Zwischen JPG und RAW liegen gerade bei der D700 Welten, das sieht man auf den ersten Blick und dieser Unterschied ist so groß dass ich bereit bin dem Mehraufwand eines RAW Arbeitsverlaufs in kauf zu nehmen auch wenn er mir nicht extra bezahlt wird da ich mir einen Ruf erarbeitet habe den ich nicht verlieren will.Zur Frage RAW oder Jpeg. Wenn man bei Jpegs die Scharfzeichnung gegenüber RAW um ein, zwei Stufen anhebt, gibt es keinen Unterschied zwischen RAW und Jpeg.
Bin aber auch kein 1000% Fetischist der die Anordnung der einzelnen Pixel mit ein ander vergleicht.
Schaust Du Dir Deine Bilder nur auf einem ganz bestimmten Monitor an? Wieviel von den beobachteten Effekten kommt bei einem Abzug, den man an die Wand hängt, oder bei einem hochwertigen Fotobuch noch an? Die von Dir benannten Extra-PS muss man ja auch erst mal "auf die Straße" bringen...öhm, welchen Monitor verwendest du? Welchen Farbraum hast du in der D700 eingestellt?
Ich habe Adobe RGB eingestellt und der Unterschied zwischen JPEG und RAW auf dem Quato IntelliProof 216 meines Freundes ist alles andere als vernachläßigbar. Farbtiefe und Dynamik ist 'ne Ecke besser: JPEG ist bei mir ganz ausgeschaltet!
Schaust Du Dir Deine Bilder nur auf einem ganz bestimmten Monitor an? Wieviel von den beobachteten Effekten kommt bei einem Abzug, den man an die Wand hängt, oder bei einem hochwertigen Fotobuch noch an? Die von Dir benannten Extra-PS muss man ja auch erst mal "auf die Straße" bringen...
CB
Nicht alle vervolgen mit ihrer Kamera künstlerische Ansprüche. [...] RAW sehe ich eher im künstlerischen Bereich, wenn man die Fotos geziehlt bearbeiten will um ihnen einen anderen karakter zu geben.
.....Wenn man seine Kamera richtig einstellt kann man gleich in Jpeg fotografieren. Das zwischen RAW und Jpeg Welten liegen kann ich beim besten willen nicht nachvollziehen. RAW sehe ich eher im künstlerischen Bereich, wenn man die Fotos geziehlt bearbeiten will um ihnen einen anderen karakter zu geben.....
Leider entsprechen die Ergebnisse der bis jetzt getesteten Belichter nicht meinen Anforderungen. Pixum bspw. wird noch nicht mal meiner Panasonic FZ500 Kleinkompaktkamera gerecht.
Die nächsten Bilder werde ich mal zu Saal schicken.
Das ist nicht mein Ansatz. Beim Auto kann man auch PS en masse reinpacken und ein Spitzen-Getriebe einbauen, aber wenn die Reifen nicht ganz exquisit sind, rutscht man nur durch die Gegend. Weniger PS würden im besten Fall das gleiche Ergebnis erzielen. Deswegen: der limitierende Faktor ist ja inzwischen nicht mehr "jpg" oder "nur sRGB", sondern die Ausbelichtung, wie Du schon richtig feststellst. Die meist doch eher marginalen Unterschiede zwischen gut ausgewogenem jpg out-of-the-cam und RAW kann höchstens ein Fachlabor mit entsprechend hohen Preisen überhaupt auf dem Papier realisieren.die Extra PS sind ja in der D700 vorhanden, die habe ich teuer eingekauft. Warum sollte ich davon was verschenken?
Ich will Dich nicht enttäuschen, aber selbst auf meinem neuen und nicht gerade ganz billigen Philips-Full HD-LCD-Fernseher ist das visuelle Erlebnis nicht so umwerfend, wie ich erwartet hatte...Demnächst wird bei uns ein neuer Fernseher fällig. Da erhoffe ich mir von einem entsprechendem Plasma einen entsprechenden Farbraum, der Auflösung der D700 wird er ja schon nicht gerecht.
Wenn das alles nix wird, könnte die Digitalfotografie einer meiner größten Enttäuschungen werden, denn für die bis jetzt erhaltenen Endergebnisse braucht man keine D700, da hätte meine Fuji S20 Pro 10mal gereicht, ...
Was ich nicht nachvollziehen kann ist, das Jpgs aus der Kamera als teufelszeug angesehen wird und das man nur mit teurer Bildbearbeitungssoftware aus RAWs brauchbare Ergebnisse bekommt.
Jpeg aus der Kamera ist bestimmt kein Teufelszeug.Es ist bloß so: wenn ich den Auslöser drücke habe ich das Bild vor Augen,daß ich später am Monitor bzw.auf Papier auch so wiedersehen möchte.Mit Jpeg allein komme ich da nicht allzu weit.Da bieten sich doch mit Raw-Dateien ganz andere Möglichkeiten.Wenn ich schon eine ganz erhebliche Summe in Kamera und Objektive investiere,lasse ich die Möglichkeit die Bilder so weit es geht am PC zu verbessern nicht einfach links liegen.
Genau das hat aber nichts mit natürlicher Bildwiedergabe zu tuen. Deine Bilder zeigen die Dinge so wie du sie sehen möchtest, nicht wie sie sind.
Unter natürlichkeit verstehe ich das was da ist, nicht wie es sein sollte und wie man es in seiner Phantasie erschaft.
Ich wollte hier keine Grundsatzdiskusion über RAW und Jpeg anfangen, sondern nur mitteilen das die Jpegs aus der Kamera mit einer kleinen korrektur in der Bildoptimierung den RAW ebenbürdig sind. Das man mit den RAWs das Bild noch umfangreich weiterbearbeiten kann streite ich ja gar nicht ab.
Es bleibt natürlich jedem unbenommen, auf die Möglichkeiten von RAW zu verzichten und gleich JPEGs auszugeben.
Für mich persönlich ist RAW schon wegen der Bearbeitungsreserven unverzichtbar, aber das hat weder etwas mit "künstlerischen Bereich" noch mit "Bildern einen anderen Charakter geben" zu tun.
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