D80 + 18-200mm welches weitere Objetiv für mich

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TUFoto

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Hallo!
Ich habe also eine Nikon D80 und ein Nikkor AF-s 18-200m 3,5-5,6 G Zoomobjetiv. Weiters einen SB-600.

Das Objetiv ist für mich einfach super, wenn ich auf Reisen bin oder auch beim wandern, weil ich nichts umstecken muß, wenn ich eine ganze Schlucht abbilden will und dann aber auch diesen einen schönen Baum da drinnen größer fotografieren will. Auch ist es eben leichter und kompakter.
Ist mir allerdings schon klar, dass es allerdings auch so seine Nachteile hat (eher schlechte Lichtstärke, weniger Spiel mit Schärfentiefe möglich und auch gewissen optischen einbußen weil natürlich nicht ein Objetiv die unterschiedlichen "Fehler" und Probleme für Weitwinkel und Tele berücksichtigen kann.

Darum bin ich, zwar junger 25jähriger Einsteiger aber ehrlich interessiert und zuversichtlich noch einige Jahre weiter mich intensiver damit auseinanderzusetzen, geläutert und würde gerne weiter gehen und den Komfort des All In One Allrounders mit hochwertigereren Objetiven zu erweitern.

Vom Typ her bin ich schon jemand der sich lieber selten etwas gutes kauft anstatt sehr oft halbgute Sachen und die ständig erneuert!!

Dazu jetzt also einige Fragen:

1.) Was ist eurer Meinung nach die größte Schwäche, bzw. wohl das klügste um eine Ergänzung zu nehmen?

2.) Ich habe viele Dinge die mich sehr interessieren.

a) auf jeden Fall einmal Fotos bei "Standardsituationen" von Menschen.
z.b. Familienfeste. Das können jetzt also Einzelporträts von Köpfen sein über Kleingruppen 2-4 Leute bis hin zum Familiengruppenbild.

Da habe ich bislang das Problem dass ich nicht genug Schärfentiefe bekommen habe um Leute wirklich herauszustellen, bzw. dass ich in oft Lichtschwacher aber gemütlicher Umgebung entweder sofort den Blitz gebraucht habe (was schon eine Art Bildverfremdung ist) oder ich durch sonst längere Belichtung (wenn ich eben keine Schäfentiefe wollte und auch Leute hintereinander alle scharf wollte) eine gewisse Bewegungsunschärfe gehabt habe weil ich dadurch lange Belichtungszeiten gebraucht habe. Aufreißen der Iso-Empfindlichkeit hat das zwar verbessert aber natürlich auch unerwünschtes Rauschen als Folge gehabt.

b) Sportfotografie (Tennis, Badminton, Billard)
Da müßte doch wohl eigentlich auch praktisch nur die Lichtstärke ausschlaggebend sein um eben bei kürzester Belichtungszeit noch ausreichend OHNE Blitz (da sonst Belästigung des Umfeldes) genug Licht zu bekommen oder?

c) Fotografieren von Musikern und Bands. (keine großen Konzertsachen, sondern eher kleine Clubs) also keine Supertele notwendig. Aber eben eher Dunkel und schon auch viel Bewegung.

d) Blumen und Naturaufnahmen mit herumspielen von Schärfentiefe. Auch etwas Einstieg in Makro, also eine Blumenblüte mit einem feinen Bienchen drauf oder so.


Gibt es denn da Bereiche die eurer Meinung nach mein 18-200mm eh schon sehr gut abdeckt? Wo es also bei "Mißerfolg" rein an mir liegt? Bzw. wo sollte man sich da wohl am ehersten Verstärkung zulegen?

Ich habe mir auch einige Bücher bereits durchgelesen (z.B. Humboldtfotolehrgang, Praxisbuch zur D80, Menschen &Porträtfotografie von Banek,..)

Auch war ich schon in einigen Fotogeschäften was mich aber alles insgesamt sehr verwirrt hat.:confused:

Z.B. im Buch von Banek über Porträts:

Zum einen die Aussage, dass es wohl eher keinen Sinn macht in hochwertige Objetive für Digitalkameras (mit Cropfaktor also kleinerem Chip) zu investieren, weil die Zukunft eher in Vollformat gehen wird (Obwohl ich gestehen muß dass man immerwieder professionelle Fotografen mit Geräten wie Nikon D300, Canon EOS40D oder Olympus E3 sieht, die ja auch alle diesen kleineren Sensorchip haben, sieht.

Ich bin nämlich der Typ sich eher bald etwas ordentlich zu kaufen aber dafür nicht immer wechseln zu müssen. Also jetzt gute Objektive die eventuell später alle unbrauchbar sind sind eher nicht meine Philisophie.

Weiters ist für mich nicht ganz klar rübergekommen was die denn nun wirklich meinen:
Einmal schreiben sie Normalbrennweite ist 50mm, allerdings muß man aufpassen wegen Cropfaktor (also entspricht ca.33mm) auf der anderen Seite schreiben sie man darf sich jedoch nicht täuschen lassen, denn der Cropfaktor ist eben nicht wie fälschlich überall beschrieben ein Brennweitenverlängerer. Also das klingt wie Normalobjektiv =50mm.

Auch ist es schwierig zu entnehmen, weil einmal beim Shooting steht sie hätten Ihr "Lieblingsobjektiv für Porträt 105mm Makro bverwendet beim nächsten nur das "Lieblingsobjektiv 85mm".


Da kenn ich mich nicht wirklich aus.

Auch wird in einigen Büchern geschrieben, dass Makroobjetive auch ideale Porträtobjetive sind, mit dem zusätzlichen Vorteil auch schon auf kleinere Entfernungen (halber Meter oder so fokussieren zu können!)
Andere schreiben wieder die seien eher nicht so geeignet, da sie ZU scharf sind, was bei Menschen eher unangenehm auffällt.:confused::confused:


Auch über die Brennweite an sich sind sich anscheinend die Leute nie einig!!

Also für Menschen sagen alle: "Da nimmst wohl am besten eine Normalbrennweite, denn das kommt am natürlichsten rüber" - OK
ABER: Dann unterscheiden sich alle was denn nun die Normalbrennweite ist!

Angeblich 50mm Kleinbildformat. Also rund 33m für die Nikon.
Aber dennoch wollten sie mir fast alle ein 50mm 1,4 verkaufen, was ja doch eigentlich wieder einem kleinen Tele entspricht.
Andere wollten sogar ncoh weiter gehen auf 60mm und mehr.

Das verstehe ich nicht!!! :ugly:

Auch sagen die einen 50mm sei ideal für Porträts UND Gruppenbilder, während andere meinen das klassische Porträt ist 100 und mehr???

Bin da echt etwas stutzig.


Hoffe ihr könnt (und wollt) mir helfen.

Danke, lg. Ulf
 
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Hi Ulf,
sorry, aber das ist ein bisschen viel auf einmal :fahne:
+
Bitte strukturiere das besser! Es ist sinnvoller für jedes Anliegen einen separaten Thread auf zu machen, da man nicht 10 Fragen parallel diskutieren kann.
+
Grüße & Willkommen :)
Oliver
 
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Hallo!

Ich gebe Oliver recht: Das war wirkich etwas viel auf einmal.

Trotzdem wage ich mal den Versuch wenigstens auf ein paar deiner Fragen kurz einzugehen:

Ob du für Portraits nun 50 oder 100mm nimmst ist eigentlich egal. Wichtig ist dabei nur folgendes: Bei zu kurzen Brennweiten (deutlich weniger als 50mm) bekommst du irgendwann eine Verzeichnung hinein, im schlimmsten Fall haben deine "Opfer" dann "wunderschön" große Nasen. :)

Zu lange Brennweiten sind einfach irgendwann unpraktisch, da du mit deinem Modell vielleicht noch kommunizieren möchtest (ohne Megaphon), der Platz in einem Studio/deinem Wohnzimmer begrenzt ist und mit zunehmender Brennweitenlänge die Gefahr des Verwackelns steigt.

Die 50mm-Linsen erfreuen sich deswegen so großer Beliebheit, weil man diese mit hoher Lichtstärke und sehr guter Abbildungsleistung für verhältnismäßig wenig Geld bekommt. Aufgrund dieser Faktoren würde ich dir auch zu einem sochen Objektiv raten. Als Einstieg mit Sicherheit nicht verkehrt, erschwinglich (sogar Vollformat) und auch für andere Zweck einsetzbar.

Die Möglichkeit mit einer großen Blendöffnung (f1.8 oder f1.4) bieten nebem dem Vorteil der Lichtstärke (=Aufnahmen ohne Blitz auch bei schlechten Lichtverhältnissen) noch den Effekt, dass der Bereich der Schärfentiefe ziemlich begrenzt ist. Bei Portraits wird dies gerne genutzt, da man oft nur die Person scharf ablichten möchte, aber nicht den Hintergrund. Der Hintergrund soll verrauschen, als gestalterisches Mittel, damit der Blick des Betrachters auf das eigentliche Motiv gelenkt wird.

Ich hoffe ich konnte damit wenigstens ein bißchen Licht ins Dunkel bringen?

Gruß, Christian
 
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Hm, dann ich auch mal...
Ich habe mich erst von dem "Immerdrauf" Virus anstecken lassen und auch ein 18-200 gekauft. Allerdings das Konkurenzprodukt von Sigma. Würde ich nicht mehr machen. Wenn ich mal etwas spazieren gehe und die Kamera mitnehme, habe ich das 18-105 VR drauf und das 70-300 VR in einer kleinen Umhängetasche dabei. So habe ich zwei Leichtgewichte die Super Abbildungsleistung haben und einen weiten Bereich abdecken immer dabei.

LG, Alfred:winkgrin:
 
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Hallo,

auch ich bin ein begeisterter D80 Besitzer.

Ich hatte das gleiche Problem wie du. Habe damals mt einem 18-135 Superzoom angefangen, wollte möglichst vielseitig fotographieren und mich dann langsam rangetastet.

Zum mehr Tiefenschärfe zu erreichen, hilft nur eine kleinere Blende (grössere Blendenzahl (z.B. Blende 11)). Wenn du wegen dem Licht nicht mehr hinkommst, hilft nur ISO hochschrauben und/ oder ein Stativ.

Freistellen, geht am besten mit Blende 2.8 und mehr (1.4, 1.8, 2).

Da du gleich "richtig" einsteigen willst, würde ich dir zu Beginn zu folgendem raten:

Ein rel. lichtstarkes Standard-Zoom, ich nutze das Tamron 17-50/2.8, alternativ in der Preisklasse gibt es noch das Sigma 18-50/2.8 oder dann viel teurer das Nikon 17-55/2.8.

Damit hast du für die meisten Situationen auf Familienfesten etc. ein nettes Objektiv. Noch mehr Lichtstärke wäre zwar nett, allerdings wird dann die Tiefenschärfe so gering, dass u.U. nur noch die Augen scharf sind, Nase und Ohren schon wieder nicht mehr.

Alternativ ein Sigma 30/1.4, damit hättest du eine sehr gute Optik mit grosser Lichtstärke. Dies gilt ebenso für das 50/1.4 und 1.8 von Nikon, das ist mir aber gerade indoor oder auf Festen schon mal zu lang und Gruppenbilder sind nicht mehr möglich.

Für Portraits und Makro würde ich dann das Nikon 105/2.8 VR empfehlen. Alle anderen echten Makros in dem Brennweitenbereich sind auch zu empfehlen (hab ich gelesen).

Für Sport, gerade indoor geht nichts über Lichtstärke. In sehr gut ausgeleuchteten Hallen (wirklich sehr gut), reichen 2.8 bei ISO 800 um noch Verschusszeiten um 1/500s nutzen zu können. Da würde ich ein 70-200/2.8 empfehlen (Nikon = spitze, Sigma, Tamron sollen auch gut sein und auch etwas güstiger). Alternativ und noch günstiger, aber auch sehr gut das Sigma 50-150/2.8.
Wenn Blende 2.8 nicht reichen, dann hilft nur noch eine D90/300/700/3 für höhere ISO Werte oder ein 80/1.8 oder 1.4, damit hättest du auch gleich DIE Portraitlinse schlechthin (steht auch auf meinem Wunschzettel).

So, das waren meine Gedanken, hoffe dir geholfen zu haben.

Gruss
Michi
 
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Halihallo!
Spät aber doch melde ich mir hier wieder. War leider, und bin es immer noch, krank und lieg mit Fieber im Bett, sodass sich mein Interesse momentan etwas verkleinert hat.
Also vielen Dank für die Meldungen.

Das ganze ist wohl wirklich sehr viel auf einmal gewesen, also vielleicht werde ich das nochmal konkreter aufteilen in einzelne Themen.
Habe nämlich mitlerweile einiges dazugelernt glaub ich (viel gelesen und mit Leuten gesprochen)

Ich habe also mein Nikkor AF-S 18-200m 3,5-5,6 und werde das auch behalten.

Habe beschlossen mir daweil einmal für Porträt & Makro 1 oder 2 Objektive kaufen werde.

Mir ist dabei folgendes wichtig:
1.) Gutes Preis/ Leistungs- Verhältnis
2.) was ordentliches und damit auch für längere Zeit einsetzbar (also die Entscheidung ob später vielleicht Vollformat will ich mir noch nicht nehmen)


Für mich kommt da als Makro wohl am besten ein Makroobjektiv um die 100m in Frage (z.B. Nikkor AF-S 105mm 2,8 Makro) auch wenn sehr teuer.
Eventuell ein 50mm 1,8 oder 1,4 dazu.

ODER aber vielleicht auch ein 60mm 2,8 Makro von Nikon. Damit hätte ich ja eigentlich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen oder?



Hab da aber bitte noch einige Fragen und Probleme:

1.)
Zu den ganzen 50mm Objektiven:

z.B. Nikon 50mm 1,8 D (sehr günstig)
Nikon 50mm 1,4 D
Nikon AF-S 1,4 G
Sigma 1,4

a)
Wenn man Bücher liest und auch im Internet Porträts anschaut, dann haben die meist 50, 90 oder 105mm (VOLLFORMAT)
Ist denn da ein 50er x 1,5 Cropfaktor sinnvoll?

b)
Diese "alten" Objektive (also ohne AF-s und so)
Was haben die denn für Nachteile? Meine D80 kann mit denen ja auch Fokussieren oder? Nur eben nicht so schnell? Merkt man das spürbar?
Ich würde dieses Objektiv nämlich auch bei Schnappschüssen, Konzerten und Sport verwenden. Merkt man das stark?

c)
Habe mir viele Bilder im Netz und in Büchern 8z.B. in Menschen & Porträts von den "Banecs" angesehen und da sieht man eigentlich nie eine offenere Blende als bis 2,8!
Warum denn dann diese 1:1 1:1,2 1:1,4 gerede?
Man sieht sehr selten diese Werte,
Auch hört man von vielen, dass sie Makroobjektive für Porträts nehmen. Und die haben meist eine geringere Lichtstärke (um 2,8) Warum sind die denn dann dennoch so beliebt?? Viele Porträt PROFI-Fotografen verwenden ausschließlich Makroobjektive.

Merkt man denn bei den 50ern so einen Unterschied zwischen 1,4 und 1,8?? Weil preislich entspricht das ja fast dem 4fachen!!!

2.)
Zu den Makroobjektiven

d)
das 60mm bzw. 105mm (jeweils 2,8) von Nikon.
Da gibts ja ein neues und ein altes. Einziger Unterschied ein schnellerer Autofokus und Bildstabilisator. richtig?
Macht es diese Objektive dafür wirklich auch alltags (Porträt, Schnappschüsse, Sport) tauglich? Oder ist es dennoch nicht schnell genug?

e)
Sind das denn da schon richtige Top Makros? Hab z.b. bei Nikon nix anderes gefunden, aber in Foren gelesen, dass sie zwar nicht schlecht sind aber nicht soo besonders.

f)
Wie sehen die beiden für Porträts aus?
60mm wäre ja ein 90er, also eigentlich optimal oder? Oder ist da dieLichtstärke zu dürftig, bzw. auch der Autofokus zu langsam (also zumindest Hundeaufnahmen, laufen, Radfahren wäre schon toll wenn man damit machen könnte!!)

Das 105mm entspricht halt im Gegensatz dazu schon fast 160mm. Ist das schon zu viel für beispielsweise Porträts?
Und auch hier die Frage der Lichtstärke.

3.)
Gibt es denn da vergleichbares von anderen Anbietern? (die vielleicht auch billiger sind?
Oder sind dann Nachteile bezüglich fokussieren usw.

4.) eine vielleicht dumme Frage (stell sie aber trotzdem)

Was macht denn nun die Kompatibilität der Objektive wirklich aus?
Also mein 18-200mm "kann ja alles" (AF, Bildstabilisator, CPU also weitergabe an Body,....)
Auf was KONKRET muß ich denn verzichten, wenn ich gewisse Dinge nicht habe (wie z.B. beim 50mm 1,8, das ja schon recht alt ist und nix davon hat?
Weiß meine Kamera dann die Brennweite gar nicht (also auch nicht in den EXIFs?)
Heißt dass das dies auch Auswirkungen auf Belichtungseinstellugen, Programmautomatik, Modus A und S bzw. auch auf die ganze i-TTL Blitzsteuerung hat?? Und inwiefern??

5.)
Bezüglich Autofokus:
Prinzipiell hat soch jedes dieser Objektive AF oder?
Der Unterschied ist nur ob direkt am Objektiv, oder über den Motor der Kamera. Richtig? - Und da wird man dann wohl auch bei bessereren Kameras einen bessererern und schnelleren AF haben oder? Obwohl ich annehme das der am Objektiv immer der schnellste ist.
Meine D80 kann das aber auch hab ich gelesen.
Wie langsam ist sowas wirklich? Bei Makros ist das ja denke ich egal, aber bei Porträts, Fotos auf Familienfesten (Schnappschüsse) Fotos in Bars (Konzerte) oder beim Sport ist das denke ich schon merkbar oder??


Ui jetzt ist es ja wieder recht lange geworden, aber ich hoffe damit ist ziemlich alles gesagt, oder besser gefragt :rolleyes:
Da ich ja eventuell EIN Objektiv für beides nehme (Porträt & Makro) ist es halt doch schwierig das zu trennen.

Danke für eure hoffentlich weitere so nette und tolle Unterstützun. :top:

lg. Ulf
 
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Das 18-200 ist ein gutes Starterobjektiv.
Der enorme Zoomfaktor fordert allerdings eine Menge Zugeständnisse an die Qualität im unteren und oberen Bereich.
Dann fängt das Sammeln von Objektiven an.
Schließlich wird man für "normale" Aufnahmen wieder faul.
Soweit meine "Linsen-Vita" (persönliche Erfahrung).

Die Frage ist und muß letztlich sein:
Wo willst Du hin?
Wie viel Geld willst Du einsetzen?
Wie viel Erfahrung hast Du bereits?

Ein Fotobuch lesen und von den Grundlagen aus nach und nach in die Feinheiten hocharbeiten, die Bilder von anderen auswerten (exif lesen) und natürlich viel Praxis sammeln sind die (fast) kostenlosen Tipps um Bildqualität zu optimieren.

Die guten und teuren Linsen benötigt man streng genommen erst in Grenzbereichen.

Insofern würde ich an Deiner Stelle nicht unbedingt weitere Objektive kaufen, sondern erst in die Materie einarbeiten.
Dann kannst Du entweder die Qualität der Linsen hochziehen (z.B. 14-24, 24-70, 27-200 alle mit f 2.8) oder Dich gezielt auf bestimmte Spezialitäten konzentrieren.
Ob ein restlichttaugliches 50 mm mit f 1.4, ein Macro oder ein Tele.

Bevor Du einkaufst, mehre Tests lesen und auch die praktische Seite in Foren abklopfen.
Bei Tests bekommt man früher oder später die Markenaffinität der Tester mit, in Foren die der User ebenfalls. ;)
 
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Hi,

Geh doch mal zu nem lokalen Fotohändler und schraub Dir 2-5 Objektive vor den Body. Hier kann man einiges durch spielen raus bekommen.
Generell glaube ich das Du Dir vielleicht ZU viele Gedanken machst.


zu 1:
Das ist im Prinzip jedem selbst überlassen. Hier kommt es wohl vor allem auf die eigenen Vorlieben an, heisst wie weit will man weg sein oder wie stellt man sich seien Porträts vor.

b: Wenn ich Deine Postings hier lese weiß ich das Du sicherlich einen Speed-Unterschied merken würdest. Wenn das 18-200 ungefähr so lahm ist wie mein 55-200 (alt, stangenantrieb) so ist der Unterschied rein messtechnisch enorm. In meinen Augen ist er, gerade bei Landschaft, Porträit und Co, völlig unerheblich. Stellenweise sind die Objektive durch den Stangenantrieb auch einfach nur laut und klingen wie ein defektes Getriebe.

2.8 an ner Festbrennweite oder gerade nem Zoom ist mit sicherheit keine "geringe Lichtstärke".

Generell frage ich mich aber was Du vor hast? Mir kommt das ein wenig so vor als möchtest Du das beste vom besten, weißt aber gar nicht warum. Ist nicht bös gemeint, aber das sind schon Fragen bei denen Du durch Recherche einiges erreichen kannst - und durch ausprobieren. Stell Dein Objektiv auf 105mm und schau was Du siehst, eine Festbrennweite mit 100 wird sich kaum anders verhalten - u.U. nur etwas schneller sein.
Hundeaufnahmen, Fahrad, Sport.....und am Ende doch nur die Rede von Portrait und Makro? Ich kann da keine klare Linie erkennen und Deine Fragen füllen ganze VHS Kurse.

Kurz gesagt:
Portrait - das immer und immer wieder emfpfohlene 50mm f1.X (Deine Sache was dahinter steht). Ich hab ein altes von Ebay, 70€, funzt.

Auf Familienfesten hast Du in den wenigsten Fällen so viel Platz mit einem 105'er Aufnahmen ganzer Gruppen zu machen, dafür ist das oft einfach zu lang.

Ein >100'er Makro hat den Vorteil das bei richtigen Makros, also Insekten z.B., die Fluchtdistanz nicht unterschritten wird. Heisst Du hast ein Formatfüllendes Objekt, kommst aber nicht in den Bereich in dem es sich gestört fühlt.

Vom Typ her bin ich schon jemand der sich lieber selten etwas gutes kauft anstatt sehr oft halbgute Sachen und die ständig erneuert!!
Ich bin mir eben nicht ganz sicher ob das 18-200 da so zum festhalten taugt. Ist das wenigstens das mit VR ?

Aber, ich sags nochmal. Mach dir bitte erstmal klar was DU - und sonst niemand - bei welcher Brennweite willst. Hier kann Dir der beste Fotograf vielleicht empfehlen ein 35mm zu nehmen. wenn Du aber weder mit den Bildausschnitten noch mit den Möglichkeiten klar kommst nützt Dir das absolut nichts. Dann machst Du vielleicht mit dem 50'er einfach bessere Bilder weil es DIR besser liegt. Immerhin sollte man ja nicht andere nachmachen sondern seinen eigenen Stil finden Fotos zu machen.
Nimm Dein 18-200 und stell es auf 50, 60 und 30mm....checke mit irgendetwas wie Du Dich bewegen musst um Bilder zu bekommen wie sie DIR gefallen. Andere können dabei nur Deine Bilder verbesser, aber nicht Deinen Geschmack.

Wenig Licht? Da hilft nur mehr Licht oder eine Cam die mehr Iso ohne rauschen zu lässt. Ansonsten: Übe mit dem Blitz. Bouncer(card)/kein Bouncer, indirektes Blitzen usw usw.. Letztendlich macht Dein Objektiv es dabei mit Sicherheit nicht einfacher.

b) Sportfotografie (Tennis, Badminton, Billard)
Da müßte doch wohl eigentlich auch praktisch nur die Lichtstärke ausschlaggebend sein um eben bei kürzester Belichtungszeit noch ausreichend OHNE Blitz (da sonst Belästigung des Umfeldes) genug Licht zu bekommen oder?
Eigentlich schon. Im Normalfall, mal abgesehen vom Billiard, sitzt man als Zuschauer doch eh viel zu weit weg als das sich ein Blitz lohnt. Allerdings ist mieses Licht halt mieses Licht, da helfen nur ISO's, auch beim besten Objektiv.

Ich bin nämlich der Typ sich eher bald etwas ordentlich zu kaufen aber dafür nicht immer wechseln zu müssen. Also jetzt gute Objektive die eventuell später alle unbrauchbar sind sind eher nicht meine Philisophie.
Wieso sollten die Objektive denn später unbrauchbar sein ?

Mein Quicktip, einfach so aus dem Bauch heraus:
18-200 verkaufen

18-105VR oder 18-70 oder 18-55 kaufen. Die müsste man vielleicht mal gegeneinander abwägen.
50mm f1.X
55-200 Tele - wenn 200 reichen.
Tamron 90mmm f2.8 Makro, alternativ Sigma 105mm Makro

Ich hab das Tamron auf der D50 und ich benutze es irre viel. Auch für Portraits. In der Wohnung ist es jedoch oft "zu lang". Ob du das wirklich brauchst liegt aber bei Dir.

Solltest Du irgendwo unterwegs sein: 18-X und das -200 im Säckel. Familienfeiern: 18-x und das 55mm.

Du kannst für Objektive tausende Euros los werden oder Dich in einem Performancebereich bewegen der eben etwas günstiger ist. Ich kennen Dein Nikon nicht, hatte jedoch ein Sigma 18-200 welches absolut grausam war (naja, Sigma soll man nicht mit Nikon vergleichen). Mein Händler hatte mir dann ein 55-200 Nikkor gebraucht verkauft (gibt immer 1 Jahr Garantie vor Ort) und das Ding ist absolut genial - auch genial langsam ;).

MFG
 
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Hallo,

ich mache es mal ganz kurz, ohne auf deine vielen Fragen gezielt einzugehen.
Wie lange fotografierst du denn schon mit der D80 + 18-200 VR?
Ich habe das 18-200 VR fast 2 Jahre benutzt und in der Zeit auch zwei Urlaube damit fotografiert.
Dabei habe ich festgestellt, wo die Schwächen des Objektivs liegen und wo mich diese Schwächen so sehr stören, dass ich sie durch weitere Objektive ausgleichen will.
Damit wusste ich auch ziemlich genau, welche zusätzlichen Objektive mich weiterbringen und habe mir diese gezielt angeschafft. Eine gewisse Unsicherheit bleibt natürlich immer, besonders wenn man zuviel in Fotoforen ließt.

Gruss Lutz
 
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Hallo!
Danke für die Ausführungen.
Ich bin im Überlegen mein 18-200mm zu behalten (vor allem für Reisen)
und zusätzlich LANGSAM (weil ich ja nicht reich bin)
mir ein Nikon 24-70mm 2,8; Nikon 70-200mm 2,8 und ein AF-S 105mm 2,8 Makro zu kaufen.
Dann wäre ich auch noch super ausgestattet sllte ich später vielleicht einmal auf Kleinbildvollformat umsteigen.
Also langsam aber gute Dinge weil für derweil hab ich ja in meiner All in One Linse eh alles. Und werde sie langsam erweitern.

und mit dem 24-70 werde ich wohl mit den Festbrennweiten um 50mm auch sehr gut mithalten können und bin dann für Porträts Top ausgerüstet (vor allem dank Cropfaktor ja um die 105mm!!)

Was haltet Ihr davon? Für Porträts braucht man wohl kaum 1,4 oder 1,8. Also in den Büchern die ich gelesen habe vewenden die meisten 2,8-5,6
 
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und mit dem 24-70 werde ich wohl mit den Festbrennweiten um 50mm auch sehr gut mithalten können und bin dann für Porträts Top ausgerüstet (vor allem dank Cropfaktor ja um die 105mm!!)

Was haltet Ihr davon? Für Porträts braucht man wohl kaum 1,4 oder 1,8. Also in den Büchern die ich gelesen habe vewenden die meisten 2,8-5,6

Du bist doch der mit den Ski-Läufern :rolleyes:

Also, für den Sporteinsatz bist Du mit dem 70-200/2.8 sicher ganz gut dabei. Das die High-End Zooms ala 24-70mm qualitätiv in einer komplett anderen Liga als die Konsumer-Ware spielt ist auch klar.
Aber - Du beschwerst Dich über Rauschen (schon bei moderaten ISO-Werten), erzählst von Billiard etc.
Klar, Portrait ist je nach Brennweite und Abstand (z.B 85mm, ~1m) meist schon mit 2.8 nicht mehr so prickelnd - wenn dann das Auge dann scharf ist (was man erstmal erlernen muss, also den Fokus so exakt zu setzen), schwimmen sowohl Nase als auch Ohren weg. Da ist man manchmal mit 4 oder 5.6 besser bedient.
Andererseits gewinnst Du 1 Blendenwert mehr Licht (gegenüber einem Zoom mit Blende 4). Das ist zwar schon nicht nichts, aber häufig wirst Du bei AL feststellen, dass das selbst mit ISO 1600 zu wenig ist. Da spielen dann die "Lichtriesen" mit offener Blende 1.4 ihre Stärken aus! Die Blendenreihe kennst Du mittlerweile hoffentlich auswendig?
Und auch ein 1.4 kannst Du auf 4 abblenden und die paar Meter, welche zwischen den Brennweiten 30mm, 50mm und 85mm liegen, kann man fast immer mit dem Fußzoom ausgleichen. Für alles andere hast Du doch Dein 18-200mm oder Du tauscht das früher oder später in ein moderates Konsumer-Zoom (18-105mm/16-85mm), welche qualitätsmäßig (also die Bilder) nicht sooo abfallen - also ggü. den High-End Zooms.
Makro ist ja nun eine andere Baustelle, da braucht es eher gute Leistung bei Blende 11, obwohl die genannten von Nikon auch bei 2.8 ausgezeichnet sind. Aber ein 60mm micro kann bei wenig Licht kein 50mm 1.4 ersetzen, das sind immerhin noch 2 Blenden Unterschied, wie ISO 400 zu ISO 1600 oder 1/80 zu 1/20 ...
 
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Ja der mit den Schifahrer. :D

Für mich tritt das 24-70mm gegen das 50mm 1,8 an und das ist nur eine Blende.
Bislang wurde mir in jedem Fotogeschäft dazugeraten und mir gesagt, es könnte mit der Fixbrennweite locker konkurrieren.
 
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Keine Frage - was kostet das 24-70mm? Das sollte mit dem 50mm locker mithalten können! Nur was ich sagen wollte - ich habe selbst das AF-S 60mm/2.8 micro - nicht nur für Makro. Im Winter wird es dann doch oft gegen das 85mm/1.8 (bzw 35mm/2.0, dann mit anderen Fotos) getauscht - einfach weil ich genau die 1 Blende mehr Licht brauche - oder ich setze den Blitz auf die Kamera, dann ist es egal. Und das obwohl ich gegen Rauschen relativ schmerzfrei bin - bis ISO 1000 bin ich meist zufrieden, 1600 ist natürlich grenzwertig - aber immer noch besser wie die getürkten ISO 3200 der D80 ...
Ich will es Dir ja auch nicht ausreden - aber teste doch erst mal mit einer relativ günstigen lichtstarken FB (eben z.B. 50/1.8) ob Dir auf Dauer 2.8 als Offenblende reicht (bevor Du 4-stellige Beträge für 1 Objektiv abdrückst)

Ach ja, und ich verkneife mir gerade (durch gutes Zureden der Vernunft ...) das Sigma 30mm/1.4 - ich habe ja das Nikon 35mm/2.0, aber die 1 Blende bei AL könnte ich ja schon und überhaupt. Aber ich bleibe standhaft :cool: - der Frühling wird kommen, und mit ihm mehr Licht ...
 
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Ach ja, und ich verkneife mir gerade (durch gutes Zureden der Vernunft ...) das Sigma 30mm/1.4 - ich habe ja das Nikon 35mm/2.0, aber die 1 Blende bei AL könnte ich ja schon und überhaupt. Aber ich bleibe standhaft :cool: - der Frühling wird kommen, und mit ihm mehr Licht ...

Und Du wirst es Dir doch früher oder später kaufen - so wie ich mein AF-S 60mm, obwohl ich schon das Micro 70-180mm habe.:D
 
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