Empfehlung für Drucker gesucht

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Timotheos

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Moin Fotofreunde,

ich bin auf der Suche nach einem neuen Drucker. Mein Budget ist 1.500 bis 2.000 Euro. Das Gerät sollte mindestens bis A3 drucken. Die Druckqualität ist wichtiger als die Geschwindigkeit. Ich werde keine grossen Mengen produzieren; kleinformatige Bilder kommen weiterhin ins Minilab. Über ein paar Tipps und Hinweise zum Gerätekauf und dem Betrieb würde ich mich freuen.

Herzlichen Dank

Tim
 
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Hi Tim,

gerade wenn Dir die Geschwindigkeit nicht so arg wichtig ist - schau Dir den Epson Stylus Pro 3800 mal an. Ist nicht ganz so wuchtig wie der 4800, allerdings auch nicht ganz so hochwertig verarbeitet, hat allerdings bereits eine eingebaute 100Mbit/s Schnittstelle und die Ergebnisse überzeugen mich nach wie vor.
Ich hab das Gerät jetzt nicht ganz ein Jahr und würde ihn mir wieder zulegen. Auch die Möglichkeit A2 zu drucken ist sehr verlockend... ;)

Hier hatte ich mal was zu geschrieben...
 
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Hallo Tim,

bei uns steht seit einigen Tagen der Epson Pro 3800 (inkl. efi Designer Edition 5.1.5), nicht nur wegen der notwendigen Proofs, sondern auch, um unsere persönlichen Fotos (Trend: schwarzweiß aus analogen Zeiten) zu bearbeiten und auszudrucken, Format bis A2. Beispiele haben mich überzeugt, besonders auch in sw. Der Drucker inkl. Software bewegt sich innerhalb Deiner Preisvorstellung.
 
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Hallo Tim,

Über ein paar Tipps und Hinweise zum Gerätekauf und dem Betrieb würde ich mich freuen.
das problematische an solchen Fragen ist, dass meistens (oder ausschließlich?) als Antworten die Informationen kommen welcher User sich welchen Drucker gekauft hat. In der Regel hat wohl auch von uns niemand den echten Marktüberblick sondern jeder kennt eben seinen Drucker und ist wohl auch meistens zufrieden.

Als es bei mir vor etwa einem Jahr ein A3 Drucker sein sollte, ist es ein Canon i9950 geworden. Gründe dafür waren (a) die guten Testergebnisse in den einschlägigen Zeitschriften/Webseiten und (b) der Umstand, dass ich noch drei andere Canon Drucker habe, die alle die gleiche Tinte verwenden (zumindest 6 der 8 Farben). Gäbe es den Drucker heute noch zu kaufen, würde ich ihn Dir empfehlen. Mit Original-Tinte und Original-Papier liefert er schon vor der Kalibrierung Ergebnisse, die ich mal schlicht als "perfekt" einstufen würde. Mit dem Wissen von heute würde ich aber etwas anders nach einem Drucker suchen:

- Mit den ersten A3 Ausdrucken in der Hand war ich tief beeindruckt von der ungeheueren Detailfülle, die so ein wirklich großes Foto hat. Man gewöhnt sich so sehr an die kleinen 10*15 Bildchen oder die Web-Auflösung am Monitor, dass man geradezu vergißt was 10 oder 12 MPixel wirklich sind. A3 ist subjektiv mehr als nur doppelt so groß wie A4 und es kam immer wieder mal der Gedanke, wie wohl ein A2 Ausdruck aussehen würde.

- Die großen Epson haben sehr große Tintentanks. Das macht einerseits zwar das einzelne Bild billiger ... wenn man viel druckt, aber es wird erheblich teuerer, wenn bei wenig Ausdrucke immer wieder mal ein Spül- und Reinigungsgang eingelegt werden muss.

- Bei SW-Bilder scheinen die drei Grau-Tinten der großen Epsons tatsächlich besser zu sein als die eine Schwarz-Tinte der Canons.

- Ich weiß nicht, wie viel Wert Du auf die Langzeitstabilität der Bilder legst. Ich lege überhaupt keinen Wert darauf. 100 Jahre stabile Tinte ist mir persönlich völlig egal. Wenn ich ein neues Bild will, drucke ich eben ein neues aus.

- Die 7. und 8. Farbe der Canons (Rot, Grün) finden sich beinahe überhaupt nicht auf den Bildern wieder. Nach einem Jahr und - keine Ahnung wie viele gewechselte Tintenpatronen, bin ich immer noch bei der ersten Rot- bzw. Grün-Tinte. So wichtig können die Farben also nicht sein. Den Effekt habe ich bereits von mehreren Seiten bestätigt bekommen.

- Ein Kriterium für den Druckerkauf könnte vielleicht auch das gewünschte Papier sein. Alles kleiner als 240 g/qm fühlt sich als A3 Blatt einfach nicht gut an in der Hand und neigt eher zu Knitter.

Laß´ uns Deine Entscheidung wissen.

Ciao
HaPe
 
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Hallo Tim,

ich habe vor kurzem eine ähnliche Frage gestellt, schau mal da

Ich habe ihn zwar noch nicht bestellt (muss erst die D300 verschmerzen) aber es wird wohl der Epson Pro 3800. Die diversen Argumente haben mich weitgehend überzeugt. Bei ImagingOne derzeit übrigens recht günstig zu haben.
 
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Die Qualität eines Druckers kann man letztendlich nur mit der adäquaten Software richtig ausreizen und da ist man gut beraten, wenn man Praktiker, sprich Profis fragt, welche Konstellation nun perfekt zusammenarbeitet – und das zu einem einigermaßen vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis.

Ich habe mich seit Jahren wiederholt für Epson und Efi entschieden, nachdem ich immer wieder diesen Rat eingholt hatte. Und weil ich hier immer sehr akzeptable Ergebnisse gesehen habe.

Klar, im LargeFormat-Printingbereich, eine andere Liga, spielt HP sehr stark auf. Und wenn man da z.B. A0-Ausdrucke mit Hahnemühlenmedien sieht, fallen einem die Augen aus. Für mich lohnt sich das aber nicht mehr.

Für den "Hausgebrauch" ist der Epson 3800 schon eine sehr gute Nummer, und mit der Efi-Software spielt er durchaus im professionellen Lager mit – im Proofbereich geradezu genial.
Mich haben allerdings auch die sw-Ausdrucke überzeugt. Und, um ehrlich zu sein, war das für mich ausschlaggebend, weil bei der Qualitätsbeurteilung Farben mitunter doch sehr blenden. Man kauft einen Farbdrucker für schwarzweiß....
Und nebenbei: nach all dem schnellen vielfarbigen Digitalhype sehne ich mich zurück nach all den unendlich vielen Nuancen in schwarzweiß, und hoffe, dass ich ähnliche Ergebnisse aus dieser Kiste zaubern kann, die ich anhand von realen Beispielen gesehen habe (übrigens: mit den evtl. verbrauchsintensiven "Reinigungsgängen" gibt es wohl mittlerweile Tricks, die das elegant umgehen können – z.B. den Drucker nie vom Netz trennen. Infos in div. Foren...).

Aber Vorsicht, das hier alles ist eine ganz persönliche Einschätzung.
 
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Hi Tim,

vorletztes Jahr habe ich mir nach Absuchen einiger Foren de Epson 2400 gekauft, wohl wissend, dass ein größeres Modell (3800) in's Haus stehen würde. Die Ergebnisse des 2400 sind klasse, aber der grosse Nachteil des kleineren Epsons sind die recht kleinen Patronen.
Der 3800 hat hier gerade bei Deinem Printaufkommen:rolleyes: die niedrigeren Betriebskosten, da er grössere Farbpatronen vorhält.

Ein weiterer (angelesener) Nachteil der Epsons soll seine Eintrockenempfindlichkeit bei langer Nichtbenutzung/höheren Teperaturen sein. Das konnte ich bisher gottseidank nicht feststellen.

Ein weiteres Pro Epson ist die grosse Menge an Druckerpapierprofilen, da zumindest der 2400 schon lange im Markt ist und deshalb viele Papieranbieter Zeit hatten, Profile auszuarbeiten, die auch für den gleichtintigen;) 3800 gelten.

Liebe Grüsse
Bernd

PS: Habe Fernweh.....
 
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Ich tendiere auch Richtung Epson 2400 Pro. Ist ausgereift, Billig (im Angebot in NL 650 incl.) und macht ordentliche Arbeit. Habe auch selbst noch mit dem Canon 9500 verglichen, konnte aber auf Anhieb nichts gravierendes zwischen den beiden (optimal abgestimmt) Feststellen.

Die Drucker kosten ja nicht viel, die Patronen sind die Killer. Ich habe allerdings angst, das mein Printvolumen steigen wird nach der Anschaffung. Ob allerdings dafür einen noch größeren Drucker ins Haus kommen sollte, weiss ich nicht so sicher.

Ich habe mal gerechnet und wenn man auf Qualität wirklich Wert legt, ist Papier und das drum herum fast teuerer als bei wirklich kleinem Volumen die Tinte.

P.S. Ich habe auch Fernweh!

P.P.S. Epson 2400 hat doch schon 80ml gegenüber den kleineren Canonpatronen, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
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P.P.S. Epson 2400 hat doch schon 80ml gegenüber den kleineren Canonpatronen, oder?

Leider nein, 80 ml Patronen hat erst der Pro 3800, der R 2400 hat 13 ml Patronen. Bei den großen Patronen kostet der ml etwa 60% vom ml-Preis der kleinen Patronen (bei letzeren so knapp ein Euro/ml, je nachdem wo man kauft).

Wenn man dann noch bedenkt, dass beim 3800 bereits 9x80 ml Tinte dabei sind, gegenüber nur 9x13 ml beim 2400, also rund 600 ml mehr, wird schnell klar, dass der Mehrpreis des 3800 allein durch die mitgelieferte Tinte aufgewogen wird!
 
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Hallo,

Wenn man dann noch bedenkt, dass beim 3800 bereits 9x80 ml Tinte dabei sind, gegenüber nur 9x13 ml beim 2400, also rund 600 ml mehr, wird schnell klar, dass der Mehrpreis des 3800 allein durch die mitgelieferte Tinte aufgewogen wird!
Dieses Argument, die kompakte Bauweise, die A2 Tauglichkeit und die guten Kritiken wären für mich (ohne nähere Kenntnisse der aktuellen Martsituation und ohne je einen Ausdruck gesehen zu haben) momentan ausschlaggebend, den 3800er zu favorisieren. Hat eigentlich jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, dass die für den Drucker mitgelieferten Tinten aus unerfindlichen Gründen immer besonders schnell leer sind?

Ciao
HaPe
 
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Ja, die mitgelieferte Tanks sind nicht bis zu 100% gefüllt.
 
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Hallo,

vor der Frage stand ich auch.
Nach Erfahrungen mit einem Epson R220 im S/W-Druck habe ich mich dann für die für mich günstigste Kosten-Nutzen-Qualitätsrelation entschieden (alles zusammen inkl. 12x120ml Tinte 1585 EUR):

1.: Zwei Drucker - 2x Epson 1400 (A3+, 358 EUR/Stück)), einer für Farbe, einer für s/w.
Um möglichst nahe an meine analogen Dukabilder zu kommen, läuft der eine mit sechs
Grau- und Schwarztinten: MIS UT-3D. Das sind Carbontinten mit Pigmentanteil.
Vorteil: Erstklassige Qualität und Integration ins Farbmanagement durch Profilerstellung
möglich. Haltbarkeit ist kein Thema.
Zum Profilieren habe ich mir PrintFixPro (nach Upgrade jetzt Spyder 3) zugelegt - klappt
mit diesen Tinten sehr gut auch für s/w. Das Messgerät ist kein Spektralphotometer, ist
aber hinreichend genau (vergleichen konnte ich). Von Quato gibt’s das gleiche Gerät mit
anderer Software.
Weiterhin: Mit MIS inkl. Refillpatronen habe ich nur ca. 30% der Tintenkosten eines
Epson 2400 und 50% eines Epson 3800.!
Die Refillpatronen laufen absolut problemlos, genauso wie die Originale.
Der Farbdrucker läuft mit MIS-Pro-Farbtinten mit ebenso sehr guten Ergebnissen.
Die Tinten kosten mit 6x120ml Nachfüllflaschen und Patronensatz inkl. Versand 184
EUR, die Patronen gibt’s wahlweise auch vorbefüllt.

2. Profilerstellung in Eigenregie.
Mit o.g. Spyder3 klappt das zu vertretbaren Kosten gut, die Profile können modifiziert
und auch in Varianten abgelegt und vor allem jederzeit neu erstellt werden. Neue
Probepapiere kann ich so sehr schnell und gut einschätzen. Da rechnet sich der Preis recht
schnell (ich habe 335 EUR bezahlt).

3. Software zum Drucken.
Ich nehme hier Qimage, (90$) die skaliert sehr exakt und passt die Schärfe und die
Druckauflösung sehr gut an das Endformat an. Voll farbmanagementfähig, die Plazierung
der Bilder ist einfach und Bildunterschriften können leicht erstellt und plaziert werden.
Es gibt auch eine Bildkorrektur, die ich partiell nutze, alle Settings arbeiten nondestruktiv
und werden separat abgelegt, also nicht ins Bild eingerechnet.

4. Richtiger Workflow zur s/w-Konvertierung.
Ist komplizierter als es scheint, empfehlenswert ist ein Photoshop-Plug-In namens „Convert
to B&W Pro“ (100$) . Da gibt es alles was NX nicht kann, wie Einstellungen für Filmtypen
mit Gammakorrektur und vor allem eine simulierte Negativ- und eine simulierte
Positivbelichtung, verbunden mit einer Gardationseinstellung die sich an die
Ilford-Papierskala anlehnt. Sehr zu empfehlen!
Wichtig ist außerdem der Druck einer „Printer-Ramp“(von Website Outbackfoto.com).
Man druckt die mit allen Settings inkl. Profil und sieht dann, welche Tonwerte die
Drucker-Papier-Kombi überhaupt darstellen kann. Beschränkt man darauf via PS die
Tonwerte erlebt man weniger Überraschungen . (Bei mir beginnt der durchgezeichnete
Schattenbereich bei Mattpapier bei Wert 12 und bei Gloss bei Wert 16-18).
Dies liegt am Verhalten der Druckertreiber im Schwarzbereich und an den Papieren, deren
Tonwertumfang mit zunehmendem Dmax eher abnimmt (!).
Druckspezifische Anpassungen mache ich hier mit Qimage mit selbsterstellten
Gradationskurven.

5. Erstklassige Papiere.
Mit Innova-, Sihl und Cranepapieren kann ich Ergebnisse erzielen, die in Farbe excellent
und in s/w schon recht gut an analoge Abzüge mit Agfa MCP heranreichen. Die Qualität
die analog mit Splitgrade-Belichtung möglich ist, erreiche ich ich allerdings digital (noch?)
nicht.

6. Farbkorrektes Licht zur Bildkontrolle.
Es gibt von Solux farbkorrigierte (CI=98) Halogenlampen mit Vollspektrum und 4700
Kelvin Farbtemperatur. Kosten 20 EUR, eine passende schicke Tischleuchte kostet 140
EUR. Blendfrei neben dem Monitor platziert kommt man damit schon sehr weit bei der
Beurteilung von Druck und Softproof.

Die teure (aber gute) Alternative zu 1-3 wäre:
Epson 2400 oder 3800 mit Originaltinten und RIP-Software, hier z.B. Imageprint.
Denn da kriegt man die Farbprofile umsonst, muß aber immer die teuren Originaltinten einsetzen. Die Linearisierung der Druckfarben leistet der RIP (s.oben Schwarzbereich).

Immer bleiben uns allerdings alle Druckerprobleme wie Waste-Pad- oder Resttintentankwartung erhalten, egal wie groß und teuer der Drucker ist...
Aber das ist ein anderes Kapitel mit anderen Lösungswegen.

Viele Grüße
Roland
 
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Wow, danke für den ausführlichen und informativen Beitrag.

Spyder Pro ist eine nette Sache, wobei die Kalibrierung selbst mit Spyder keine einfache Sache ist. Ich habe das Gefühl, das je nach Tintenpatrone (alles original Epson)doch erhebliche Schwankungen zu sehen sind.

Was spricht gegen eine Printersteuerung direkt aus CS3? Ich weiss, das RIP Software mehr Möglichkeiten hat, aber selbst habe ich da keine Erfahrungen mit.
 
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Hallo,

bei PrintFixPro/Spyder3-Print gibts ein verstecktes Kästchen in den erweiterten Einstellungen:
"Absolute Grauwerte". Das Meßgerät reagiert auf Papiere mit optischen Aufhellern (teure Spectralphotometer tun dies nicht). Haken entfernt paßt da meist besser - ausprobieren, man kann zum Profilerstellen immer den gleichen Datensatz verwenden, es wird nur anders umgerechnet.
Die neue kontextsensitive Hilfe in Spyder3 ist auch an dieser Stelle wirklich eine enorme Verbesserung. Übrigens bringt auch bei Farbdruck das Einlesen des erweiterten Grautargets zum Farbtarget eine subtile Verbesserung.

Zu Deiner Frage:
Grundsätzlich kann CS3 das (u.U. mit Hilfe von Plug-Ins) auch alles.
Gegen den Druck direkt aus CS3 spricht aus meiner Sicht nur, daß das drucken mit Qimage erheblich komfortabler ist: Ich muß mich nicht um die optimale Skalierung kümmern und die spezielle Schärfung für den Druck funktioniert bei QI sehr gut, die verwenden dafür spezielle Algorithmen, es wird nicht einfach "unscharf-maskiert".
Auch das Plazieren der Bilder auf einer Seite geht schnell und frei erstellbare Bildunterschriften sind leicht plaziert.

Generell gilt, das ein konsistentes Farbmanagement eingehalten wird, schon um einen guten Softproof zu erhalten.
CS3 kann gerade an dieser Stelle mehr als NX und arbeitet auch genauer;
ich nehme NX für die RAW-Konvertierung und ein Anpassen mittels U-Points.
Die Tonwertkorrektur und anderes mache ich dann in CS, auch den Softproof
(der geht übrigens auch in Qi, was sehr angenehem ist).
Angepaßte Gradationskurven kan man in CS oder in QI machen; die in CS lassen sich auch ins Profil einbinden.

Wie gesagt, die Linearisierung des Druckers übernimmt entweder ein RIP oder man selber mittels Kurven; mit Gefühl und Erfahrung kommt man da schon sehr weit (beides brauchte man auch in der analogen Duka, ich finde es direkt beruhigend, daß das im digitalen Workflow nicht anders ist...).

Viele Grüße
Roland
 
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Danke dir Roland. Eigentlich ist es schade, das Qimage nativ nicht auf einen Mac läuft.

Ich muss mal gucken, welches Programm da am Besten passt.
 
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Hallo Istvan,

ich sehe gerade, daß Du offensichtlich auch viel analog fotografierst -
ich mache auch beides, analoge Bilder muß man natürlich scannen. Auch dazu gibts (auch leidvolle) Erfahrungen...

Grüße
Roland
 
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