Gibt es überhaupt noch Videorekorder?
aber alte Funkwecker....Da sich die Arbeitszeit meines Lebensgefährten
verändert hatte musste der alte Funkwecker neu eingestellt werden.
Was für ein Theater. Schließlich sollte ich es denn versuchen. Mein armer Freund kam dann auch prompt 1 Stunde zu spät...
Nee, nee, dagegen ist meine D 90 doch ein Klacks....
Gruss
Tilda
aber alte Funkwecker....Da sich die Arbeitszeit meines Lebensgefährten
verändert hatte musste der alte Funkwecker neu eingestellt werden.
Was für ein Theater. Schließlich sollte ich es denn versuchen. Mein armer Freund kam dann auch prompt 1 Stunde zu spät...
Ich stimme Dir insoweit zu, dass ich auch keinen Spaß mehr am "Frickeln" habe wie vielleicht noch vor 15 Jahren (ich bin geringfügig älter als Du), denn die Hardware und Programme sollen bitte einfach funktionieren, gerade in Version 97 eines bekannten Prinzips. Leider testen Techniker, nicht Laien, ob etwas gut ist, und das ist dann in der sehr speziellen Menüführung vieler Produkte reflektiert, die vielleicht logisch, aber nicht praktisch ist.Heute bin ich 40 und ich habe es langsam satt. Es macht keinen Spaß mehr. ... Mir reicht es langsam!
"Hey, Siri - wecke mich morgen um sieben Uhr"
"Hey, Siri - wecke mich morgen um sieben Uhr"
Fertig.
Es gibt Leute wie meine Frau und mich, die im Schlafzimmer kein Telefon haben. Wir lesen und schlafen dort - und wenn wir das nicht tun, dann finden wir schon irgendeine andere Beschäftigung. Ich hatte noch nie ein Handy auf dem Nachttisch.
Frage für mich eher: warum aktualisierst Du ein Programm, wenn sich mit dem Update die Oberfläche ändert und Du das nicht willst? So was steht doch in den Update-Beschreibungen (die man natürlich lesen sollte...).CB
Es gibt Leute wie meine Frau und mich, die im Schlafzimmer kein Telefon haben.
Heute bin ich 40 und ich habe es langsam satt. Es macht keinen Spaß mehr. Früher wurde der Fernseher bei Anlieferung vom Techniker auf seine 3 Programme eingestellt..
Ein Smartphone nur für Telefongespräche zu nutzen ist genauso sinnlos,.
Mir reicht es langsam!
d.
Mein Arbeitgeber drückte mir auch ein Smartphone in die Hand. Meine Kollegen erwarten selbstverständlich, dass ich auf dringende E-Mails auch am Abend schnell reagiere.
d.
Dann ist es eben unausweichlich und "time to say goodbye". Ich habe mir abgewöhnt, Energie mit Seufzen über sowas zu vergeuden. Wenn's mir richtig gegen den Strich geht, suche ich mir ein neues Programm, das mir besser gefällt.Weil es hieß, die alte Version habe x-Sicherheitslücken gehabt.
Kenne ich, von Office 2003 auf Office 365. Ohne wirkliche Einweisung. Die Gewöhnung macht's, außerdem gibt es nette Tutorials im Netz zu finden. Ich suche heute auch immer noch mal nach Funktionen, weil viele nicht "bedienerlogisch", sondern "programmiererlogisch" versteckt wurden, d.h. nicht da, wo die üblicherweise vorher benutzte Funktion liegt. Lohnt es, sich darüber aufzuregen?In der Arbeit musste ich von XP auf Windows 8.1. wechseln. Gleichzeitig wurden wir auf ein MS-Office 2013 umgestellt, bei dem alles, aber auch wirklich alles, anders läuft. Das ist heute noch zum Heulen, weil ich mich dumm und dämlich klicke, bevor ich etwas gefunden habe.
Aha, und Du machst das bereitwillig, ohne jede Kompensation oder Grenzziehung? Gibt es dazu keine Betriebsvereinbarung? Das Arbeitszeitgesetz gilt übrigens auch für solche Arbeiten zuhause, d.h. eine ernsthafte Beschäftigung mit e-Mails abends um 22 Uhr führt bei gesetzeskonformem Handeln dazu, dass Du erst 11 Stunden später wieder arbeiten gehen kannst -> Ausschlafen (ist eher Theorie, ich weiß, aber es ist schlicht die geltende Rechtslage!). Ich weiß nicht, was Du so arbeitest, aber in den wenigsten Jobs ist "always on" erforderlich. Und, ja, ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe kürzlich auch gegen meinen Wunsch ein Smartphone "für Notfälle" erhalten und arbeite in einem Umfeld, das sich von Kalifornien bis Japan erstreckt, sprich: irgendwer hat gerade immer ein Bedürfnis nach Antworten oder Aktivitäten meinerseits. Der wichtigste Knopf ist der Ausschalter.Mein Arbeitgeber drückte mir auch ein Smartphone in die Hand. Meine Kollegen erwarten selbstverständlich, dass ich auf dringende E-Mails auch am Abend schnell reagiere.
Das gehört zum Älterwerden dazu und ging unserer Vätergeneration auch schon so (die erste ISDN-Anlage zuhause habe ich mit ca. 20 konfiguriert, als meinem Vater das trotz intensiver Beschäftigung mit der Materie ISDN etwas zu abstrakt war - ich habe einfach drauflosgefrickelt, bis es lief). So ist die Welt eben, und wir müssen uns damit abfinden, sonst hängen uns die ganz Jungen irgendwann gnadenlos ab.Aber während ich früher das Gefühl hatte, anderen voraus zu sein, neue Möglichkeiten früh zu nutzen und mich dabei begeistern konnte, muss ich heute mehr rödeln, um halbwegs auf Augenhöhe zu sein.
So monokausal kann man das ganz sicher nicht sehen. Überforderung ist sicher einer der Gründe, nur kommt die überwiegende Mehrheit ja damit klar, sonst hätten wir Massen-Frühverrentungen. Das ist nicht der Fall; mit den Anstiegen sollte man auch die Statistik aufmerksam lesen. Wenn früher 1% betroffen waren und heute 2%, dann ist das zwar ein Anstieg um 100%, aber der Anteil ist immer noch im marginalen Bereich...Es ist bestimmt viel mehr digitale Technik als früher meine Arbeit und es ist insgesamt zu viel und viel zu viel zu komplex, zu funktionsüberfrachtet. Vielleicht liegt darin auch die Ursache für die vielen Frühverrentungen und psychischen Erkrankungen. Arbeitsspeicher voll...
Und damals gab es dann die Leute, die sagten "E-Mail? Ist mir alles viel zu kompliziert, das neumodische Zeug...", und Du hast sie nicht verstanden, weil alles so einfach war.Als ich irgendwann mal um 1996 einen E-Mail-Account hatte und eine Webseite bastelte und eingescannte Fotos von mir einstellte, war ich ganz vorne mit dabei. Heute wird das Netz von digitalen Fotos überflutet, die via Smartphone rasend schnell verbreitet werden können.
Ich habe nicht mal bei der FA jede Funktion benutzt...Bei einer DSLR, zum Ausgangspunkt zurück, lote ich auch nicht mehr jede Funktion aus. Bei der D70 habe ich das noch gemacht und mich darüber gefreut. Mit der D700 gelingt mir das schon nicht mehr.
In der Arbeit musste ich von XP auf Windows 8.1. wechseln.
Natürlich passe ich mich an. Gehört zu meinem Job. Aber während ich früher das Gefühl hatte, anderen voraus zu sein, neue Möglichkeiten früh zu nutzen und mich dabei begeistern konnte, muss ich heute mehr rödeln, um halbwegs auf Augenhöhe zu sein. Und ich erlebe häufiger ein Überfordertsein, eine Demotivation, die ich eben mit 30 nicht hatte. Es ist bestimmt viel mehr digitale Technik als früher meine Arbeit und es ist insgesamt zu viel und viel zu viel zu komplex, zu funktionsüberfrachtet. Vielleicht liegt darin auch die Ursache für die vielen Frühverrentungen und psychischen Erkrankungen. Arbeitsspeicher voll...
Privat versuche ich mich mehr abzukoppeln, aber wer nicht in Facebook reinschaut, kriegt es nicht mehr mit, wenn der Kumpel eine Party macht. E-Mails werden da nicht mehr verschickt. Aber natürlich muss ich die auch checken... Als ich irgendwann mal um 1996 einen E-Mail-Account hatte und eine Webseite bastelte und eingescannte Fotos von mir einstellte, war ich ganz vorne mit dabei. Heute wird das Netz von digitalen Fotos überflutet, die via Smartphone rasend schnell verbreitet werden können.
Bei einer DSLR, zum Ausgangspunkt zurück, lote ich auch nicht mehr jede Funktion aus. Bei der D70 habe ich das noch gemacht und mich darüber gefreut. Mit der D700 gelingt mir das schon nicht mehr.
Geistig gefordert zu werden, darf keine Last sein, sondern eine Bereicherung.
Das nennt sich "älter werden" - gepaart mit technischem FortschrittAber während ich früher das Gefühl hatte, anderen voraus zu sein, neue Möglichkeiten früh zu nutzen und mich dabei begeistern konnte, muss ich heute mehr rödeln, um halbwegs auf Augenhöhe zu sein. Und ich erlebe häufiger ein Überfordertsein, eine Demotivation, die ich eben mit 30 nicht hatte.
Unsinn, das ist eine Frage der inneren Einstellung.
Geistig gefordert zu werden, darf keine Last sein, sondern eine Bereicherung.
Na und ? Wenn Du nur Kumpels hast, die nur im Facebook ihre Party ankündigen und es nicht schaffen, Dich anzurufen, zumal, wenn sie wissen, Dir fällt es schwer dort einmal zu klicken, dann liegt der Hund woanders begraben.
Im Prinzip hast Du ja Recht, doch im Alltag werden wir mit Dingen herausgefordert, die nur einen sehr abstrakten Mehrwert darstellen. Seien wir doch mal ehrlich: Es ist doch schon grenzwertig, sich bei seiner neuen DSLR damit auseinanderzusetzen, was man tun muss, damit der Blitz perfekt arbeitet. Was bringt mir das gegenüber einer inzwischen beinahe 25 Jahre alten F90 mit nem SB25, die auf einem Diafilm 36 perfekt geblitzte Bilder raushaut? Wo ist der Mehrwert, sich ständig mit Front- und Backfokus herumzuschlagen anstatt wie früher seine Optiken zu benutzen bis sie auseinanderfielen?
WhatsApp ist ein recht positives Beispiel. Ersatz für SMS, mit der Möglichkeit lange zu tippen, gratis, Fotos, Videos gleich dabei. Und der Witz ist: Ich brauche mich garnicht lange einzugewöhnen.
Dass wir in einer ständigen Reizüberflutung leben, die einen Konsumdruck ausübt und uns ständig überrollt, wird niemand ernsthaft bestreiten. Ich bin jedenfalls sicher, dass dies auch einen ernsthaften Anteil an den immer häufigeren psychischen Erkrankungen hat.
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