Frage D7100: Ersatz für Immerdrauf Nikon DX 18-105

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reinerwg

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Hallo zusammen,

ich bin mit meinem aktuellen "Immerdrauf" Nikon DX AF-S Nikkor 18-105 mm 1.3,5-5.6G ED auf meiner D7100 nicht mehr zufrieden. Die Bilder sind mir nicht wirklich scharf genug, die Lichtstärke ist mir zu gering. Nun will ich in eine bessere Linse investieren. Ich habe zusätzlich bereits:
* Tamron SP 70-300MM F/4-5,6
* Nikon DX AF-S NIKKOR 35mm 1: 1,8G

Irgendwie tendiere ich zu Nikon-Objektiven, in der Hoffnung, dass die besser mit der Kamera harmonieren.

Als Kandidaten hierfür habe ich mir bisher rausgesucht:
* Nikon AF-S Nikkor DX 16- 80 mm / 2,8-4,0E ED VR (1000 .-)
* Nikon AF-S Nikkor DX 16- 85 mm / 3,5-5,6 G ED VR (650.-)

Grund: etwas mehr WW wäre gut, Brennweite sollte mit Tamron zusammen das Brennweiten-Spektrum abdecken. Mit etwas weniger Tele beim Standard kann ich leben.

Ich fotografiere mehr in jpg als in RAW.
Landschaft, Architektur, People (oputdoor und im Studio).

So nun die Frage:
1. Welches der beiden Nikon-Objektive ist besser geeignet und seinen Preis wert?
2. Lieber in ein Fremdobjektiv investieren, wenn ja wleches?

Bin auf eure Meinungen gespannt.
Reiner
 
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Hi,

die Frage bezüglich der genannten hast du dir selbst beantwortet: das 16-85 ist genauso dunkel wie das 18-105.
Wenn dir die Lichtstärke des 16-80 reicht, das bekommt überal gute Kritiken.
Vielleicht suchst du lieber einen 2.8er Nachfolger? 17-55?
 
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Bei DX bleibt als Verbesserung zu den Kitobjektiven von Nikon selber nur das 16-80mm 2,8-4,0, welches ich für ziemlich überteuert halte, oder direkt das professionelle 17-55mm 2,8 mit entsprechendem Gewicht übrig.

Als gewichtsmäßig und finanziell leichtere Alternative bietet sich das Tamron 17-50mm 2,8 an. Alternativ das Sigma 17-50mm 2,8 in der neuesten Version.
 
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Hallo Reiner!

Ein Objektiv mit höherer Lichtstärke ist mit Vorsicht zu genießen: Schärfer werden die Ergebnisse damit kaum, als mit dem 18-105/3.5-5.6G ED VR Nikkor - wenn das nicht dejustiert ist: Ist es schon alt? Wurde es sehr viel benutzt? Ist es vielleicht schon mal (oder gar öfter) irgendwo angerempelt?
Und bei großen Blendenöffnungen ist die Tiefenschärfe / Schärfentiefe so gering, dass sie einen Front- oder Back-Fokus der Kombination Kamera+Objektiv gnadenlos aufdeckt.
 
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Das einzige Objektiv, was derzeit wohl eine deutliche Verbesserung darstellt, ist das Sigma 1,8 / 18-35. Es bekommt überschwengliche Kritiken, bekommt sehr hohe Schärfe auch bei Offenblende attestiert, und bei der extremen Lichtstärke ist man selbst um eine Stufe abgeblendet sehr schnell.

Ich selbst hatte mir das Tamron 2,8/17-50 mit VR gekauft und davon nicht so extrem erbaut. Es muss tlw. mindestens auf 4,0 abgeblendet werden, um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen. Heute würde ich vermutlich dem Gegenstück von Sigma den Vorzug geben!

Beuteltier hat mit seinen Äußerungen rundweg recht. Das 18-105 hatte ich mit der D7000 mitgekauft und war sehr positiv überrascht über diese Linse. Ok, sie ist a bisserl einfacher verarbeitet, aber auch daran gibt´s zu dem Preis nix wirklich zu meckern. Und was die optische Leistung betrifft: Kritikpunkte konnte ich bei meine Einsätzen nicht recht nachvollziehen und zumindest mein Exemplar ist in der Schärfe überragend. Es mag aber Streuungen geben. Wie auch seinerzeit beim 18-70... auch hier war ich mit meinem absolut happy.

Was man klar sagen muss: Wer für wenig Geld Pressefotos machen will, kann zu den 2,8ern greifen. Allerdings muss man die Billigen eine Stufe abblenden, um auf das gleiche Level zu kommen, wie bei den Lichtschwächeren, wenn sie um nur um eine halbe Stufe abgeblendet werden. Da schwinden die Vorteile also dahin.

In Anbetracht der heutigen Qualität der Kit-Zooms muss man sich also wirklich die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen. Abseits von Pressefotografie ist man wohl mit einer lichtstarken FB besser bedient. In der Amateurklasse zeigt sich, daß höhere Lichtstärke mitnichten bessere Bildqualität bringt, sondern diese bei Profizooms mit extremem Aufwand erkauft wird.
 
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Hallo zusammen,

endlich komme ich dazu eure Posts zu lesen. Danke für eure Meinungen und Einschätzungen.

Ich möchte euch auch antworten:
[MENTION=53541]mhensche[/MENTION]:
Das 17-55mm 2,8 habe ich mir auch überlegt. Aber 1500.- ist mir zu viel und das Gewicht zu groß. Ferner frage ich mich ob Kamera und Objektiv in einem vernünftigen Verhältnis stehen.
[MENTION=28974]DennisS[/MENTION]:
Was bringt dich zur Meinung, dass du das 16-80mm 2,8-4,0 für ziemlich überteuert hälst?
[MENTION=52101]Beuteltier[/MENTION]:
Das Objektiv ist so alt wie die Kamera. Hab beides 6/2013 gekauft. Normaler Gebrauch. Bin bewusst nie irgendwo angeeckt. Kleinere Stöße hat es bist schon mal abbekommen. zusehen ist nix. Kann das so gravierend sein?
Was meinst du mit "Front- oder Back-Fokus der Kombination Kamera+Objektiv"? Das verstehe ich nicht.
[MENTION=11345]pixelschubser2006[/MENTION]:
Ich hatte am Anfang zunächst Probleme mit der Schärfe. Viel zu viele Ausschuß-Bilder, weil ich zu lange Belichtungszeiten hatte. Das Problem habe ich nicht mehr.
Die D7000 hat 16.8 Megapixel, die D7100 nochmal mehr, nämlich 24. Ich habe das Gefühl (beweisen kann ich es nicht), dass bei soviel Pixeln auch höhere Anforderungen an das Objektiv gestellt werden.
Auf meine Blende werde ich zukünftig stärker achten.


Wenn ich mal mehr Zeit habe, versuche ich durch Analyse der EXIF-Dateien bei den Bildern wo ich mit der Schärfe nicht zu frieden bin herauszufinden ob es einen Zusammenhang mit Blende/Belichtungszeit gibt.
Insgesamt denke ich sollten die Bilder nicht nur scharf, sondern knackig scharf sein.

Nochmal Danke euch allen,
LG, Reiner
 
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Hallo Reiner,

aus scharf knackig scharf zu machen, mag auch mit der Nachbearbeitung zusammenhängen. Ich war mit dem 18-105 bezüglich der Schärfe immer sehr zufrieden. Wenn dir die nicht reicht, ist vielleicht der Fehler wirklich ein Defekt, oder eben ungünstige Bedingungen.
Und ... viel Lichtstärke ist halt auch immer mit viel Glas verbunden. Da wäre mir egal, ob das zur Kamera "passt" :D
Ich halte es deshalb für eine gute Idee, der Unschärfe auf den Grund zu gehen.

Zu deiner Überlegung, dass mehr Auflösung mehr Anforderungen stellt: beim Pixelpeepen und bei riesigen Ausbelichtungen ist das relevant, bei normalem/gleichem Betrachtungsabstand ist es egal.
 
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Hallo Reiner, ich schließe mich dem Beitrag von mhensche/Michael an, da ich kürzlich vor der gleichen Frage stand wie Du. Mit welcher Software bearbeitest Du Deine Fotos? Machst Du das regelmäßig oder bist Du so "bequem" wie ich und speicherst meistens nur so ab?
Ich habe jedenfalls für mich gelernt, dass sich die Mühe lohnt! Mit einem guten Programm lässt sich doch einiges aus den Aufnahmen herausholen, egal mit welchem Objektiv gearbeitet wurde!
Mit freundlichen Grüßen
Julius
 
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Hallo Juliusson,

ich versuche so wenig wie möglich zu bearbeiten. Wenn, dann meist nur Beschneiden und Tonwertkorrektur auf den JPGs. Ich weiß, dass man aus den RAWs mehr rausholen kann, mache ich aber selten.
Ich benutze Photoshop Elements für JPGs sowie Capture-NX D und ViewNX2 für RAWs.

Viele Grüße, Reiner
 
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Hallo Beuteltier,

dank Tante Google und Internet habe ich mich mal in das Thema AF-Feinabstimmung begonnen einzulesen.Theorie ist klar. Danke für deinen Hinweis zu Front- oder Back-Fokus.

VG, Reiner
 
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Nun,
das 18-105 ist ein ordentliches Objektiv, mit dem man gute Bilder machen kann, den ein bisschen lahmen Af Motor könnte man bemängeln. Manchmal fehlt die Lichtstärke, die Freistellungsmöglichkeiten. Dann kommen die 2.8er ins Spiel.
Das Objektiv ist das Frontend des Systems. Was damit nicht ordentlich abgebildet wird, ist danach auch nicht mehr zu retten. Der Body dahinter ist dann schon eher zweitrangig. Dein Body taugt also sicher für des "beste" erhältliche Objektiv.

Mein Weg an der D7000: 18-105 Nikon, es kam der Wunsch nach mehr Lichtstärke. Es folgten einige (gebrauchte) Tamrons 17-50/2.8 (das Ding war damals gehypt, es musste also gute Exemplare geben), alle letztlich unbefriedigend. Dann der tiefe Griff in den Geldbeutel zum 17-55/2.8 Nikon. Seit Jahren mein Immerdrauf und Arbeitstier an DX, schnell und zuverlässig. Wegen seiner robusten Bauweise kann man es von Privat in sehr gutem Zustand wirklich preiswert gebraucht kaufen, vielleicht beim Kauf eine Überprüfung durch NSP vereinbaren.
 
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Hallo Juliusson,

ich versuche so wenig wie möglich zu bearbeiten. Wenn, dann meist nur Beschneiden und Tonwertkorrektur auf den JPGs. Ich weiß, dass man aus den RAWs mehr rausholen kann, mache ich aber selten.
Ich benutze Photoshop Elements für JPGs sowie Capture-NX D und ViewNX2 für RAWs.

Viele Grüße, Reiner
Dann geht es Dir wie mir:), aber glaube mir: Mit der "richtigen" Software kann man "wahre Wunder" vollbringen, ohne X-Euronen zu verbrennen! Es ist hier wie beim Abnehmen: Alle kaufen "Mittelchen" in der Apotheke, statt einfach die Formel "FDH" (friß die Hälfte) anzuwenden..., mit dem passenden Bildbearbeitungs-Programm (Win/Mac/Linux) holst Du deutlich mehr aus Deinen Aufnahmen heraus mit weniger Geld-Invest.
Natürlich kann man mit mehr finanziellen Anstrengungen auch bessere Objektive erwerben/einsetzen, aber das muss jeder für sich (je nach Geldbeutel) entscheiden!
Ich würde jedoch erstmal den Weg über die Software versuchen:)
 
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Das Sigma 2,8 17-50 wäre von der Lichtstärke her schon ein deutlicher Fortschritt, dem Hörensagen nach auch die etwas besseren optischen Eigenschaften.
Mit dem eingeschränkte Zoombereich muss man sich abfinden. Ein kleines Problem, wenn man oberhalb 50mm mit weiteren Optiken ausgestattet ist.
Ich habe mich vor zwei Jahren zum Sigma 2,8-4 17-70 OS Cont. entschieden, hat etwas mehr Lichtstärke und möglicherweise etwas bessere Optische Eigenschaften. An weiterer Bildverarbeitung der RAW Aufnahmen führt meiner Ansicht nach sowieso kein Weg vorbei :) .
 
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[MENTION=28974]DennisS[/MENTION]:
Was bringt dich zur Meinung, dass du das 16-80mm 2,8-4,0 für ziemlich überteuert hälst?

Sorry für die späte Antwort, hatte in den letzten Tagen kaum Zeit.

Das 16-80mm ist ein "Prosumer" Objektiv. Gleitende Lichtstärke mit durchschnittlicher Verarbeitung für 1000 Euro ist einfach zu teuer.

Ich würde immer den Vergleich zum 17-55mm 2,8 ziehen, welches neu zwar nochmal deutlich teurer ist, aber gebraucht in ausreichenden Stüchzahlen deutlich günstiger verfügbar ist. Es spielt mit dem "echten" AF-S Ringmotor auch von der Geschwindigkeit her in einer anderen Liga.

Das 18-105mm ist - wie die anderen auch bereits mehrfach gesagt haben - ein ordentliches Objektiv. Wenn man die Bildqualität deutlich steigern will, bleibt bei DX nur das 17-55mm 2,8.

Das 16-80mm würde eine moderate Steigerung bedeuten, die meiner Meinung nach keine 1000 Euro wert sind.
 
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das af-s 17-55 /2.8 ist ein gewaltiger trumm von nur mittelmäßiger bildqualität und mit einer beachtlichen bildfeldwölbung versehen. ich kann nicht verstehen, warum das immer als referenz in sachen bildqualität herangezogen wird. es ist ein robustes reportage-objektiv von bester verarbeitungsqualität. aber mehr auch nicht. ein sigma 17-50/2.8 ist in sachen BQ mindestens ebenbürtig, zudem leichter, kleiner, mit bildstabilisator und für einen bruchteil des preises neu erhältlich.
 
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Ah, so ähnlich ging es mir auch und ich will nicht sagen, dass ich das 18-105 irgendwie schlecht finde. Bei schwindendem Licht war mir allerdings das Abbildungsvermögen dann doch ein wenig zu limitiert.
Für ein 24-70 2.8 war das Geld nicht da und dann bin ich zum Sigma 24-105 f4 gewechselt und diese Wahl habe ich bis heute nicht bereut.
Eine Klasse für sich auch wenn es für den großen Bildsensor gemacht wurde.
Das 18-105 hatte ich dann immer dabei wenn es ein wenig breiter werden musste, da hab ich mir dann das Stativ angewöhnt.
 
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Ich habe mir zur D7000 das 18-105, 3,5-5,6 Nikkor im Nachhinein dazugekauft. Ich bin mit der Bild und Schärfequalität der Optik sehr zufrieden. Die AF Feinabstimmung war bei anderen Objektiven nötig, bei diesem hat es bestens gepasst.
Die gute Bildqualität der Kamera, auch bei höheren ISO Werten, erlaubt es auch bei schlechtem Licht noch gute Ergebnisse zu erzielen.
Und wenn ich weiß, dass ich schwierige Lichtsituationen vorfinde, dann kann ich ja immer noch mein Nikkor 85/1,8 oder das 60/2,8 Makro mitnehmen.

Roland
 
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Etwas mehr Brennweite im WW-Bereich heißt für mich mind. 2 Objektive. Unter den (U)WW-Objektiven gibt es für DX mehr als genug Auswahl in allen Preisklassen.

Wenn das Nikon 16-80mm f/2.8-4 in Frage kommt, schlage ich auch das Sigma 17-70mm f/2.8-4 Contemporary sofort vor. Es ist wensetlich günstiger. Wenn du dem Sigma eine Chance gibst und es eventuell im Objektivpark bleibt, kannst du danach das System ruhig mit Festbrennweiten aufbauen (falls nötig). Das Nikon 17-55mm f/2.8 ist sicher auch Klasse, aber es ist auch wesentlich schwerer. Die Frage ist, worauf du mehr Wert legst.

P.S. Ich würde das Sigma 18-35mm f/1.8 ART kaufen, aber du brauchst offensichtlich den großen Brennweitenbereich.
 
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Hallo zusammen,
hab mich lange nicht gemeldet :(
Zunächst mal mein Dank an alle die sich beteiligt haben. Viele nützliche Hinwiese und Erfahrungen aber - wie im richtigen Leben .- entscheiden muss man selber.
Viele Grüße, Reiner
 
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