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Negan

Unterstützendes Mitglied
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Ich habe bisher nur bei guten Lichtverhältnissen fotografiert.

Nun war ich vor kurzem auf einer Convention in Mannheim und dort waren bei einem Panel nicht so gute Lichtverhältnisse.. Fazit.. 90% der Bilder waren verwackelt. Nun zu meiner Frage, da man auf Conventions üblicherweise eigentlich bei Panels keinen Blitz benutzt möchte ich euch fragen wie ihr so fotografiert bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen ?

Kamera: Nikon D7100
Linse: Tamron G2 70-200

LG
 
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Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Platin
Registriert
Ganz einfach: Die Verschlusszeit im manuellen Modus auf eine ausreichend kurze ein stellen (wenn das 70-200er keinen VC hat, mindestens 1/250s und wenn doch, mindestens 1/30s) und Auto-ISO aktivieren.
 
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Unixx

Sehr aktives Mitglied
Registriert
Wie Michael es schon beschrieben hat: Eine ausreichende Verschlusszeit und ISO-Automatik.
 
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mhensche

Sehr aktives Mitglied
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Hi,

Das Tamron hat einen VC für die Reduzierung deiner eigenen Verwacklungen. Da musst du ausprobieren, bis zu welcher Verschlusszeit du das ruhig halten kannst. Der VC muss natürlich eingeschaltet sein.
Dazu kommt dann ggfs die Bewegung des Motivs, das eine eigene Betrachtung braucht. Wenn Personen still halten, reicht vielleicht 1/60, wenn die eher agil sind, brauchst du vielleicht eine 1/160 oder noch kürzer.
Ich persönlich nutze dann auch gerne die ISO Automatik und stelle den Wert für die längste Belichtungszeit dann auf den benötigten Wert ein.
 
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jazzmasterphoto

Erfahrenes Mitglied
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Mmh, oft ein blöder Satz, aber dennoch:

Stell ein Beispielbild ein, anhand dessen
man präzise Ratschläge geben kann.

Ohne das empfinde ich das als Stochern
im Nebel …

Denn davon, daß ich u.U. auch 'ne 1/15
ruhig halte und das sage, hast Du nix.



 
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Hans-Peter R.

Administrator
Platin
Registriert
Hm,

also eine (engl.) "Convention" ist eine (dt.) "Veranstaltung". Und ein (engl.) "Panel" ist eine (dt.) "Tafel". Du fotografierst also Tafeln auf dunklen Veranstaltungen. Okaaay :cool:.

Erst mal herzlich willkommen im NF-F. Bei Fragen zu Bildproblemen ist es immer sinnvoll, ein repräsentatives Exemplar (incl. EXIF-Daten) bereit zu stellen.

Wenn es duster ist und Blitz keine Option, macht es Sinn, die Grenzen der drei Hebel zu kennen, mit denen Du operieren kannst.

(a) wähle eine max. Belichtungszeit, die Du noch gut mit der Kamera in der Hand halten kannst (z. B. 1/125 bei 70 mm Brennweite an DX) und die adäquat für das (ggf. bewegte) Motiv ist. Wenn sich Deine Tafeln nicht bewegen, hast Du weniger Probleme als ein Sportfotograf, der den Handballer im Sprung scharf einfangen will. Für diesen Punkt brauchst Du etwas Fingerspitzengefühl.

(b) wähle eine max. Blende, mit der Du noch genügend Schärfentiefe hast. Bei meinen Veranstaltungen ist das selten größer als Blende 4 oder 5,6. Der Nutzwert von Lichtriesen á la 85/1,4 ist also relativ. Bedenke auch, dass die Schärfentiefe etwas mit dem Ausgabeformat zu tun hat. Für diesen Punkt brauchst Du etwas Erfahrung.

(c) wähle einen max. ISO-Wert mit dessen Rauschen Du Deinen Frieden schließen kannst. Zu bedenken ist hier auch wieder das Ausgabeformat. Bei Web-Bildern oder 10*15 cm Prints würde ich sehr (!!) viele höher gehen als bei A1 Prints. Für diesen Punkt musst Du Dein Werkzeug gut kennen.

Mit allen drei Maximalwerten eingestellt sollten (so Gott will) Deine Bilder zu hell werden. Die Differenz zur richtigen Belichtung ist nun das Pfund, mit dem Du wuchern kannst. Also: Kürzere Belichtungszeit macht weniger Ausschuss, kleinere Blende macht zuverlässigere Schärfe, niedrigere ISO machen sauberere Bilder.

Bedenke dabei auch, dass Bilder von dunklen Veranstaltungen nicht zu hell werden sollten, sondern genau so dunkel wie die Veranstaltung selbst. Belichtungsautomatiken jedweder Art (auch die mehrfach genannte ISO-Automatik) halte ich deshalb in diesem Fall für kontraproduktiv. Dunkle Veranstaltungen sind ja nicht wirklich überall dunkel, sondern irgendwo gibt es Spitzlichter oder gar sich verändernde Lichtverhältnisse. Automatiken können damit nicht wirklich gut umgehen. Wenn Du dagegen obige drei Größen manuell einstellst (und dann nur in Begründeten Ausnahmefällen änderst), hast Du zusätzlich noch den Vorteil, dass Bilderserien in sich homogen aussehen - selbst wenn sich die Lichtsituation geändert hat.

Ciao
HaPe
 
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cjbffm

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Jetzt hammer ihn verschreckt!

Schöne Ostergrüße, Christian
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
Registriert
Er fotografiert Podiumsdiskussionen (Panel) auf einer Veranstaltung (Convention). Tipps gab es ja schon reichlich. Aber auch die Köperhaltung ist ein Faktor, am unruhigsten ist man freistehend im Raum, besser ist an eine Wand oder Säule gelehnt, noch besser sitzend auf Stuhl, noch besser, wenn man den linken Ellenbogen zusätzlich auf eine Stuhllehne oder Tisch vor sich aufsetzen kann.

Auch ein Einbeinstativ kann eine Hilfe sein, entlastet zudem die Schultern.
 
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cjbffm

Sehr aktives Mitglied
Registriert
Er fotografiert Podiumsdiskussionen (Panel) auf einer Veranstaltung (Convention).

Ob das die richtige Übersetzung ist? - Englisch kann ja oft, verglichen mit Deutsch, sehr viel- bis nichtssagend sein. Besonders dann,
wenn Deutsche deutsche Begriffe mit englischen Begriffen ersetzen in dem Glauben, sie hätten korrekt übersetzt...
- Beispiele: "cool", "design", "panel", "box", "container"...

Schöne bunte Eier, Christian
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
Registriert
Ob das die richtige Übersetzung ist? - Englisch kann ja oft, verglichen mit Deutsch, sehr viel- bis nichtssagend sein. Besonders dann,
wenn Deutsche deutsche Begriffe mit englischen Begriffen ersetzen in dem Glauben, sie hätten korrekt übersetzt...
- Beispiele: "cool", "design", "panel".

Schöne bunte Eier, Christian

Nun, vielleicht hat er auch Wandtäfelungen fotografiert, im genannten Kontext und angesichts der Tatsache, dass diese beiden Worte in der genannten Bedeutung ganz gerne auch hierzulande auf Veranstaltungen als Anglizismen benutzt werden, halte ich aber eine Diskussion für wahrscheinlicher. ;)
 
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