D850 Belichtungsmessungsproblem

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Also, ich hab mir jetzt die ZIP-Datei runtergalden und sehe nur bei einem Bildpäärchen eine relevante Abweichung. Bei den drei Anderen liegt der Unterschied bei z.T. nicht einmal 1/3 LW.
 
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Wenn einer von Euch jemals das Kameramodell gewechselt hat, sollte ihm/ihr bekannt sein, dass man sich an die Belichtungsmessung der Neuen kurz gewöhnen muss.

Dieses Gejammer über die Belichtungsmessung kenne ich aus Foren nun seit 10 Jahren schon seit Jahrzehnten werden die Automatiken der Kameras stetig besser.

das an ner neuen Kamera Dinge anders sind und man sich einarbeiten muss ist kein Problem

Hälst du es wirklich für Gejammer wenn ich mich über signifikante Unterschiede zwischen Live-view und Sucheraufnahme wundere und den Grund kennen möchte?

Den konnte mir bis heute niemand schlüssig erklären. Selbst die Nikon GmbH sagt das sie das so nachvollziehen können.Aber es sei kein Fehler.
Dann ist es aber wirklich eine Schwäche des Systems.
 
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das an ner neuen Kamera Dinge anders sind und man sich einarbeiten muss ist kein Problem

Hälst du es wirklich für Gejammer wenn ich mich über signifikante Unterschiede zwischen Live-view und Sucheraufnahme wundere und den Grund kennen möchte?

Den konnte mir bis heute niemand schlüssig erklären. Selbst die Nikon GmbH sagt das sie das so nachvollziehen können.Aber es sei kein Fehler.
Dann ist es aber wirklich eine Schwäche des Systems.

Hm ... das mit dem Gejammer ist allgemeingültig und eigentlich hat mich Johnars Beitrag zu dem Satz veranlasst.

Von Dir habe ich in dem Beispielordner, wie geschrieben, bis auf ein Beispiel, nur sehr gleichartig belichtete Bilder sichten können.

Nur das eine Duo mit der Bezeichnung "indirektes Licht" unterscheidet sich extrem und für mich unerklärlich. Allerdings habe ich kein ViewNX und kann die Lage des Messfeldes nicht abgreifen.

Ich halte aber Deine Äußerungen zum Unterschied für übertrieben und mit den Beispielen für nicht bewiesen. Auch habe ich keine Ahnung, was Du mit "direktes und indirektes Licht" andeuten willst.

Solange Du also 100 Tests machst, von denen keiner wirklich aussagekräftig ist, würde ich auch Deine Feststellungen eher als Gejammer bezeichnen.
 
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Also, ich hab mir jetzt die ZIP-Datei runtergalden und sehe nur bei einem Bildpäärchen eine relevante Abweichung. Bei den drei Anderen liegt der Unterschied bei z.T. nicht einmal 1/3 LW.

ja aber genau um diese eine Bildpaar geht es mir. Genau diese Situation tritt nämlich ein, wenn ich z.B. in einem Park rumlaufe und Fotos mache. Alles ist prima eingestellt.
Dann komm ich in einen schattigeren Bereich und plötzlich verreisst die Belichtungsmessung total. Ich muss dann die Belichtungskorrektur gut 1 EV/LW heruntersetzen .
Das spannende was ich bei meiner Belichtungs-Testreihe herausgefunden habe ist, das diese Abweichung deutlicher kleiner ausfällt wenn man eine größere Blende verwendet ...
Also draußen im Park ist Blende 5,6 nicht ungewöhnlich ... da ist das Problem dann sehr deutlich. Würde ich aber mit 2,8er fotografieren wären die Abweichung sehr gering. So das ich vermutlich nie darüber gestolpert wäre.
 
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Ich weiß nicht, ob bei LV mit Offenblende gemessen wird. Wenn nicht, muss die Kamera die Vignettierung nicht ausgleichen.
 
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Nur das eine Duo mit der Bezeichnung "indirektes Licht" unterscheidet sich extrem und für mich unerklärlich. Allerdings habe ich kein ViewNX und kann die Lage des Messfeldes nicht abgreifen.

Ich halte aber Deine Äußerungen zum Unterschied für übertrieben und mit den Beispielen für nicht bewiesen. Auch habe ich keine Ahnung, was Du mit "direktes und indirektes Licht" andeuten willst.

Solange Du also 100 Tests machst, von denen keiner wirklich aussagekräftig ist, würde ich auch Deine Feststellungen eher als Gejammer bezeichnen.

also indirektes Licht bedeutet das keine Lampe oder die Sonne direkt draufgestrahlt hat ... das was passiert wenn man z.B. im Schatten eines Hauses ist.

Zum eine sagst du die Unterschiede sind extrem, dann aber meinst du mein Äußerungen sind übertrieben.

Was soll ich denn bitte noch machen um zu beweisen das es hier ein Problem gibt?
Ich hab neben zig Tests aus dem normalen Gebrauch der Kamera mehrere Testreihen gemacht - eine mit über 100 Bildern mit Kombination aus allen möglichen Einstellungen. (steht alles hier im thread) . Das Problem mit der starken Abweichung der Belichtungsmessung passiert immer wieder und lässt 100% auf eine Bestimme Einstellung und Situation herunterbrechen.
 
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Ich GLAUBE nicht - zumindest sehe ich ich im Liveview ja eine Auswirkung der eingestellten Blende (die Tiefenschärfe ändert sich)
aber das dort eine andere Methode zur Messung verwendet wird halte ich für wahrscheinlich

Dass die Schärfentiefe sich ändert bedeutet, es wird mit Arbeitsblende gemessen.
Ohne LV wird immer bei Offenblende gemessen, wo die Vignettierung natürlich am stärksten ist. Im Grunde schon ein passender Ansatz für den Unterschied.
 
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Dass die Schärfentiefe sich ändert bedeutet, es wird mit Arbeitsblende gemessen.
Ohne LV wird immer bei Offenblende gemessen, wo die Vignettierung natürlich am stärksten ist. Im Grunde schon ein passender Ansatz für den Unterschied.

ist das eine sichere Information , das ohne LV immer mit Offenbarende gemessen wird?
Das wäre dann natürlich ein Erklärungsansatz.
 
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ja sicherlich. die springblende gibts seit der Nikon F vor sechzig jahren. hast du schon mal eine arbeitsblendenmessung durch den sucher gesehen?
 
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Das wäre dann natürlich ein Erklärungsansatz.

passt auch dazu:

3. der Unterschied ist bei der minimalen Blendenzahl des Objektivs nur sehr klein
bei großer Blendenzahl (z.B. 8) sehr deutlich aber nur wenn es dunkel ist - bei einem gut beleuchteten Setting gibts quasi keinen Unterschied


Ich finde solche Diskussionen schon nützlich auch weil ich noch nie darüber nachgedacht habe, ob die Belichtungsmessung LV vs normal die gleiche ist oder ob es da Unterschiede geben kann. Und ich finde die Erklärung plausibel und bedeutet auch "wieder was gelernt".

Ein bisschen offtopic, wenn es auch hier her passt: bei mir hat sich die Herangehensweise an die Belichtungsmessung schon geändert bei den modernen Kameras. Die neuen Nikons (810, 850, aber z.T. durchaus auch die D500) bieten sowohl in den Lichtern als auch in den Tiefen solche Reserven bei extrem niedrigem Rauschlevel, das man weniger nach dem best möglichen Kompromiss oder nach der korrekten Belichtung des Hauptmotivs geht - sondern sich viel mehr fragt: was kann Belichtungstechnisch kritisch werden - darauf wird die Belichtung ausgerichtet. Alles andere lässt sich in der EBV dann richten.
 
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