D7000 und Sigma 120-400mm und Fehlfokus??

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galileo66

Guest
Hallo @all,

ich habe mal eine Frage an euch:
Meine D7000 wurde demletzt einer Sensorreinigung unterzogen. Dabei wurde ein Backfokus korrigiert. Mit allen Objektiven habe ich jetzt wieder sauscharfe Bilder, ausser mit dem Sigma 120-400mm oder doch nicht?
Ich prüfe die Af-Messung mit Nikon ViewNX:
Bei Tieraufnahmen habe ich den Eindruck, die Schärfe sitzt ein wenig hinter der AF Messzelle - also Backfokus. Heute habe ich das mal mit dem Traumflieger Fokusdetektor verifiziert. Kamera auf Stativ, ca. 2m Abstand der Fokusdetektor und mit f5.6 Aufnahmen gemacht. Verschiedenen Messreihen mit 300mm, 350mm und 400mm. Die Blendenreihe durchgenudelt und dabei immer schön das Vögelchen fokussiert.
Meine Feststellung: Ab rd. 350mm wird das Sigma etwas flauer, aber es ist immer Scharf.
Jetzt gehe ich davon aus, das meien Optik exakt fokussiert. Wo kommt der Fehlfokus bei den Tieren her....? :eek:

Hier schient mir der Fokus auf dem Auge links und auf der Stirn zu liegen, Aber nicht im Quadrat:


Messbild 1:


Messbild 2:


Danke und vG
galileo66
 
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1. es wird NICHT angezeigt, worauf fokussiert wurde, sondern welches messfeld verwendet wurde.

2. der fokustestchart ist unbrauchbar.
 
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Bemüh doch mal bitte mal die Forensuche nach Fokustest.
Der von Dir verwendete wird durch die Bank weg als ungeeignet beschrieben.

Die AF-Meßfelder sind in Wirklichkeit größer, als deren Makierung im Sucher.
Daher besteht die Möglichkeit, dass der AF scheinbar "daneben" gegriffen hat.

Aus Deinem Beispielbild mit dem Reh ist nicht zu erkennen, mir welchem
AF-Feld Du gearbeitet hast. War es eines der seitlichen, könnte schon eine
weitere Toleranz existieren. Die in der Mitte liegenden Kreuzsensoren
arbeiten exakter.
 
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Bemüh doch mal bitte mal die Forensuche nach Fokustest.
Der von Dir verwendete wird durch die Bank weg als ungeeignet beschrieben.

Die AF-Meßfelder sind in Wirklichkeit größer, als deren Makierung im Sucher.
Daher besteht die Möglichkeit, dass der AF scheinbar "daneben" gegriffen hat.

Aus Deinem Beispielbild mit dem Reh ist nicht zu erkennen, mir welchem
AF-Feld Du gearbeitet hast. War es eines der seitlichen, könnte schon eine
weitere Toleranz existieren. Die in der Mitte liegenden Kreuzsensoren
arbeiten exakter.

Okay. Ich habe den Screenshot nur so gewählt, dass die Info oben rechts, sowie die markanten Details des Bildes sichtbar sind. Das mittlere Messfeld war während der Einzelfeldsteuerung aktiv. AF-C war ausgewählt.

Darüber hinaus ergibt meine alte D70 ein anderes, schärferes Bild - am realen Objekt ab

Ich mache morgen nochmal den Nikontest... ;)
https://nikoneurope-de.custhelp.com...verwendung-der-funktion-zur-af-feinabstimmung
 
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Ja Hanner, ein iMac 27" mit jeweils 100% Ansicht des RAW (ViewNX)
Mich macht das nur so kirre, weil ich den Eindruck habe, ich bekomme die Fotos von den Fellträgern bei dem Sigma nie scharf....
 
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dass die 100%-ansicht eines 6-mp-bildes per se schärfer erscheint als die eines 16-mp-bildes, sollte aber klar sein. ein vergleich ist doch nur sinnvoll, wenn du das 16-mp-bild auf 6 mp runterskalierst.
 
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Lasst uns mal wieder zum Problem zurück kommen ;)
Wenn Hanner's Aussage aus 1. stimmt, dann verstehe ich den AF nicht mehr. Ich wählte in der Aufnahme das mittlere AF Feld, lege damit fest was am Objekt scharf werden soll und löste aus. Wenn das im Sucher angezeigte Feld nicht der Schärfsten Stelle im Bild entspricht, wie bekomme ich dann den Bereich im Bild scharf, den ich möchte? Zufall? 2/3 meiner Tierbilder (Tier i.d.R. zw. 35 u. 40m entfernt) mit dem 120-400 sind so enttäuschend scharf, wie das hier im Beispiel gezeigte.
 
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Lasst uns mal wieder zum Problem zurück kommen ;)
Wenn Hanner's Aussage aus 1. stimmt, dann verstehe ich den AF nicht mehr.

bitte lies meine aussage genau. das was du später in den metadaten des bildes auslesen kannst, ist nur das verwendete messfeld. es wird nirgendwo gespeichert, welche stelle im bild dein fokusziel gewesen ist. ja, noch viel weitergehender: dein fokusziel muss noch nicht einmal im späteren bild vorhanden sein. viele nutzen nur ein messfeld und verschwenken die kamera anschließend. theoretisch kannst du dich mitsamt der kamera um 180° drehen. solange der fokus gespeichert wird, ist dann das ursprüngliche fokusziel gar nicht mehr auf dem bild.


Ich wählte in der Aufnahme das mittlere AF Feld, lege damit fest was am Objekt scharf werden soll und löste aus. Wenn das im Sucher angezeigte Feld nicht der Schärfsten Stelle im Bild entspricht, wie bekomme ich dann den Bereich im Bild scharf, den ich möchte? Zufall?

ich habe nicht von feld im sucher gesprochen, sondern von dem feld, dass in deinem beispielbild markiert war.

2/3 meiner Tierbilder (Tier i.d.R. zw. 35 u. 40m entfernt) mit dem 120-400 sind so enttäuschend scharf, wie das hier im Beispiel gezeigte.

die von dir gezeigten beispiele sind jedenfalls nicht geeignet, den fehler einzugrenzen.
 
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bitte lies meine aussage genau. das was du später in den metadaten des bildes auslesen kannst, ist nur das verwendete messfeld. es wird nirgendwo gespeichert, welche stelle im bild dein fokusziel gewesen ist. ja, noch viel weitergehender: dein fokusziel muss noch nicht einmal im späteren bild vorhanden sein. viele nutzen nur ein messfeld und verschwenken die kamera anschließend. theoretisch kannst du dich mitsamt der kamera um 180° drehen. solange der fokus gespeichert wird, ist dann das ursprüngliche fokusziel gar nicht mehr auf ........

Hanner,

Galileo66 hat aber mit AF-C und nicht AF-S fotografiert.

Bernd
 
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weiß ich, aber das hat er erst später geschrieben. daher der zusatz "solange der fokus gespeichert wird". er könnte ja auch den fokus von auslöser getrennt haben. da gibt es viele möglichkeiten. ändert aber nichts am grundsatz "das in den metadaten codierte feld zeigt nicht das tatsächliche fokusziel, sondern das verwendete messeld". und zwar eher symbolisch als nach lage und ausdehnung präzise.
 
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Bitte alle Posts genau lesen, dann kommt man meist schnell dahinter:

Das AF-Messfeld ist kleiner, als der tatsächliche AF-Sensor. Auch wenn es so scheint, als habe man direkt aufs Auge gezielt, so wird sich der AF innerhalb seines Wirungskreises zumeist das kontrastreichste und für ihn eindeutigste Ziel suchen.
Bei einem Tier ist dann oft der Übergang zum Hintergrund das Ziel (hochstehende Ohren, Flanken, bei Hunden auch mal das silbrig glänzende Halsband)

Die Tatsache, dass Dein Ausschuss nicht bei 100%, sondern 50% liegt spricht eindeutig dafür.

Man sollte die Anforderungen an die Technik nicht zu hoch setzen. Die Treffgenauigkeit des AF ist auch von Lichtstärke und den gegebenen Lichtverhältnissen abhängig.
 
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Hmm , bei Tieren ist es tatsächlich so, daß auf eine größere Entfernung und bei flauem Licht sich der Fokus gerne den kontrastreichsten Punkt sucht. Oft ist das sogar die Vegetation vor oder hinter dem Vieh. Insofern finde ich die Hirschkuh nicht so völlig daneben. Solche Ergebnisse produziert immer wieder auch mein Nikon AF-S 2,8/300 :)
Unabhängig davon solltest du auf jeden Fall bei Fotografieren die Belichtungszeit verkürzen - 1/200 ist zu lange für wirklich knackscharfe Bilder auch bei eher ruhigen Motiven. Da reicht minimalstes Atmen, Augenzwinkern was auch immer + deine Eigenbewegung, und du hast leichte Unschärfen. Richtig belichtet sind 1600 Asa bei der D7000 gut brauchbar. Ebenfalls unabhängig davon ist die Linse an 16MP letztlich nicht gut genug um in der 100% Ansicht bei Offenblende richtig knackscharfe Bilder zu produzieren zumindest im langen Brennweiten Bereich.

Gruß

Andreas
 
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Hallo Andreas,
danke für die Hinweise! Ich hätte gedacht, dass bei so einem 'langsamen' Objekt die Zeit schon passt und wollte mit der Empfindlichkeit lieber unten bleiben. Bei der Optik habe ich auch, wie Du schreibst, gemerkt, dass bis f7.1 die Bilder zu flau werden. Vernünftig werden die erst so ab f8.

Wenn das Wetter jetzt am WE mal besser wird, werde ich mal einen Test in rd. 40m Entfernung durchführen. Bislang bin ich noch nicht dazu gekommen, daher auch noch keine weiteren Erkenntnisse hier im Posting ;)

Grüße
galileo66
 
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Hallo Andreas,
danke für die Hinweise! Ich hätte gedacht, dass bei so einem 'langsamen' Objekt die Zeit schon passt und wollte mit der Empfindlichkeit lieber unten bleiben. Bei der Optik habe ich auch, wie Du schreibst, gemerkt, dass bis f7.1 die Bilder zu flau werden. Vernünftig werden die erst so ab f8.

Wenn das Wetter jetzt am WE mal besser wird, werde ich mal einen Test in rd. 40m Entfernung durchführen. Bislang bin ich noch nicht dazu gekommen, daher auch noch keine weiteren Erkenntnisse hier im Posting ;)

Grüße
galileo66

Klar, wenn das Vieh wie aus Stein gemeisselt ruht, dann kann man mit der Asa runter, am besten dann noch Spiegelvorauslösung zusätzlich. Ein Portrait ist schon sinnvoller mit 100-400 Asa zu machen, als mit 1200, aber es reichen minimalste Bewegungen, die man gar nicht wahrnimmt, + die leichten Verwacklungen, die man selbst produziert, damit es in der 100% Ansicht nicht mehr gestochen scharf ist. Ich mach halt meistens erst mal 2-3 Schüsse mit ner Zeit wo es auf jeden Fall scharf ist, vielleicht ein 1/500 oder so, und geh dann erst auf maximale Qualität. Ein weiterer Nachteil der längeren Verschlußzeit ist auch, daß man in der Situation etwas unflexibel ist, wenn unerwartet Bewegung ins Spiel kommt, z.b. Gähnen oder wenn ein Artgenosse auftaucht und sich Interaktion ergibt. Wenn man dann nicht geübt genug ist, blitzschnell mit der Asa Zahl hochzugehen, ist die Situation halb vorbei, und deine Festplatte füllt sich mit Portraits mit 100 Asa, während du denn verpassten bzw. unscharfen Action Szenen noch Jahre später hinterher trauerst :) Ich weiß wovon ich spreche: ich habe zu Beginn des digitalen Fotografierens auch immer die Asa unten gehalten, wegen dem bösen Rauschen und einfach weil ich analog das so gewohnt war, und mich immer gewundert, warum digitale Bilder bei nem 1/250 nicht scharf waren, obwohl ich doch bei Diafilm bedenkenlos in der gleichen Situation 1/60 verwendet hätte.

Gruß

Andreas
 
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Ich weiß wovon ich spreche: ich habe zu Beginn des digitalen Fotografierens auch immer die Asa unten gehalten, wegen dem bösen Rauschen und einfach weil ich analog das so gewohnt war, und mich immer gewundert, warum digitale Bilder bei nem 1/250 nicht scharf waren, obwohl ich doch bei Diafilm bedenkenlos in der gleichen Situation 1/60 verwendet hätte.

Gruß

Andreas

Das habe ich heute Morgen auch gedacht. :up: In Zeiten meiner FE2 und F90x hatte ich so wie Du schreibst gearbeitet und war mit der D7000 schon verzweifelt...
:hehe:
Ich mache noch einmal die Test und bringe ggf. nach meinem Urlaub, der jetzt bald ansteht die Optik zu Sigma. Es beruhigt mich, wenn ich weiss das meine Ausrüstung ok ist. Dann weiss ich das der Fehler hinter der Kamera zu suchen ist :hehe:

cu
galileo66
 
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