Die DSLR ist tot ?

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Zur Zeit analoger Fotografie war die Spiegelreflex (SLR) die Revolution, die es ermöglicht hat, das Bild so im Sucher sehen zu können, wie es später auf dem Film landet: ohne Parallaxe und durch das Aufnahmeobjektiv. Bei der digitalen Fotografie ist diese aufwändige mechanische Konstruktion nicht mehr erforderlich, da inzwischen die Kameraelektronik so schnell ist, dass man das Bild vom Sensor praktisch in "Echtzeit" (mit nur minimaler Latenz) im elektronischen Sucher darstellen kann. Daher glaube ich in der digitalen Fotografie nicht an eine "Wiederauferstehung" der Spiegelreflex.

Die Spiegelreflex-Technik ist aufwändig und damit teuer in Herstellung und Justierung und das Ergebnis bietet bei der digitalen Fotografie nur wenige Vorteile. Der Stromverbrauch eines elektronischen Suchers ist zwar höher, aber auch nicht so hoch, dass es heute noch ein Problem darstellt. Und ob nun die Sucher-Latenz oder die Auslöseverzögerung durch das Hochklappen des Spiegels das größere Problem ist, muss jeder für sich entscheiden.
 
3 Kommentare
volkerm kommentierte
Bei heise ist gerade heute ein Artikel über die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera erschienen, der sehr gut beschreibt, welche ein Meilenstein das damals war. Das Ende der "Blindfotografie". Der volle Artikel ist leider nur mit Abo lesbar.

 
EvaK kommentierte
pixelschubser2006 kommentierte
Die Kine Exakta war ein mehrfacher Hinsicht ein Meilenstein. Dabei wird ein Detail m.E. zu wenig gewürdigt: Das Wechelbajonett, dass deutliche Grundzüge eines modernen Objektivanschlusses hat. Warum sich Jahrzehnte später noch das prähistorische M42 weit verbreiten konnte, ist mir unbegreiflich. Schlimmer als das waren nur fummelige Wechselbajonett-Konstruktionen einiger Hersteller in den späten 50ern.
 
Anzeigen
Bitte beim Thema bleiben, auch wenn es einigen schwer zu fallen scheint. OT-Beiträge gelöscht.
 
Kommentar
Meine D500 ist noch lange nicht tot. Ich liebe sie.
Und wenn ich durch den Sucher meiner kleinen Zweitkamera, der Z50II schaue, überlege ich ob eine D5600 nicht besser wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Kommentare
B
batho66 kommentierte
Meinst du Z50ii?
 
of51 kommentierte
Ja. Danke, hab's korrigiert.
 
Bremenfrosch kommentierte
Die Idee hatte ich auch einmal, habe sie aber verworfen, weil die Bedienlogik bei den D5xxx irgendwie anders ist. Meine beiden D500er müssen noch ein wenig klappern bis die Ablösung naht.
VG Holger
 
pixelschubser2006 kommentierte
Die Überlegung endet ganz schnell, wenn Du mal die Sucher vergleichst. Die gravierendste Einschränkung der D5x00-Serie war der Türspion von Sucher. Klar: Auch damit konnte man arbeiten, aber tatsächlich hat Nikon dort den Rotstift angesetzt. Immerhin zugunsten der professionellen Bildqualität. Nun hat sich daran im Prinzip auch in Z-Zeiten nichts geändert, aber eben auf hohem Niveau. Wobei ich den Sucher der Z50 II nicht kenne, aber mutmaße dass er besser als der meiner Z fc ist. Und der ist sichtbar einfacherer als bei meiner Z6, aber für sich betrachtet gut brauchbar.
 
Ich bin zwar auch umgestiegen von D auf Z (D4s, D850, D780, D500 -> zuerst Z9, dann auch eine Z8), der Unterschied, bzw. der Gewinn durch den Wechsel, ist allerdings grundsätzlich geringer als anfangs erwartet - die Motiverkennung mal ausgenommen. Die "neuen Besen" nutzen sich ja auch über die Zeit ab.

Fotografisch gewinnt man nichts wesentliches, nur mehr Komfort (Auto-Capture, AF-Bereiche, ...) und durch das geringerer Auflagemass einige optische Vorteile und für die Entwickler eröffnen sich neue Möglichkeiten.

Neuentwicklungen sind allerdings wohl keine mehr für die DSLRs (von Nikon) zu erwarten.

Der Tod der DSLR ist eher eine zugespitze Marktaussage, keine technische (wie der Akustikkoppler für den Zugang ins Internet) und schon gar keine fotografische.
 
5 Kommentare
of51 kommentierte
Hoffentlich haben sich bald alle mit Z eingedeckt und der Absatz geht in den Keller.
Dann erfinden wir die mit Spiegel wieder neu und ich kaufe mir eine nagelneue D550
 
F
Fotograf58 kommentierte
Wenn die DSLR in der Bevölkerung die gleiche "Wertschätzung" wie das Auto hätte (ich denke an die surrealen Diskussionen zum Verbrenner), könnte man das fast sogar erwarten. Da das aber nicht so ist, sehe ich da eher schwarz.
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Bei mir tut die Z9 genau das was ich von ihr erwartet habe. Das ist ziemlich viel, aber eben auch nicht mehr, weshalb sie wohl die D5 bis auf weiteres in Grenzbereichen nicht wird ersetzen können.
 
RAWky kommentierte
Die Wertschätzung zum Autos geht in eine ähnliche Richtung wie die zur DSLR: Heute noch ein Auto ohne Klimaanlage? Ohne LED-Scheinwerfer? Ohne Tempomat mit Abstandskontrolle? Ohne 360° Kamera und Einparkassistent? Ohne Fernlicht-ohne-Gegenverkehr-blenden? OK, ein alter 911er aus den 80ern ist auch "chick", sicherlich auch nicht tot, man kommt überall hin, aber irgendwas wird man bitterlich vermissen, wenn mal mit einer Z Blut geleckt hat, um bei den Kameras zu bleiben ...
 
T
Tom.S kommentierte
Ich mochte den Spiegelschlag, aber seit ich meine Spiegellosen (Sony) habe, macht mir die Fotografie noch mehr Spaß - nein DSLRs vermisse ich nicht.
 
HaDiDi kommentierte
Mein Favorit beim Spiegelschlag ist eindeutig die Pentax 6x7 (danach kommen dann nur noch Handfeuerwaffen.... ).
 
Wuxi kommentierte
Die D3 hatte so ein hartes Peng. Da schmatzte nichts sondern knochentrocken: Peng, Peng, Peng. (Bei Einzelbild)
 
EvaK kommentierte
das schmatzende Geräusch des Spiegelschlages
Als wir 2015 eine Tour zur Walbeobachtung in der Straße von Gibraltar unternahmen, hatte ich die D3s auf CL gestellt und losklappern lassen. Der Tourleiter schaute mich ziemlich wütend an, als wir das Schiff verließen. All das ist vorbei, ich kann seit der Z6 und der Z9 diskret fotografieren.
 
S
sbfineart kommentierte
Ja, die 500er Hasselblad hatten schon ein gewisses "Organ" oder auch der ganze Ostblockkram, Pentacon 6, Exa und die anderen KB-Kameras. Krawumm! Ratsch! Spiegelschlag und Verschlussaufzug sind Sachen, auf die ich im Alltag gern verzichte, auch wenn sie kultig sind.
 
BerndP kommentierte
Bei Trauungen empfiehlt sich eine Kiev 60. Die Blicke der gesamten Besucher sind dir gewiss.
Hat was von einem Fallbeil...
 
Ich habe nach langem Hin und Her meine DSLR-Ausrüstung zugunsten einer Spiegellosen verkauft. Zwei Punkte vermisse ich ein wenig: Die lange Akkulaufzeit und den Prismensucher. Ein elektronischer Sucher ist bei allen Vorteilen immer noch ein bisschen Mäusekino.
Ansonsten gibt es im Prinzip nur Vorteile. So schön wie ein Spiegelschlag klingt, er ist aber doch ein Störfaktor, den man mit allerlei komischen Tricks aus der Welt schaffen muss, wenn man ihn gerade mal NICHT brauchen kann.
Irgendwo im Thread wurde leicht spottend die Leica Messsucher erwähnt. Dabei ist das Konzept wirklich hervorragend. Man kann durchs Fensterchen schauen, wann immer man will und drückt eben einfach ab, wenn es soweit ist. Ja, das geht auch digital. Dazu kommt der kleine Formfaktor der Geräte.
Freilich darf man nicht vergessen, den Objektivdeckel abzunehmen..
 
Kommentar
Wenn man mal versucht, das mit Abstand zu sehen, dann ist die Geschichte der SLR schon ein interessantes Beispiel dafür, wie man ein problematisches Konzept durch ganz viel Engineering immer noch weiter verkompliziert.

1. Ich will durch dieselbe Optik schauen mit der nachher das Bild entsteht. Also brauche ich einen Spiegel und eine Sucheroptik, und der Spiegel klappt dann bei der Aufnahme ganz schnell hoch, danach ganz schnell runter.
2. Huch bei Blende 8 wird das Bild so dunkel, ich brauche Offenblendenmessung!
3. Huch Belichtungsmessung (Matrix!) jetzt brauche ich immer mehr Sensoren, die packe ich in den Sucherstrahlengang
4. Huch, Serienaufnahmen - das Ganze muss noch viel schneller gehen!
5. Huch Autofokus - da packe ich mal Phasensensoren in den Gehäuseboden und mach den Spiegel halbdurchlässig und gönne mir noch einen zweiten Umlenkspiegel
6. Huch AF-Tracking und Motiverkennung - da nutze ich mal die Belichtungssensoren dafür aus, das 3D Tracking zu machen
7. Huch Verwackelungsschutz - im Bildsensor nutzt es vor der Aufnahme nichts, also muss ich in jedes Objektiv ein Element einbauen


Die ganze Hi-Tech kann man sich weitgehend sparen wenn einfach der Sensor selbst dafür genutzt wird.

Das ist ein bisschen so wie der Hi-Tech Verbrennungsmotor mit Einspritzung und Add-Blue und Katalysator und Feinstaubfilter und und und.
Und dann kommt einfach ein E-Motor…
 
ni27fo kommentierte
Wenn's nur um den Ton geht:
 
Wuxi kommentierte
Was für ein Schwachsinn, nicht wahr?
 
Christoph Blümer kommentierte
Ich find's witzig. So kann man sich in einer 08/15-Nuckelpinne den Sportwagen-Sound im Innenraum einspielen lassen.
 
Bettina kommentierte
Bitte beim Thema bleiben.
 
achim kostrzewa kommentierte
 
Das sehe ich gar nicht so.
Gruss Wolfgang
Mmh, doch, ein wenig hat er aus meiner Sicht schon recht. Auch wenn ich mich inzwischen mit dem Sucher meiner Z9 sehr angefreundet habe und seine zweifellosen Vorteile nicht mehr missen möchte, es bleibt eben doch ein Fernseher. Die Tonalität des optischen Suchers ist einfach besser/realistischer - und was den Sucher der M-Leica betrifft .... M-Knipser seit 1974 - aber man muss damit umgehen wollen, üben und letztlich wirklich bedienen und benutzen können. Nicht jedermanns Sache ...
 
2 Kommentare
S
sbfineart kommentierte
Da ist die Tragik, als ich jung war, konnte ich mir keine M leisten. Nun als alter Knacker ist das zwar penunziär möglich, aber die Augen spielen nicht mehr mit. Hatte es versucht..
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Ich konnte mir nie(!) eine M-Leica leisten. Trotzdem hatte ich eigentlich immer eine. Ich habe eher am Essen oder an Kleidung oder anderen lebensnotwendigen Dingen gespart.
 
2 Kommentare
HaDiDi kommentierte
Zumal man nicht nur den Antrieb, sondern auch den Energiespeicher/Energiedichte beim Vergleich berücksichtigen muss. Da gehören die Batterien und Ladevorrichtung dazu. Das Konzept E-Auto ist insgesamt so komplex, dass auch noch für die nächsten Dekaden in vielen Regionen der Welt, der Verbrenner der dominierende Antrieb bleiben wird.

Also ein ganz klarer Unterschied zur Situation im Kameramarkt.
 
Wuxi kommentierte
Hi Jürgen,
Das war natürlich bewusst etwas überspitzt formuliert.

Ich weiss darüber allerdings tatsächlich ziemlich viel.

Obendrein fahre ich sogar so ein Auto.
Und wenn ich mir die E-Achse da drin ansehe (Motor und 2 Antriebswellen), dann ist es sehr offensichtlich wie viel einfacher und kleiner das im Vergleich zu dem früheren Dieselantrieb (Motor, Lichtmaschine, Getriebe, Antriebsstrang) geworden ist.

Dass dafür an anderer Stelle (z.B. in der Autobatterie bzw. im Kamera-Bildsensor) mehr Komplexität vorhanden ist, das ist ja trivial. Genau darin besteht ja das Prinzip des Technologiewechsels.
 
Nikon liefert ab:

 
F
Fotograf58 kommentierte
Ein Aprilscherz ist es jedenfalls nicht. In einem der offiziellen Videos aus der Kabine während des Flugs habe ich zufällig die Z9 durchs Bild bzw. durch die Kabine der Orion schweben sehen. Ich bin durchaus in der Lage, eine Z9 von einer D5 zu unterscheiden . Wenn Du es nicht glaubst, kannst Du ja selber bei YouTube bzw. der NASA recherchieren.
 
ni27fo kommentierte
Die Bilder sind übrigens auf Flickr - da sieht man in den Exifs auch, daß sowohl D5 als auch Z9 dabei sind
 
F
Fotograf58 kommentierte
Grandiose Bilder, egal ob mit Z9 oder D5.
 
Wuxi kommentierte
OK,
Nur zu gerne will ich euch glauben!

Dann kann der Thread geschlossen werden.
DSLR ist doch nach vorne blickend weitgehend tot, Bestandsequipment kann aber noch bis zum EOL verschlissen werden.
 
Für Leute die mit ihren Kameras arbeiten mussten war DSLR ein hervorragendes System. Es waren schon früher nur "Fotokünstler" oder wohlhabende Amateure die sich den Luxus einer Messsucher leisteten, da hat sich nichts geändert.
Alleine die Tatsache dass das heute zutrifft, macht Deine Aussage nicht richtiger sondern zeugt höchstens von einer gehörigen Portion Unkenntnis in dieser Beziehung.
 
HaDiDi kommentierte

Für viele Genre und Kameratypen braucht man spezielle "Skills", das ist wirklich keine revolutionäre Erkenntnis.

Bei einigen der M Fraktion wird das aber besonders zelebriert. Dadurch, dass man mit einer obsoleten Technik fotografiert, wird man irgendwie zum Helden. Da schwingen dann auch häufig eine Spur Arroganz und Überheblichkeit mit. Zitat: (Nicht jedem ist das gegeben.)

Es soll doch jeder mit der Kamera fotografieren, die ihm Freude macht, aber bitte nicht diese elitäre Kategorisierung: Ich fotografiere mit eine technisch limitierten Kamera und mache damit gute Bilder, also muss ich doch ein ganz toller Fotograf sein.... das ist doch irgendwie lächerlich.
Steve McCurry, z.B., ist selbstverständlich auf Spiegellose mit Zoom-Objektiv umgestiegen, weil er so einfach mehr Treffer bekommt und noch bessere Fotos macht. Er hampelt nicht mehr einer FM2 und dem AiS 105/2.5 rum, er muss sich nämlich nichts beweisen.

Ja, es gibt noch ein paar Profi-Portrait-Fotografen, die eine M nutzen. Das hat aber etwas mit Selbstmarketing und Image zu tun. Ganz sicher nicht, weil in 2026 eine M ein gutes Tool für die Portraitfotografie ist.
 
Timotheos kommentierte
Reichlich Blödsinn, was Du da schreibst. Ich kennen etliche M-Fotografen, die ünerhaupt nicht gut fotografieren, aber mit Leidenschaft. Das wissen die auch, aber die können und wissen andere Dinge. Die kennen sich mit der M bis in die 60er Jahre zurück aus und können jedes Bauteil mit Seriennummer benennen. Ein Hobby! Was Du in Deiner (teilweise ganz lustigen) Dauerfrontstellung im Schützengraben von SONY übersiehst ist die Tasche, dass man eine Kamera kauft, weil man sie mag. Nur deswegen.
Deine SONY ist so etwas wie ein VW-Sharan. Gutes Fahrwerk, tolle Reichweite, prima Zuladung. Die Leica M ist ein Roadster. Ein Fiat Spider, ein Oldtimer wie ein 1954er Jaguar XK 120 M. Kein Dach, kaum Leistung. Aber, echt schön. Die Kundschaft fährt die Kamera eine Ewigkeit und schert sich viel weniger als Du um Dynamik oder Eye-AF.
Fotografie ist vermutlich gar kein Markenkrieg um Dynamik oder AF-Geschwindigkeit, auch wenn das stets suggeriert wird. Fotografie ist für die meisten Hobbyfotographen ganz simpel ein Vergnügen. Und die Profis, die Geld verdienen müssen, wissen, wie hoch sie das letzte Prozent, das dieses oder jenes Gehäuse besser oder anders ist, einschätzen müssen, um eine Investitionsentscheidung davon abhängig zu machen.
Und einem wirklich guten Bild kann man am Ende nicht ansehen, ob es mit Leica, Nikon oder SONY gemacht wurde.

Allen ein schönes Wochenende

 
F
Fotograf58 kommentierte
Eine Kamera ist eine Kamera, also ein Werkzeug, egal was drauf steht. Mit jeder Kamera kann man gute oder schlechte Bilder machen.
 
HaDiDi kommentierte

Ja, ein Lichteinfangwerkzeug und manche Kameras machen das technisch besser und haben eine bessere Ergonomie, als andere. Bei einem Werkzeug, bei dem das Design wichtiger ist, als die eigentlichen Funktionen, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. (Das sehen viel allerdings anders, sonst gäbe es keine M, oder ZF mehr....)
 
Timotheos kommentierte
Offensichtlich möchte SONY diesen Markt für die Enthusiasten, denen Design und Grösse einer M wichtig ist, ebenfalls bedienen. Oder wie unterscheidet sich die SONY RX1R III von einer Q3 in Bezug auf Ergonomie, Design und Abmessungen? Und jetzt bitte keine Korinthenkackerei bei Millimetern Gehäusebreite oder -Tiefe - ich weiss, dass die Q schwerer ist. Gerne kannst Du was zum Sucher, dem Display oder Bildstabilisierung des Sensors sagen.

Wird ein lustiges Wochenende.
Hier ist es sonnig, bisschen kalt und ich gehe gleich frühstücken.


 
Ich komme nochmal zurück auf den Beitrag #21 von @Tommy_D6 zum Thema Belichtungs-Algorithmus.

Ich stelle bei Landschaftsfotos mit der Z8 häufiger fest, dass in weißen Wolken bei einigermaßen korrekter Belichtung praktisch keine Zeichnung aufgenommen wird und dass ich, um Zeichnung zu erhalten, teilweise 4 Blenden unterbelichten muss, bis alles andere im Dunkeln absäuft. Korrektur ist erst in der Nachbearbeitung möglich. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich das mit D2 bis D6 in ähnlich gravierender Form erlebt hätte.

Am Spiegel liegt es sicher nicht. Aber Sensoren und Software waren, zumindest was die hellen Bereiche anbelangte, aus meiner Sicht besser aufeinander abgestimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Christoph Blümer kommentierte
Nr. 3 auf meiner "ignore"-Liste.
 
Frank2111 kommentierte


getroffene Hunde bellen!

@seamaster hatte wohl nicht ganz unrecht....
 
F
Fotograf58 kommentierte
Ich hatte zwar nie eine einstellige D, aber das ist mir mit einer D750 aber auch schon passiert.
 
1
1bildermacher1 kommentierte
@Frank2111
Frank2111 wir sind hier in einem Amateurforum und dein Urteil (JPG sind für dich Kinderkram!!!) ist schon etwas daneben und ich sage dir keine Namen die hier, auch mit "nur JPG", sehr gute Sachen abliefern. . Im Profibereich, wenn die Farben 100% stimmen müssen sieht es wieder anderst aus.
 
Frank2111 kommentierte


OK, ich nehme Kinderkram zurück und ersetze durch "meiner Meinung nach (!) suboptimal"! Besser?
 
Zwischendurch fotografiere ich noch mit meinen alten D300 und D610 Kameras und bin jedes Mal überrascht, wie angenehm das Sucherbild und das Fotografieren mit diesen Kameras ist.

Der D850 trauere ich schon ein wenig hinterher. Damit hatte ich u.a. abends/nachts bei unserer langen Nacht am See im Vergleich zur Z9 weit weniger Ausschuss und das Sucherbild war mir persönlich unter diesen Bedingungen viel sympathischer. Dabei hatte ich mit dem Z 1,2/50mm an der Z9 nicht unbedingt ein lichtschwaches Objektiv im Einsatz. Der AF der D850 war auch sehr gut. Gleiches für die D500.

Tot sehe ich die DSLR noch lange nicht. Vielleicht im Bereich der Gartenpflanzen- oder Testchartfotografie, aber nicht generell.
 
Kommentar
Hat er aber nicht, weil er nicht gekonnt hätte, weil er und auch sonst niemand so etwas nicht hatte und auch ganz offensichtlich zu jener Zeit auch nicht brauchte um eben diese Aufnahme zu machen. Beweis? Die fertige Aufnahme liegt vor - und nur und ausschließlich das ist ausschlaggebend. Jedwede Diskussion darüber und über heutige allgemein bekannte technische Möglichkeiten ist in diesem Zusammenhang Unsinn.
 
Kommentar
Das mit den ausgewaschenen Wolken könnte bei JPG auch an der eingestellten Picture Control liegen. Wenn die z. B. auf „brillant“ steht wird das in das JPG „eingebacken“ und lässt sich nicht mehr gut ändern. Soweit ich weiß wird auch das im Sucher einblendbare Histogramm aufgrund der eingestellten Picture Controls berechnet. Das ist der Grund warum ich in der Regel „neutral“ eingestellt habe und so im Histogramm die beste Kontrolle habe. Die Zebras im Fotomodus wären mir auch lieber. Wie auch immer - das WYSIWYG ist einer von vielen Gründen, warum ich der DSLR nicht hinterher trauere. Ich verstehe aber auch die nostalgische Seite.
 
1 Kommentar
T
Tom.S kommentierte
Auch im EVF siehst du nur das jpg.
 
Alleine die Tatsache dass das heute zutrifft, macht Deine Aussage nicht richtiger sondern zeugt höchstens von einer gehörigen Portion Unkenntnis in dieser Beziehung.
Alles nur Schönrederei.
Als ob Leica das knallharte Arbeitspferd von Fotografen war oder ist, da fehlt das "ein paar".
Leica war schon immer sehr teuer, sonst wären nicht Nikon F oder Canon A das meistbenutzte Arbeitspferd ab den 60er geworden. Selbst davor sind viele lieber mit der Rolleiflex arbeiten gegangen.
Sei´s drum.
 
Berta kommentierte


Wenn in diesem Forum überwiegend Rentner unterwegs sind wäre es doch richtiger die Renten als Berechnungsgrundlage zu nehmen.
 
HaDiDi kommentierte
Guter Einwand, ja für deutsche Rentner werden Kameras immer unerschwinglicher - das sieht bei unseren französischen Nachbarn deutlich besser aus....
 
achim kostrzewa kommentierte
Na, viele dt. Rentner haben auch noch was auf der hohen Kante durch jahrelanges sparen...
 
P
P.Gnagflow kommentierte
.... oder besser gesagt, das Gold im Verhältnis zum Einkommen (erheblich) teurer.
 
S
sbfineart kommentierte
Ja, Leica ist nicht billig und man kann auch nicht sagen, dass sie immer mackenfrei arbeiten. Dennoch bieten sie auch Fotografen Vorteile, die die Geräte gewerblich nutzen.
Zum Beispiel konnte ich mit vergleichsweise kleinen Kameras durch Events schwänzeln und Leuten damit auch die Scheu etwas nehmen. Es ist ein Unterschied, ob man Menschen eine fette DSLR samt noch fetteren Objektiv vor die Nase hält oder ein kompaktes Gerät.
Durch die schönen Filmsimulationen waren auch die jpg soweit brauchbar, dass man sie ohne Weiteres mit minimalen Bearbeitungen (falls überhaupt, evtl. der Beschnitt) noch vor Ort drucken oder anderweitig weitergeben konnte.
Ja, auch lange vor dem Hype diverser A7 usw.
Die Objektive bilden knackescharf ab und die engines liefern saubere Bilder aus. Dazu kommt noch das recht universelle DNG-Format, wenn man mit Rohdaten arbeiten möchte.
Nachteile gibt es natürlich auch. Gerade bei den frühen Modellen steht AF (sofern keine M) für Architekturfokus.
 
Le roi est mort, vive le roi !
Pardon, ich meine natürlich
Die DSLR ist tot, lang lebe die DSLR !

(Meine geliebte D850 steht seit Jahren unangetastet im Schrank, seit ich für Z alle Objektive habe, die ich gerne einsetze. Tja, und nun?)
 
EvaK kommentierte
Dann habe ich mein F-Mount Zeug schliesslich bis auf das AF/S 30mm verkauft, und fühle mich erleichtert.
Bei mir ist das Sigma C 150-600 geblieben. Alle anderen F-Objektive habe ich unter die Leute gebracht und damit auch die Z-Objektive finanziell unterfüttert. So werden die Objektive noch verwendet und stauben hier nicht ein, denn ich sammele keine Hardware und bin auch nicht nostalgisch.
 
Oldie FM2 kommentierte
Ein AFs 30? Wow! Das würde ich auch behalten, scheint ein Einzelstück zu sein…
 
Thomas Ferber kommentierte
@Wuxi : beide Fragen in meinem Fall: ja!
 
Wuxi kommentierte
Totalreflexion kommentierte
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Bei der gesamten Z-Serie fehlt mir schlicht der Wow-Faktor – mit Ausnahme der neuen ZR. Das ist keine Einbildung, sondern eine Frage des Renderings. Während 99 % der Fotografierenden mit Nikon Z8 Z9 ihre Zeit vermutlich mit aufwendiger Nachbearbeitung verbringen, ist mein Anspruch ein anderer: Out of Camera (SOOC) muss das Bild stehen.

Die Nikon D6 liefert hier für mich den Goldstandard: Hauttöne, Farbdarstellung und eine organische Schärfe, die einfach 'sitzt'. Diesen speziellen Look transportiere ich durch meinen Fuhrpark an erstklassigen Primes, die ich bewusst wegen ihrer Abbildungscharakteristik gewählt habe:

Die f/1.4G-Serie: 24mm, 35mm, 58mm, 85mm und 105mm – Linsen mit Seele und dem unvergleichlichen Schmelz.

Spezialisten: Das 300mm f/4.0 PF für Präzision und das 135mm Plena als optisches Meisterwerk an der ZR.

Der Allrounder: Ergänzt durch das 24-120mm f/4.0 S für die Momente, in denen Flexibilität zählt.

Das Wichtigste dabei: Ich bin kein Profi, der damit sein Geld verdienen muss.

Ich mache das aus purer Leidenschaft. Gerade deshalb ist es mir so wichtig, dass die Kamera den Sensor-Input direkt mit dieser Farbmagie verarbeitet. Ich möchte meine Freizeit hinter der Kamera genießen und nicht vor dem Monitor sitzen, um mühsam Hauttöne zu korrigieren, die eine D6 oder ZR einfach ab Werk liefert.“ Das Farbmanagement der ZR ist wie 1 zu ein von der D6 abgeleitet..... Es gibt sogar sehr viele die wieder ihre Z8 verkauft haben und auf die ZR umgestiegen sind...
 
W
W.W. kommentierte
@Tommy_D6: Die meisten Fotos sind auch bei der Z9 sooc gelungen. Nicht mehr/weniger als bei meiner D5. Bilder, die mir wichtig sind, weil ich sie an die Wand hängen will, bearbeite ich grundsätzlich nach, egal ob von der D5 oder Z9. Daher habe ich grundsätzlich RAW+JPEG eingestellt.
Für die, die schnell liefern müssen sind JPEG sooc allemal gut genug.
Was den EVF angeht: Der hat Vor- und Nachteile und ist Geschmacks- und Gewöhnungssache.
Die Momente, in denen ich bei der Z9 merke, dass ich nicht durch einen optischen Sucher schaue, sind die, in denen man im optischen Sucher auch nicht mehr viel sieht, weil es dann recht dunkel ist.
Auch wenn Dir die D6 besser gefällt, so ist es trotzdem ein „totes System“. Die Kamera ist in Japan bereits als ‚discontinued‘ gelistet und viele F-Mount-Objektive sind abgekündigt oder nicht mehr verfügbar.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Und täglich grüßt das Murmeltier.
 
EvaK kommentierte
@Tommy_D6 Während 99 % der Fotografierenden mit Nikon Z8 Z9 ihre Zeit vermutlich mit aufwendiger Nachbearbeitung verbringen, ist mein Anspruch ein anderer: Out of Camera (SOOC) muss das Bild stehen.
Wenn's der Wahrheitsfindung dient... Meine Fotos aus der D5 und allen früheren DSLRs waren aus Prinzip RAW, weil ich daraus erstmal mit dem Labor unterm Schreibtisch ein Foto gemacht habe. Das schafft die beste kamerainterne SW nicht, und da verschenke ich nichts.
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Ich gebe Dir da vorbehaltlos Recht, schon weil ich selbst nicht anders verfahre. Bloß unter dem Schreibtisch erscheint mir das doch etwas mühevoll, zumindest heute in etwas fortgeschrittenem Alter. Ich bevorzuge da heute ganz klar die Schreibtischplatte/oberfläche .... auch beim Beschnitt und der Rahmung großformatiger Bilder empfände ich es als unpraktisch, unter dem Schreibtisch zu agieren. Zudem komme ich inzwischen nicht gar so leicht aus der Hocke wieder hoch und obendrein besteht noch die Gefahr dass ich mir an der Tischkante die Rübe stoße. Gut, wenn die Gefahr von kurzfristig auftretenden Erdbeben besteht, aber sonst ....? Zumindest hier bei uns im Norden ist die Tektonik z.Zt. eher unspektakulär.

Zum eigentlichen Thema: Ich kenne aus meinem unmittelbaren Freundeskreis zwei engagierte Photographen, die sich in den letzten Monaten ergänzend zu ihren schon vorhandenen D3/4/5 noch eine D6 zugelegt haben. Wobei dies ja nun absolut kein Schnäppchen ist wenn man neu kauft und auch bei mir selbst ist das immer noch ein Thema. Nicht unbedingt beim Konzert oder in der Kirche, aber für Sportknipserei und schlechteste Lichtverhältnisse gefallen mir die Ergebnisse aus der D5 immer noch sehr und der Autofokus der D6 brächte hier gegenüber der D5 Vorteile.
 
Zuletzt bearbeitet:
EvaK kommentierte
Bloß unter dem Schreibtisch erscheint mir das doch etwas mühevoll
Dafür habe ich eine spezielle Remote-Technik, die es mir ermöglicht, das Fotolabor unterm Schreibtisch mit leicht bedienbaren Geräten im Sitzen am Schreibtisch zu bedienen.

Gut, wenn die Gefahr von kurzfristig auftretenden Erdbeben besteht, aber sonst ....?
In Frankfurt und Umgebung ist die Tektonik schon etwas ruckeliger, wie ich bereits zweimal erlebt habe. Aber es war eher irritierend als erschreckend.

Ich kenne aus meinem unmittelbaren Freundeskreis zwei engagierte Photographen, die sich in den letzten Monaten ergänzend zu ihren schon vorhandenen D3/4/5 noch eine D6 zugelegt haben.
Die Geschichte ist bei mir immer noch die selbe: Ich wollte vor der Rente meine Ausrüstung auf den neuesten Stand bringen und war gerade am Punkt angelangt, mir doch eine hochauflösende Kamera zu holen. Da ich schon die Z6 als Zweitkamera zur D5 hatte, habe ich die Diskussionen zur Z9 aufmerksam verfolgt und mich dann dafür entschieden und die D5 noch zu einem guten Preis verkaufen können. Das war der Kern der Sache, unter finanziellen Gesichtspunkten rechtzeitig umzusteigen.

Das Gerede über besseren oder schlechteren AF bzw. besseren oder schlechteren Sucher hat mich dabei nicht interessiert, weil ich der Meinung bin, daß da vieles auch auf technischen Vorurteilen und Ideologie basiert, wie zu Zeiten des Übergangs von analoger zu digitaler Fotografie. Es gibt aber nicht die „einzig wahre und richtige” Fotografie, die nur auf einer bestimmten Technik basiert, sondern es geht um Bilder machen. Die Technik ist für mich im Grundsatz nur das Medium fürs Hobby, aber nicht das Hobby.

Dazu gehört auch, und das war der Ausgangspunkt, daß ich RAW fotografiere und nicht erwarte, daß mir die Kamera ein perfektes JPG-Foto ausspuckt, egal ob DSLR oder DSLM. JPG ooC kommt mir vor wie zu Zeiten Sofortbild- oder Dia-Fotografie, und ich stelle immer wieder fest, wenn ich mal die ersten mit der D50 mangels geeigneter EBV noch als JPGs ooC erstellten Bilder vornehme, was da noch alles rauszuholen ist. Aber das hat Grenzen, während ich die alten RAWs von damals als Quasi-Negative mmer noch mit moderner EBV gut nachbearbeiten kann.
 
...und viele F-Mount-Objektive sind abgekündigt oder nicht mehr verfügbar.
Ich bleibe erstmal bei meinen D Kameras, F-Linsen gibt es in großem Umfang auf dem Gebrauchtmarkt. Habe zuletzt ein 500PF "gebraucht" - Ausstellungsstück vom Händler - aber mit 5 Jahren Garantie erstanden.
Und wenn es nicht auf das letzte Quentchen Qualität ankommt, sind meine kleinen, leichten aber leistunsstarken APS-C Fujis am Start, wenn es beispielsweise um Urlaubsfotos geht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
-Anzeige-