Datensicherung und regelmäßiges synchronisieren der Daten


BjoernB

Sehr aktives Mitglied
Hi zusammen, vorab: Ich hab ne SSD wo alle Programme und Betriebssystem (WIN10 64Bit) etc. drüber laufen und ich habe eine 2TB Datenplatte, wo ich eben die Daten drauf ablege. Ich mache sowohl viel Grafik als auch Fotokram und die Datenplatte ist entsprechend schnell voll auch. Gibt es eine Möglichkeit der regelmäßigen Synchronisierung der Daten mit einer Backup-Platte bzw. Cloudspeicher (obwohl ich da bisschen skeptisch bin) ohne das ich von Hand quasi immer regelmäßig die Daten von A nach B schiebe und die Backupplatte entsprechend schnell auch wieder voll ist.

Heißt im Optimalfall habe ich es mir so vorgestellt, dass das Synch-Plugin erkennt, wenn ich in einer Datei gearbeitet habe und neu speichere oder eben komplett neue Daten dazu kommen, egal ob Bilder oder sämtliche anderen Dateien, und diese dann automatisch auf dem Backup aktualisiert oder neue Daten entsprechend eben neu hinzufügt.

Oh gott, ich hoffe man versteht was ich meine. Ich bin selbständig und es läuft dermaßen gut, dass sich hier jeden Tag Daten ändern bzw. neu hinzu kommen. Leider habe ich das Thema bisher arg vernachlässigt, Schande über mein Haupt, das soll sich aber hiermit ändern. Vielleicht hat ja jemand eine Idee für mich, das wäre toll.
Lg Björn
 

Falter

Sehr aktives Mitglied
Denkanstoss: Backup ständig verfügbar/online = schlechte Idee. Was ist mit einem Verschlüsselungstrojaner der Dir nicht nur Deinen PC verschlüssel sondern auch gleich die Backups löscht?
 
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BjoernB

Sehr aktives Mitglied
Huhu Walter,

das ist mir absolut kein Begriff, hehe. Ich habe es mal gegoogled, aber kapiere ich nicht, finde nur Sachen das man so was am besten entfernen sollte, haha. ;-) Lg
 
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birchior

Nikon-Clubmitglied
...
Heißt im Optimalfall habe ich es mir so vorgestellt, dass das Synch-Plugin erkennt, wenn ich in einer Datei gearbeitet habe und neu speichere oder eben komplett neue Daten dazu kommen, egal ob Bilder oder sämtliche anderen Dateien, und diese dann automatisch auf dem Backup aktualisiert oder neue Daten entsprechend eben neu hinzufügt.
...Lg Björn
Ich sichere meine Bilder mit dem Programm:
SyncBackPro Backup Software
Kostet so etwa 45 Dollar, habe ich aber seit Jahren im Einsatz, auch in meiner Steuerkanzlei...
Findest Du unter
2brightsparks dot com
 
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hjklemenz

NF-F Premium Mitglied
Als erstes täte ich doch unter Windows 10 die Funkion "Dateiversionsverlauf" in der Systemsteuerung aktivieren und einrichten (festlegen, welche Dateien, Ordner gesichert werden sollen). Die speichert geänderte Dateien in einem einstellbaren Intervall im Hintergrund automatisch auf eine frei wählbares Medium (int. oder ext. Festplatte, NAS). Wie lange die Versionen aufbewahrt werden, kann man ebenfalls einstellen. Ich verwende diese Funktion zum Sichern auf mein NAS (ext. Festplatten), seit es W10 gibt.
Hans Jörg
 
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Bworld

Nikon-Clubmitglied
Also meine aktuellen Bilder habe ich zur Bearbeitung auf einer SSD im Rechner.
Nach dem Sortieren und der Bearbeitung werden diese auf ein NAS mit Raid 5 geschoben.
Davon mache ich regelmäßig Backups auf zwei große externe Platte, welche ich immer abwechselnd verwende und auch an einem anderen Ort lagere.

Meine alltäglichen Daten werden vom Rechner sofort per "Synology Cloud Station Backup" auf ein Synology mit Raid 1 kopiert, wovon ich auch regelmäßig Backups auf eine externe Platte mache.
Synology Cloud speichert von den Dateien immer nur die Änderungen, so dass ich auch auf ältere Versionen der Dateien zugreifen kann.

Ach ja, mein Rechner zur Bildbearbeitung ist normalerweise offline.

Grüße
Bernd
 
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ernst.w

NF-F Premium Mitglied
Hi zusammen, vorab: Ich hab ne SSD wo alle Programme und Betriebssystem (WIN10 64Bit) etc. drüber laufen und ich habe eine 2TB Datenplatte, wo ich eben die Daten drauf ablege. Ich mache sowohl viel Grafik als auch Fotokram und die Datenplatte ist entsprechend schnell voll auch. Gibt es eine Möglichkeit der regelmäßigen Synchronisierung der Daten mit einer Backup-Platte bzw. Cloudspeicher (obwohl ich da bisschen skeptisch bin) ohne das ich von Hand quasi immer regelmäßig die Daten von A nach B schiebe und die Backupplatte entsprechend schnell auch wieder voll ist.
Zu diesem Zweck verwende ich seit einigen Monaten Bvckup 2 (nein, kein Tippfehler). Dieses Tool wurde mir empfohlen und hat sich mehr als bewährt. Bei mir sind die Datenmengen groß (tägliches Backup bzw. jetzt Synchronisation von 2x5,5TB an Daten), die früheren Methoden dauerten Stunden. Bvckup 2 kann das weit besser und schneller. heute brauche ich für einen Syncvorgang nur mehr wenige Sekunden oder Minuten, weil Bvckup 2 a) sehr schnell den Zustand der Daten scannt, überflüssige Daten sehr schnell löscht und c) beim Kopieren nur die Dateiteile kopiert, die verändert wurden ("Delta Copy").

Du kannst sehr genau einstellen, wie und wann du syncen willst. Nach jeder Veränderung, nach fixen Intervallen, manuell etc. Die Lizenzen sind preiswert (Basic USD 30) und laufen endlos, ohne zusätzliche Kosten (so etwa wie bei TopazLabs), gelten für eine Maschine, sind aber übertragbar. Die Pro-Versionen (Workstation USD 50, Server USD 150) sind auch als Services lauffähig und bieten zusätzlich zum sehr guten Forumssupport ein Jahr Pro-Support. Die weiteren Unterschiede sind hier gelistet:

Bvckup ist die weitaus schnellste Software für Synchronisation, die ich je erlebt habe (und ich kenne viele). Beim ersten Mal dauert die Synchronisation etwas, sie wird danach bei jedem Vorgang schneller und schneller. Bvckup 2 scheint obendrein noch fehlerfrei, was man leider selten von Software sagen kann. Ich war sehr vorsichtig bei meinen Tests, bin aber bislang, also auch nach den Test, absolut glücklich damit.

Bvckup 2 findest du unter Nein, ich bekomme keine Provision.
 
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ernst.w

NF-F Premium Mitglied
Was ist mit einem Verschlüsselungstrojaner der Dir nicht nur Deinen PC verschlüssel sondern auch gleich die Backups löscht?
Du sprichst ein wichtiges Thema an. Nur ist es leider so, dass gerade Verschlüsselungstrojaner mit Zeitzünder arbeiten, du also auch bei älteren Backups, die außer beim Syncen selbst völlig getrennt vom Rechner sind, nie sicher sein, dass du den Trojaner nicht schon mitgesichert hast.

Ich löse das bei mir so: eine Platte wird von der Arbeits SSD mit Aktualisierungen versorgt. Dieses Datengrab wird dann einmal täglich auf eine zweite Platte im Rechner abgeglichen. Einmal wöchentlich wird diese auch noch mit einer üblicherweise getrennten externen Einheit abgeglichen. Derv Datenbestand existiert zumindest also dreimal. Gut wäre jetzt noch eine vierte Replikation auf externe Datenträger, die einmal monatlich oder alle zwei Monate vorgenommen werden sollte. Derzeit fehlt mir das Geld dazu, die Datenträger liegen preislich bei über EUR 300 pro Stück. Aber nicht mal dann bestünde 100%ige Sicherheit für meine Daten. Leider.
 
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audiomac

Aktives NF Mitglied
TROJANER

1. Die Versuchung:

Ding Dong, Ding Dong,
wer steht dort vor der Tür?
Vielleicht ist es der Postillion
und bringt Millionen mir?
Ding Dong, Ding Dong,
wer steht dort vor der Tür?

2. Die Warnung

Mach nie die Tür auf,
laß keinen rein.
Mach nie die Tür auf,
sei nie daheim.
Entfern den Türknauf,
so lange es noch geht.
Ist erst die Tür auf,
dann ist's zu spät.

(Erste Allgemeine Verunsicherung - EAV)

Arbeite am Rechner im Alltag nicht als Administrator oder Administratorenrechten.
- So hast du gar nicht die Möglichkeit gewisse Türen zu öffnen und das Pferd hereinzubitten.
FireWall aktiv und (eher) streng wenn man eh nicht weiss was man tut.


- Link in Mail - die Adresse selber eingeben.
- Mails und vor allem Anhänge von unbekannten Absendern gar nicht öffnen - sondern löschen.
- Mailadressen des Absenders ganz anzeigen lassen - manchmal wird dann aus einer Fränzi ein Franz...
- Dateiendungen anschauen...
- seriöse UpDates werden nicht per Mail verschickt...
- Microsoft - keine Macros und VBA
 
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cjbffm

Registrierte Benutzer_B
Arbeite am Rechner im Alltag nicht als Administrator oder Administratorenrechten.
- So hast du gar nicht die Möglichkeit gewisse Türen zu öffnen und das Pferd hereinzubitten.
Dann habe ich - für meine Arbeitweise - überhaupt keine Möglichkeit, mit dem Rechner
vernünftig zu arbeiten. - Leider.

Grüße, Christian
 
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ernst.w

NF-F Premium Mitglied
Du hast prinzipiell recht. Und trotzdem sind auch diese Ratschläge nicht 100%ig sicher. Glaube mir, ich bin vom Fach und habe mir trotzdem schon einmal einen rostigen Nagel eingetreten. Zugegeben nur einmal in den letzten 33 Jahren. Aber genau das eine Mal kann dir den Rest geben.

99,9%ige Sicherheit ist bereits so teuer, dass sie - ganz abgesehen vom nötigen Wollen - von den meisten Usern gar nicht mehr bezahlt werden kann. Also sollte man sich klar sein, dass wir mit 98,5% Sicherheit leben müssen. Klingt nicht schlimm. Aber, wie ich schon sagte, einmal Trojaner reicht völlig.

Was vielen erst im Worst Case klar wird: Nicht alles ist ersetzbar. (Eigene) Fotos z.B. Die sind die Rückfahrkarte zu Momenten, die ohne Bilder verloren sind. Digitalisierte Dokumente haben auch ihren Wert. ;) Und so weiter.
 
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audiomac

Aktives NF Mitglied
Du hast prinzipiell recht. Und trotzdem sind auch diese Ratschläge nicht 100%ig sicher. Glaube mir, ich bin vom Fach und habe mir trotzdem schon einmal einen rostigen Nagel eingetreten. Zugegeben nur einmal in den letzten 33 Jahren. Aber genau das eine Mal kann dir den Rest geben.
genau darum schrieb ich:
Arbeite am Rechner im Alltag nicht als Administrator oder Administratorenrechten.
- So hast du gar nicht die Möglichkeit gewisse Türen zu öffnen und das Pferd hereinzubitten.

Wie beim Fotografieren sitzt das Problem meist vor dem Gerät.

@Björn - zum BackUp
Um Deine Daten auf eine zweite Disk zu synchronisieren, verwende wenn möglich die Bordmittel deines Systems.
Überprüfe auch ob die Daten wirklich geschrieben wurden und mach dich damit vertraut, wie du einzelne Dateien zurückbekommst.
Synchronisieren hat den Vorteil, dass die Sicherung im laufenden Betrieb fortwährend erfolgt.
Wichtig ist, dass das Sichern automatisch ohne Aufwand geschieht. Wenn das Erstellen eines Backups von einer Aktion des Benutzers abhängig ist - findet der BackUp nicht regelmässig statt - bzw regelmässig sehr selten.
 
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ernst.w

NF-F Premium Mitglied
Mein letztes Posting in diesem Thread zum Thema "Virus/Trojaner einfangen". Und auch nur, weil ich sehe, wie unvollkommen das Wissen in dieser Materie ist. Mehr zu schreiben, macht nur auch wenig Sinn, weil wir hier sonst in die übliche "Aber ich habe doch recht!"-Falle laufen, die im Internet ohnehin schon zu viele Anhänger hat. Und der Glauben ist noch immer wirkmächtiger als jedes sachliche Argument.
genau darum schrieb ich:
Arbeite am Rechner im Alltag nicht als Administrator oder Administratorenrechten.
- So hast du gar nicht die Möglichkeit gewisse Türen zu öffnen und das Pferd hereinzubitten.
Es ist mir schon klar, dass deine Ratschläge gut und wichtig sind. Aber eben nicht 100% Sicherheit bieten. Malware, die Hardware, teils über das BIOS, recht direkt angreift, gab es schon in den späten 80er Jahren. Heute feiert das Prinzip wieder fröhliche Urstände. Ich will niemandem seinen Glauben nehmen, aber die Angriffsmöglichkeiten sind heute derart vielfältig, und nicht für jede Art von Angriff sind Adminzugriffrechte nötig. Freunde von mir arbeiten in der Sicherheitsforschung. Was alles möglich ist, konnte ich noch nie zuur Gänze sehen. Es reicht mir aber durchaus zu wissen, dass die durch meinen (und deinen) Rechner marschieren, nach Belieben, wann immer sie wollen. Nur das Abziehen der Netzkabel würde dich dagegen schützen. Aber gut, die kommen auch zu Energieversorgern binnen weniger Minuten direkt an den Schalter (und das konnte ich schon live erleben). Durch alle Abwehrlinien.

Also, ja: Arbeite, wenn möglich, ohne Adminrechte. Aber sei dir nicht zu sicher... Es soll auch schon Hardware gestorben sein, auch dann sind Backups lebensnotwendig.

Und, weil es mir eben auffällt: Wir sind eben ziemlich OT. Denn um diese Fragen ging es eigentlich ursprünglich nicht, sondern um die Frage, welche Möglichkeiten und Strategien der Synchronisation (oder des Backups) es gäbe.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 125452

Guest
Mal abgesehen von diversen Synchronisierungsmethoden sollte jede Art von Datensicherung in bestimmten Intervallen auch auf Schadsoftware überprüft werden. Die Synchronisierung selbst hat eigentlich einen anderen Job zu erledigen, der so rationell als möglich durchzuführen ist. Ist die Maschine sauber auf der der Prozeß abgewickelt wird, dann kann man auch davon aus gehen, daß nicht irgendwelcher Mist extern abgelagert wird. Die nachträgliche Überprüfung schafft hier auf jeden Fall ein Maximum an Sicherheit, auch wenn es niemals 100% sind und das sollte genügen. ?
 
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ernst.w

NF-F Premium Mitglied
Das schnelle Delta Copy funktioniert laut Beschreibung allerdings erst ab der Pro-Version.
Das ist richtig. Sorry.

Ich habe noch die früher verkaufte Personal Licence, die er konnte das auch schon. Jetzt gibt es drei verschiedene Versionen. Da sind die Fähigkeiten ein bisserl anders verteilt.
 
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