...ist bei uns eingekehrt.
Unsere Tochter hat sie uns gebracht, die wunderschöne, aber einsame Taube. Seit einer Woche kommt sie auf den Balkon von unserer Tochter, isst, aber ist so ziemlich alleine. Zur genauen Beobachtung hat sie die Kleine uns gebracht...
Die Bilder sind (noch) nicht der Hammer, ich wollte sie nicht belästigen, musste sie sich doch zuerst eingehender tierärztlicher Untersuchung unterziehen ...
Die Federn am Hals etwas beiseite machen und dann zwei Tropfen des Medikamentes auf die nachte Haut ... fertig. Und nun sitzt sie in der Voliere und schläft ...
Nun lieber Kay, das wäre kein Problem, der Nachbar ist Tierarzt und für besonders kalte Nächte hätten wir noch eine Wärmelampe, welche schon Suri gewärmt hat. Im aller äußersten Notfall hätte wir noch ein Gästebett im Haus ....:up:
Nun lieber Kay, das wäre kein Problem, der Nachbar ist Tierarzt und für besonders kalte Nächte hätten wir noch eine Wärmelampe, welche schon Suri gewärmt hat. Im aller äußersten Notfall hätte wir noch ein Gästebett im Haus ....:up:
Danke Christel und ja, Tauben genießen auch bei uns in der Schweiz einen kontroversen Ruf. Sind sie in Städten verpönt, wurden sie als Brieftauben verehrt. Und als die Schweizer Armee die Abteiling "Brieftauben" endgültig begrub, ging ein lautes Raunen durch das Land ...
Jedes Tier hat ein Leben, so wie wir .... Und wir erachten es als unsere Aufgabe, diesem gefiedertem Leben unter die Arme zu greifen ....
Mit Absprache mit dem Tierarzt haben wir entschieden, dass sie heute Abend wieder zurück in die Freiheit soll.
Meine Tochter kann ihr noch Wasser und Futter mitnehmen auf ihren Balkon im zweiten Stock. Dort ist sie sicher vor Katzen und kann dann in der Luft bleiben ....
So werden wir uns verabschieden von diesem wunderschönen Tier und ihr aber jederzeit eine offene Türe lassen ...
Danke Christel. Das denken wir auch. Zum Schluss noch einige Worte über die letzten 24 Stunden.
Wir haben sie heute gegen Abend auf den Balkon gesetzt von unserer Tochter. Sie flog nicht weg. Sie blieb.
Wir überlegen uns immer gut, wenn wir ein Tier aufnehmen, auch sei es nur vorübergehend. Es ist ein intensives Management, eine Organisation, eine Zeitabsprache.
Wir koordinieren unsere Arbeitspläne, informieren uns über das Tier, wenn wir noch nicht kennen und verbringen viel Zeit für die Beobachtung.
Meine Frau und die Taube, kurz vor dem Transport ein paar hundert Meter weiter weg zur Wohnung von unserer Tochter.
Die letzten 24 Stunden haben wir ungefähr zwischen 5 und 6 Stunden zusätzlich investiert. Bereit machen der Voliere, Tierarzt, Tierfutter organisieren, beobachten, abstimmen von Entscheidungen, vorbereiten usw.
Oft, und das stellen wir auch immer wieder fest, hört die Tierliebe auf, wenn es um Aufwand geht. So muss man das sehr genau überlegen, ob und wie man das fachlich und zeitlich leisten kann.
Die Taube ist in guten Händen bei unsere Tochter. Sie ist fast Tierpflegerin. Ein Nachlager ist eingerichtet, Futter, Wasser ist bereit und sie kann hingehen wo sie will. Unsere Voliere steht bereit für Notfälle.
Was uns diese Schönheit auch immer sagen will - im Übrigen heisst sie Gwendolin - ins Herz geschlossen haben wir sie allemal ...
Somit ist die Geschichte unseres Gastes vorerst beendet....vorerst ... ich habe da so ein Gefühl ....