke über Maize Beck

High Cup Gill/Nick - 1​

Und plötzlich steht man vor einem Loch, High Cup Gill oder auch Nick. Gill ist laut Wikipedia ein schmales enges Tal und kommt aus einer germanischen Sprache (Norse)


High Cup Nick - Foto Spot
Ein gern fotografiertes Motiv. Man kann hier wahlweise aus dem Tal aufsteigen, oder über die Seiten. Mein Weg führte mich an der rechten/nördlichen Kante entlang. Gerade aus hätte man bei weniger schauerlichem Wetter einen guten Blick in die Lakes (Lake District). Der Lake District ist nochmal ganz anders als die meisten nordenglischen Regionen, hat teilweise fast alpinen Charakter - durfte ich auf dem Coast to Coast Walk durchwandern. Hier an High Cup Nick hätte ich mir als einziges Mal mehr als 35mm gewünscht.


Vale of Eden in Westmorland​

Ein schöner Tag ging zu Ende. Am nächsten Tag stand der Höhepunkt der gesamten Wanderung an, der Aufstieg auf Cross Fell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Dein Framing ist sehr gut, schöne Linienführung, sieht man bei Landschaftsbildern nicht so oft.

Die Landschaft selbst ist natürlich toll, freue mich auf weitere Bilder.

Die Stiles habe ich gerade wieder auf den Shetlands und Orkneys zu genüge - auf kurzen Tageswanderungen bis max 10km - kennengelernt... macht super viel Spaß, einen betagten, nassen, dreckigen 32kg Retriever über einen Schafszaun zu wuchten. Immerhin ist meist die obere Reihe Stacheldraht mit Holz abgedeckt.
 
1 Kommentar
P
promike kommentierte
Die Inseln kenne ich nur aus Dokus. Aber bin jedes mal begeistert. Muss ich wohl auch noch hin. Arbeite mich langsam nordwärts. War ja auch noch nicht in Schottland
 
Der nächste Abschnitt war für mich die Königsetappe. Ein langer Tag stand vor mir von Dufton nach Alston mit dem höchsten Punkt auf Cross Fell (höher gibt es in England nur im nicht zu fernen Lake District).


Im Anstieg zu Knock Fell
Nach einem längeren Anstieg zum Knock Fell sollte es über Little und Great Dun Fell zum Cross Fell gehen. Mein Guide schwärmt von großartigen Aussichten in den Lake District und bis nach Schottland hinein ...


Eden Valley
Es war relativ schnell klar, dass das heute schwierig wird. Die Wolkendecke lag bei etwa 700m.


Aussicht geniessen von Knock Fell​

Der junge Kerl musste sich gerade mal ein wenig ausruhen, er hatte alles was es zum Campen brauchte dabei - lässige 20kg. Mein Maximal Gewicht in der Vergangenheit war mal bei etwa 12kg mit Wasser und Verpflegung, auch ein Grund für mich nicht zu campen


WTF - zwischen Knock Fell und Great Dun Fell
Da läuft man so über einen Bergrücken und auf einmal kommt da eine sauber asphaltierte Strasse . Des Rätsels Lösung ist die Radarstation der zivilen Luftraumüberwachung auf Great Dun Fell. Normalerweise Meilenweit zu sehen, habe ich sie nur aus knapp 50m sehen können, als ich direkt vorbei gelaufen bin.

Nachdem schon keine Sicht war kam jetzt noch horizontaler Regen hinzu und bis Cross Fell war ich komplett durchgeweicht, trotz Regenüberzeug. Das hatte ich so bisher auch noch nicht erlebt und meine fotografische Motivation sank gegen Null, die Aussicht war jetzt auch nicht so grandios.
 
4 Kommentare
Anthracite kommentierte
Und das war für dich die beste Etappe, die Königsetappe.
Ja, so sind sie halt, die England-Fans.

P. S.:
In der Gegend war ich noch nicht. Die Landschaft und eine Wanderung dadurch könnten mir auch gefallen, nur ohne Regen bitte. Bisher war ich einmal in Südengland und zweimal in Wales, und gerade Wales hat mir beide Male sehr gut gefallen.
 
P
promike kommentierte
Naja, die Königsetappe bei der Tour de France ist auch nicht die mit dem tollsten Wetter
 
dembi64 kommentierte
Very British, dieses Wetter
 
P
promike kommentierte
War der einzige Regentag für mich. Hatte noch einen Ruhetag an dem es durchgeregnet hat. Planung ist halt alles
 

Greg's Hut unterhalb von Cross Fell
Greg's Hut ist eine Schutzhütte, benannt zu Ehren eines Alpinisten namens Gregory der 68 beim Klettern in den Alpen ums Leben kam , die genau richtig kam und ich mich zumindest am Oberkörper trocken legen konnte.


Unter den Wolken
Es folgte ein sehr langer und flacher Abstieg über eine bequeme Schotterstrasse, die aber in der Situation mit den nassen Schuhen ganz ok war. Die Fotomotive kamen auch zurück.


Links Radar Station auf Great Dun Fell - Rechts Cross Fell
So ist das Leben, am frühen Nachmittag zogen dann auch die Wolken von Cross Fell ab


Dörfchen Carrigill
Das Tal des Flusses South Tyne erreicht man dann in Carrigill. Ab da geht es noch einige KM oberhalb der Tyne über Weideland bis nach Alston.


Verlassen​
 
2 Kommentare
pixelschubser2006 kommentierte
Der Landrover auf dem letzten Bild wirkt wie reingemalt. Ein unfassbar passendes Detail, dass die gesamte Szenerie förmlich unterstreicht.
 
P
promike kommentierte
Von Alston ging es nach Greenhead. Damit nähern wir uns nun dem Hadrian's Wall.


Alston
Den schönsten Blick auf Alston hatte ich als ich es verliess. Nachher habe ich nochmal meinen Guide befragt und ich hätte von meinem Hotel aus einfach nur um die nächste Kurve gemusst, um die schönen Ecken zu sehen


Epiacum - römisches Fort
Kurz nach Alston stand auf einmal ein Schild mit einigem Text auf der Wiese, man würde jetzt neben einem ehemaligen Fort stehen. Aus der Luft kann man wohl die Strukturen noch ganz gut sehen. Von meinem Standpunkt braucht es aber ein wenig Fantasie. Dieses Fort stand nicht unmittelbar am Hadrian's Wall, sondern an einer Strasse, die von diesem südwärts führte.


South Tynedale Railway
Viele Eisenbahnlinien wurden im letzten Jahrhundert eingestellt. Aber es gibt einige Vereine, die diese wieder zum Leben erwecken, wie zum Beispiel hier die South Tynedale Railway.


Glendue Burn und die A689
 
Kommentar
Die ganze Serie ist mega. Wenn es mir jetzt möglich wäre, würde ich ernsthaft über einen Last-Minute-Trip nach England nachdenken. Bisher war ich gelegentlich mal beruflich in Südengland unterwegs, wo es in den ländlichen Ecken teils ähnlich aussieht. Allerdings war ich immer nur kurz als Elektroniker bei Industriefirmen und hatte meist nur wenig Zeit, um die Landschaft zu genießen. Sollte ich dringend mal ändern!
 
2 Kommentare
P
promike kommentierte
Solltest du
 
P
promike kommentierte
Viele sprechen von Schottland. Aber ich habe mich in England verliebt . Egal wo ich bisher war an der Grenze zu Wales (zb Shropshire,) der Lake District oder die Yorkshire Dales - die Landschaft in Kombination mit den Dörfchen und auch den Leuten, einfach toll.
 
Reaktionen: Kay
Da meine Unterkunft ein wenig ausserhalb von Greenhead lag, habe ich den Pennine Way kurz verlassen und mir einen direkten Pfad zur Unterkunft gelegt. Wie es der Zufall will sorgte dieser Abstecher an die South Tyne für eine schöne Abwechslung von der sonst üblichen Heide- und Moorlandschaft.


Noch auf dem Pennine Way


Burn unten im Tal
Obwohl ich leidlich Englisch spreche, gibt es immer wieder Bezeichnungen, die auch im Guide verwendet werden, die ich noch nie gehört habe. Beispiel Bach: Stream, Beck, Burn, ...
Ich hoffe Links auf die BBC sind ok: Burn, beck and burble: 11 words for water


South Tyne und Featherstone Castle
Rechts im Bild gab es einen wunderbaren Pfad immer an der Tyne entlang. Danach folgte noch ein paar Meilen Strasse, aber zumindest links und rechts wars ganz hübsch zum Schauen.
 
Kommentar
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