Mit der Fortsetzung eurer Reise machst du mir ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk.
Dafür ganz herzlichen Dank!
Schön, dass ich dir mit kleinen Dingen eine Freude machen kann!
Deine (zum teil auch kritischen) Worte, wenn Du Deine Meinung über ein Bild schreibst, sind für mich stets lehrreich.
Danke, Axel! Ich bin ja bekanntermaßen der Meinung, dass (Selbst)Kritik der Motor fotografischen Fortschritts ist und ermuntere jeden, diese auch hier kundzutun.
Da hat es sich ja auch für die Forumsmitglieder/-besucher richtig gelohnt, dass Du einen Vortrag über Eure Weltreise halten solltest!
Ja, ich bin jemand, der "Druck" braucht... so musste ich zwei Wochen Bilder bearbeiten und habe mich etwas durchs Archiv gewühlt.
Wir reisen in den Nordosten des Landes und treffen Freunde aus der Schweiz wieder, die wir in Myanmar kennenlernten. Boote bringen uns ein Stück flussaufwärts, schließlich paddeln wir uns für drei Tage auf einem Nebenfluss des Mekongs die Arme aus den Schultern. Im Zickzack manövrieren wir das Boot flussabwärts, ich beherrsche es kaum, Claudia noch etwas weniger.
Plötzlich gibt es einen Ruck, heimtückisches Treibholz unter der Wasseroberfläche bringt das Boot zum kentern. Wir überschlagen uns einmal, dann treiben lauter mehr oder weniger dichte Packsäcke auf dem Fluss! In weiser Voraussicht habe ich das Kameragepäck in einem Privatsack verstaut, es bleibt als einziges völlig trocken. Puuuh...
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#15 Die Nacht verbringen wir in einem abgelegenen Weiler, der bis vor kurzem nur mit dem Boot zu erreichen war, mittlerweile führt auch eine schlechte Straße zur Außenwelt.
#16 Es gibt ausschließlich Bambushütten, einige Mopeds, einen Shop mit generatorbetriebenem Kühlschrank, keine einzige Toilette.
Und Kinder! Wohin das Auge blickt, so viele Kinder!
#17 Stolz präsentiert Papa seinen neugeborenen Sohn.
#18 Die Bevölkerungspyramide dieses "Entwicklungslandes" hat die typische Pyramidenform: eine hohe Geburtenrate, verbunden mit ebenso hoher Kindersterblichkeit und geringer Lebenserwartung. Ich schätze, dass 30% der Dorfbewohner unter 10 Jahre alt waren, Alte gab es kaum...
#19 Und die, die alt aussahen, waren wahrscheinlich erst 60.
#20 Aus einer Hütte dröhnt ohrenbetäubend laute Musik, laotischer Pop. Wir sind neugierig, blicken ins Innere, und werden prompt auf ein großes Lao Lao-Bier eingeladen. Sicher teuer für die Menschen hier? Die große Runde ist schon reichlich betrunken, in holpriger Konversation und vom Lärm fast taub begreife ich, dass einer wohl gestern Vater geworden sei. Und tatsächlich, der Grund für die zünftige Versammlung wiegt sich schlafend im Arm einer jungen Frau... unglaublich. In Deutschland wäre das Jugendamt gekommen, denke ich mir, wie unterschiedlich zwei Leben doch verlaufen können?