Hallo zusammen,
ich poste diesen kleinen Beitrag mit Bedacht in dem Teil unseres Forums, wo insbesondere (Neu-) Einsteiger in die digitale Photographie vielleicht eine Chance haben, von meinem Pech und den abgeleiteten Maßnahmen daraus zu lesen ...
.
Und seht mir die Länge des Beitrags bitte nach, ich kann's in der Kürze der Zeit nicht kürzer fassen ...
Jeder (digital) erfahrene Photograph & Knipser hat ganz sicher seine jeweils eigenen Vorgehensweisen und Abläufe ("Workflow") zum Umgang mit seinen Bilddaten - und das ist auch gut so. Ich möchte also ausschließlich diejenigen ansprechen, die erst beginnen, sich an ihren digitalen Bildern zu erfreuen und vor allem - die ggf. erst anfangen, sich über ein mögliches Vorgehen zur Sicherung und Speicherung der liebgewonnenen Daten Gedanken zu machen.
Und das nur, weil ich trotz meiner (wie ich dachte) recht wasserdichten Vorgehensweise gerade recht schmerzhaft auf's Näschen gefallen bin - und gut über 1500 liebgewonnen Bilder vom letzten schönen Phototrip in den Wattengewässern der Ostfriesischen Inseln unwiederbringlich verloren haben. Schuld war übrigens neben Windows ganz alleine ich ... :winkgrin:
Zunächst also meine Fehler-Kette, in Post #2 dann die für mich persönlich abgeleiteten Maßnahmen ...
Was ist passiert:
Eine Woche Photo- und Segeltörn lief an. Mit dabei neben der Kamera & Gedöns insgesamt zwei SD-Speicherkarten, ein 8GB Memorystick und das Reiselaptop zur Datensicherung und ggf. Zwischendrin-Bearbeitung, bzw. -sichtung.
Am Ende eines jeden Tages wurde die Speicherkarte geleert - die "Originale" wurden auf das Laptop gezogen, gesichtet aus aussortiert, dann benannt und auf den Memorystick zusätzlich kopiert. Danach wurde die Karte gelöscht - und der nächste Tag konnte kommen.
Fehler #1: Ich hab' einfach zuviel geknipst :winkgrin:.
Am vorletzten Tag war der Stick voll - und ich traf die verhängisvolle Entscheidung, dann einfach mit der Laptop-Sicherung weiterzumachen - hat in den letzten 12 Jahren ja auch immer makellos funktioniert.
Fehler #2: Wieder zu Hause angekommen und hellauf begeistert und hingerissen von der Vielzahl gelungener Schüsse mit Entwicklungspotential
D) ließ ich meine goldene Regel der sofortigen Original-Sicherung auf meine externen Festplatten in Vergessenheit geraten und begann, die Originale (!
!) fröhlich zu entwickeln.
Fehler #x, y, z ...
Als alles fertig war (1 Woche 'Arbeit' nach Feierabend) erfolgte die finale Durchnummerierung, um dann die Daten brav zu sichern.
Da blitze es nur kurz, Windows und Festplatte quittierten den Dienst - und alles schien weg. Ich habe echt Krokodilstränchen geweint und war schwer getroffen
_________________________
Über Datenrestaurierung und den Kauf eines neuen Rechners konnten eine Menge "verlorener" Daten restauriert werden, insbesondere, weil auf der betroffenen Platte keinerlei weiteren nennenswerten Programm-und Schreib-Aktivitäten mehr liefen (was wichtig war).
Dennoch ist eine große Anzahl von Bildern, die mir besonders am Herzen lagen doch nicht wiedererlangbar gewesen.
Insofern nachstehend mein "neuer" Workflow - zumindest als Denkanregung für die von Euch, die's noch nicht getroffen hat.
Für alle 'alten Hasen':
Ich weiß selbst, daß das kein Heldenstück war - und man es mit gewisser Erfahrung besser wissen müßte - und habe mich ein kleines bißchen überwunden, soviel Dusseligkeit hier überhaupt zu posten.
Aber wenn es auch nur einem von uns vielleicht so ein deasaster ersparen hilft, dann ist es das in meinen Augen schon wert gewesen.
LG, STEPHAN!
ich poste diesen kleinen Beitrag mit Bedacht in dem Teil unseres Forums, wo insbesondere (Neu-) Einsteiger in die digitale Photographie vielleicht eine Chance haben, von meinem Pech und den abgeleiteten Maßnahmen daraus zu lesen ...
Und seht mir die Länge des Beitrags bitte nach, ich kann's in der Kürze der Zeit nicht kürzer fassen ...
Jeder (digital) erfahrene Photograph & Knipser hat ganz sicher seine jeweils eigenen Vorgehensweisen und Abläufe ("Workflow") zum Umgang mit seinen Bilddaten - und das ist auch gut so. Ich möchte also ausschließlich diejenigen ansprechen, die erst beginnen, sich an ihren digitalen Bildern zu erfreuen und vor allem - die ggf. erst anfangen, sich über ein mögliches Vorgehen zur Sicherung und Speicherung der liebgewonnenen Daten Gedanken zu machen.
Und das nur, weil ich trotz meiner (wie ich dachte) recht wasserdichten Vorgehensweise gerade recht schmerzhaft auf's Näschen gefallen bin - und gut über 1500 liebgewonnen Bilder vom letzten schönen Phototrip in den Wattengewässern der Ostfriesischen Inseln unwiederbringlich verloren haben. Schuld war übrigens neben Windows ganz alleine ich ... :winkgrin:
Zunächst also meine Fehler-Kette, in Post #2 dann die für mich persönlich abgeleiteten Maßnahmen ...
Was ist passiert:
Eine Woche Photo- und Segeltörn lief an. Mit dabei neben der Kamera & Gedöns insgesamt zwei SD-Speicherkarten, ein 8GB Memorystick und das Reiselaptop zur Datensicherung und ggf. Zwischendrin-Bearbeitung, bzw. -sichtung.
Am Ende eines jeden Tages wurde die Speicherkarte geleert - die "Originale" wurden auf das Laptop gezogen, gesichtet aus aussortiert, dann benannt und auf den Memorystick zusätzlich kopiert. Danach wurde die Karte gelöscht - und der nächste Tag konnte kommen.
Fehler #1: Ich hab' einfach zuviel geknipst :winkgrin:.
Am vorletzten Tag war der Stick voll - und ich traf die verhängisvolle Entscheidung, dann einfach mit der Laptop-Sicherung weiterzumachen - hat in den letzten 12 Jahren ja auch immer makellos funktioniert.
Fehler #2: Wieder zu Hause angekommen und hellauf begeistert und hingerissen von der Vielzahl gelungener Schüsse mit Entwicklungspotential
Fehler #x, y, z ...
Als alles fertig war (1 Woche 'Arbeit' nach Feierabend) erfolgte die finale Durchnummerierung, um dann die Daten brav zu sichern.
Da blitze es nur kurz, Windows und Festplatte quittierten den Dienst - und alles schien weg. Ich habe echt Krokodilstränchen geweint und war schwer getroffen

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Über Datenrestaurierung und den Kauf eines neuen Rechners konnten eine Menge "verlorener" Daten restauriert werden, insbesondere, weil auf der betroffenen Platte keinerlei weiteren nennenswerten Programm-und Schreib-Aktivitäten mehr liefen (was wichtig war).
Dennoch ist eine große Anzahl von Bildern, die mir besonders am Herzen lagen doch nicht wiedererlangbar gewesen.
Insofern nachstehend mein "neuer" Workflow - zumindest als Denkanregung für die von Euch, die's noch nicht getroffen hat.
Für alle 'alten Hasen':
Ich weiß selbst, daß das kein Heldenstück war - und man es mit gewisser Erfahrung besser wissen müßte - und habe mich ein kleines bißchen überwunden, soviel Dusseligkeit hier überhaupt zu posten.
Aber wenn es auch nur einem von uns vielleicht so ein deasaster ersparen hilft, dann ist es das in meinen Augen schon wert gewesen.

LG, STEPHAN!

