Digital vs. Analog

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@ woici
„analog bewusster als digital“
Kannst Du dieses "bewusster“ vielleicht etwas genauer erläuern?

@ Hank
was ist bitte „DTP-Workflow“?

ZITAT: „Dass ich momentan, immer mal wieder und immer häufiger diese fixe Idee im Kopf habe, wieder analog schwarzweiß zu fotografieren, also "back to the roots", treibt mir allerdings etwas Schweiß auf die Stirn...

Halt uns mal auf dem Laufenden...

@ Shutterhand und JohnnyW
Tut mir `nen Gefallen und streitet Euch, wenns denn sein muss, per PN.
Wär schade um den Thread, weil grade interessante Aspekte dabei rauskommen. Thanks!
 
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thrd schrieb:
... für meine Begriffe verwechseln viele (Hobby-)Fotografen bei der Diskussion "Digital <=> Analog" den eigentlichen Zweck der Fotografie:

Das Fotografieren!...

Bin HobbyKnippser und sehe das aber sowas von anders ..

Der Zweck meiner Knippserei ist eben NICHT 'Fotografieren an sich/l'art pour l'art' ... So eine Aussage erinnert mich entfernt an 'Grundsatzdebatten' zw. Windows und Apple Nutzern - die einen sind ausreichend beschäftigt, 'aufzusetzen' und zu 'modden', die anderen nutzen ihre Äpfel mit einer kleinen Handvoll Programme und interessieren sich überhaupt nicht für Taktzahlen, Kompressionsraten oder Bus-speeds.. (heisst das so? Bin Apple-user.. )

Ich dokumentiere leidenschaftlich, seitdem ich Vater wurde, das 'Werden & Geschehen' meines Kindes; Vorteil der DigitalKnippserei: duffhalten - auf einem Bild der Serie sieht's dann gut aus... was meine Fähigkeiten als Fotograf zunächst mal nicht fördert. Andererseits: diese Instant-Kontrolle fördert meine Fähigkeiten, weil - als Auch-deutlich-noch-andere-Dinge-Tuer - ich mich noch an Situation und Bedingungen erinnern kann.

Zweites Bsp Sportfotografie - Sohn kickt. Das ginge analog sicher auch, sprengt aber den Kostenrahmen des Hobbyisten maßlos.

Drittes Bsp. Portraits - der allergrößte Teil meiner alten analogen Bilder sehen 'gestellt' aus... immer im Hinterkopfe: entwicklen, bestellen, bezahlen, war Knippsen ein 'Akt'... jetzt leg ich mich mit einem Tele auf die Lauer und produziere eine Vielzahl stimmungsvoller 'Schnappschüsse' ...

Essentieller Nachteil: die >40 Jahre Kinderbilder von mir kleben in einem Album, dass ich einfach aufschlage.. wie macht das mein Sohn in 40 Jahren...????
 
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dongil schrieb:
@ woici
„analog bewusster als digital“
Kannst Du dieses "bewusster“ vielleicht etwas genauer erläuern?

jupps... es sind meist motive die ich digital schon abgelichtet habe und die wirkung in s/w kenne... solche motive versuche ich dann auch analog abzulichten
und bei people mache ich mir bei der aufnahme schon mehr gedanken über den bildschnitt als bei digital... was sonst eine 3-er-serie ist um sicher ein offenes auge zu erwischen, mache ich analog mit kommando...
 
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k_munic schrieb:
...
Essentieller Nachteil: die >40 Jahre Kinderbilder von mir kleben in einem Album, dass ich einfach aufschlage.. wie macht das mein Sohn in 40 Jahren...????

Wenn Du Dich ordentlich um die Datensicherung und Migration gekümmert hast, sagt Dein Sohn: "Computer! Fotos anschauen: Autor: Der Alte Zeitraum: Sommer 2007 Vorlesen: Archiv nikon-fotografie.de Einträge von k_munic

Und schon werden Deine Bilder auf einem wandgroßen Display knallescharf hochskaliert und dazu liest der Synchonsprecher von George Cluney Deine Forumseinträge vor...

Also: Noch heute ein Backup machen!

Grüße
Christian
 
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Nun ja, wenns denn garantiert so einfach wäre, würden sich so manche Leute darüber keine Gedanken machen. Das ist es aber leider nicht und keiner von uns wird so genau orakeln können. Sicher ist, daß leider keiner weiß was mit unseren Bildern in 50 Jahren sein wird. Und sicher ist auch, daß ich mir die 50 Jahre alten Bilder meiner Eltern ohne Schwierigkeiten ad hoc angucken kann.

Ich besitze eine F100 und eine D80, deswegen ist oben erwähntes für mich aber kein Grund aus der digitalen Fotografie auszusteigen, bzw. erst gar nicht eingestiegen zu sein. Ich bin ein reiner Hobbyknipser und habe schon immer gerne Bildbearbeitung betrieben. Mit meiner D80 kann ich mich da jetzt richtig auslassen. Ok, das könnte ich per Digitalisierung meiner F100 Bilder auch, tue ich aber nicht, denn die Lust am neuen Spielzeug ist groß.
Trotzdem empfinde ich (natürlich sehr subjektiv) meine digitalen Bilder als viel "endlicher" als anlaloge.
 
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Moin,

arrrghhhh! Nicht schon wieder!

Malzbier oder Cola?
Fisch oder Fleisch?
Jin oder Yang?
Flasch' oder Bier?

Alles das ist schon ausführlichst und ohne Grabenkämpfe vielfach hier diskutiert worden.
Meine Meinung (und nicht nur meine) dazu kann bequem per Suchfunktion gefunden werden.
 
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KrischanDO schrieb:
.... liest der Synchonsprecher von George Cluney Deine Forumseinträge vor...

George Clooney, nicht Cluney. Wir würden uns unter Umständen den Zorn der weiblichen Forumsmitglieder zuziehen, würden wir nicht auf diese Richtigstellungen bestehen!
 
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TK schrieb:
George Clooney, nicht Cluney. Wir würden uns unter Umständen den Zorn der weiblichen Forumsmitglieder zuziehen, würden wir nicht auf diese Richtigstellungen bestehen!
Cloowny, Klonie, Cluney ... wie der Fisch dann an der Angel heißt, ist in diesem Fall den Frauen doch völlig piepe, das sach isch Dir als eingefleischter Frauenversteher
 
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tschühüs!
 
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KrischanDO schrieb:
...Also: Noch heute ein Backup machen!...

Das macht mein Mac wöchentlich/halbjährlich von allein, demnächst 'werksseitig', keine Bange.. bei mittlerweile >5000 Bildern backuppe ich in alle Himmelsrichtungen, da löscht nur noch der Thermonukleare Großschlag gg München 'was ...

... trotzdem: ich kann mich noch gut an die 5 1/4" Floppies erinnern... und die Vorstellung, 0.7TB (und zunehmend..) private 'Daten' (auch viel video) bei jeder neuen Technologie umzukopieren ist schon ein Kreuz, verglichen mit ollen Fotoalben.. (bei denen sieht's dafür mit backup dunkel aus.. )

Hat eben alles seine Vor- und Nachteile...
 
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hallo verehrtes forum
also aus meiner sicht ganz pragmatisch:
ich spare geld durch digital...
warum? also, früher war das ja so: unmengen von filmen kaufen (..meist hat man dann doch den falschen dabei...aber ok), dann photographieren, anschliessend wie irre , vorzugsweise sa kurz vor ladenschluss ins prolab rennen ( weil ich bin ja ein neugieriger nicht warten könnender zeitgenosse), diverse tickets kassierend (!) entwicklung bezahlen..um dann noch im auto, gegen die sonne haltend, den diastreifen kontrollierend, feststellen zu müssen dass die hälfte nix geworden ist....summa summarum, filmkosten, rennerei, entwicklung für 50% mist...

digital: ich kann gleich kucken und löschen und die die was geworden sind wie gehabt ins prolab... positiver nebeneffekt: sie sehen nicht mehr was ich für einen schrott produziere....

gruss an alle hier
 
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Ich weiß nicht ob es an der lichtempfindlichen Fläche liegt oder am besseren Sucher oder am schönen Korn oder am völlig überschärften Minilabscan, aber solch einen Schärfeverlauf habe ich Digital noch nicht hinbekommen:



Ich vermute mal mit FM2n und AI 1,4/50mm, auf jeden Fall auf Ilford XP-2

Das ist übrigens der Brautvater auf einer Hochzeit, der am morgen des Hochzeitstags eine heftige Kollision mit einem Türrahmen hatte.
 
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Hat Jemand etwas zur Stimmung, zum Ausdruck der Bilder Digi/Analog zu sagen?

Hat Jemand den Eindruck die PC-Bilder sehen künstlich aus?
Ist das vielleicht nur Einbildung?
Sind die analogen Bilder "ehrlicher", "handwerklicher"?

Oder ist das alles Blödsinn!!

Ich habe letztens wieder eine alte Vergrößerung
hervorgezaubert - damit hat man sich einmal zufrieden gegeben?

Die Ausbelichtungen vom digitalen sind da wirklich besser.
Und wo zuviel Dunst, Nebel, Regen oder ähnliches in der Luft war sind die auch nicht gut. Das ist unabhängig von der gewählten Technik.
 
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Für mich gilt bisher:

1) Ich habe mich an die Bedienung der DSLRs, die ich mir bisher leisten konnte noch nicht wirklich gewöhnt

2) Ich habe mich an das mehr an Schärfentiefe noch nicht richtig gewöhnt

3) Ich habe mich an die miesen Sucher der DSLRs, die ich mir bisher leisten konnte noch nicht richtig gewöhnt

Diese 3 Punkte merke ich immer deutlich, wenn ich mit der Analogen losziehe und ich seh das auch an den Ergebnissen.

Dass die Digibilder und große Abzüge bei technisch gleichwertigen Objektiven besser sind habe ich auch beobachtet. Es gibt einige ältere Abzüge (bin seit 1983 am Fotografieren), die nach heutigen technischen Standards nicht mehr akzeptabel sind. Aber: Ich habe hier Großabzüge 50x75 aus meinen ersten Ausstellungen im Wohnzimmer hängen und die sind nach wie vor einwandfrei. Sie entstanden vom Kleinbild Fujichrome 100 über MF-Zwischennegativ im Fachlabor.

Herzlich

Frank

 
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Was ich nicht so recht weiss ist, ob diese Einschätzung "Besser" der Ausbelichtungen von digitalen Fotos einem oberflächlichen, ersten und dadurch auch spontanen Eindruck folgt. Mir ist es so gegangen, das ich zunächst diese "brillanten" Ergebnisse bestaunt habe, dann aber im laufe der Zeit doch die "Alten" von Film geprinteten Aufnahmen durchgehend als "angenehmer" empfand.
Desgleichen hab ich die digitalen Fotos am Bildschirm als weniger "schrill" wahrgenommen, als wenn sie später gedruckt waren.
 
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Ich finde Digital besser als analog:

Natürlich rein subjektiv finde ich paar dinge besonders gut:

- Man kann die bilder sofort ansehen, ggf. löschen.

- ISO verstellbarkeit. früher musste man zum ISO wechseln film wechseln. Dadurch verlor man die noch am film enthaltenen Bilder, oder zeit. Auf jeden fall irgentetwas.

- Der Crop faktor, für mich als Tele liebhaber ideal.

Zur höchst bewussten Fotographie, z.b. Landschaften, Portaits etc. durchaus analoge. wenn ich ein bild wirklich haben will hab ich kein problem es zu einem labor zu tragen. zum "knipsen" ist mir das zu blöd.


Meine Meinung,

lg

jo
 
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Hai,
ich fotografiere Hobbymässig und finde eigentlich beides ganz angenehm: Die kleine für zwischendurch und Schnappschüsse (Nikon L4) die grosse (F4s) für den Urlaub.
Mir kommt es so vor, als wenn man mit der analogen "bewusster" fotografiert: Der Film hat 36 Aufnahmen und ich muss nicht jeden Mist damit aufnehmen. Die Digitale karte hat Platz für ca. 500 Aufnahmen und man "schiesst" alles ab, was so vor die Linse kommt ("...kann man ja löschen...!").

Ich habe mich letztens erwischt, wie ich eine D80 in den Händen hielt und irgendwie ganz begeistert war...als ich dann die i-Bay Auktionen geschrieben habe (für die F4), wollte ich die Analoge Ausrüstung auf einmal nicht mehr verkaufen. Nostalgie? Möglich.....es wird aber doch mehr der Spass daran sein, grosse Abzüge zu bestellen ohne sich vorher Gedanken um die Pixel-Anzahl zu machen und die Motive zu "erarbeiten". Wahrscheinlich ist es aber nur das Gefühl 2kg Material in der Hand zu halten wenn man Bilder macht....
(Das ich natürlich mit normalen DSLRs auch grosse Ausdrucke herstellen kann ist mir klar.)

Ich muss noch etwas (wenn auch sehr subjektives) hinzufügen: Ich finde es einfach nur geil, die Kamera anzugucken und augenblicklich sämtliche Einstellungen zu erkennen: Belichtungszeit, Blende, Programm, und und und... ohne mich dabei durch sämtliche Menüs wühlen zu müssen. Ausserdem ist man heutzutage ja so herrlich unangepasst, wenn man als Tourist KEINE DSLR mit sich rumschleppt:winkgrin:

Schöne Grüße
 
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