D700 mit All-in-One-Objektiv

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Ich glaube, dass einigen hier nicht klar oder zu wenig bewusst ist, dass die Ansprüche sich deutlich unterscheiden.

Nicht für jeden hier ist die Empfehlung des Trios Nikkor 14-24, 24-70, 70-200 (alle 2,8) die beste Wahl.

Ich will einmal versuchen, dass an einem Beispiel zu verdeutlichen. Ich selbst lege wert auf technische Qualittät der Bilder. Wenn es aber (so denn alles klappt) nächstes Jahr wieder einmal zum Wandern in den Himalaya geht, dann bleibt zumindest eine meiner 2,8 Linsen (das AF-S 80-200mm) zuhause. Zwar kenne ich dessen Qualitäten nur zu gut ... aber der Fotorucksack will auch getragen werden.

Also kommt das gute 4-5,6/70-210mm Zoom mit. High Iso ist mir für die dunklen Klöster (und nur für die) wichtig. Draußen hat man hingegen mehr als genug Licht. Für die Situationen, in denen Lichtstärke relevant ist kommt eine oder zwei lichtstarke AIS/AF Brennweiten mit, eine D700 wäre da eine große Hilfe, und da mir diese Aufnahmen wichtig sind, wird wohl bis dann auch eine D700 in meinem Fotorucksack sein, obwohl ich auf deren tolle Rauschwerte in 90% der Fälle nicht angewiesen bin, da ich draußen zwischen ISO 100-400 bleiben kann.

Draußen wären mir Zooms wie die 4,0 Serie von Canon, das heißt relativ lichtschwache aber gute Zooms mehr als ausreichend.

Will damit sagen: Es gibt nicht die eine ultimative Lösung, Objektiv seitig. Und wir sollten aktzeptieren, dass andere andere Prioritäten setzen.
 
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Wenn ich höre, dass sich jemand eine 2500-EUR-Kamera kauft und dann diesen Scherbenhaufen dazu, sträuben sich mir die Nackenhaare. Ich hatte zweimal Gelegenheit, Bilder anzusehen, die mit diesem Objektiv gemacht wurden. Beidesmal nicht nur schlechte Schärfe, sondern auch flaue Farb- und Kontrastwiedergabe und extreme innere Reflexionen bei Gegenlicht.

Wenn man die Schwächen eines Objektives kennt und sie durch entsprechende Bedienung umgeht - kann man imo mit fast jedem Objektiv gute Bilder machen. Ich habe z.B. mit meinem 18-200mm VR im Urlaub Bilder gemacht bei 200mm die sich hinter keinem 70-200mm VR verstecken müssen. Wenn man z.B. die reinen Messwerte bei photozone vergleicht haben das 70-200mm und das 18-200mm bei 200mm und Offenblende in der Bildmitte da wo es drauf ankommt sogar den gleichen MTF Wert :eek:. Ich habe keine D700 und kein Tamron 28-300mm daher kann ich nichts aus eigener Erfahrung dazutun - aber wie gesagt, was ich gesehen und gehört habe war so schlecht nicht. Man darf nur keine Wunder erwarten, dass es bei allen Einstellungen und Lichtverhältnissen spitzen Ergebnisse liefert.
 
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Hallo,

ich habe seit fast 2 Jahren die D200 mit dem AF-S DX VR Zoom-NIKKOR 18-200 mm. Ich finde es klasse, wenn ein Objektivwechsel nicht notwendig ist, insbesondere wenn man schnell reagieren muß (Sportfotographie).
Jetzt liebäugle ich mit der D700. Gibt es ein "ähnliches", aber Vollsensor-Objektiv mit diesem Einstellungsbereich ?

Danke und Grüße

Einen ähnlichen Thread gibt es auch im NikonPoint-Forum. Vielleicht mal reinschauen. Ich weiß nicht, ob man hier in ein anders Forum verlinken darf.

Gruß
TG
 
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Wenn man z.B. die reinen Messwerte bei photozone vergleicht haben das 70-200mm und das 18-200mm bei 200mm und Offenblende in der Bildmitte da wo es drauf ankommt sogar den gleichen MTF Wert :eek:.


Dann kennen wir wohl verschiedene photozone Seiten :dizzy:

Zudem ist die Randschärfe für jemanden, der z. B. mit der Drittelregel oder dem Goldenen Schnitt arbeitet schon recht interessant. Und nun machen wirs mal vergleichbar und nehmen beide bei F5.6 damit wir gleiche Ausgangsbasen haben. Man kann zum 18-200 stehen wie man will, vom 70-200 is es nun wirklich meilenweit entfernt. Alles andere wäre auch starrk verwunderlich
 
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Es wäre nett, wenn Du das tuen würdest, denn diesen Müll traue selbst ich dem 18-200VR nicht zu, da ist ja mein 18-200 OS besser

Hallo Stefan und hallo an die weiteren Kritiker an meinem "Matschmusterbildern"

Die Bilder sehen hier im Forum in der Tat ziemlich schei..e aus :heul:

Ich habe eben mal eins der Bilder mit NX2 bearbeitet, d.h. geschärft und
den Kontrast leicht verstärkt.
Das NEF in JPEG konvertiert(7MB) und mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Dann auf Forumsgröße gebracht und siehe da, es ist kaum besser als die
gezeigte Variante.
Diese Probleme hatte ich mit dem ursprünglichen Imagehosting nicht :confused:
was kann bzw. muss ich anders machen, damit ich meine "Suppenzoombilder"
zeigen kann, ohne hier abgemistet zu werden.

Ich zeige hier nochmal das "verbesserte" Hagebuttenbild und ein weiteres,
zu dem ich erst etwas sage, wenn ich die Kritiken gelesen habe :winkgrin:

picture.php


picture.php
 
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Hm, iss da irgendwas scharf dran?

Nee, und genau das ist mein Problem!!!!!!!!!!!

Leider kann ich die unkomprimierten JPEG bzw. RAW hier ja nicht zeigen.

Die sind aber WIRKLICH um Längen besser als der veröffentlichte Pixelmus

:mad::mad::mad::mad:

Was sagst Du denn zu dem Herbstbild?
Sieht doch auch ziemlich beschis.. aus, oder ist das besser als die Hagebutten?
 
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View NX:

Rechtklick aufs Bild

Ausgabe - Dateikonvertierung

Formet: JPEG

Bildgröße ändern: 900

Qualtiät 80

picture.php
 
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Moin Runnerin,

zum besseren Verständnis der z.T. heftigen Reaktionen hier mal ein paar Grundlagen.
Die beste Bildqualität bekäme man, wenn man (lach' jetzt nicht!!) das Objektiv ganz weglassen würde. Dann bräuchte man allerdings ein Negativ/Sensorformat von etwa 24 Quadratmetern, ein entsprechend
großes Gehäuse und mehrere Stunden Belichtungszeit. Für Sport- und Tierfotografie also weniger geeignet.
Daher greift man zu lichtausbeuteerhöhenden Maßnahmen in Form einer Sammellinse. Diese hat 2 große Schwächen: die Sphärische und die chromatische Abberation, siehe hier. Ausgeglichen wird das durch gekonnte Zusammensetzung verschiedener Linsen.
Um diese Fehler auszugleichen, ist schon bei Festbrennweiten ein ziemlicher Aufwand - präzise Berechnung der Linsen, präziser Schliff und genau zentrische Zusammenbau - notwendig.
Logischerweise ist das um so schwieriger, je größer der Brennweitenbereich sein soll, den ein Zoom haben soll. daher können Billigzooms einfach nicht die Leistung bringen wie hochwertige Objektive.
Es gibt zwar Zooms, die locker mit den besten Festbrennweiten mithalten können (Unterschiede sind vielleicht noch messbar, aber in der Praxis unsichtbar), die kosten aber (leider) auch eine Stange Geld. Du bekommst eben das, wofür Du zu zahlen bereit bist. Und wer einmal mit einer richtig guten Scherbe gearbeitet hat...

Zum 28/300er: ich habe es mir vor einiger Zeit mal im Laden angesehen. Im ausgefahrenen Zustand ließ sich die Frontlinse quer zur Achse um fast einen Zentimeter verschieben. Was kann schon bei einem Objektiv herauskommen, das wackelt wie ein Lämmerschwanz?

Nachtrag:
Wir reden uns hier ganz gerne mit Vornamen an. Ich bin Wolfgang.
 
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@earlblack

lad doch bitte die beiden bilder in ca. 1MB hier hoch und stell sie wieder ein, das geht....würde mich jetzt mal, unabhängig vom objektiv, interessieren

Bei Links to Share, nimmst du den: IMG-Code für Foren und schwarze Bretter und fügst den ohne änderung einfach ein, fertig
 
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Hallo Stefan,
so mache ich das auch, allerdings in Bildgröße 990

Das Bild mit den Blättern ist übrigens nicht mit einer D200/18-200 entstanden,
sondern heute am Nachmittag mit D700/85,1.8 !!
Iso 200, Blende 2.8, Focus auf dem mittleren, "liegenden", gelbroten Blatt.

Es liegt als offensichtlich nicht am 18-200, sondern an mir sich nicht erschließenden Problemen bei der Anpassung auf das Forumsformat :confused:
 
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Mich macht eher die Arroganz Eurer Antworten sprachlos - vor allem wenn sie von einem Moderator gegenüber einem Neumitglied kommen!

Hier war eine ganz konkrete Frage zu einem bestimmten Brennweitenbereich gestellt worden. Ich finde, andere haben darauf bessere (passendere) Antworten gewusst...

Nächtliche Grüße

Michael

Nur weil er recht hat, ist er noch nicht arrogant. Ich hab den Fehler selber auch gemacht (siehe Signatur; bin noch nicht dazu gekommen, es via Bucht zu entsorgen) und einsehen müssen, dass die "arroganten Besserwisser" hier es eben doch besser zu wissen scheinen.
 
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