Man sollte allerdings beachten, dass Lunasix F und 3s eine analoge Anzeige haben und Zeigerinstrumente, vor allem im unteren Bereich der Skala, sind von jeher eine Sache für sich. Ich für meinen Fall wurde ganz besonders mit dem 3S nicht warm, der F ging eigentlich noch.
Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Beide Messsysteme sollten sich doch linear verhalten. (Das hat nichts mit Gradationen zu tun. Diese Verschiebung des 18%-Wertes ist absolut gesehen relevant, nicht aber im relativen Vergleich.) Wenn die beim Verstellen der Empfindlichkeit so eklatant auseinander gehen, dann ist es doch ein Leichtes festzustellen, wer die Macke hat, oder?
Wie wär´s mit folgendem Versuchsaufbau?: Kamera auf ein Stativ montiert, den externen Belichtungsmesser in einen Schraubstock gezwängt und so orientiert, dass er möglichst die gleiche Szenerie erfasst. Na gut, muss kein Schraubstock sein, aber halt so, dass er sich während des Versuchs nicht verschiebt. Dann einfach eine Tabelle anlegen mit den variierten Empfindlichkeiten der Kamera und den resultierenden Belichtungswerten und das gleiche mit den Messergebnissen des Belichtungsmesser für unterschiedliche Empfindlichkeiten. Die Beleuchtung wird dabei nicht verändert. Die Ergebnisse in eine Tabelle gepackt, drüber meditiert :gruebel: die Nase an drei Seiten gerieben, "Ich hab´s gerufen" und fertig, oder?
Oder habe ich da etwas im Detail nicht verstanden?
@ Rudi ASA ist, glaube ich ein festgelegter Wert. Von mir aus sollen sie die Lichtempfindlichkeit in Lux, wie im HD und Broadcast Bereich, angeben. Das ist mir ziemlich Wumpe, Rudi. Aber bitte keine Werbung mit fragwürdigen Angaben.
Das hattest Du nicht verstanden und ich gemeint.
Eine Empfindlichkeit in Lux kann man nur dann angeben, wenn die Belichtungszeit fest ist. In der Photographie muss man deshalb mit Belichtungswerten arbeiten, die ein Produkt aus Beleuchtungsstärke und Zeit sind. Die Definition der Empfindlichkeit (für digitale Sensoren) ist 10 Luxsekunden geteilt durch den ASA-Wert ist die Belichtung, die einen Grauwert von 18% erzeugen soll. (Da dann noch 6% auf den Sättigungswert aufgeschlagen werden, sind es effektiv relativ zur Sättigung ungefähr 15%). Ist aber meiner Meinung nach zur Lösung Deines Problems nicht relevant... (siehe oben)
was Du meinst, das war bestens verständlich. Ich bin aber nach wie vor der Meinung, daß das von Dir beanstandete Problem durch einen falschen Test enstanden ist, und es ein solches Problem eigentlich nicht gibt.
Jedenfalls ist es nicht typisch. Ich hatte vor einigen Monaten die Aufgabe, einen Vergleichstest mit Dias und DSLR durchzuführen. Die Belichtung zwischen Dias und DSLR war dabei in guter Übereinstimmung, sicherlich nicht mehr als 1/3 Blende Abweichung. ISO 100 Dia und ISO 100 digital passten zusammen, wie man das erwartet. Und daß die ISO Empfindlichkeit der DSLR bei hohen ISO so skaliert, wie man das erwartet, das kann man auch leicht mit einer manuellen Testreihe bestätigen.
Was auch immer man aus dem Test ableiten möchte, den Vorwurf die ISO Angabe der Kamera sei falsch halte ich für unzutreffend. Wenn dem so wäre, dann wäre die D80 defekt und ein Fall für den Service.