Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, arbeitest Du doch mit Capture One Pro. Dafür brauchst Du nur noch ein passendes USB-Kabel, um Deine Z6 oder Z8 anzuschließen und mittels Live-Bildschirm per Tethering auf dem PC-Monitor zu fokussieren. Das geht manuell recht schnell: Arbeitsblende f:5.6 einstellen, fürs Scharfstellen mittels Blendentaste kurz auf Offenblende stellen, Schärfe auf dem Monitor prüfen, feinjustieren, wieder auf Arbeitsblende gehen und auslösen. Mit der D850 mache ich es jedenfalls so, wenn ich Negative oder Dias gelegentlich mit dem ES-2 am 60mm AF-D aufnehme.....
Ich fokussiere also derzeit manuell, was aber schon recht lästig ist. Ich kann Dias, die schon mal im Original nicht alle scharf sind, mit meinen Augen kaum mehr manuell scharfstellen. Auch nicht mit der Lupe. Ja, es geht, aber es benötigt ein, zwei oder gar drei Minuten pro Bild. ...
So weit bin ich derzeit auch schon.Die Ausrichtung der Filmstreifen war einer der Gründe, warum ich hier gerne mit einer Echtzeitanzeige auf dem PC gearbeitet habe.
Tut er mittlerweile auch bei mir, wenn ich Bild für Bild scharfstelle.Der Autofokus hat sowohl bei Negativen, als auch halbverglasten Dias zuverlässig funktioniert.
Sehr interessanter Ansatz! Auf die Idee wäre ich selbst nicht gekommen.Hier habe ich allerdings auf den 2er-Diahalter verzichtet. Die Kamera war dafür ca. 60 Grad nach oben geneigt auf ein Stativ geschraubt, wodurch die manuelle Fixierung der Dias gut genug funktioniert hat, um für mich zufriedenstellende Ergebnisse bei den ca. 3000 Dias zu bekommen, die ich so verarbeitet habe.
Fokusierung......Das weiß man eigentlich schon vorher.Was ist noch lästig? Der ES-2 ist dermaßen wackelig konstruiert, dass nach dem Einlegen eines neuen Filmstreifens erneut fokussiert werden sollte. Von Winkel des Filmträgers will ich erst gar nicht reden, weil sonst rege ich mich noch auf.
So ist es. Jetzt mal retten und dann sukzessive nacharbeiten, was manueller Eingriffe bedarf.Abwägen sollte man sein Ziel.
Benötigt man unbedingt alles sofort im endbearbeitetem Zustand oder geht es erst einmal um die Digitalisierung und Rettung?
Auserwähltes und Benötigtes kann man für den erforderlichen Zweck nachträglich zur Zufriedenheit und eigener Vorstellung finalisieren.
Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich schon geschrieben habe, dass es nicht um Dias, sondern um Filmstreifen geht. Die Dias werden ganz anders digitalisiert.Fotografiere etwas großzügig mit Diarahmen (falls du Glaslos nicht ausrahmst).
Das habe ich schon begriffen, nur noch nicht, warum? Wo doch der ES-2 angeblich so stabil den Abstand zwischen Sensor und Filmträger konstant halten müsste.Jedes Bild wird scharfgestellt!!!
Das könnte die Probleme erklären.und die 6er Maske Toleranzen hat.
Ja, bei Dias kein Problem. Da es aber ausschließlich um Negative geht, ist vor der Wandlung meist nicht wirklich erkennbar, wer oder was…Und man sortiert gleichzeitig aus.
YMMDAuf schnellem Wege ohne Verwacklungsrisiko,
Diese Annahme ist wirklich FALSCH. Fix verbunden sind Kamera bis FilmträgerEINSCHUB. Und in diesem wackelt dann der Filmträger, dass es keine Freude ist.Filmmaterial und Sensorebene sind fest mit einander verbunden. besser gehts doch nicht.
Warum sollte es? Filmstreifen lagern ebenso in der Wohnung wie die Kamera. Und da wird auch gearbeitet.Wenn das Dia Plopp macht
Hallo Ernst,Z6(II) tut das nicht ganz so, wenn ich hier die U3-Bank verwende. Ich kann das Fokusfeld auf Wide stellen, bei jedem neuen Einschalten ist es wieder zurückgestellt. Ähnlich bei den ISO: Wenn ich ISO über das i-Menü umstelle, vergisst die Z6 die Einstellung beim Ausschalten. Wenn ich aber die ISO nicht per Kamera-Button und Rad umstelle, sondern im Menü, behält die Z6 diese Einstellung. Für mich nicht ganz logisch, aber vielleicht denke ich hier falsch. Mal sehen, ab bei Tethering die eingegebenen Einstellungen wenigstens beibehalten werden. (Da stehe ich erst am Anfang.)
Ja. Wobei ich mich noch erinnern kann, dass die Letzteinstellungen bei der D800 (leider) immer erhalten blieben, obwohl ich bewusst nicht gespeichert hatte, weil ich eben zu den ursprünglich gespeicherten Einstellungen zurückwollte. Diesen Wunsch hat mir Nikon damals aber nicht erfüllt.Du hast die geänderten Einstellungen aber schon auf U3 zurückgespeichert
Das möchte ich mir, man verzeihe, schon ersparen. Die Filmstreifen sind plan, Blende 8 und die leider fehlende Auflösung bzw. Schärfe der meisten Vorlagen machen das Einstellen auf immer andere bildwichtige Teile aus meiner Sicht zum unnötigen Geduldspiel. Vielleicht muss ich das auch noch überdenken, habe aber bisher keinen Ansatz dafür gefunden. Wenn ich jedes Bild einzeln scharfstelle (derzeit über den Computermonitor, scheint mir die Schärfe mit den Fokusfeld Wide in der Mitte gut zu passen. Kontrolle über Pulloverstrickmuster und Filmkorn.Das Fokusfeld würde ich nicht auf Wide stellen, sondern auf Einzelfeld und dann jeweils das bildwichtige Motivdetail anvisieren.
Eben nicht, siehe oben.gewölbte Dias/Negative
Wiewohl es nicht so scheint, war ich doch ursprünglich der Meinung von @svantevit, wenn es um die Stabilität der Distanz des Filmträgers zur Sensorebene geht. Also der Meinung, die Distanz bliebe konstruktionsbedingt gleich, wenn die Feststellschraube angezogen wäre. Dass das aber doch nicht so sein dürfte, zeigen mit die mittlerweile eigene Erfahrung wie auch deine Antwort.Bei jedem Bild neu fokussieren, ist sowieso Pflicht.
Nikon AF-S Micro 60mm f/2,8 G ED. Ich dachte, Blende 8 würde mir den Spielraum geben, um nicht jedes Bild einzeln fokussieren zu müssen. War ohl nichts.Welches Objektiv nutzt Du? Welche Blende?
Nun, es sind Filmstreifen. Reinigung jeweils einmal pro Streifen á 4 Bilder. Die Nacharbeit geht bei mir relativ flott und zu einem guten Teil automatisch. Staubentfernung, Negativ-Positiv-Wandlung und grob Weißabgleich und Belichtung. Feintuning (selten verbliebene Flusen, Weißabgleich, Schatten etc.) kostet noch etwas. Verschlagwortung ist eine eigene Sache, die ich teilweise gar nicht alleine vornehmen kann, wie schon oben angemerkt. Das ist der aufwändigste Teil.Im Schnitt 30s pro Dia inkl. Reinigung.
wie oft ich schon geschrieben habe, dass es nicht um Dias, sondern um Filmstreifen geht.
Würde, wenn er denn könnte.Ernst, ganz im Ernst, genau da würde ein Coolscan seine Vorteile ausspielen.
Den Streifeneinzug (Scanner ausgeschaltet) eingeschoben
Jo eh. „Streifeneinzug“ ist das Hardwareteil. Es war zuvor der Teil für Einzeldia drin. Der Streifen selbst wurde ohnehin erst nachher, bei eingeschaltetem Scanner, eingelegt, aber eben nicht eingezogen.Großer Fehler!
Die korrekte Reihenfolge ist:
Scanner einschalten, Software starten, Filmstreifen einlegen.
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