Also die Verwendung von Weitwinkelobjektiven und Zwischenringen kann ich mir nur schwer vorstellen. Ich gehe davon aus, dass man dies ideal mit dem Macroobjektiv an einer Vollformatkamera machen sollte. Beispiel: 60 mm oder auch 105 mm Macro und eine Nikon Vollformatkamera. Bei Nikon gibt es den ES-2 Filmdigitalisierungsadapter, welcher das Kleinbildformat zu 100 Prozent abbildet. Das alte Modell ES-1 beschneidet das Bild zu sehr.
Die Fotografie von Negativen ist mit der D850 fast ideal, denn die Kamera liefert ein JPG-Positiv. Leider, denn unbedingt wünschenswert wäre es, wenn automatisch eine positive RAW-Datei gespeichert würde, damit man die Farbstiche optimal korrigieren könnte. Das wäre für mich die beste Lösung, vorausgesetzt, dass Negativmaterial ist sauber.
Das Einscannen mit guten Scannern und guter Software verhilft schon zu guten bis sehr guten Ergebnissen, doch der Zeitaufwand ist auch gewaltig.
Abfotografieren projezierter Bilder auf eine ganz glatte, weißen Platte ist unbrauchbar, wenn auch die Perspektivkorrektur das kleinste Problem ist.
Ich selbst habe meine rund 11000 Dias und weitere 6000 Negative mit dem Nikon Coolscan 4000 und Silverfast vor vielen Jahren digitalisiert. Da der Scanner noch mit einer Firewire 400 Schnittstelle ausgestattet ist, müsste ich den alten Computer aktivieren. Daher habe ich das oben erwähnte Zubehör für meine Nikon D5, welches mir auch zu brauchbaren Fotos verhilft.
Durch ein riesiges Archivierungsprojekt habe ich in den letzten Monaten fast 50.000 Scanns mit den Exif-Daten versehen. Ich kann dazu leider keine Scanner-Empfehlung liefern, da das Negativmaterial so unterschiedlich gut erhalten ist und auch die ehemals verwendeten Kameras für die Bildqualität verantwortlich sind.
Gut Licht und viel Ausdauer wünscht
HaMac