Einbeinstativ - was haltet ihr davon?

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Pmarc

Guest
Hallo,
welche Erfahrungen habt ihr mit Einbeinstativen gemacht?
Taugen die was? Oder sollte man lieber gleich zum 3beinigen greifen?

Bin nächste Woche ein paar Tage in Stralsund evt auch Rügen u.Hiddensee. Möchte nicht allzuviel mitschleppen, aber trotzdem die ein oder andere Langzeitbelichtung machen.

Viele Grüße :)
Marc
 
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wenn langzeitbelichtungen für dich im bereich von mehreren sekunden liegen, dürfte das dreibein die richtige wahl sein. das einbein ist eher der ast zum auflegen, der nie dort ist, wo man ihn braucht.
 
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Pmarc schrieb:
Hallo,
welche Erfahrungen habt ihr mit Einbeinstativen gemacht?
Taugen die was? Oder sollte man lieber gleich zum 3beinigen greifen?

Bin nächste Woche ein paar Tage in Stralsund evt auch Rügen u.Hiddensee. Möchte nicht allzuviel mitschleppen, aber trotzdem die ein oder andere Langzeitbelichtung machen.

Viele Grüße :)
Marc

Hier können sicher andere besser Stellungnehmen, in meiner bescheidenen Erfahrung ist ein Einbeinstativ allerdings nicht für Langzeitaufnahemn geeignet. Eine Bewegungrichtung, die horizontale, wird ja überhaupt nicht stabilisert, von daher sollte man nicht zuviel erwarten. Wenn Du wirklich bei wenig Licht oder mit langen Zeiten arbeiten willst, kommst Du am Dreibein nicht vorbei.
Gruß, Dirk
 
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Hallo Marc,

Langzeitbelichtungen und Einbein passen nicht wirklich zusammen. Die Lösung "zum damit glücklich" werden ist in dem Fall eine stabile Kombination aus Dreibein und Kopf. Die erforderliche Stabilität richtet sich vornehmlich nach dem zu tragenden Gewicht des Kamera/Optik Duetts.
Ein Einbein läßt sich meiner Erfahrung nach sehr gut an VR Nikkoren oder ähnlich gut "stabilisierten" Linsen einsetzen wenn eine besonders große Bewegungsfreiheit gewünscht ist. Das harmoniert in der Regel sehr gut.
 
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Wenn du ein Einbeinstativ verwendest ist es auf jedenfall besser, als wenn du freihändig Aufnehmen mußt weil du das Dreibein daheimgelassen hast. ;)

Wenn ich bei einer Fototour viel zu fuss unterwegs bin nehem ich immer das Einbein. 1. Ist es mir zwischen den Aufnahmen sympatischer Kamera sammt Stativ zu Schultern und so, wei einst Handwerker auf der Walz, weiter zu ziehen und trotzdem sofort Einsatzbereit zu sein.
2. Wenn das Gelände schwierig wird kann man die Kamera einpacken und das Einbein als Wanderstock verwenden. :)
 
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Hallo,


Einbein plus Langzeitbelichtung passt nicht nur "nicht so gut" zusammen, sondern überhaupt nicht.

Ein Einbein ist sinnvoll, wenn du bei etwas schlechterer Belichtung fotografierst. Paradebeispiel: Theaterspiel. Gerade bei Teleobjektiven ist es praktisch, da man in Innenräumen kaum die Belichtungszeiten für freiahnd zusammen bekommt. Wenn du also bei 200mm nur 1/50s hinkriegst, ist ein Einbein sinnvoll.

Für alles andere, wenn es in den Bereich ca. unter eine halbe Sekunde geht, solltest du wirklich ein Dreibein verwenden.

Gruß

Christoph
 
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Wie schon geschrieben ist das Einbein für Lanzeitbelichtungen nicht die Lösung. Wenn du aber allgemein schärfere Bilder willst und dabei so flexibel sein wie ohne Stativ (jedenfalls fast), dann ist das Einbein genau das, was du brauchst.

Mehr zum Thema findest du sicher mit der Suchfunktion.
 
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Pmarc schrieb:
Hallo,
welche Erfahrungen habt ihr mit Einbeinstativen gemacht?Taugen die was?

Mit dem Manfrotto 680B habe ich durchweg gute Erfahrungen gemacht. In meinen Augen ist das Einbein für bestimmte Situationen unerlässlich; z.B. Sportaufnahmen, bei denen ich sehr große Flexibilität bei möglichst hoher Stabilität benötige.

Pmarc schrieb:
Oder sollte man lieber gleich zum 3beinigen greifen?

Einbein und Dreibein gehören für mich zur Standardausrüstung.


Pmarc schrieb:
Möchte nicht allzuviel mitschleppen, aber trotzdem die ein oder andere Langzeitbelichtung machen.

Eine Langzeitbelichtung an der man auch beim Betrachten noch Freude hat, verlangt nach einem Dreibein, mit einem Einbein gerät dieses Unterfangen zum Glücksspiel, es sei denn, Du kannst es zusätzlich nach eingraben.
 
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Ein Einbein ist besser als Freihand und ein Dreibein ist besser als ein Einbein. :winkgrin:

Ein Einbein ist etwas kleiner und leichter und man kann es fast immer
dabei haben. Seit ich nicht mehr die F5 mit dem 80-400er habe, bin ich
von einem Manfrotto 680B auf ein kleines und leichtes 676B umgestiegen.
Das reicht mir locker für die D200 mit dem 70-300er. Die Alternative
wäre ein kleines und leichte Carbon-Dreibein. Denn wer will schon
wirklich so ein großes und sauschweres Stativ mit sich rumschleppen
wenn man mobil auch mal im Gelände unterwegs sein möchte - ich
nicht mehr!
 
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Pmarc schrieb:
welche Erfahrungen habt ihr mit Einbeinstativen gemacht?

Ein Einbein ist im Prinzip ein zweiter VR. Je nach Übung bringt es auch 2-3 Blendenstufen Vorteil. Ist besonders beim Einsatz von langen Tüten oder schlechten Lichtverhältnisse von Vorteil. Bei mehrstündigem Einsatz einer schweren Ausrüstung ist es weiterhin als Kameraablage sehr nützlich.

Pmarc schrieb:
Hallo,
Taugen die was?

Ebenso, wie bei den Dreibeinern, gibt es auch bei den einbeinigen gute, weniger gute und praktisch unbrauchbare Stative. Auch hier gilt, das Stativ sollte auf die darauf zu verwendende Ausrüstung, die persönlichen Vorlieben und den Geldbeutel angepaßt sein. Ich persönlich nutze ein Velbon Pro Pod, gibt es in verschiedenen Größen, und bin damit voll zufrieden.
 
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Bei Sportaufnahmen z.B., bei denen ich ziemlich mobil sein muss und wo das Gelände nicht immer besonders eben ist (Bergrennen, StockCars, MotorCross, ...) = Einbein :up:

Alles andere (vor allem bei Langzeitbelichtungen) = Dreibein :up:
 
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im Moment bin ich viel bei Sonnenaufgang unterweg, da ist für mich das Einbein einfach nur praktisch, weil halt mehr geht als Freihand.

Der nächste Einsatz wird im Zoo sein, wo die Belichtung nicht unbedingt ein Einbein verlangt, beim Warten auf den rechten Augenblick aber einem schon mal die Arme schwer werden können.

Ein Dreibein wird folgen, aber ich sehe es nicht als entweder/oder sondern als Alternative je nach Vorhaben.
 
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murmelkeks schrieb:
Der nächste Einsatz wird im Zoo sein, wo die Belichtung nicht unbedingt ein Einbein verlangt, beim Warten auf den rechten Augenblick aber einem schon mal die Arme schwer werden können.



Gerade im Zoo ist ein Einbein sehr sehr sinnvoll, da man bei Tieren oft jeden kleinen Verwackler sieht.

Nicht umsonst rennen im Zoo die Leute oftmals mit einem Dreibein rum.


Gruß

Christoph
 
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Ich hab ein Ein- und ein Dreibeinstativ. Das Dreibein nehm ich eigentlich selten mit, das Einbein ist manchmal schon recht nützlich, gerade bei Aufnahmen mit dem Teleobjektiv kann man das ganze schon etwas verwacklungsfreier halten. Ich habe einige Testaufnahmen gemacht, das gleiche Motiv mit und ohne Einbein... eindeutig zu Gunsten des Einbeins!
Und leichter ist es eben auch noch als das sperrige Dreibein! Wenn man stundenlang unterwegs ist und die Ausrüstung eh schon die Schultern nach unten zerrt, hat das schon seinen Vorteil!
 
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Pmarc schrieb:
Hallo,
welche Erfahrungen habt ihr mit Einbeinstativen gemacht?
Taugen die was? Oder sollte man lieber gleich zum 3beinigen greifen?

Bin nächste Woche ein paar Tage in Stralsund evt auch Rügen u.Hiddensee. Möchte nicht allzuviel mitschleppen, aber trotzdem die ein oder andere Langzeitbelichtung machen.

Viele Grüße :)
Marc

Vergiss nicht, der Marienkirche auf's Dach zu steigen, wenn das Wetter gute Sicht zulässt. Traumhafter Rundblick, beste Location hierfür in der Gegend.
http://de.wikipedia.org/wiki/Marienkirche_(Stralsund)
Dort oben tut es auch für die längere Brennweite ein Bohnensäckchen.
Tagsüber bist Du auf Hiddensee, wo es recht windig sein kann, mit dem Einbein gut bedient. Es ist nicht so windanfällig wie das Dreibein, weil Du die Kamera ja immer mit der Hand stabilisierst. Das Einbein sollte von guter Qualität sein (probieren!), das Billigzeug versaut jedes Bild. Wenn es dunkel wird, wirst Du bereits mit der Fähre auf dem Heimweg sein.
 
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Also auch ich verwende öfter ein Einbein (öfter jedoch ein Dreibein!), dennoch sollte man niemandem der womöglich als Neueinsteiger nach einer Lösung für schärfere Fotos bzw wie in diesem Fall für Langzeitbelichtungen sucht, da zu grosse Hoffnungen machen.

Ich empfinde das Einbein eigentlich nur als eine Erleichterung zum Händeln schwerer Brennweiten, bei längeren Verschlusszeiten bringt es mich nur bei statischen Motiven weiter.

Was nutzt mir denn ein Einbein, wenn ich bei 200mm Brennweite nur noch 1/30 sec. habe?
Vielleicht bekomm ich damit einen Leuchtturm schön fotografiert, aber alles was sich bewegt...... :frown1:

Man sollte nicht glauben das man zu einem 28-300 Suppenzoom nur noch ein Einbeinstativ bräuchte um abends um 21 Uhr im Fussballstadion tolle Fussballbilder machen zu können.
(....ja,ja....warten wir ab was die neuen DSLR bei Iso 6400 bringen :fahne:)

Bitte mich nicht falsch zu verstehen....ein Einbein ist nen tolles und durchaus
sinnvolles Zubehör für den ambitionierten Fotografen....die eierlegende Wollmichsau ist es meiner Meinung nach nicht!


Gruss Jürgen
 
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Hallo.

Insgesamt mache ich bestimmt 80 Prozent meiner Bilder von Stativ, wenn nicht mehr.

Nach ein wenig Gewöhnung bin ich eingefleischter Einbeinstativ-Fan geworden, wenn es um Motive geht, die sich schnell bewegen. Zwei meiner Schwerpunkte sind Wasservögel und Sport - hier ist ein Dreibein, auch mit Kugelkopf - einfach zu langsam. Oder, wenn ich den Kopf locker genug einstelle, um schnell zu sein, ist die Kamera nicht mehr wirklich unterstützt.

Für Landschaft und Architektur ist das Dreibein die erste Wahl, für schnelle Motive nutze ich ein Manfrotto-Einbeinstativ. Dazu den 234-Neiger, weil Vögel die Angewohnheit haben, auch schon einmal loszufliegen. Für z. B. Fußballaufnahmen vom Spielfeldrand aus braucht man aber keinen Neiger.

Hardware: D2Hs / Xs mit AF-S 80-200 und TC-14e (Sport und Tiere)
oder mit AF-S 17-55 (fast alles andere).


Grüße

Mattes
 
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Mattes schrieb:
eingefleischter Einbeinstativ-Fan geworden, wenn es um Motive geht, die sich schnell bewegen. Zwei meiner Schwerpunkte sind Wasservögel und Sport - hier ist ein Dreibein, auch mit Kugelkopf - einfach zu langsam. Oder, wenn ich den Kopf locker genug einstelle, um schnell zu sein, ist die Kamera nicht mehr wirklich unterstützt.

Die Lösung lautet gimbal head (z.B. von Wimberley oder von Dietmar Nill oder in Billigausführung von Manfrotto ) auf dem Dreibein.
 
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Mattes schrieb:
Zwei meiner Schwerpunkte sind Wasservögel und Sport - hier ist ein Dreibein, auch mit Kugelkopf - einfach zu langsam. Oder, wenn ich den Kopf locker genug einstelle, um schnell zu sein, ist die Kamera nicht mehr wirklich unterstützt.

Wie Volker. Oder einen gedämpften Videoneiger (z.B. MA 501 o.ä.). Hat sich neben Wimberley Head &Co nicht umsonst bei vielen Tierfotografen bewährt.

Gruß
Heiko
 
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Hallo,

also ein Einbei mit einem Dreibein zu vergleichen ist wie ein Motorrad mit einem Auto zu vergleichen.

Mein Einbein ist dabei wenn es um Makro-, Sport-, oder Aufnahmen geht bei denen ich sehr flexibel sein muß.

Für Aufnahmen länger als 1/10 kommt das Dreibein zum Einsatz außer bei Makros hier ist es ca. 50/50.

Gruss

Patrick
 
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