Endlich der Einstieg in Tierfotografie?

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pulsedriver

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http://www.digitalkamera.de/Meldung...T_FL_mit_integrierter_Digitalkamera/5303.aspx

Tönt doch gut, 600-1800mm/2.4-3.3 (Brennweite KB Äquivalent)

Selbst an der Crop DSLR bräuchte man dafür 400-1200mm, da ist man schnell in Bereichen, wo f/5.6 Offenblende ist. Das Ding hat also durchaus mal 2 Blenden mehr Lichtstärke als eine Crop DSLR, damit dürfte es bei gutem Licht trotz tiefen ISO (wegen des kleinen Sensors) einsatzbar bleiben!

Ich find's toll,d ass endlich einer eine Digicam mit Supertele Linse baut!
 
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Tönt doch gut, 600-1800mm/2.4-3.3 (Brennweite KB Äquivalent)
:rolleyes: Wäre ein Frontlinsendurchmesser von etwa 60cm*... :eek: :lachen: :fahne:

Von ähnlicher Qualität:
sondern alternativ auch im nicht proprietären DNG-Format aufgenommen
DNG ist proprietär, es ist jedoch offengelegt. Aber solche Subtilitäten scheinen den Autor auch nicht zu stören...

Gruß,
Burkhard

PS: *) oder grob Blende 22 bei den angegebenen 85mm Frontlinsendurchmesser...
 
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Das wird mit Sicherheit viele Digiskopie-Anhänger sehr interessieren. Hier hat man ja bisher durch die geringe Lichstärke immer den Nachteil der langen Verschlusszeiten.
Die eingefleischten Tierfotografen, die sich inzwischen an die Vorteile eines schnellen AF gewöhnt haben, wird es vermutlich weniger interessieren.
Und das megaviel Brennweite nicht gleich megagute Fotomöglichkeiten bedeutet, ist ja auch bekannt. Extreme Empfindlichkeit auf Vibrationen, Luftunruhen (flimmern), Wind usw....

Bin trotzdem mal gespannt auf die ersten Bilder (und den Preis des Gerätes...).

Gruß
Heiko
 
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:rolleyes: Wäre ein Frontlinsendurchmesser von etwa 60cm*... :eek: :lachen: :fahne:


Gruß,
Burkhard

PS: *) oder grob Blende 22 bei den angegebenen 85mm Frontlinsendurchmesser...


Das ist doch der Trick mit dem kleinen Sensor - Crop irgendweo zwischen 5 und 7.
D.h. es sind in Wirklichkeit knapp 300mm brennweite (kann man ja auch anhand vom Linsendruchmesser errechnen).
Natürlich hat das dann die Schärfentiefe von f/22 oder ähnlich, aber das ist doch nicht unbedingt ein Nachteil, wenn es dabei die Verschlusszeit von f/3.3 hat!
 
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Das ist doch der Trick mit dem kleinen Sensor - Crop irgendweo zwischen 5 und 7.
D.h. es sind in Wirklichkeit knapp 300mm brennweite (kann man ja auch anhand vom Linsendruchmesser errechnen).
Natürlich hat das dann die Schärfentiefe von f/22 oder ähnlich, aber das ist doch nicht unbedingt ein Nachteil, wenn es dabei die Verschlusszeit von f/3.3 hat!
Das sind doch wieder Äpfel und Birnen. Entweder wir bleiben im Apfelsystem, dann sind das f3,3/280mm oder wir bleiben im Birnensystem mit f22/1800mm. Die Lichtmenge pro Pixel ist bei gleicher Verschlusszeit dann gleich, wenn im Apfelsystem Blende 3,3 verwendet wird und im Birnensystem 22. Auf Pixelebene erwarte ich eher wenig scharfe Bilder, nicht nur, weil am Beugungslimit operiert wird, sondern auch weil das Objektiv mindestens 200 Linienpaare (kontrastreich!) auflösen können müsste...

Drei Kilo Glas werden von Zeiss kein Schnäppchen sein, und dann bin ich eher skeptisch, ob die photographischen(!) Ergebnisse die Investion lohnen...

Gruß,
Burkhard
 
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Drei Kilo Glas werden von Zeiss kein Schnäppchen sein, und dann bin ich eher skeptisch, ob die photographischen(!) Ergebnisse die Investion lohnen...

Im Vergleich zu einer guten digitalen Spiegelreflexkamera und hochwertigen Objektiven mit Brennweiten von über 1000 mm halten sich die Kosten in Grenzen. Auf der Webseite von Fernrohrland in Fellbach (ein sehr empfehlenswerter Laden mit großem Sortiment und guter Beratung) findet man Preise für Zeiss Spektive ohne eingebaute Kamera. Die verschiedenen Varianten des Spitzenmodells Zeiss Diascope 85 T* liegen bei 1.805 EUR. Bereits jetzt gibt es als Zubehör ein Okular mit eingebauter Digitalkamera unter der Bezeichnung "DC4" für ca. 1.452 EUR. Dieses Okular hat eine 1/1,8" CCD mit 4 MPx eingebaut. In Summe wären also 3.257 EUR fällig.

Im Vergleich dazu bietet das Zeiss Photoscope 85 T*, das auf digitalkamera.de vorgestellt wird, 7 MPx und eine bessere Ausstattung. Ich nehme mal an, dass auch der Preis günstiger sein wird als für die o.g. Combo, sonst würde das Spektiv mit fest eingebauter Kamera wenig sinn machen.

Wer auf der Zeiss-Homepage etwas herumsurft, wird dort Beispielbilder aus dem 4 MPx-Okular DC4 finden. Die Bildqualität ist nicht das, was wir von guten Naturfotos gewohnt sind. Ich gehe mal davon aus, dass die Kombination aus Spektiv und 4-MPx-Kamera eher für fotografische Belege von Beobachtungen gedacht ist als für künstlerisch wertvolle Fotos. Dafür dürfte es einen großen Markt geben. Ich gehe davon aus, dass die Nachfrage nach solchen Lösungen größer ist als die nach Lösungen für "echte" Naturfotos, denn wie viele Fotografen quälen sich tatsächlich draußen im Feld ab, um Naturfotos der Extraklasse zu schießen?

Ich hatte übrigends schon einmal Gelegenheit, durch die o.g. Combo aus Diascope und Digi-Okular zu schauen. Sie war auf einer Fotomesse in Stuttgart aufgebaut. Ich würde sie mir nicht kaufen, denn wegen der sehr kleinen Austrittspupille des Okulars ist die Beobachtung eine sehr mühselige Angelegenheit. Da bevorzuge ich eines der hervorragenden, lichtstarken Zeiss-Victory-FL-Ferngläser und verzichte auf die fotografische Dokumentation.

Grüßle
Uwe
 
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Das sind doch wieder Äpfel und Birnen. Entweder wir bleiben im Apfelsystem, dann sind das f3,3/280mm oder wir bleiben im Birnensystem mit f22/1800mm. Die Lichtmenge pro Pixel ist bei gleicher Verschlusszeit dann gleich, wenn im Apfelsystem Blende 3,3 verwendet wird und im Birnensystem 22. Auf Pixelebene erwarte ich eher wenig scharfe Bilder, nicht nur, weil am Beugungslimit operiert wird, sondern auch weil das Objektiv mindestens 200 Linienpaare (kontrastreich!) auflösen können müsste...

Drei Kilo Glas werden von Zeiss kein Schnäppchen sein, und dann bin ich eher skeptisch, ob die photographischen(!) Ergebnisse die Investion lohnen...

Gruß,
Burkhard


Nun, f/22 bei Kleinbild Sensorgrösse erlaubt 5 Milionen zerstreunungskreise auf der Bildfläche. Da keine DSLR ganz die Anzahl Linien auflöst, die ihr Sensor tehoretisch könnte, entspricht das eine DSLR mit 6 oder 7 MP, wenn wir mal nur die Beugung anschauen. Ist von daher also noch i.O., zumal es ja eben die Verschlusszeit von f/3.3 gibt, nicht die von f/22 (davon bekommt man nur die Beugung und die Tiefenschärfe).

Es sind schon eine Reihe erstaunlicher Bilder mit Spektiven entstanden, das gibt schon gute Möglichkeiten, denn ein 1200er Objketiv runzuschleppen ist auch kein Zuckerschlecken (zumal so eine lange Tüte noch ganz anders auf Erschütterungen uund Wind empfindlich ist, wenn die mal leicht schwingt, muss das Staiv gleich das Zig-fache dämpfen, bis wieder Ruhe im System ist!
 
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