Ich habe mir auf Grund dieses Threads mal eine aktuelle Ausgabe der CHIP™ gekauft und den Test durchgearbeitet.
Ein Hauptkriterium der Punktevergabe für das Ranking ist die Kapazität der Akkumulatoren, deutlich geringer ist die Selbstentladung gewichtet. Ganz toll, wenn man dann einen Akku (Varta 2700) mit echten 2520 mAh z. B. gegen die Ansmann-Ladebatterie "maxE 2100" mit echten 1900 mAh antreten lässt. Da MUSS der 2100er ja weiter hinten liegen. Der Knaller ist es, die GP 1300 mit sogar 1400 realen mAh Kapazität in die Wertung zu nehmen. Die war prompt Vorletzte.
Nächste Ungereimtheit: da ist von "praxisgerechter Kapazitätsmessung" mit konstanten 400mAh die Rede, weil "eine Kamera ja auch immer gleich viel verbraucht" (!!).
Die blitzt also nie, hat keinen Motorzoom, der BL-Messer und die Fokussierung sind stets aktiv und das Schreiben vor allem von RAWs auf Karte verbraucht nix zusätzlich?
Dann die Empfehlung, Originalzitat: "Greifen Sie beim Akku-Kauf im Zweifelsfall zur Maximalkapazität (...) Nur wenn's besonders preisgünstig sein muss, sollten Sie zu unseren Preistipps greifen." Ist wie die Phrase "IMHO": unmaßgeblich.
Dann die Messung der Selbstentladung mit nur einem Wert nach 10 Tagen! Und was ist mit 30 und 90 Tagen, die ein Akku mal herumliegen kann? An den Meßwerten (Sieger bei der der kleinsten Selbstentladung nach 10 Tagen: Varta 2700, Compit, Eneloop) zweifele ich nicht, an der Sinnhaftigkeit des ganzen Tests dagegen schon.
LG
Stefan