Ging mir ähnlich, bis ich mal im Rahmen eines Forentreffens + Workshop auf Manfred Delpho traf
Ist aber ganz einfach, wenn du mal im Menü nach Mehrfachbelichtung schaust, 2 Aufnahmen definierst, Telebrennweite + Stativ und los geht´s.
Das ist ja mal eine coole Idee, da muss ich mal ein vergleich mit meinem Imagon und dem Dreamagon und deiner Technik machen Bettina, sobald ich die Hochzeitsreportage abgearbeitet habe, ist das mein nächstes Projekt!
Ich denke auch, dass man dafür schon geeignete Motive bzw. Lichtsituationen benötigt. In meinem Fall war es wohl auch eher ein Versuch, das mangelnde Licht und die vor Ort empfundene Wahrnehmung in Einklang zu bringen, was durch bloßes Abfotografieren nicht möglich war.
Unterm Strich bleibt für mich aber, dass die reine Dokumentation dem visuellen Eindruck in einigem nachsteht und die Doppelbelichtung zwar hinterher schön anzusehen ist, aber dem zuvor gesehenen (was durchaus beeindruckend war) nicht wirklich nahe kommt, eher romantisch überzeichnet ist.
Es ist manchmal schwierig, das was man sieht in ein Bild einzubinden und zu transportieren
Mit der Technik schliesst sich der Kreis wieder in Richtung Pictorialismus, damals haben Porträt Fotografen die kein Weichzeichner Objektiv hatten, leicht fehl fokussiert um so dem Bild einen touch Weichheit zu gehen und ihm die Schärfe und Härte zu nehmen. Das haben sie damals aber mit Grossformat gemacht.
Klar wirken die Bilder so romantisiert, was ja aber nicht zwingend schlecht sein muss. Ich finde die Bilder träumerisch schön, in einer sonst eher trüben hässlichen Zeit!