Das "professionelle" Bedienkonzept ...

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Willst Du wissen, wie oft ich das seit 2006 gebraucht habe?
1 mal. Dafür tuts auch ein "workaround" ;)

Wenn Du wie oben "am Ende des Tages" schreibst, dann verstehe zumindest ich darunter, dass das für Deinen gewöhnlichen Tagesablauf typisch ist, und nicht, dass Du das nur am Ende eines Tages in acht Jahren gebraucht hast.
 
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Wenn Du wie oben "am Ende des Tages" schreibst, dann verstehe zumindest ich darunter, dass das für Deinen gewöhnlichen Tagesablauf typisch ist, und nicht, dass Du das nur am Ende eines Tages in acht Jahren gebraucht hast.

Ich hab´ ja nicht geschrieben am Ende welchen Tages… ;)
War missverständlich ausgedrückt.
 
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wird hier gern als Argument pro/contra irgendein Gehäuse genannt. Im Detail heisst das: AF-On Knopf, Schnellansicht in 100% und die etwas willkürlich und stets anders angeordneten drei oder vier Taster auf der linken Kameraschulter. Dazu habe ich gestern Abend eine interessante Meinung von einem Produktionstechniker gehört, der selbst eine F100 und danach eine D2 hatte/hat.

Die Taster oben links sind die billigste Möglichkeit, eine Funktion "wasserdicht" zu steuern. Elektrischer Kontakt innen - grossflächige elastische Dichtung - Plastiktaster aussen. Es muss keine Achse - und schon gar keine bewegliche/drehende Welle - gelagert und abgedichtet werden. Das macht die Produktion deutlich einfacher, billiger und der Body ist recht gut dicht zu bekommen. Der um die Taster liegende konzentrische Schalter rotiert auch nur um den Sockel der Taster - nicht um eine Achse/Welle durchs Gehäuse.

Professionnelle Bedienung stand wohl nicht im Lastenheft, als Nikon diese Taster von 15 (?) Jahren eingeführt hat... und ich habe auch nie begriffen, wieso eine Funktionswahl durch viele Klicks auf der linken Kameraschulter "pro" ist, direkte Anwahl mit einem Drehrad hingegen "amateurhaft".

Blödsinn. Es geht nicht um Bedienkonzept "prof vs. consumer". Es geht darum, dass jeder das Bedienkonzept, das einem besser liegt, auch bekommt. Kein Grund hier einen Grabenkrieg zu starten. Wenn dir das Rädchen besser gefällt, ok. Mir liegen die Tasten besser. Die bin ich seit meiner F100 gewöhnt. Das Rädchen habe ich zwischendrin auch verwendet. Insofern weis ich, wovon ich rede. Jedem das Seine!
 
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Was jetzt professionell oder semiprofessionell ist, sollte jeder für sich entscheiden. Mich hatte an der F4s damals begeistert, dass kaum eine Einstellung ohne Drücken eines Entsperrknopfes möglich war und so geht es mir heute noch. An der X20 nervt, dass die Belichtungskorrektur, einmal unachtsam hingefasst verstellt ist, ja sogar das Moduswahlrad, die Kamera aus der Manteltasche gezogen, nicht mehr auf Zeitautomat steht.
Dieses "gesicherte" Bedienkonzept mag ich an der D700 und D800 und mache mir mehr Gedanken über die AF-Steuerung. Wo die D700 noch einen Versteller auf der Rückwand hat, der auch gerne "in die Tasche", "raus aus der Tasche", verstellt ist, wird die D800 "gesichert" über Taste und Wahlrad eingestellt.
Trotzdem gefällt mir die Lösung der D700/D3 besser.
U1/U2 oder irgendwelche Presets A/B/C/Dim Menü brauche ich nicht.

Da bin ich analog; ich brauche/möchte die Blende und habe von der Kamera die Zeit und wenns nicht mehr ausgeht, drehe ich die ISO hoch. Den WA überlasse ich der Kamera; aber Hallo, für irgendwas müssen ja die reichlich Gelder, die eine solche Kamera kostet gut sein und ich verlasse mich mal sehr darauf, das der WA korrekt getroffen wird... die Restunsicherheit macht die PC-Software!

Letztendlich ist es, mit Verlaub, wurscht, was da drumherum an Knöppen und Wippen und Schaltern ist. Es zählt der "Film", eine sichere Belichtungsmessung und eine saubere Fokussierung, ob jetzt AF oder manuell.

Professionell ist dann höchstens das Ergebnis, nicht die Kamera!!!
 
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Das Moduswahlrad hat einen grünen "Anfängermodus", der zumindest subjektiv betrachtet kein professionell wirkendes Arbeitsgerät zieren sollte. Das mag unsinnig sein aber es ist ein Indiz. Ausserdem unterliegt der je nach gewähltem Modus ausklappende Blitz gewissen Einschränkungen, während er bei der D800 immer aktivierbar ist und nie unmotiviert von allein ausklappt. Die vier Tasten links oben sind recht praktisch. Wer sie noch von den analogen Kameras von Nikon kennt, ist damit recht vertraut und schätzt diese Konstanz. Die Individual-Konfigurationen sind praktisch. Dass hier der letzte für richtig erachtete Stand gespeichert wird und nicht eine in der Urzeit einmal getroffene Entscheidung, finde ich sinnvoll. Man muss so oder so seine Einstellungen im Griff haben und darf sich nicht auf eine Automatik verlassen. Ich kontrolliere das ohnehin immer.
 
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und ich habe auch nie begriffen, wieso eine Funktionswahl durch viele Klicks auf der linken Kameraschulter "pro" ist, direkte Anwahl mit einem Drehrad hingegen "amateurhaft".

Tatsächlich sehen das andere, jenseits von Foren-Diskussionen, vermutlich ähnlich. Ming Thein hat vor kurzem ein kurzes Review der D750 gepostet. Und er schreibt in seinem Artikel "So…I bought a Nikon D750. Here’s why":

It also has handy customisable U1 and U2 positions on the mode ideal – I really, really wish my D810 had this. You give up the shortcut cluster on the left shoulder, which puts it into the ‘prosumer body’ category, but honestly, I don’t really care. Utility first.
 
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Mich hatte an der F4s damals begeistert, dass kaum eine Einstellung ohne Drücken eines Entsperrknopfes möglich war und so geht es mir heute noch. An der X20 nervt, dass die Belichtungskorrektur, einmal unachtsam hingefasst verstellt ist, ja sogar das Moduswahlrad, die Kamera aus der Manteltasche gezogen, nicht mehr auf Zeitautomat steht.

Das ist völlig nachvollziehbar, ich sehe es genauso. Nur möchte ich hinzufügen, dass das nicht davon abhängt, welches der beiden Konzepte gerade implementiert ist, sondern nur davon, ob die entsprechenden Räder abgesichert sind. Bei den neueren Modellen ist das nämlich der Fall, bei älteren leider nicht.

Übrigens hat Canon vor ein paar Jahren bei ein paar professioneller ausgerichteten Modellen, die dieses Drehrad in der nicht abgesicherten Variante hatten, angeboten, das (kostenlos, wenn ich mich richtig erinnere) nachzurüsten. Ich denke daher, dass zumindest die beiden großen Hersteller das Problem jetzt verstanden haben.
 
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Früher waren Profis in der Lage, mit einer Sinar,Plaubel,Linhof (Technika!!!!), Rollei, Hasselblad zu fotografieren und damit nicht nur ihre Brötchen zu verdienen. Heute wir hier über das "Bedienkonzept" von Gucklochkameras debattiert. Ich verstehe diesen Hype überhaupt nicht. Ein Profi kann mit allem fotografieren, was Bilder macht, weil er die Flexibilität, das Hintergrundwissen und die Übung hat. Wenn er nicht willens ist, sich das anzueignen, dann wird er keiner. Mich hingegen würde interessieren, was wirkliche Profis,
an der Kameratechnk bei Nikon heute vermissen.

Viele Grüße
Herbert
 
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Blödsinn. Es geht nicht um Bedienkonzept "prof vs. consumer". Es geht darum, dass jeder das Bedienkonzept, das einem besser liegt,

Äh - nein. Dir mag es darum gehen, aber hier im Thema geht es ganz klar darum, wie es zustande gekommen sein mag, und was die technischen Gründe dafür waren. Einfach nochmal den - von Dir mit Daumen runter kommentierten - Startbeitrag lesen.


Insofern weis ich, wovon ich rede.

Das mag Dir so vorkommen, stellt sich nach aussen aber echt nicht so dar (und war - glaube ich - auch gar nicht gefragt)



Da sind wir uns einig.
 
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Äh - nein. Dir mag es darum gehen, aber hier im Thema geht es ganz klar darum, wie es zustande gekommen sein mag, und was die technischen Gründe dafür waren. Einfach nochmal den - von Dir mit Daumen runter kommentierten - Startbeitrag lesen.

Das Moduswahlrad kannte ich schon von meinen ersten analogen EOS Kameras von Canon, als Nikon bei seinen Kameras das gar nicht hatte. Weder bei den professionellen, noch bei den Einsteigermodellen. Erst viel später, beim Umstieg auf Digitaltechnik, hat Nikon das für seine Einsteigermodelle (bis einschließlich hoch zur D90) nachgebaut, inklusive der Motivprogramme und des grünen Anfängermodus. Daher kommt es, daß Nikonfotografen dieses Feature als weniger professionell empfinden. Bei Canonfotografen mag das anders sein. Mir ist jedenfalls keine von Nikon für die Profis vorgesehene Kamera (weder D300, noch D700, D800 oder höher) bekannt, die dieses Rädchen hat. Es ist also weniger das kollektive Bewusstsein, als die Firmenpolitik und das Marketing von Nikon, die diese Unterteilung eingeführt haben.
 
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Eine Arretierung von Moduswahlrädern ist doch selbstverständlich. Für mich ist das Fehlen derselben viel schwerwiegender, als dass ein grünes "A" oder ein "P". vorhanden ist. Denn das muss ich nicht nutzen - ein versehentliches Verstellen jedoch finde ich inakzeptabel.
Diese ganzen kleinen Fummelkameras wie meine Sony HX-50 verstellen sich andauernd. Eigentlich mag ich die schon gar nicht mehr deswegen nutzen.
 
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